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Finglas

Subwooferunterstützung

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Hallo zusammen,

 

vor einigen Tagen konnte ich hören, wie selbst ein ausgewachsener und hervorragender LS wie die Lyra SoNova noch ein kleines bisschen mehr Volumen und vor allem Räumlichkeit bekommt, wenn man einen hervorragenden, präzisen und schnellen Sub vorsichtig hinzufügt.

 

Nun liebäugel ich schon länger damit, meine Donas damit etwas zu unterstützen, ggf. sogar sie von den allertiefsten Frequenzen zu befreien und als Satelliten erst ab 60 Hz oder so mitlaufen zu lassen. Je nachdem, was besser klingen wird. Ich erwarte mir ein wenig Entlastung der Donas, vor allem bei lauten Orchestertutti.

 

Nun bin ich auf der Suche nach dem geeigneten Sub. Schnell und präzise soll er sein, Tiefbassgewummer ist nicht mein Ding. Mein Hörraum ist ca. 16 qm groß, also muss der Sub nicht unbedingt ein Monsterding sein und auch nicht zu tief hinabreichen, da gibt nur Probleme mit Raumresonanzen. Als erster fiele mir der Basso ein, der sich auch laut einem Artikel in der Image Hifi sehr harmonisch ins Klangbild der Donas einfügt. Alternative wäre noch der größere Contra.

 

Zum Basso habe ich eine Beschreibung der Anschlußmöglichkeiten auf der HGP Homepage gefunden, zum Contra leider nicht. Nun bewegen mich einige Fragen:

 

1. Klangverbesserung mit Sub möglich?

2. Basso oder Contra? Wer fügt sich harmonischer ins Klangbild ein?

3. Welche Anschlußmöglichkeiten bietet der Contra: Nur Cinch Anschlüsse oder ebenso LS-Klemmen?

 

Wie sind Eure Erfahrungen/Meinungen hierzu?

 

Am besten wäre natürlich ausprobieren, hätte ich auch jedem Empfohlen. Aber leider habe ich hier in Frankfurt a.M. keinen Händler gefunden, der die HGP Subwoofer vorrätig hat. HGP Lautsprecher schon, aber eben nicht die Subwoofer.

 

Ich bin zwar kurz davor, den Basso blind zu bestellen, wäre aber für jeden

Tipp und jede Meinung dankbar.

 

Viele Grüße

Marcus

 

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>Hallo zusammen,

>

>vor einigen Tagen konnte ich hören, wie selbst ein

>ausgewachsener und hervorragender LS wie die Lyra SoNova noch

>ein kleines bisschen mehr Volumen und vor allem Räumlichkeit

>bekommt, wenn man einen hervorragenden, präzisen und schnellen

>Sub vorsichtig hinzufügt.

>

>Nun liebäugel ich schon länger damit, meine Donas damit etwas

>zu unterstützen, ggf. sogar sie von den allertiefsten

>Frequenzen zu befreien und als Satelliten erst ab 60 Hz oder

>so mitlaufen zu lassen. Je nachdem, was besser klingen wird.

>Ich erwarte mir ein wenig Entlastung der Donas, vor allem bei

>lauten Orchestertutti.

>

>Nun bin ich auf der Suche nach dem geeigneten Sub. Schnell und

>präzise soll er sein, Tiefbassgewummer ist nicht mein Ding.

>Mein Hörraum ist ca. 16 qm groß, also muss der Sub nicht

>unbedingt ein Monsterding sein und auch nicht zu tief

>hinabreichen, da gibt nur Probleme mit Raumresonanzen. Als

>erster fiele mir der Basso ein, der sich auch laut einem

>Artikel in der Image Hifi sehr harmonisch ins Klangbild der

>Donas einfügt. Alternative wäre noch der größere Contra.

>

>Zum Basso habe ich eine Beschreibung der Anschlußmöglichkeiten

>auf der HGP Homepage gefunden, zum Contra leider nicht. Nun

>bewegen mich einige Fragen:

>

>1. Klangverbesserung mit Sub möglich?

>2. Basso oder Contra? Wer fügt sich harmonischer ins Klangbild

>ein?

>3. Welche Anschlußmöglichkeiten bietet der Contra: Nur Cinch

>Anschlüsse oder ebenso LS-Klemmen?

>

>Wie sind Eure Erfahrungen/Meinungen hierzu?

>

>Am besten wäre natürlich ausprobieren, hätte ich auch jedem

>Empfohlen. Aber leider habe ich hier in Frankfurt a.M. keinen

>Händler gefunden, der die HGP Subwoofer vorrätig hat. HGP

>Lautsprecher schon, aber eben nicht die Subwoofer.

>

>Ich bin zwar kurz davor, den Basso blind zu bestellen, wäre

>aber für jeden

>Tipp und jede Meinung dankbar.

>

>Viele Grüße

>Marcus

>

Lieber Marcus,

 

Ich finde deine Überlegungen sehr gut und vermute, dass sie zu einer Verbesserung des Klanges deiner Anlage führen werden.

Vielen Dank für dein Vertrauen, unseren aktiven Subwoofer BASSO "blind" kaufen zu wollen. Es freut mich sehr!

 

Als "Dankeschön" möchte ich dir deshalb folgenden Vorschlag machen:

HGP stellt dir einen BASSO unverbindlich zum Probehören zur Verfügung.

Du kannst den Lautsprecher ab dem 21. März 2005 bei RAUM TON KUNST abholen. Die Wartezeit ist notwendig, weil die Räume von RAUM TON KUNST im Augenblick renoviert werden.

Wenn du den BASSO abholst, wende dich bitte an Herrn MINORE, der über diesen Vorgang informiert ist.

