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Filmkritik: Death Wish 2018

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Paul Kersey, der mit seiner Frau Lucy und seiner College-Tochter Jordan lebt, arbeitet als Unfallchirurg in einem Krankenhaus in Chicago. Während des Essens der Kerseys bittet Pauls Bruder Frank ihn, etwas Geld zu leihen, um eine Schuld zu begleichen, dem Paul widerwillig zustimmt. Als die Kerseys gehen, gibt Frank dem Diener, Miguel, die Schlüssel zu ihrem Auto und sagt ihm freudig, dass Paul „das Geld bekommen hat“. Miguel holt das Auto ab, fotografiert aber auch Pauls Adresse aus ihrem Auto. In der Nacht, in der die Kerseys ein Geburtstagsessen haben sollten, dringen drei maskierte Männer in das Haus der Kersseys ein, während Paul bei der Arbeit ist. Sowohl Jordan als auch Lucy werden angeschossen; Paul wird im Krankenhaus darüber informiert, dass Lucy ihren Verletzungen erlegen und Jordan ins Koma gefallen ist. Polist Kevin Raines ist einer der Beamten, die mit der Untersuchung betraut sind.

Empört darüber, dass die Polizei nicht in der Lage ist, das Verbrechen zu lösen, übt Paul Selbstjustiz um die Männer zu finden, die seine Familie überfallen haben. Als ein Bandenmitglied nach einem Schuss ins Krankenhaus gebracht wird, stiehlt Paul seine Waffe, nachdem sie vom Tisch gefallen ist. Er fährt fort, ein Carjacking zu verhindern, von dem ein virales Video existiert; Paul wird Chicagos „Sensenmann“ genannt. Später findet Paul seine gestohlene Uhr an Miguels Handgelenk, als dieser ins Krankenhaus eingeliefert wird. Paul befiehlt einem der Ärzte Miguels Herz dreimal mit einem Defibrillator zu behandeln und tötet ihn so. Paul entdeckt ein Foto von Miguels Telefon mit seiner Adresse. Das Telefon erhält einen Text mit der Aufforderung, sich in einer Bar in der Vorstadt zu treffen. An der Bar spricht Paul mit dem Besitzer, Ponytail, und sagt, dass er von Miguel geschickt wurde. Dieser Ruft seinen Freund Fish an und greift anschließend nach seiner Waffe, aber Paul sticht seine Hand mit einem Pfeil am Tisch fest und zwingt ihn, die gestohlenen Sachen zurückzugeben, die er aus Pauls Haus entwendet hat. Fish kommt an und erschießt versehentlich Ponytail. Nachdem er bei einer Schießerei Fish ins Bein geschossen hat, tritt Paul auf seine Wunde um an Informationen zu gelangen. Fish gibt dann bekannt, dass Lucys Schütze Joe ist, ein Automechaniker, der in einer Karosseriewerkstatt arbeitet. Er tritt Paul in die Leistengegend und gewinnt die Oberhand, wird aber versehentlich durch eine fallende Bowlingkugel getötet. Im Karosseriebau überfällt Paul Joe, während er unter einem Auto arbeitet. Er foltert Joe, indem er seinen Ischiasnerv mit einem Skalpell schneidet und Bremsflüssigkeit in die Wunde gießt. Joe gibt bekannt, dass ihr Anführer Knox Lucy erschossen hat. Paul entfernt den Lift, der das Auto anhebt, um Joe den Kopf zu zerquetschen.

Das Krankenhaus informiert Paul, dass Jordan wieder zu Bewusstsein gekommen ist. Im Krankenhaus erzählt Paul Jordan, was mit Lucy passiert ist. Nachdem er einen Anruf von einem unbekannten Kontakt abgelehnt hat, warnt Paul eine Nachricht, dass die Polizei über seine Handlungen informiert wird, wenn er den nächsten Anruf nicht beantwortet. Der Kontakt, Knox, befiehlt Paul, ihn in einem Badezimmer in einem Nachtclub zu treffen. Paul ruft Knox' Telefonnummer an und bemerkt, wie es in einem Nebenraum klingelt. Er schießt in ihn, nur um festzustellen, dass es eine List war. Knox bestätigt, dass es sich bei dem Schützen um Paul handelt, und die beiden starten eine Schießerei, die mit der Flucht von Knox endet. Als Paul nach Hause kommt, entdeckt Frank Pauls Waffensammlung und konfrontiert ihn, aber Paul besteht darauf, weiterhin die Stadt zu beschützen.

Knox und zwei andere Schläger bereiten sich darauf vor, in Pauls Haus einzudringen.

