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DC

Belastungsfähigkeit für Endstufen erhöhen

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Hallo an alle Elektroniker,

 

folgende Situation liegt vor:

 

Eine bestehende Endstufe ist 2 x 4 Ohm tauglich, besteht aus zwei Monoendstufen in einem Gehäuse. Es ist ein vollkommener Dualmonoaufbau. Die Endstufen sind mit bipolaren Endtransisen aufgebaut, also keine reinen Mosfets im Ausgang.

 

Nun soll diese Endstufe von 2 x 4 Ohm auf 1 x 2 Ohm umgebaut werden.

 

Für dieses Vorhaben habe ich folgende Überlegungen angestellt.

 

1. die Endtransen der beiden Stereokanäle werden paralel geschaltet um somit die Stromfähigkeit zu verdoppeln

 

2. Weil damit die Treiber auch diesen "Mehrstrom" an die Basen der Endtransis zu liefern, werde auch diese entweder durch solche mit der doppelten Stromlieferfähigkeit ersetzt oder durch einen zweiten parallelen Treiber ergänzt

 

3. das Gleiche gilt auch für die Treiber davor, bis zur reinen Spannungsverstärkerstufe.

 

4. die Netzteile der beiden Monos werden ebenfalls parallel geschaltet um so den doppelten Strom zu liefern

 

5. die Eingänge werden auf einen Eingang reduziert, der dann über den übrig gebliebenen Spannungsverstärker die neue Treiberstufe (doppelte oder stärkere Transis) bedient

 

Soweit die Theorie. Was sagen die Fachleute hier zu diesem Vorhaben? Schaltbild liegt natürlich vor, auch wenn nicht gearantiert werden kann, dass dieses mit dem Origianl überein stimmt. Ach ja, Marke des bisherigen Verstärkers ist ein Wangine Endverstärker. Davon sind zwei Stück vorhanden die beide zu Monoblöcken umgebaut werden sollen, dafür dann aber 2-Ohm-tauglich sein sollen.

 

Jetzt bin ich auf Eure Meinungen gespannt. Vielen Dank für konstruktive Ideen und Tipps.

 

Alles nette

dc

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Hallo

 

Sollten die "-" gemeinsame Masse sein, dann probier mal an den "+" Ausgängen Widerstände um die 100mOhm, jeweils einer, dann zusammen an LS"+" . Quasi wie eine Y-Verschaltung der +Ausgänge.

Dann bekämpfen sich die Gegenkopplungen der beiden Kanäle nichtmehr gegenseitig bei minimalen Spannungsunterschieden, was ja das eigentliche Problem ist, wenn man zwei Ausgänge einfach parallel hängen möchte.

Das ergibt in Summe etwa 50mOhm mehr Ausgangswiderstand, was zu verschmerzen wäre. Nimm besser auch Lastwiderstände, min 10W.

Trotzdem penibler Pegelabgleich beider Kanäle sollte klar sein. Am einfachsten Du mißt AC mäßig mit dem empfindlichsten Meßbereich von + nach + und pegels auf 0,0mV ein.

 

Probiers mal aus, evtl kannst Du dir damit die aufwändige Bastelei sparen.

 

Gruß Andi

 

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Hi Andi,

danke für die Ausführungen. Das ist doch mal ne Hausnummer. Ich denke aber, dass die "Y"-Widerstände deutlich mehr als 10 W haben müssen, wenn schon die serienmäßige Endstufe 400W / Kanal an 4 Ohm rausbläst. Da das nur noch mit Hochlastwiderständen geht, haben diese auch Drahtwickel, was dann aber auch eine eigene Induktivität mit sich bringt. Das aber mag ich im Signalweg gar nicht, weil die Teile damit auch Frequenzabhängig sind.

 

Ich denke, da werde ich wohl je eine mächtige Batterie 10W Mox parallel schalten, um die Zusammenführung zu erreichen. So umgehe ich die Induktivitäten und bekomme auf diesem Weg sogar noch einen deutlich größeren Leitungsquerschnitt, was den Verlusten entgegen wirkt.