Falls du wider Erwarten mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein solltest, kannst du den BASSO selbstverständlich wieder zurückgeben.

 

Viel Spaß beim Musikhören

Horst

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Hallo Horst,

 

 

>Ich finde deine Überlegungen sehr gut und vermute, dass sie zu

>einer Verbesserung des Klanges deiner Anlage führen werden.

>Vielen Dank für dein Vertrauen, unseren aktiven Subwoofer

>BASSO "blind" kaufen zu wollen. Es freut mich sehr!

auch wenn es so klingt, als wolle ich mich einschmeicheln, meine ich es doch ernst: Die bisherigen Erfahrungen mit den HGP Lautsprechern waren sehr positiv. Sie bieten in etwa das, was ich als Klang von einem Lautsprecher erwarte, gewisse Tugenden sind in den verschiedensten Modellen wieder zu finden. Nun würde es mich wundern, wenn man von einer Philosophie und gewissen klanglichenen Tugenden, die sich durch verschiedenste Modelle ziehen, gerade beim Subwoofer abweichen würde ;-)

 

>Als "Dankeschön" möchte ich dir deshalb folgenden Vorschlag

>machen:

>HGP stellt dir einen BASSO unverbindlich zum Probehören zur

>Verfügung.

Wow, das ist ein sehr gutes und faires Angebot, welches ich natürlich gerne annehme. Freut mich :-) Wenn ich dann bei der Gelegenheit noch einen Wunsch nach der Farbe äußern dürfte: Meine Donas sind in Buche. Es wäre schön, wenn der Subwoofer einen halbwegs harmonierenden Farbton hätte. Idealerweise Buche, es gehen aber auch andere Holztöne. Nur schwarz wäre mir weniger recht, das schlägt optisch bei mir zu sehr quer. Hinterm Sofa verstecken will ich ihn ja schließlich nicht ;-)

 

Die Wartezeit ist übrigens kein Problem, Ende März ist völlig ok. Wenn's 1-2 Wochen später wird, auch überhaupt kein Problem.

 

Herzlichen Dank und viele Grüße

Marcus

 

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Hallo Marcus,

ich habe meine Dona's gleich mit dem Basso in Betrieb genommen und war lange der Meinung, eine Subwooferergänzung ist nicht wirklich nötig. Inzwischen möchte ich diese aber nicht mehr missen, natürlich insbesondere bei Mehrkanalquellen mit echtem LFE Signal, aber auch beim Radio hören, weniger bei CD's. Ich glaube zwar nicht, das eine Subwooferergänzung der Dona's tatsächlich den Klang verbessert, aber es grooved einfach mehr.

Viel Spaß

rastl

 

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Hallo rastl,

 

danke für die Antwort.

 

Da Du Mehrkanalquellen erwähnst: Benutzt Du die Donas auch als Surround-Set? Wenn ja, mit welchem Verstärker und wie ist die Wiedergabe so im Mehrkanalmodus? Wie groß ist der Raum, in dem sie bei Dir spielen? Ich gestehe, ich bin neugierig, wie andere sie einsetzen und welche Erfahrungen sie mit HGP Lautsprechern machen, insbesondere der Donas. Ich schließe auch für mich nicht aus, irgendwann mal auf Mehrkanal hochzurüsten, zumindest wenn klar ist, dass ich dadurch gegenüber Stereo keine Klangeinbußen, sondern einen Klanggewinn habe. Heimkino ist nicht so meine Sache, ich gehe lieber ins große Kino :)

 

Ich habe nur einen Stereoverstärker (Arcus First Class Amplifier) und benutze sie daher ausschließlich für Stereo. Der Verstärker hat eine Leistung von ca. 40 W an 8 Ohm. Mein Raum ist ca. 16 qm groß, aber nicht rechteckig; es gibt zudem zwei starke Resonanzen bei 54 und 93 Hz. Eine weitere liegt - laut CARA - bei ca. 31 Hz. Beim Testen dieser Raumresonanzen ist mir auch aufgefallen, dass die Donas unterhalb von 50 Hz recht stark im Pegel abfallen, bei 42 Hz ist gerade noch was vernehmbar. Aber das ist bauartbedingt physikalisch gar nicht anders möglich, das wusste ich auch.

 

Vom Subwoofer könnte ich mir Folgendes erwarten:

 

1. Betrieb parallel zu den Donas, d.h. z.B. über den Vorverstärkerausgang. In diesem Falle würde der Subwoofer noch etwa eine gute Oktave nach unten dranhängen (z.B. bei Orgel, große Pauke, tief gespielter Kontrabass, auch die untersten Töne des Klaviers). Mag dann natürlich in meinem Raum auch schon wieder problematisch werden, siehe Resonanz bei 31 Hz. Evtl. bekomme ich das mit Baßfallen in den Griff, die ich in nächster Zeit bauen wollte - wenn ich Wochenende Zeit habe, wenn meine Freundin mit dem Motorrad unterwegs ist ;)

 

2. Betrieb der Donas als Satelliten: Gerade bei lauten und komplexen Orchesterpassagen müssen die kleinen Chassis der Donas schon deutlichen Hub ausführen, um das rüberzubringen. Und der Verstärker muss vermutlich da auch schon gut in den unteren Frequenzlagen arbeiten und was an Energie zu den LS schicken. Was ich mir erhoffe, wäre eine Entlastung von LS und Verstärker bei den allertiefsten Frequenzen, so dass der Grundton und Mitteltonbereich offener klingt.

 

Ich bin mit den Donas, und auch mit ihren Bassqualitäten, im großen und ganze sehr zufrieden. Aber vielleicht lässt sich ja noch etwas mehr herauskitzeln. Was ich übrigens nicht will, sind wummernde Techno-Bässe.

