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Filmkritik: Der verlorene Sohn

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Eigentlich ein arges Thema, was ist da bitte für eine Therapie?:

„Reparativtherapie“ oder Konversionstherapie wird eine Gruppe von umstrittenen Methoden der Psychotherapie genannt, die die Abnahme homosexueller Neigungen und die Entwicklung heterosexueller Potentiale als Ziel postulieren. Sie wird auch Reorientierungstherapie genannt und von verschiedenen Gruppen der überwiegend evangelikal geprägten Ex-Gay-Bewegung propagiert.

Alle führenden internationalen psychiatrischen und psychologischen Fachgesellschaften lehnen solche Behandlungsversuche ab, da sie im Widerspruch zu den heute in Psychiatrie und Psychologie etablierten Auffassungen von Homosexualität stehen und schädigende Wirkung für die Therapierten haben können. Der Begriff selbst stößt dabei auf Ablehnung, da er missverständlich und durch religiöse Werturteile geprägt sei.
Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wurde versucht, die sexuelle Orientierung mit Hilfe der Psychoanalyse zu verändern, da diese vielfach als Krankheit oder als Symptome einer Krankheit angesehen wurde.  Zu den ersten gehörten die Anhänger von Sigmund Freud, darunter Anna Freud und Irving Bieber. In einer Studie von 1962 berichtet Bieber, dass in einer Gruppe von 106 Männern 19 % der Homosexuellen und 50 % der Bisexuellen nach der Psychoanalyse heterosexuell gewesen seien, darunter auch sechs homosexuelle Männer, die vor der Behandlung keinen Wunsch nach einer Veränderung ihrer sexuellen Orientierung geäußert hätten. Insgesamt kam jedoch auch die psychoanalytische Richtung der Psychologie zu dem Ergebnis, dass Homosexualität nicht krankhaft sei. So lehnen heute auch die psychoanalytischen Fachverbände Konversions- und Reparativtherapien ab.

Nun kann man sich denken ist der Film gut, ist die Therapie richtig? Sind die Leute krank, ist das eine Krankheit? Ist Homosexualität vom Bösen oder ist das eine Verirrung, die Leute kommen ja nicht so auf die Welt, ja ein schwieriges Thema eigentlich.

Um was geht es also im Film?:

Jared Eamons lebt in einer kleinen US-amerikanischen Stadt. Als er im Alter von 19 Jahren seinen Eltern Marshall und Nancy von einer brutalen Vergewaltigung durch seinen College-Schwarm Henry erzählt und erklärt, er glaube schwul zu sein, übt sein Vater, der Baptistenprediger ist, solange Druck auf seinen Sohn aus, bis dieser einwilligt an einem Programm teilzunehmen, bei dem Homosexuelle in zwölf Schritten umgepolt werden sollen und das streng nach der Bibel ausgerichtet ist. Er muss sein Handy und sein Tagebuch abgeben, darf aber im Unterschied zu anderen Teilnehmern abends nach draußen und im Hotel bei seiner Mutter übernachten.

Geleitet wird das „Love in Action“-Zentrum von dem Therapeuten Victor Sykes. Statt zu einem heterosexuellen Mann zu werden, lernt Jared in den 12 Tagen der Therapie jedoch, seine eigene Identität zu erkennen und anzunehmen. Dabei gerät er schnell mit Sykes aneinander. Dieser ist zwar ein religiöser Mann, doch er will die Homosexualität seiner Schützlinge nicht einfach nur weg beten, sondern hat den tätowierten Brandon in seinem Team, der die Kinder zu Männern trainieren soll. Nach den Äußerungen der anderen Jungen und Mädchen zu urteilen, die Jared bei Love in Action trifft, glaubt er nicht, dass Victors Ansatz wirklich funktionieren wird. In der Einrichtung freundet sich Jared zudem mit Gary an, der ihm Tipps gibt, wie man sich durch das Programm mogeln kann.

Und wer spielt mit?:

•    Lucas Hedges: Jared Eamons
•    Joel Edgerton: Victor Sykes
•    Nicole Kidman: Nancy Eamons
•    Russell Crowe: Marshall Eamons
•    Xavier Dolan: Jon
•    Troye Sivan: Gary
•    Matt Burke: Simon
•    Madelyn Cline: Chloe
•    Jesse LaTourette: Sarah
•    Britton Sear: Cameron
•    David Ditmore: Phillip
•    Flea: Brandon
•    Joe Alwyn: Henry
•    Cherry Jones: Dr. Muldoon

2016 erschien ein Buch von Garrard Conley unter dem Titel Boy Erased: A Memoir ,und da hat der junge seine Geschichte erzählt, nicht übel wie ich finde und ja ein arges Buch das 2018 dann von einem Verlag aufgelegt wurde, ja habe ich nicht gelesen aber ist eine super Geschichte.