 

Wie würdest Du die beiden bisherigen Mononetzteile neu verschalten? Bisher hatte ich vor, die Trafos samt Gleichrichter noch getrennt zu fahren und erst nach den Gleichrichtern die Zusammenführung zu machen. Dann sind die Elkos beider Kanäle verdoppelt, was ja auch dem Laststrom in Sachen Brumm dienlich ist.

 

Wie sollte ich dann die bisherigen Eingänge beschalten? Einfach intern parallel legen würde ja auch die Eingangsimpedanz und halbieren und die Eingangskapazität verdoppeln. Reicht es, wenn ich da die Widerstände und Kondis entsprechend ändere um so wieder auf den "Normalwert" für dann nur noch eine Endstufe zu kommen?

 

Gruß

Klaus

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Ich habe das gerade mal ausgerechnet. Wenn ich 10 x 1R/5W Mox parallel schalte, komme ich auf 0,1R mit 50W. Selbst bei 4 A Ausgangsstrom / Endstufe würde hier am Last-R eine Verlustleistung von 1,6 W und ein Spannungsverlust von 0,4 V entstethen. Ich denke, damit könnte ich volll auf der sicheren Seite stehen.

 

Da die normale Endstufe an 4 Ohm satte 400 W liefert, sollte sie dann nach dem Umbau auch 2 Ohn befeuern können und dabei fast 800 W raus hauen. Das wären doch schon mal gute Aussichten. Dann würde neue Endstufe ja schon fast eine Infinity Kappa9 fertig machen, denn 800 W verträgt selbst die Kappa nicht mehr. Aber die Kappa9 schlägt ja leider auch mit 0,7 Ohm im Extendmodus zu, was der Endstufe auch nicht so bekömmlich sein würde. Im Normalmodus wären es immer noch 1,5 Ohm, die aber angesichts der dann zur Verfügung stehnden Leistung von 800 W eher zu vernachlässigen wären, weill dann die Boxen schon dahin schmelzen würden.

 

Liege ich da mit meinen Vorstellungen richtig?

 

Gruß

Klaus

 

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Hallo DC

 

prinzipiell stimmt das alles.

ich gebe aber nochmals zu bedenken, daß die Kanäle trotz der Rs sehr genau abgeglichen sein sollten. Am besten auch bei Betriebstemperatur der Endstufe wieder überprufen, und auch mal unter Last (Sinustestton)

Und die Dämpfung geht natürlich mit dem leicht erhöhten Ausgangswiderstand etwas zurück. Das sollte aber nicht wirklich die Welt Einfluß haben.

 

Ich würde die Netzteile vorerst mal so lassen, wie sie sind.

 

Sieh das ganze mal als Versuch an, ob das Deinem klanglichen Wünschen entspricht. Wenn das so ist, kannst Du später immer noch den großen chirurgischen Eingriff wagen . :rolleyes:

 

Gruß Andi

 

 

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Guest Guest_cane2828_*

Hallo,

 

warum wird denn eine 2 Ohm Belastung genutzt ?

Sind das nicht irgendwie zu trennende 4 Ohm Lautsprecherteile ?

Dann würde ich eher an Bi-Amping denken, als diese - in meinen Augen sehr risikoreiche -

Variante der Endstufenzusammenführung ins Auge fassen.

Auch ist es die Frage, ob die Verstärker diesen Aufwand des ins

Auge gefassten Umbaus überhaupt wert sind, da sie die angesprochene Leistung nie auch dauerhaft liefern können,

da spielen bei Hifi-Verstärkern meist die Trafos nicht mit, werden heiß, manchmal zu heiß, wie auch immer,

diese Leistungen kann man hier meist nie abrufen. Das zeigen alle meine Erfahrungen früherer Zeiten.