 

Wenn ich den Basso zum Testen hier hatte, werde ich mal meine Erfahrungen berichten.

 

Cheers

Marcus

 

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Hi Marcus,

ich betreibe die Donas als Front LS in einer 2.1 Konfiguration für Radio/CD und in einer 3.1 Konfiguration für Film, dann mit dem Fernseher als Center. Bei Film gehts es uns weniger um Effekte als vielmehr um Spachverständlichkeit und gute Filmmusik. Somit laufen die Donas bei mir als große Satelliten mit der niedrigsten Übergangsfrequenz, ich glaube 80 Hz. Die Resonanzprobleme des Subwoofers sollten sich durch die höhere Variabilität bez. Positionierung und Ausrichtung in den Griff kriegen lassen. Ist bei mir aber alles subjektiv ohne Meßgeräte eingestellt worden, dafür wäre übrigens eine Fernbedienung für den Basso recht hilfreich gewesen.

MfG

rastl

 

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Hallo zusammen,

 

nun habe ich seit einigen Tagen den HGP Basso zum Ausprobieren hier bei mir stehen. Leider hatte ich nicht soviel Zeit, wie ich gehofft hatte, aber ein paar erste Eindrücke habe ich sammeln können.

 

Zunächst testete ich den Subwoofer als Ergänzung zu den Donas, d.h. im Parallelbetrieb, verbunden über den Pre-Out des Verstärkers. Wie zu erwarten, mehr Druck im unteren Bereich, gerade bei Pauken sehr deutlich zu hören, aber auch bei Kontrabaß oder Klavier. Zudem schien das Klangbild auch etwas raumfüllender zu sein, etwas weniger zwischen den LS konzentriert. Allerdings schien es mir auch ein klein wenig unpräziser zu sein. Hier würde ich sagen, Geschmackssache, mir gefiel das vollere, raumfüllendere Klangbild besser.

 

Eine Überraschung erlebte ich dann, als ich den Subwoofer über die Hochpegeleingänge (LS) angeschlossen habe und die Donas nur noch als Satelliten mitlaufen lies (Trennfrequenz 70-80 Hz). Was mir in den ersten Sekunden als "dünner" erschien stellte sich dann einfach als präziser raus. Bei Pauken spürte ich das Grollen im Bauch ohne den leicht dröhnenden Druck auf den Ohren. Der Bass hat insgesamt recht deutlich an Präzision zugelegt. Das kann natürlich mit meinem kleinen Hörraum zusammenhängen - ca. 16 qm mit 2 starken Resonanzen bei 54 und 93 Hz. Kann es sein, dass sich die Anregung mittels eines geschlossenen Subwoofers anders auswirkt als bei einem LS mit Baßreflex? Ich denke, wenn dann kommt bei mir diese Betriebsart mit den Donas als Satelliten in Frage.

 

Soweit mein erster, durchaus sehr positiver Eindruck. Es gibt noch einiges zu optimieren, Übernahmefrequenz und Pegel sind sicher noch nicht so optimal abgeglichen, dass der Frequenzgang in meinem Raum so ausgeglichen ist, wie es die Raumakustik eben zulässt. Ich halte es aber für recht wahrscheinlich, dass ich den Bassmeister behalten werde :)

 

Ach ja, gehört habe ich u.a. mit Aufnahmen von Berlioz Requiem, Tschaikowskis "Dance of the Tumblers", der Filmmusik zu "Tous les matin du monde" (Barockmusik), Dvorak Sinfonie Nr.9 (1. und 4. Satz), Mahler Sinfonie Nr. 2 (4.Satz), diversen Jazz- und Bluesstücken. Orgel fehlt noch, kommt aber demnächst noch.

 

Cheers

Marcus

 

 

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Hallo Forum,

 

hier nun nochmal ein paar Fragen und ein paar neue Erfahrungen rund um den Basso.

 

Zunächst mal die Fragen:

 

1. Habe ich das richtig verstanden, dass die Hochpegelausgänge ab 80 Hz mit 6dB hochpassgefiltert sind?

 

2. In den Abbildungen und Beschreibungen zum Basso gibt es einen Schalter für den Limiter On/Off. Bei mir ist stattdessen ein Schalter on/auto. Bezieht sich das auf den Limiter oder ist das die automatische Abschaltung, falls kein Signal anliegt?

 

3. In der Image-Hifi war von 6 Dip-Schaltern die Rede, mit der sich noch Anpassungen an die Raumakustiv vornehmen lassen. Die scheinen hinter dem kleinen Stück schwarzen Klebestreifens zu liegen? Was kann hiermit angepasst werden? Ich finde keine Beschreibung dazu.

 

Und nun zu meinen weiteren Erfahrungen:

Ich habe mir gestern noch ein analoges Schallpegelmessgerät zugelegt und mit einer Reihe von Testfrequenzen (28 Stück von der Test-CD zum Programm CARA) zwischen 16 und 200Hz mal eine Reihe Messungen am Hörplatz gemacht - bei verschiedenen Einstellungen und Betriebsarten des Subwoofers. Allgemein hat sich als Frequenz für das Tiefpassfilter 50 Hz in meinem Raum als günstigste Variante gezeigt. Aufstellung des Sub erfolgte leicht asymetrisch zwischen den Lautsprechern.

 

1. Nur-Subwoofer Betrieb (parallel zu Donas über Pre-Out des Verstärkers): Reichert den Bereich unter 50 Hz sehr schön mit Tieftonenergie an. Bei VOLUME zwischen 12 Uhr und max messe ich etwa die gleichen Pegel wie im Bereich 50-200 Hz. Mit Ausnahme von 2 üblen Raumresonanzen.