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Nun wenn man sich einen Film von Eli Roth anschaut, das ist der Regisseur vom Film, muss man ja auch gewohnt sein das man grausliche Dinge sieht. Der Film hatte viele Kopfschüsse, was in alten John Woo Filmen auch vorkam, allerdings wurde das hier so in Szene gesetzt – meiner Meinung nach – dass es etwas Plakativ rübergebracht wurde, ja ich will sagen mehr oder weniger, es hätten auch ein paar Szenen weniger sein sollen, ein Gehirn Platzer, ein paar Kopfschüsse, solche Szenen sieht man, sicher nicht so arg wie in einigen Ritterfilmen aber andres in Szene gesetzt mit anderem Hintergrund und meiner Meinung nach viel zu grausam. Die Geschichte an sich die man kennt ist ja nicht übel, die Idee auch gut, und es ist ja ein Remake von der Mutter der Rachefilme, „Ein Mann sieht rot“ aus 1974, der 4 Nachfolger nachgezogen hat, ja das war damals nicht übel, aber er war spannend der Film dieser hier nicht. Um was geht es?

 

Das ist die Handlung von – Ein Mann sieht rot, aus 1974:

 

Paul KERSEY kehrt nach seinem Urlaub mit seiner Frau aus Hawaii ins triste New York heim. Während er wieder seinem Job in einem renommierten Architektenbüro nachgeht, werden seine Frau und Tochter nach einem Einkauf von jugendlichen Kriminellen in ihrer Wohnung schwer misshandelt; die Tochter wird von einem der Täter zum Oralverkehr gezwungen. Während seine Frau im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen erliegt, stellen die Ärzte bei seiner Tochter ein schweres Trauma fest. Sie wird schließlich in einem Sanatorium untergebracht. KERSEY vereinsamt in Trauer und Wut, vertieft sich mehr und mehr in Arbeit. Bei der Planung eines Immobilienprojekts in Arizona erkennt der dort ansässige Kunde, ein Rinderbaron, KERSEYs Talent für den Umgang mit Schusswaffen und schenkt ihm als Dank für die gute Zusammenarbeit einen Revolver. Zurück in New York beginnt er nun systematisch, Räuber in der Nacht das Fürchten zu lehren. Als vermeintliches Opfer wehrt er sich mit seiner Waffe und erschießt als erstes einen Drogensüchtigen, der Geld per Waffengewalt von seinen Opfern abpresst. Weitere Opfer, insgesamt zehn, folgen, aber auch die Polizei schöpft bereits gegen ihn Verdacht. Bei einer weiteren Schießerei wird KERSEY verletzt und schleppt sich auf ein Fabrikgelände. Dort findet ihn ein Polizist. Der auf den Fall angesetzte Inspektor Ochoa verhört ihn allein im Krankenhaus. KERSEY wird die Chance gegeben, aus New York zu verschwinden, da sich die Straftaten durch sein Handeln in der Stadt verringert haben und man ihn nicht zum Märtyrer machen will. KERSEY nimmt an und beginnt in Chicago ein neues Leben.

 

Das ist die Handlung von Death Wish aus 2018:

 

Paul KERSEY, der mit seiner Frau Lucy und seiner College-Tochter Jordan lebt, arbeitet als Unfallchirurg in einem Krankenhaus in Chicago. Während des Essens der KERSEYs bittet Pauls Bruder Frank ihn, etwas Geld zu leihen, um eine Schuld zu begleichen, dem Paul widerwillig zustimmt. Als die KERSEY‘s gehen, gibt FRANK dem Diener, MIGUEL, die Schlüssel zu ihrem Auto und sagt ihm freudig, dass Paul „das Geld bekommen hat“. Miguel holt das Auto ab, fotografiert aber auch Pauls Adresse aus ihrem Auto. In der Nacht, in der die KERSEYs ein Geburtstagsessen haben sollten, dringen drei maskierte Männer in das Haus der Kerseys ein, während PAUL bei der Arbeit ist. Sowohl JORDAN als auch LUCY werden angeschossen; PAUL wird im Krankenhaus darüber informiert, dass LUCY ihren Verletzungen erlegen und Jordan ins Koma gefallen ist. Polizist KEVIN RAINES ist einer der Beamten, die mit der Untersuchung betraut sind.

 

Empört darüber, dass die Polizei nicht in der Lage ist, das Verbrechen zu lösen, übt PAUL Selbstjustiz um die Männer zu finden, die seine Familie überfallen haben. Als ein Bandenmitglied nach einem Schuss ins Krankenhaus gebracht wird, stiehlt Paul seine Waffe, nachdem sie vom Tisch gefallen ist. Er fährt fort, ein Carjacking zu verhindern, von dem ein virales Video existiert; Paul wird Chicagos „Sensenmann“ genannt. Später findet Paul seine gestohlene Uhr an MIGUELS Handgelenk, als dieser ins Krankenhaus eingeliefert wird. PAUL befiehlt einem der Ärzte MIGUELS Herz dreimal mit einem Defibrillator zu behandeln und tötet ihn so. PAUL entdeckt ein Foto von Miguels Telefon mit seiner Adresse. Das Telefon erhält einen Text mit der Aufforderung, sich in einer Bar in der Vorstadt zu treffen. An der Bar spricht PAUL mit dem Besitzer, Ponytail, und sagt, dass er von Miguel geschickt wurde. Dieser Ruft seinen Freund Fish an und greift anschließend nach seiner Waffe, aber PAUL macht einiges und ja sonst würde der Film nicht weiter gehen, und da er bei einer Schießerei Fish ins Bein geschossen hat, tritt Paul auf seine Wunde um an Informationen zu gelangen. FISH gibt dann bekannt, dass LUCYS Schütze JOE ist, ein Automechaniker, der in einer Karosseriewerkstatt arbeitet. Er tritt PAUL in die Leistengegend und gewinnt die Oberhand, wird aber versehentlich durch eine fallende Bowlingkugel getötet. Im Karosseriebau überfällt Paul JOE, während er unter einem Auto arbeitet. Er foltert JOE, gibt bekannt, dass ihr Anführer LUCY erschossen hat. Dann kommt eine arge Szene.