 

Ansonsten - wenn man normal laut hört, kann man evtl. auch mal eine Endstufe die für 4 Ohm gedacht ist,

bei 2 Ohm betreiben, ohne daß die Schaden nimmt, ist ja immer eine Frage des Ausgangstromes und eben

der auftretenden Belastung. Partylautstärken würde ich aber sein lassen.

 

2 Ohm ist auch kritischer, was den Einfluß des LS-Kabels angeht, klar, auch Stecker usw.

Also wenn es irgendwie geht, würde ich den Vortzeil ausnutzen, zwei gleiche Endstufen zu haben,

und hier aber die Trennung hinter den Endstufen suchen.

 

Die Widerstandslösung ist gut, und schon mal viel betriebssicherer als die anderen

Umbau-Ideen, aber auch die verschlechtert die Qualität der Verstärker denke ich beträchtlich.

 

Soweit meine Ansichten zu der Frage.

Ich hoffe es kommt eine für Dich passende Lösung bei dem gemeinsamen Überlegen raus,

Schönen Abend und frohe Ostern !

Manfred.

 

 

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Hallo

 

ich weiß leider nicht, welchen Lautsprecher DC damit ansteuern möchte. Wenn es eine bi-amping-Lösung gibt, dann rate ich absolut dazu!!

 

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Zitat Guest_Guest_cane2828_*_*

Hallo,

 

warum wird denn eine 2 Ohm Belastung genutzt ?

Sind das nicht irgendwie zu trennende 4 Ohm Lautsprecherteile ?

Ende Zitat Guest_Guest_cane2828_*_*

 

Die Antwort ist kurz und prägnant: Nein. Es ist eine reine Bassbox mit 3 Ohm, die die "normale" Endstufe zum Abschalten bringen würde. 3 Ohm ist für die einfach gestrickte 4 Ohm Endstufe (pro Kanal) ein kleines bischen zu viel Belastung.

 

Zitat Guest_Guest_cane2828_*_*

Dann würde ich eher an Bi-Amping denken, als diese - in meinen Augen sehr risikoreiche - Variante der Endstufenzusammenführung ins Auge fassen.

Ende Zitat Guest_Guest_cane2828_*_*

 

Aus oben genanntem Grund fällt Bi-Amping aus.

 

Zitat Guest_Guest_cane2828_*_*

Auch ist es die Frage, ob die Verstärker diesen Aufwand des ins Auge gefassten Umbaus überhaupt wert sind, da sie die angesprochene Leistung nie auch dauerhaft liefern können, da spielen bei Hifi-Verstärkern meist die Trafos nicht mit, werden heiß, manchmal zu heiß, wie auch immer, diese Leistungen kann man hier meist nie abrufen. Das zeigen alle meine Erfahrungen früherer Zeiten.

Ende Zitat Guest_Guest_cane2828_*_*

 

Wer sagt denn, dass die Verstärker <b>die angesprochene Leistung nie auch dauerhaft liefern können</b>? Sind 2 x 400W an 4 Ohm mit Dualmononetzteil nicht genug Stabilität? In der Zusammenschaltung werden daraus immerhin satte 1 x 800W Dauerleistung bei (gewünschten) 2 Ohm. Im geplanten Fall werden aber "nur" 3 Ohm gefordert, so dass hier eine Überlastung des/der Netzteil/e ausgeschlossen werden kann.

 

Zitat Guest_Guest_cane2828_*_*

Ansonsten - wenn man normal laut hört, kann man evtl. auch mal eine Endstufe die für 4 Ohm gedacht ist, bei 2 Ohm betreiben, ohne daß die Schaden nimmt, ist ja immer eine Frage des Ausgangstromes und eben der auftretenden Belastung. Partylautstärken würde ich aber sein lassen.

 

2 Ohm ist auch kritischer, was den Einfluß des LS-Kabels angeht, klar, auch Stecker usw. Also wenn es irgendwie geht, würde ich den Vortzeil ausnutzen, zwei gleiche Endstufen zu haben, und hier aber die Trennung hinter den Endstufen suchen.