 

2. Betrieb mit Satelliten (Donas über Hochpegelausgänge des Sub): Ich habe mit VOLUME und PHASE rumgespielt, wobei sich einige Raumresonanzen ganz gut in den Griff bekommen. Die Resonanz um 93 Hz wurde deutlich abgeschwächt. Die zweite Resonanz um 54 Hz liess sich abschwächen, wenn man einen ca. 3 dB Abfall unterhalb von 40 Hz in Kauf genommen hat. Ich denke, für die 54 Hz werde ich eine Bassfalle (Helmholtz-Resonator) bauen - bis sie fertig ist, werde ich auf die 3 dB ganz unten verzichten zugunsten eine ausgewogeneren Wiedergabe.

 

Fazit: Bei unproblematischer Raumakustik kann man den Tieftonbereich sehr schön mit genau der fehlenden Menge an Tieftonenergier anreichern und so eine substanzreichere Wiedergabe erzielen. Bei akustisch problematischen Räumen kann man eine gewisse Glättung des Frequenzganges im Bereich unter 100 Hz erzielen. Ich habe ohne Sub Schwankungen von gut 20 dB, diese wurden auf Schwankungen von gut 10 dB reduziert. Damit verschwand einiges an Dröhnen und die Präzision der Wiedergabe hat deutlich zugelegt. Abgesehen davon klingen komplexe Orchesterpassagen auch ein wenig entspannter, weil wohl die kleinen Chassis der Donas etwas weniger arbeiten müssen - ebenso wohl auch mein Verstärker, der hier etwas Tieftonarbeit vom Basso abgenommen bekommt.

 

Kurz: Der Basso wird wohl Teil meiner Anlage werden - er ist eine echte Bereicherung, wenn man ihn sorgfältig aufstellt und einstellt. Als Krawallmacher für Tiefbassorgien, Saurierstampfen und Explosionen ist er meines Erachtens nicht erste Wahl, aber als musikalische Abrundung der Donas und Problemlöser bei akusstischen Problem in kleineren Räumen eine exzellente Ergänzung der Donas. Gut sieht er ja auch noch aus - schade nur, dass mittlerweile Ahorn statt Buche zu den Standardfunieren gehört.

 

Nach soviel Lob noch ein paar kleine Kritikpunkte:

 

1. Ins Anschlussterminal habe ich gerade noch so meine Black&White LS1002 hineinbekommen. Größe Querschnitte werden schwierig. Es wäre auch eine Hilfe beim Umstöpseln während des Testens gewesen, wenn man Bananas hätte einfach einstecken können.

 

2. Die Beschreibung des Basso hätte etwas ausführlicher ausfallen können - siehe auch meine Fragen am Anfang des Beitrages.

 

Cheers

Marcus

 

PS: Beim Messen der Schallpegel ist mir aufgefallen, welch für ihre Größe erstaunliche Tiefbaßfähigkeiten die Dona bereits mitbringt!

 

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>Hallo Forum,

Hallo Marcus,

>

>hier nun nochmal ein paar Fragen und ein paar neue Erfahrungen

>rund um den Basso.

>

>Zunächst mal die Fragen:

>

>1. Habe ich das richtig verstanden, dass die Hochpegelausgänge

>ab 80 Hz mit 6dB hochpassgefiltert sind?

Ja

>

>2. In den Abbildungen und Beschreibungen zum Basso gibt es

>einen Schalter für den Limiter On/Off. Bei mir ist stattdessen

>ein Schalter on/auto. Bezieht sich das auf den Limiter oder

>ist das die automatische Abschaltung, falls kein Signal

>anliegt?

Auf den Limiter. Bei deiner (reinen Audio-) Anwendung sollte er auf "auto" stehen.

>

>3. In der Image-Hifi war von 6 Dip-Schaltern die Rede, mit der

>sich noch Anpassungen an die Raumakustiv vornehmen lassen. Die

>scheinen hinter dem kleinen Stück schwarzen Klebestreifens zu

>liegen? Was kann hiermit angepasst werden? Ich finde keine

>Beschreibung dazu.

Das ist Absicht. Die Einstellungen für die Bassentzerrung sollten nur vom Fachmann verändert werden. Da du offensichtlich einer bist, findest du im folgenden Link nähere Informationen:

http://www.hgpaudio.com/files/aktiveinst.pdf

 

>

>Und nun zu meinen weiteren Erfahrungen:

>Ich habe mir gestern noch ein analoges Schallpegelmessgerät

>zugelegt und mit einer Reihe von Testfrequenzen (28 Stück von

>der Test-CD zum Programm CARA) zwischen 16 und 200Hz mal eine

>Reihe Messungen am Hörplatz gemacht - bei verschiedenen

>Einstellungen und Betriebsarten des Subwoofers. Allgemein hat

>sich als Frequenz für das Tiefpassfilter 50 Hz in meinem Raum

>als günstigste Variante gezeigt. Aufstellung des Sub erfolgte

>leicht asymetrisch zwischen den Lautsprechern.

>

>1. Nur-Subwoofer Betrieb (parallel zu Donas über Pre-Out des

>Verstärkers): Reichert den Bereich unter 50 Hz sehr schön mit

>Tieftonenergie an. Bei VOLUME zwischen 12 Uhr und max messe

>ich etwa die gleichen Pegel wie im Bereich 50-200 Hz. Mit

>Ausnahme von 2 üblen Raumresonanzen.