 

Das Krankenhaus informiert Paul, dass Jordan wieder zu Bewusstsein gekommen ist. Im Krankenhaus erzählt PAUL JORDAN, was mit Lucy passiert ist. Nachdem er einen Anruf von einem unbekannten Kontakt abgelehnt hat, warnt Paul eine Nachricht, dass die Polizei über seine Handlungen informiert wird, wenn er den nächsten Anruf nicht beantwortet. Der Kontakt, KNOX, befiehlt PAUL, ihn in einem Badezimmer in einem Nachtclub zu treffen. PAUL ruft KNOX' Telefonnummer an und bemerkt, wie es in einem Nebenraum klingelt. Er schießt in ihn, nur um festzustellen, dass es eine List war. KNOX bestätigt, dass es sich bei dem Schützen um Paul handelt, und die beiden starten eine Schießerei, die mit der Flucht von Knox endet. Als Paul nach Hause kommt, entdeckt FRANK PAULS Waffensammlung und konfrontiert ihn, aber PAUL besteht darauf, weiterhin die Stadt zu beschützen.

 

KNOX und zwei andere Schläger bereiten sich darauf vor, in Pauls Haus einzudringen. Und nun gibt es nur eines, Selbstverteidigung.

 

Wie ist der Film nun? Nun das ist schwer zu sagen. Also der alte Film der hat einen Paul mit Ausstrahlung, dieser neue Film hat einen Paul mit Schlaftabletten, während Bronson einen glaubwürdigen Architekten spielt, spielt Willis einen gelangweilten unglaubwürdigen Arzt, der nicht so wirkt als wäre er einer. Er ist ein guter Darsteller aber kein Bronson.

 

Der Familienzusammenhalt ist im alten Original stärker als im neuen, wieso sieht man  keine psychische Veränderung von einem mordenden Arzt wie hie bei Willis der alles locker wegsteckt? Und die Familie ja da sah man im Gegensatz zum alten Film wenig.

 

Im Film geht es um Selbstjustiz, das ist natürlich in Ordnung und das in der heutigen Zeit wo die NRA so viele Probleme hat weil eben Kinder erschossen werden, am Anfang wird ein Tier erschossen wo man nicht den Kopfschuss sieht, wieso bei Menschen dann? Im alten Film gab Jeff Goldblum sein Leinwanddebut und der Film hat viele Gemüter erhitzt ob Selbstjustiz erlaubt ist, hier spielt kein  Schauspieler mit der irgendwie bekannt ist im Kriminellen Bereich und nichts erhitzt die Gemüter. Der alte Film wurde 2018 wieder nach der Indizierung frei gegeben, der neue Film ist viel brutaler und nicht Mal ansatzweise denkt man den Film zu indizieren, was für eine Zeit haben wir? Wo Brutalität und schlimme Sachen einfach salonfähig geworden sind?

 

Der Film hat keine starken Identifikationsfiguren, und gegen Ende des Filmes ist auch schon wieder vorbei wer die Bösewichte waren, nicht mal Willis kann den Film retten er ist zu  monoton zu einfach und einfach nur Brutal, schießen und ja es geht er ist leidlich spannend aber es fehlt einiges. Was auch etwas öde war, man sieht nur einfache Shoot-Outs, was in Tatort Filmen fast vorkommt, es gibt keine spannende Action wo vielleicht Willis seine Gegner spannend und Gimmickmässig kalt macht. Also ich muss sagen einer der besten Actioner im Selbstjustizbereich ist „The Equalizer“ aber der hier geht nicht voll ran.

 

Der Film ist auch austauschbar und man hat auch nicht so viel Mitleid mit dem was der Familie passiert ist von Paul und ja auch sieht man bei Paul wenig Leid, wenig Trauer, ja ich muss sagen dass Willis hier kein guter Schauspieler ist. Das ganze wie im Film sah man schon sehr oft, ist nichts Besonderes mehr, ist auch nicht super spannend, und ich muss sagen ich sah schon besseres.

 

Die Farben sind sehr kalt das Ganze ist nicht mehr so gut, es ist viel düster, und wenn man das Buch liest aus 1972 oder so, da ist Kersey erst am Ende des Buches zu einem Mörder geworden, und im neuen Film spielt die Handlung in Chicago, im alten nicht und das hat wohl damit zu tun das 2017 ganze 700 Morde begangen wurden, so viel wie noch nie zu vor in einer Stadt in Amerika.

 

Etwas halbherzig ist der Film und darum vergebe ich eigentlich nur – weil mir viele Dinge fehlen – 73 von 100 Punkten.

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