Ende Zitat Guest_Guest_cane2828_*_*

 

Das dürfte bei einem reinen Basslautsprecher bis 150 Hz wohl kaum der Rede wert sein. Stecker sind bei mir schon immer Tabu gewesen, weil diese auch nur verlustbehaftet sind. Trennung bei einem Weg, siehe oben.

 

Zitat Guest_Guest_cane2828_*_*

Die Widerstandslösung ist gut, und schon mal viel betriebssicherer als die anderen

Umbau-Ideen, aber auch die verschlechtert die Qualität der Verstärker denke ich beträchtlich.

 

Soweit meine Ansichten zu der Frage.

Ich hoffe es kommt eine für Dich passende Lösung bei dem gemeinsamen Überlegen raus,

Schönen Abend und frohe Ostern !

Manfred.

Ende Zitat Guest_Guest_cane2828_*_*

 

Vielen Dank für die Beteiligung an der etwas komplexen Diskussion.

 

Nur noch für alle zur Verdeutlichung die geplante Konstellation:

 

Es ist eine teilaktive Anlage mit zwei getrennten Basssäulen die je bis 150Hz arbeiten. Da ich auch gerne laut höre, dann aber immer noch "ungepressten" Sound genießen will, soll hier eine etwas mächtigere Leistung ran. Dazu hat es sich ergeben, dass ich gleich zwei Stereoendstufen von je 2 x 400W an 4 Ohm mit jeweils Dualmonoaufbau besitze. Deren geballte Leistungen möchte ich nun über diese "Kanalzusammenführung" konzentrieren. Da sie dann je 1 x 800 W an 2 Ohm liefern würden, ich aber "nur" 3 Ohm Bässe dran habe, sind immer genung Leistungsreserven present.

 

Das ist die Grundlage meiner Überlegungen gewesen. Natürlich wäre es viel einfacher, ein Paar fertige und starke Monos dafür zu kaufen, aber was würden die wohl bei den geforderten Leistungen kosten? Das steht mit Sicherheit in keinem guten Verhältnis mehr.

 

Alles nette

Klaus

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Hallo

 

ich weiß leider nicht, welchen Lautsprecher DC damit ansteuern möchte. Wenn es eine bi-amping-Lösung gibt, dann rate ich absolut dazu!!

Hallo Andreas, das will ich Dir gerne verraten: Infinity RS1B. Damit sind vermutlich auch einige Fragen zum Umfeld beantwortet. Da gibt es kein Bi-Amping, wie Du sicher weißt.

 

Ach ja, falls die Frage zu den angesprochenen Endstufen noch kommt. Die Rede ist hier von Wangine WFA-220 mit Analyzer als VU-Meter. Etwas ältere Generation, aber für den geplanten Einsatz erst mal ausreichend.

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Guest caine28
Hallo Andreas, das will ich Dir gerne verraten: Infinity RS1B. Damit sind vermutlich auch einige Fragen zum Umfeld beantwortet. Da gibt es kein Bi-Amping, wie Du sicher weißt.

 

Ach ja, falls die Frage zu den angesprochenen Endstufen noch kommt. Die Rede ist hier von Wangine WFA-220 mit Analyzer als VU-Meter. Etwas ältere Generation, aber für den geplanten Einsatz erst mal ausreichend.

 

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Jetzt bin ich auf Eure Meinungen gespannt. Vielen Dank für konstruktive Ideen und Tipps.

 

Hallo Klaus!

 

Ich frag mich nur, wieso eine Bass-Säule mit so vielen Chassis drin mit 3 Ohm läuft und derart viel Power braucht . .

Bei Folienwandlern kann ich das ja noch nachvollziehen - aber bei Bass-Säulen!? Sind das die mit dem Bass-Anpass-Kästchen?

 

Vielleicht solltst Du wirklich mal Hubert Reith anrufen. Über eine 2 Ohm-Tauglichkeit seiner Schaltung hab ich mir noch nie Gedanken gemacht . . . weiß aber, das sie bei 4 Ohm 250W liefern (auch mehr, Trafoabhängig) und sehr stabil sind. Und der Wirkungsgrad an 8 Ohm um 95% liegt.