>

>2. Betrieb mit Satelliten (Donas über Hochpegelausgänge des

>Sub): Ich habe mit VOLUME und PHASE rumgespielt, wobei sich

>einige Raumresonanzen ganz gut in den Griff bekommen. Die

>Resonanz um 93 Hz wurde deutlich abgeschwächt. Die zweite

>Resonanz um 54 Hz liess sich abschwächen, wenn man einen ca. 3

>dB Abfall unterhalb von 40 Hz in Kauf genommen hat. Ich denke,

>für die 54 Hz werde ich eine Bassfalle (Helmholtz-Resonator)

>bauen - bis sie fertig ist, werde ich auf die 3 dB ganz unten

>verzichten zugunsten eine ausgewogeneren Wiedergabe.

>

>Fazit: Bei unproblematischer Raumakustik kann man den

>Tieftonbereich sehr schön mit genau der fehlenden Menge an

>Tieftonenergier anreichern und so eine substanzreichere

>Wiedergabe erzielen. Bei akustisch problematischen Räumen kann

>man eine gewisse Glättung des Frequenzganges im Bereich unter

>100 Hz erzielen. Ich habe ohne Sub Schwankungen von gut 20 dB,

>diese wurden auf Schwankungen von gut 10 dB reduziert. Damit

>verschwand einiges an Dröhnen und die Präzision der Wiedergabe

>hat deutlich zugelegt. Abgesehen davon klingen komplexe

>Orchesterpassagen auch ein wenig entspannter, weil wohl die

>kleinen Chassis der Donas etwas weniger arbeiten müssen -

>ebenso wohl auch mein Verstärker, der hier etwas Tieftonarbeit

>vom Basso abgenommen bekommt.

>

>Kurz: Der Basso wird wohl Teil meiner Anlage werden - er ist

>eine echte Bereicherung, wenn man ihn sorgfältig aufstellt und

>einstellt. Als Krawallmacher für Tiefbassorgien,

>Saurierstampfen und Explosionen ist er meines Erachtens nicht

>erste Wahl, aber als musikalische Abrundung der Donas und

>Problemlöser bei akusstischen Problem in kleineren Räumen eine

>exzellente Ergänzung der Donas. Gut sieht er ja auch noch aus

>- schade nur, dass mittlerweile Ahorn statt Buche zu den

>Standardfunieren gehört.

>

>Nach soviel Lob noch ein paar kleine Kritikpunkte:

>

>1. Ins Anschlussterminal habe ich gerade noch so meine

>Black&White LS1002 hineinbekommen. Größe Querschnitte werden

>schwierig. Es wäre auch eine Hilfe beim Umstöpseln während des

>Testens gewesen, wenn man Bananas hätte einfach einstecken

>können.

Der BASSO wird in einem CE-konformen Zustand ausgeliefert. Dazu gehört z.B. ein versperrter Zugang zu den 4mm Anschlussbuchsen. Wenn du die Stöpsel entfernst, kannst du auch mit Bananensteckern arbeiten.

>

>2. Die Beschreibung des Basso hätte etwas ausführlicher

>ausfallen können - siehe auch meine Fragen am Anfang des

>Beitrages.

Vielen Dank für deine Anregungen! Da sie sehr hilfreich sind, werden wir die entsprechenden Bereiche der Beschreibung ändern.

>

>Cheers

>Marcus

>

>PS: Beim Messen der Schallpegel ist mir aufgefallen, welch für

>ihre Größe erstaunliche Tiefbaßfähigkeiten die Dona bereits

>mitbringt!

>

Viel Spaß beim Musikhören

Horst

 

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Hallo Horst,

 

vielen Dank für die restlichen Informationen. Sie runden meinen Bedarf an Wissen rund um den Basso ab. Ich hatte fast vermutet, dass man die Kappen an den LS-Anschlüssen abnehmen kann, wollte aber nicht mit "Gewalt" rangehen. Die Sache mit den Dipschaltern ist interessant, mal sehen, ob ich da noch eine bessere Anpassung an meinen Hörraum erreiche.

Auch bei 34-35 Hz ist noch eine Raum-Resonanz, die bei bestimmten Musikstücken mit starkem Tieftonanteil unangenehm auffällt. Ein Besuch im Baumarkt mit anschließender Bastellarbeit ist wohl jetzt mal fällig, wenn die Anlage das Optimum für diesen Hörraum liefern soll. Wäre ja schade, wenn Donas und Basso deutlich unter ihren Möglichkeiten spielen müssten :)

 

Jetzt bleibt mir wohl nur noch der "unangenehme" Teil übrig: Den Basso bei RTK zu bezahlen. Aber bei solchem Gegenwert lässt es sich verschmerzen ;)

 

Vielen Dank nochmals für die Möglichkeit, den Basso so ausgiebig zu testen!

 

Cheers

Marcus

 

PS: Es mag an meiner Unkonzentriertheit die letzten Tage gelegen haben, dass ich die Anleitung so langsam verstanden habe, aber es hat einen Moment gedauert, bis mir klar war, dass FREQUENCY einstellt, bis zu welcher Frequenz der Basso hinaufspielt (Tiefpass), während er immer ab 80 Hz mit 6db pro Oktave bei den Hochpegelausgängen nach unten filtert (Hochpass).

 

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Hallo Hifi-Gemeinde,

 

ich hatte ja schon einiges geschrieben. Wer sich nicht alles durchlesen will, hier etwas knapper mein Fazit:

 

Die Dona bringt bereits für ihre Größe sehr ordentliche Tiefbassqualitäten mit, die in kleinen bis mittleren Räumen durchaus genügen. Warum dann noch den Subwoofer?

 

1. Das Tieftonfundament wird noch etwas angereichert: Pauken klingen voller, ein Klavier klingt voller und größer; der Klang scheint sich insgesamt mehr in den Raum auszudehnen und weniger zwischen den LS lokalisiert zu sein. (Zumindest habe ich es so empfunden).