Damals als er im Bibel Gürtel geboren wurde, das ist ein Landstrich so zusagen in den USA, eine Gegend in den USA in der evangelikaler Protestantismus ein integraler Bestandteil der Kultur ist. Dieses Gebiet erstreckt sich größtenteils über die Südstaaten.

IN dieser Geschichte versucht man mit einigen Mitteln Homosexuelle Leute umzuerziehen und darum geht es, und man sieht aber nicht wie in „Brokeback Mountain“ angedeutete genaue Szenen sondern es wird einfach so nur angedeutet und als normal hingestellt.

Eine ausgelöschte Sündige Persönlichkeit wünschen sich die Leute die den Jungen JARED erziehen wollen, naja wie bei den Scientology Leuten.

Einfach ausgelöscht das böse weggebrann oder wegerzogen oder was weiß ich. 1973 hat man in Amerika aus den Handbüchern für psychologische Störungen, Homosexualität entfernt, es ist keine Störung mehr. Exorzismen, Elektroschocks, Eisbäder, dauernd hat man versucht Schwule umzuerziehen. In Amerika ist es anders als im Rest der Welt, es erlauben immer noch 36 Bundesstaaten die Konversionstherapie für Minderjährige, doch selbst in solchen Staaten, die die Therapie für Minderjährige für illegal erklärt haben, beziehen sich diese Gesetze in der Regel nur auf psychiatrische Berater. Als Religiöser Berater hast du keine Verbote in Amerika teilweise.

Eines war super, da spielt so ein arger Typ mit, wirklich einer der aussieht wie ein Killer, der Musiker Flea, amerikanischen Crossover/Funk Rock-Band Red Hot Chili Peppers,, spielt den tätowierten und aggressiven Drill Sergeant namens Brandon, der von Victor Sykes beauftragt wurde, die Kinder auf Männlichkeit zu trainieren.

Das Ganze hat Ähnlichkeiten mit „Full Metal Jackett“ ein bisschen in einigen Dingen. Und es gibt noch viel mehr was sich um den Film rum abspielt. Laut der Untersuchung des Williams Institute durchlaufen fast 80.000 LGBTQ-Jugendliche die Therapie, bevor sie 18 Jahre alt sind. Und das ist die Realität, eine ganze Menge Leute. Ach ja, dieses komische Kürzel: GBT (auch GLBT, LGBTI, LSBTTIQ, LGBTQIA+ und andere Formen) ist eine aus dem englischen Sprachraum kommende Abkürzung für Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender, also Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender. Sie ist eine Anpassung der seit Mitte der 1980er Jahre verwendeten Abkürzung LGB als Ersatz für die negativ konnotierte Beschreibung homosexuell.

Jedenfalls der Film ist für 2 Golden Globes nominiert worden, hat 6 weitere Preise gewonnen, ist für weitere 32 Preise nominiert worden, Ach ja, Dies war die erste Zusammenarbeit zwischen den langjährigen Freunden Nicole Kidman und Russell Crowe. Und ursprünglich hätte Viggo Mortensen die Rolle spielen sollen.

Man kann in dem Film gut mit fühlen wie die Akteure handeln wie sie reagieren wie sie spielen, man entwickelt eine Art Verständnis für beide Seiten und Befürworter man lernt in dem Film das man nicht unbedingt gleich entscheiden sollte sondern auch ein bisschen mal gewisse Aspekte überdenken sollte, alles hat einen Grund irgendwie und den kann man oder könnte man raus finden und an gewissen Probleme kann man dann andocken und eine Lösung gemeinsam suchen.

Es ist immer gut GOTT ins Spiel zu nehmen, seinen Rat und seinen Schutz suchen und nichts dem Zufall überlassen, oft haben Leute Probleme mit Kindern und verstehen sie nicht, oft auch umgekehrt, Menschen machen nun mal Fehler und entscheiden falsch, aber wie der Film zeigt kann man immer zurück und sollte man immer zurück, ja sicher ist es so dass eine Beziehung brechen kann aber eine Familie die sollte nie brechen die sollte immer zusammenhalten, denn Familie geht über alles.

Crowe ist meiner Meinung nach viel zu dick und ja wie viele Schauspieler der Wohlstand ist halt zu Hause und hält Entzug, auch nicht gut, und ja er ist meiner Meinung nach zu dick und das sieht nicht gut aus, aber egal er ist ein guter Darsteller auch wenn er sich selber spielt in letzter Zeit.

Kidman ist wie immer brillant aber sie spielt sich auch immer selber und ja das macht sie gut aber leider ist sie nicht immer abwechslungsreich.

Und ja es war ein guter  Film er war lehrreich es gab wieder was neues was ich noch nicht kannte und der Film ist gut gespielt und ich glaube ich kann dem Film eine positive Wertung geben von 92,5 von 100 Punkten.

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