 

http://hifiakademie.de/?id=1.2.1&si=MT...1Mi4xMzYuNjF8IA

http://hifiakademie.de/?id=1.8.12&si=M...1Mi4xMzYuNjF8IA

 

Aber ich schätze es geht mehr darum, die vorhandenen Teile umzubauen?

 

Gruß, Klaus

 

P.S.:

"Da ich auch gerne laut höre, dann aber immer noch "ungepressten" Sound genießen will, soll hier eine etwas mächtigere Leistung ran"

 

Nach meiner Meinung läge es da näher, gleich "richtige" Bass-Chassis zu benutzen - 2 gute 38er pro Seite in abgestimmten, ca. 250L Gehäusen wären da ganz sicher eher geeignet. ich schätze, auch Einer davon würde bereits reichen.

Ich hab diese Infinities öfters gehört - die Bässe sind m. E. nicht wirklich beeindruckend sauber! Bei 2x38ern pro Seite sind die staubtrocken und blitzsauber ;) UND extrem wirkungsstark.

Da könntest Du Deine Endstufe lassen wie sie ist und mußt kein Feuerwerk riskieren . .

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Hallo,

 

jetzt bin ich nochmals drübergestoplert.

 

Ich würde hier erstmal einfach probieren, nur eine Endstufe zu verwenden, mit 3 Ohm Belastung an die "4-Ohm"-Endstufe dran. Wenn die abschaltet, kann man weiter überlegen, wenn nicht, einfach mal so lassen. Ist ja nicht so dramatisch.

Denn die paralellschaltung ist hier sicher keine den Lautsprechern angemessene Lösung, da die Vor- oder Schutzwiderstände den Dämpfungsfaktor sicher deutlich schlechter machen.

Also, der Dämpfungsfaktor auf die einzelne Endstufe gesehen ist sicher eine "kleine" Verschlechterung. Da hier aber zwei identische Endstufen vom Eingamng bis Ausgang parallel geschaltet werden, halbiert sich auch wieder der gesamte Ausgangswiderstand und damit wird der Dämpfungsfaktor auch wieder verbessert.

 

Evtl. auch nur einen Kanal pro Verstärker nehmen, wenn eh´ zwei vorhanden sind, dann sind denke ich die Belastungsfragen nicht mehr so kritisch.

Denn ein Wangine Verstärker ist sicher kein High-End-Gerät, also sind die 400 Watt sicher auch recht optimistisch gerechnet. Von der Dauerbelastbarkeit ist das sicher nie zu halten, da geht der Trafo in den Hitzetod, vermute ich aus meinen Erfahrungen mit "Hifi-Verstärkern am Limit".

Das sehe ich aber entschieden anders! 1. mal sind die Wangines gemessen an deren Preis absolut kein Billigkram, der nix mit HighEnd zu tun hat. Im Gegenteil. So manch echter Highender hat dagegen schon kläglich versagt (eigene Erfahrungen). Die 400W an 4 Ohm sind keine "schhön gerechneten" Werbezahlen, sondern von mir selbst gemessene ehrliche 400W Sinus / Kanal, solange der Strom da ist! Das ist absolut kein Kleinkram mehr. Einen Hitzetod erleiden die Trafos ganz sicher nicht, da sie bis 500W / Kanal ausgelegt sind. Da sind mehr als genug Reserven drin.

 

Da geben sich leider die ganzen Hersteller nicht viel.

 

Das wäre mein Ansatz. Und Laut genug ist das sicher noch.

 

So nebenbei interessiert mich noch:

Welche Endstufe treibt denn den Mittel-Hochton-Teil an ?

Das dachte ich mir schon, dass die Frage kommen würde. Ich betreibe im MH Bereich ein Accuphase P-360 mit mehr als genug Leistung in jeder Lebenslage 2 x 660W / 4 Ohm und 1100W / 2 Ohm. Das spricht schon Bände. Daher brauche ich auch ein paar adäquate Endstufen im Bass. Sorry, aber da sind 250W auch mit Huberts Endstufe ein Witz.