 

2. Betreibt man die Donas nur als Satelliten und entlastet sie von den tiefsten Frequenzen, entspannt sich das Klangbild, vor allem bei komplexen Orchesterpassagen, i.e. Orchestertutti. Es klingt weniger komprimiert. Streicher verlieren etwas an Schärfe, das Klangbild wird runder. Insgesamt harmonieren Donas und Basso sehr gut.

 

3. Die Einstellmöglichkeiten eines aktiven Subwoofers erlauben bessere Anpassung an den Hörraum als bei einem LS mit größeren Tiefton-Chassis. Gerade bei kleinen Räumen ein wichtiger Punkt.

 

4. Bei schlechten Aufnahmen lässt sich durch einen kleinen Dreh am Lautstärkeregler des Subwoofers wenigstens noch etwas der Spaßfaktor erhöhen. Das hat zwar nicht mehr so viel mit Hifi zu tun, aber immerhin kann man so immer noch Vergnügen auch aus schlecht aufgenommenen CDs holen ;) (z.B. bei musikalisch hervorragenden, aber technisch unzulänglichen Aufnahmen aus dem Independent-Bereich)

 

5. Wenn man Filme schaut, kann man es natürlich auch schöner Grollen lassen ;)

 

Insgesamt möchte ich feststellen, dass man auch ohne den Subwoofer mit den Donas sehr gut Musikhören kann, gar keine Frage. Aber mit dem Subwoofer kommt das Sahnehäubchen obendrauf. Und ich möchte ohne dieses Sahnehäubchen nicht mehr hören :)

 

Eine Warnung: Den Subwoofer einfach irgendwo in die Raumecke hinter's Sofa zu stellen und alles wird gut, das darf man nicht erwarten. Erst eine halbwegs vernünftige Aufstellung holt wirklich heraus, was an Potential drinnen steckt. Glücklicherweise hat man durch die frei wählbare Phase hier doch einiges an Flexibilität in der Aufstellung gewonnen.

 

Cheers

Marcus

 

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Hallo Marcus,

 

vielen Dank für Deinen Bericht, den ich sehr gut nachvollziehen konnte. Insbesondere Deine Punkte 3) und 4) halte ich für die wichtigsten Verbesserungen durch den Betrieb eines Aktivsubs. Gerade auch ausgewachsene Standboxen profitieren davon erheblich. Allerdings trennt sich bei den Subwoofern auch sehr schnell die Spreu vom Weizen, da der überwiegende Teil der Subwoofer auf dem Markt nicht schnell und präzise genug ist und es eben keine Kleinigkeit ist, ohne Messungen, sondern allein nach Gehör einen zu hochwertigen LS passenden Sub zu finden. Ich hatte in meiner alten Wohnung einen Subwoofer zu meinen LS betrieben und bis ich den richtigen gefunden habe, ca. 7 Stück durchprobiert - ein Aufwand, den ich heute gar nicht mehr verwirklichen könnte.

 

Sollte ich in einen größeren Hörraum ziehen können, wird ein Sub600 auch meine einzige Ergänzung meiner bisherigen Anlage werden, zumal ich sicher sein kann, daß dieser eine perfekte Ergänzung darstellen wird.

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Lieber Marcus,

 

Herzlichen Dank für deine umfangreichen Beschreibungen!

Sie sind sicherlich auch für andere Musikfreunde hilfreich, die sich Gedanken über die Komponenten ihrer Anlage machen.

 

Ich möchte an dieser Stelle auch deinem Händler

 

RAUM TON KUNST, Frankfurt

 

für die Mithilfe bei der Bereitstellung deines Basso danken.

 

Viel Spaß beim Musikhören

Horst

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Hallo Michael,

 

>eines Aktivsubs. Gerade auch ausgewachsene Standboxen

>profitieren davon erheblich.

ähnliches konnte ich bei den Lyra SoNova eines Freundes feststellen - er natürlich auch. Seinen Sub gibt er auch nicht mehr her ;)

 

> Allerdings trennt sich bei den

>Subwoofern auch sehr schnell die Spreu vom Weizen, da der

>überwiegende Teil der Subwoofer auf dem Markt nicht schnell

>und präzise genug ist und es eben keine Kleinigkeit ist, ohne

>Messungen, sondern allein nach Gehör einen zu hochwertigen LS

>passenden Sub zu finden.

Allerdings! Viele sind doch mehr darauf ausgelegt, bei Heimkino-Anwendungen den Saurier durch's Wohnzimmer stapfen zu lassen. Bei Musik wabbeln sie dann unmotiviert hinterher, weil zu langsam und zudem noch unpräzise.

 

>Ich hatte in meiner alten Wohnung

>einen Subwoofer zu meinen LS betrieben und bis ich den

>richtigen gefunden habe, ca. 7 Stück durchprobiert - ein

>Aufwand, den ich heute gar nicht mehr verwirklichen könnte.

Den Aufwand wollte ich mir sparen und hatte die - wie sich zeigte berechtigte - Hoffnung, dass der Basso, wenn er schon als Ergänzung zu den Donas für Stereo- und Mehrkanalanwendungen angeboten wird, auch entsprechend präzise ist. Zwei kleinere Chassis statt eines großen und eine geschlossene Konstruktion nährten zudem diese Hoffnung :)

 

Insgesamt aber interessant, wie tiefe Frequenzen das Klangbild doch abrunden können, auch wenn sie zunächst nicht so deutlich hervorstechen. Wenn man sie dann wieder wegnimmt, merkt man erst, was am Klangbild noch fehlte (vorausgesetzt, der Subwoofer wurde ordentlich auf- und eingestellt).

 

 

Cheers

Marcus

 

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Hallo Horst,

 

>Ich möchte an dieser Stelle auch deinem Händler

>

>RAUM TON KUNST, Frankfurt

>

>für die Mithilfe bei der Bereitstellung deines Basso danken.

 

der Service von RAUM TON KUNST begeistert mich auch immer wieder auf's Neue. Ich empfehle sie auch gerne und guten Gewissens weiter. Wenn alle Händler so wären, hätte der Einzelhandel wohl etwas weniger Grund zu klagen ...

 

Cheers

Marcus

 

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Hallo Marcus,

 

>Den Aufwand wollte ich mir sparen und hatte die - wie sich

>zeigte berechtigte - Hoffnung, dass der Basso, wenn er schon

>als Ergänzung zu den Donas für Stereo- und

>Mehrkanalanwendungen angeboten wird, auch entsprechend präzise

>ist. Zwei kleinere Chassis statt eines großen und eine

>geschlossene Konstruktion nährten zudem diese Hoffnung :)

 

Ja, das ist schon prima. Den SUB600 habe ich bereits mit der Corda2 zusammen gehört und weiß, daß er es an Präzision nicht missen lässt. Die Tiefbaßqualitäten an sich sind ohnehin über jeden Zweifel erhaben (kein Wunder bei der Membranfläche).

>

>Insgesamt aber interessant, wie tiefe Frequenzen das Klangbild

>doch abrunden können, auch wenn sie zunächst nicht so deutlich

>hervorstechen. Wenn man sie dann wieder wegnimmt, merkt man

>erst, was am Klangbild noch fehlte (vorausgesetzt, der

>Subwoofer wurde ordentlich auf- und eingestellt).

 

Das ist auch erst einmal eine Erfahrung, die man selbst machen muß. Anfangs neigt man dazu, den Subwoofer zu laut zu stellen und/oder die Übernahmefrequenz zu hoch anzusetzen. Mit der Zeit merkt man aber, daß Deine obige Schilderung das k.o. Kriterium ist. Perfekt ist es für mich, wenn ich im Musikbetrieb nicht wirklich erkennen kann, ob der Sub zugeschaltet ist oder nicht und man merst nach dem Ausschalten des Subs merkt, daß etwas fehlt, was sich neben einer gewissen Souveränität und Unangestrengtheit im Klangbild aber hauptsächlich im Staging auswirkt.

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Hallo Michael,

 

>Ja, das ist schon prima. Den SUB600 habe ich bereits mit der

>Corda2 zusammen gehört und weiß, daß er es an Präzision nicht

>missen lässt.

das hätte ich auch gerne mal gehört. Wie war denn der SUB600 angeschlossen: Parallel zu den Cordas über die Low Level Eingänge oder mit den Cordas als Satelliten?

 

Irgendwie muss ich jetzt gerade an Shostakovich Sinfonie Nr. 5 denken...

 

>Das ist auch erst einmal eine Erfahrung, die man selbst machen

>muß. Anfangs neigt man dazu, den Subwoofer zu laut zu stellen

>und/oder die Übernahmefrequenz zu hoch anzusetzen.

Das ist wohl die grundsätzliche Erfahrung, selbst wenn man dies vorher von anderen schon erzählt bekommen hat. Man will wahrscheinlich einfach erstmal den Sub hören, den man da hat. Aber im Laufe der Zeit merkt man dann, dass der Bass zu vordergründig und aufdringlich ist und den Rest etwas zukleistert. Dann wird zurückgeregelt, bis alles ausgewogen klingt.

 

>zugeschaltet ist oder nicht und man merst nach dem Ausschalten

>des Subs merkt, daß etwas fehlt, was sich neben einer gewissen

>Souveränität und Unangestrengtheit im Klangbild aber

>hauptsächlich im Staging auswirkt.

Das ist sehr treffend beschrieben!

 

Cheers

Marcus

 

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>das hätte ich auch gerne mal gehört. Wie war denn der SUB600

>angeschlossen: Parallel zu den Cordas über die Low Level

>Eingänge oder mit den Cordas als Satelliten?

 

Ähm, da muß ich mal meinen Techniker fragen - Horst ? :D

>

>Irgendwie muss ich jetzt gerade an Shostakovich Sinfonie Nr. 5

>denken...

 

Witzig, daß wir auch musikalisch übereinstimmen, nicht nur mit unseren Hörerfahrungen. Mein favorisiertes Teststück ist Shostakovichs 1. Klavierkonzert.

>

 

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Hallo Michael,

 

>>angeschlossen: Parallel zu den Cordas über die Low Level

>>Eingänge oder mit den Cordas als Satelliten?

>Ähm, da muß ich mal meinen Techniker fragen - Horst ? :D

Du hast's gut. Nicht jeder hat einen Horst als Techniker :)

Aber ich beginne zu verstehen, warum Horst gezögert hätte, Dir Infos über die Dip-Schalter zu geben ;)

 

>Witzig, daß wir auch musikalisch übereinstimmen, nicht nur mit

>unseren Hörerfahrungen. Mein favorisiertes Teststück ist

>Shostakovichs 1. Klavierkonzert.

Welche Aufnahme hast Du? Ich selbst besitze noch keine von den Klavierkonzerten, hatte nur bei einem Freund mal die Aufnahme mit Martha Argerich gehört. Ich selbst liebäugele gerade mit der Anschaffung der Einspielung mit dem kanadischen Pianisten Hamelin. Kannst Du eine Empfehlung geben?