 

Evtl. sollte man mal über Hubert Reiths Digital-Amp nachdenken, ob der einen Versuch wert wäre,

ist ja auch eine bezahlbare Top Lösung mit sicher genug Dampf.

 

Dann noch einen schönen Abend,

viele Grüße, Manfred.

 

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Hallo Klaus!

 

Ich frag mich nur, wieso eine Bass-Säule mit so vielen Chassis drin mit 3 Ohm läuft und derart viel Power braucht . .

Bei Folienwandlern kann ich das ja noch nachvollziehen - aber bei Bass-Säulen!? Sind das die mit dem Bass-Anpass-Kästchen?

 

Vielleicht solltst Du wirklich mal Hubert Reith anrufen. Über eine 2 Ohm-Tauglichkeit seiner Schaltung hab ich mir noch nie Gedanken gemacht . . . weiß aber, das sie bei 4 Ohm 250W liefern (auch mehr, Trafoabhängig) und sehr stabil sind. Und der Wirkungsgrad an 8 Ohm um 95% liegt.

 

http://hifiakademie.de/?id=1.2.1&si=MT...1Mi4xMzYuNjF8IA

http://hifiakademie.de/?id=1.8.12&si=M...1Mi4xMzYuNjF8IA

 

Aber ich schätze es geht mehr darum, die vorhandenen Teile umzubauen?

 

Gruß, Klaus

 

P.S.:

"Da ich auch gerne laut höre, dann aber immer noch "ungepressten" Sound genießen will, soll hier eine etwas mächtigere Leistung ran"

 

Nach meiner Meinung läge es da näher, gleich "richtige" Bass-Chassis zu benutzen - 2 gute 38er pro Seite in abgestimmten, ca. 250L Gehäusen wären da ganz sicher eher geeignet. ich schätze, auch Einer davon würde bereits reichen.

Ich hab diese Infinities öfters gehört - die Bässe sind m. E. nicht wirklich beeindruckend sauber! Bei 2x38ern pro Seite sind die staubtrocken und blitzsauber ;) UND extrem wirkungsstark.

Da könntest Du Deine Endstufe lassen wie sie ist und mußt kein Feuerwerk riskieren . .

Hi Klaus,

Das sind Infinitys RS1B und da gibt es nix zu verbessern. Die bringen ihre Vor- und Nachteile so mit sich. Ich habe gelernt, mit den Nachteilen umzugehen, aber gewisse kleine Verbesserungen mögen mir da noch gegönnt sein. Dafür überwiegen aber die Vorteile, die schlicht kein anderer bieten kann. Nicht für den Preis. Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen, wenn das mal gelingt.

 

Ich glaube auch nicht, dass diese Boxen zur Referenz gekommen wären, wenn sie das nicht wert waren. Alleine das sollte jeden nachdenklich machen. Einen Referenzstatus bekommt man nicht mal eben so geschenkt. Dazu muss man schon was außergewöhnliches bieten, so wie eben Infinity. Das war auch der Grund, warum ich mir gerade diese und keine anderen Boxen ausgewählt habe, zuumal sie auch so in jeder Beziehung gefallen. Was will man mehr?

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Hi Klaus!

 

"Das war auch der Grund, warum ich mir gerade diese und keine anderen Boxen ausgewählt habe, zuumal sie auch so in jeder Beziehung gefallen"

 

Davon bin ich nat. ausgegangen - ich hab Dich ja auch schon einige Zeit hier miterlebt und weiß, daß Du ein nüchtern und vernünftig denkender Mensch mit einer Menge Erfahrung bist!

 

Trotzdem find ich die 3 Ohm und den anscheinend ja ziemlich niedrigen Wirkungsgrad im Bass irgendwie merkwürden . . . :P

Klingen tun sie sicherlich gut.

 

 

Gruß, Klaus

 

 

 

 

 

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Hi Klaus!