Überhaupt bin ich erst relativ kurzfristig zu Schostakowitsch (um ihn mal zur Abwechslung etwas "Deutscher" zu schreiben) gekommen, eher durch Zufall: Ich saß gelangweilt daheim, hatte Lust auf ein klassisches Konzert, die Alte Oper in Frankfurt bot gerade nichts für meine Stimmung, da fand ich eine Vorstellung des Jugend Sinfonie Orchesters Hessen: Für die jungen Jahre vollbrachten sie eine erstaunliche Leistung! Seither habe ich mir die Sinfonien 3, 5 und 9 zugelegt und bin weiter auf Entdeckungsreise.

 

Cheers

Marcus

 

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Hallo Marcus,

 

>Welche Aufnahme hast Du?

 

Eine RCA-Aufnahme mit Evgeny Kissin und den Moskauer Virtuosen unter Vladimir Spivakov. Das ist für mich wirklich die Referenz und auch klanglich phantastisch.

 

>Ich selbst besitze noch keine von den

>Klavierkonzerten, hatte nur bei einem Freund mal die Aufnahme

>mit Martha Argerich gehört.

 

Mag ich auch gerne.

> Ich selbst liebäugele gerade mit

>der Anschaffung der Einspielung mit dem kanadischen Pianisten

>Hamelin.

 

Wenn, mußt Du beide kaufen, also Kissin und Hamelin. :-) Ich bin ein großer Fan von Hamelin. Der Mann spielt regelmäßig Dinge ein, die es noch nicht gibt auf CD, weil sie keiner außer ihm spielen kann - ein echter Hexer. Z.B. seine Einspielung der Chopin Etuden in der Godowsky-Bearbeitung (als ob die Original-Etuden noch nicht shwer genug wären. Selbst Rubinstein hatte mit der Revolutionsetude Probleme).

 

>Überhaupt bin ich erst relativ kurzfristig zu Schostakowitsch

>(um ihn mal zur Abwechslung etwas "Deutscher" zu schreiben)

>gekommen, eher durch Zufall: Ich saß gelangweilt daheim, hatte

>Lust auf ein klassisches Konzert, die Alte Oper in Frankfurt

>bot gerade nichts für meine Stimmung, da fand ich eine

>Vorstellung des Jugend Sinfonie Orchesters Hessen: Für die

>jungen Jahre vollbrachten sie eine erstaunliche Leistung!

>Seither habe ich mir die Sinfonien 3, 5 und 9 zugelegt und bin

>weiter auf Entdeckungsreise.

 

So geht es mir auch oft. Manchmal muß man Musik erst live im Konzert kennengelernt haben, um sich danach dafür zu begeistern.

 

Und die Situation in Frankfurt kenne ich SEHR gut.

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Hallo Michael,

 

langsam werden wir so ein wenig Off-topic. Damit's im Rahmen bleibt, wiederhole ich gerade nochmal die Anfrage an Horst, wie denn nun die Cordas und der Sub600 angeschlossen waren: Parallel oder als "Sub/Sat"-System?

 

Im übrigen finde ich, dass Klavier auch ein ausgezeichnetes Instrument zum Testen von Lautsprechern ist, überhaupt habe ich den Eindruck, dass Klavier recht schwer zu reproduzieren ist. Stimmen, Geigen, Flöten etc. klingen für mich "natürlicher" als ein Klavier auf vielen LS. Teilen andere diesen Eindruck, oder liegt es daran, dass mir Klavier in seinem "natürlichen" Klang am vertrautesten ist, da ich selbst etwas hobbymäßig Klavier spiele? Durch den Sub hat bei den Donas der Klavierklang auch etwas an Authentizität m.E. hinzugewonnen.

 

>Wenn, mußt Du beide kaufen, also Kissin und Hamelin.

Ich bin Deinem Ratschlag gefolgt und habe nun beide Aufnahmen bestellt. Sie sind dann hoffentlich nächste Woche da :)

 

>Und die Situation in Frankfurt kenne ich SEHR gut.

Das klingt so, als würdest Du in Frankfurt wohnen, oder zumindest, als hättest Du hier mal gewohnt...

 

Cheers

Marcus

 

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Hallo Marcus,

 

>langsam werden wir so ein wenig Off-topic.

 

Ach, wie ich Horst kenne, hält er Diskussionen über Musik in seinem Forum keinesfalls für Off-Topic. Im Gegenteil, läßt sind Musik und ihre Wiedergabe doch untrennbare Bestandteile.

 

>Im übrigen finde ich, dass Klavier auch ein ausgezeichnetes

>Instrument zum Testen von Lautsprechern ist,

 

Ich glaube, das sieht man bei HGP auch so.

 

> überhaupt habe

>ich den Eindruck, dass Klavier recht schwer zu reproduzieren

>ist. Stimmen, Geigen, Flöten etc. klingen für mich

>"natürlicher" als ein Klavier auf vielen LS.

 

Absolut, zum einen der zutreffende Obertoneindruck ist schwierig wiederzugeben, ebenso wie die richtige Größe und Positionierung des Flügels. Manche Anlagen machen es schwierig, auch nur einen Steinway von einem Bösendorfer zu unterscheiden, was generell nun wirklich nicht schwierig ist. Manche blähen das Instrument auch überdimensional auf, was ebenfalls nicht sein darf.

 

>Teilen andere

>diesen Eindruck, oder liegt es daran, dass mir Klavier in

>seinem "natürlichen" Klang am vertrautesten ist,

 

Das hat sicherlich auch damit zu tun.

 

>Das klingt so, als würdest Du in Frankfurt wohnen,

 

Genau. Und Deinem dicken Lob für Raum Ton Kunst kann ich mich nur anschließen. Ich kenne weder eine bessere Beratung noch besseren Service.

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