 

"Das war auch der Grund, warum ich mir gerade diese und keine anderen Boxen ausgewählt habe, zuumal sie auch so in jeder Beziehung gefallen"

 

Davon bin ich nat. ausgegangen - ich hab Dich ja auch schon einige Zeit hier miterlebt und weiß, daß Du ein nüchtern und vernünftig denkender Mensch mit einer Menge Erfahrung bist!

 

Trotzdem find ich die 3 Ohm und den anscheinend ja ziemlich niedrigen Wirkungsgrad im Bass irgendwie merkwürden . . . :P

Klingen tun sie sicherlich gut.

 

Gruß, Klaus

Hi Klaus, ja die Infinitys sind immer schon etwas "besonderes" gewesen und so kommen sie halt auch mit etwas krummen Werten daher. Damit kann man aber leben, wenn man das gesamtergebnis betrachtet bzw. hört. Ich wollte halt mit der Endstufenaktion etwas mehr Leistungsreserven bereitstellen und das geht ja wahl besten und zugleich billigsten mir der Parallelschaltung der jeweils zwei Kanäle. So stehen dann eben ca. 800W an 2 Ohm bereit auch wenn davon nur 3 Ohm gebraucht werden und vermutlich damit ca. 500-600 W rauskommen. Das passt dann aber schön zur MH Endstufe.

 

Gruß

Klausi

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@Klaus, ich sehe gerade, dass Du wohl aus D'dorf kommst. Das ist doch gar nicht so weit wech von mir (noch). Da wir gerade im Umzugsstress stecken, werde ich zwar vorerst keine Zeit haben, das Projekt an zu gehen, aber wenn wir so halbwegs neu etabliert sind, könnten wir uns doch auch mal zusammensetzen und bei nem Täschen Kaffee etwas blubbern. Was hälst Du davon?

 

Klausi

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@Klaus, ich sehe gerade, dass Du wohl aus D'dorf kommst. Das ist doch gar nicht so weit wech von mir (noch). Da wir gerade im Umzugsstress stecken, werde ich zwar vorerst keine Zeit haben, das Projekt an zu gehen, aber wenn wir so halbwegs neu etabliert sind, könnten wir uns doch auch mal zusammensetzen und bei nem Täschen Kaffee etwas blubbern. Was hälst Du davon?

 

Klausi

 

Hi Klausi!

 

Können wir gerne machen - ich bin öfters mal in Colonia . .

 

Gruß, Klaus

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Hi Klaus, ja die Infinitys sind immer schon etwas "besonderes" gewesen und so kommen sie halt auch mit etwas krummen Werten daher. Damit kann man aber leben, wenn man das gesamtergebnis betrachtet bzw. hört. Ich wollte halt mit der Endstufenaktion etwas mehr Leistungsreserven bereitstellen und das geht ja wahl besten und zugleich billigsten mir der Parallelschaltung der jeweils zwei Kanäle. So stehen dann eben ca. 800W an 2 Ohm bereit auch wenn davon nur 3 Ohm gebraucht werden und vermutlich damit ca. 500-600 W rauskommen. Das passt dann aber schön zur MH Endstufe.

 

Gruß

Klausi

 

Jep - die Infinities sind schon immer etwas "Besonderes" gewesen - und waren auch schon immer ein bisschen "besonders" . . . ;)

 

Ich bin da unbedingt Andis Meinung: wenn Du die beiden zusammengelegten Kanäle nicht 100% exakt abgleichst bist Du zumindest klanglich keinen Schritt weiter.

 

gruß, klaus

 

 

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Na was denkst Du, werden die Endstufen bis 150 Hz noch groß an Klang brauchen? Hier wird doch mehr Kraft, als alles andere gebraucht. Sicher, ein gut abgeglichener Verstärker ist nicht von der Hand zu weisen. Ich denke aber auch, dass es hier überwiegend auf die DC-Komponenten der beiden Endstufen ankommt. Da müsste ich eine Möglichkeit finden, diese gemeinsam zu regeln, oder noch besser diese in gegenseitige Abhängigkeit zu bringen. Verstellt sich die eine Endstufe, wird das die Andere auch mitbekommen und "mitziehen". Wie auch immer dieses "mitziehen" aussehen mag. Gut wäre es so.

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Hat jemand eine Idee, wie man den "DC" beider Endstufen gemeinsam erfassen und dann auch gemeinsam steuern kann? Davon verspreche ich mir, dass beide Endstufen dc-seitig exakt das gleiche tun und sich somit selbst kontrollieren. Eine DC-Gegenkopplung in nur einer Endstufe ist generell ja kein Problem, aber wenn eine einzige derartige Schaltung das bei zwei gleichartigen Endstufen synchron tun soll, dann weiß ich offen gesagt nicht so recht, wie ich das bewerkstelligen soll.

 

Hier bin ich auf fremde Hilfe von Euch angewiesen. Hat jemand dazu eine Idee?

 

Klausi

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Hi Klaus

hast Du es denn schonmal "ganz normal" probiert mit den Endstufen? Die nominell 3ohm sind vielleicht gar kein Problem für die Verstärker. Vielleicht geht das sogar ohne irgendwelche thermischen Mätzchen.

"Ohm" ist nicht alles, was eine Endstufe vom Lautsprecher sieht. Das elektrische Phasenverhalten spricht ebenso ein Wörtchen mit. Und wenn die Subs sich brav verhalten, mag das durchaus ohne weiteres gehen.

Gruß Andi

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Hi Andi,

so, wie Du das jetzt vorschlägst, fahre ich die Boxen mit den Endstufen schon seit einigen Monaten. Dabei wird von den beiden Kanälen je Endstufe nur ein Kanal betrieben. Der andere Kanal dreht dabei ständig Däumchen. Soweit auch ohne größere Probleme, jedoch muss ich dazu sagen, dass ich auch schon seit dem nicht mehr so wirklich vollgas gegeben habe. Der Grund dafür ist auch nicht so ganz ohne:

 

Man sollte wissen, dass die Beschaltung in der Basssäule mit je 6 x 4 Ohm Chassis eine gemixte Serien- und Parallelschaltung ist, deren genaue Impedanz rechnerisch 2,66 Ohm beträgt. Genau das ist für mich auch der Grund, warum ich dort ein wenig mehr Betriebssicherheit reinbringen will. Wenn ich also beide Kanäle einer Endstufe "parallelisiere", bekomme ich die doppelte Transenzahl, die doppelte Netzteilleistung und folglich auch die doppelte Belastungsfähigkeit bis hin zu 2 Ohm nominell.

 

Das sollte dann für den vorgesehenen Einsatz mehr als ausreichen, zumal dann auch noch ein bisschen Reserven dabei sind. Dann habe ich auch kein Problem mehr, mal so richtig zu "heizen". Theoretisch stehen mir dann bei 2 Ohm ja runde 800 W zur Verfügung, was sich bei 2,66 Ohm noch etwas senkt, dafür aber die Reserven und somit auch die Stabilität zum Betrieb verbessert. Genau das will ich damit ja auch erreichen.

 

Klausi

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Hi Klaus

Das elektrische Phasenverhalten spricht ebenso ein Wörtchen mit. Und wenn die Subs sich brav verhalten, mag das durchaus ohne weiteres gehen.

Gruß Andi

Ein Phasenverhalten ist beim kompletten Aktivbetrieb wohl eher nicht zu erwarten, es sei denn, im Servoregelkreis der RS1 gibt es Elemente, die eine Phasenverschiebung verursachen. Das habe ich bislang gar nicht in Ewägung gezogen und kann daher nichts dazu sagen. Ich gehe aber eher nicht davon aus, zumal direkt am Servo auch eine "Reverse"Schalter vorhanden ist, der bei 180° Endstufen eine innere Umkehrung anbietet. Von daher glaube ich eher nicht an eine generelle Phasenverschiebung.

 

Klausi

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