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Onkel Heini

Endstufe Proton D 1200 brummt..

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Hallo zusammen!

 

Meine Endstufe Proton brummt seit längerem vernehmlich, was dem Betrieb zwar keinen Abbruch tut, aber bei leisem Musikgenuss nerven kann.

 

Ich hab' den Apparat mal aufgeschraubt. Das Brummen kommt wohl, wenn ich's richtig lokalisiere, von den Kondenssatoren, die Trafo's sind ruhig.

 

Je zwei große Kondensatoren stehen direkt neben den Trafo's. Zwei weitere große auf der Hauptplatine. (Frag' mich jetzt bitte keiner nach irgendwelchen Schaltungsdetails...) Also tönt's an diesen drei Stellen.

 

Meine ortsansäßige Werkstatt habe ich schon kontaktiert. Da aber keinerlei Ersatzteile mehr für diese Marke erhältlich sind, lasse ich lieber keine kostenpflichtige Prüfung machen.

 

Das Gerät ist übrigens 18 Jahre alt und läuft eigentlich einwandfrei.

 

Meine Frage: Können Kondensatoren durch Verschleiß oder Alterung anfangen zu brummen, und liegt der Fehler vielleicht doch woanders?

Wenn es tatsächlich die Kondi's sein sollten, kann man für sowas Vergleichstypen verwenden?

 

Das Brummen ist übrigens konstant, von der Steckerstellung unabhängig, und auch an verschiedenen Steckdosen und Stromnetzen vorhanden.

 

Vielen Dank schon 'mal vorab! :-)

 

Gruß

 

Eric

 

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Hi Eric,

 

>Das Gerät ist übrigens 18 Jahre alt und läuft eigentlich

>einwandfrei.

>

>Meine Frage: Können Kondensatoren durch Verschleiß oder

>Alterung anfangen zu brummen, und liegt der Fehler vielleicht

>doch woanders?

>Wenn es tatsächlich die Kondi's sein sollten, kann man für

>sowas Vergleichstypen verwenden?

 

Es handelt sich offensichtlich um Siebelkos im Netzteil. Elkos verlieren mit den Jahren die Kapazität wodurch die Siebung nicht mehr sauber gewährleistet wird. Sprich Elkos trocknen mit der Zeit aus.

 

Wenn die Elkos sauber beschriftet sind, also die genauen Paramter zu entnehmen sind, dann ist gegen Ersatztypen an sich nicht viel einzuwenden.

 

Ciao

Webbi

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Hi,

 

ich entnehme Deiner Frage mal, dass Du kein grosser Selberlöter bist?

Also was auf den Kondensatoren draufstehn muss:

Spannungsfestigkeit, z.B. 63V

Kapazität, z.B. 2000uF

Oft fehlen die Einheiten.

Dann muss noch der Minuspol ersichtlich sein.

 

Bei Ersatzkondis sollte bei Unkenntnis der Schaltung auf jeden Fall die gleiche oder höhere Spannungsfestigkeit genommen werden. Kapazität in gleichem oder auch höherem Wert. Nicht gleich das doppelte, dann kommt der Trafo vielleicht ins Schwitzen ;-)

 

Ganz wichtig: Die Polung! Minus muss nicht immer automatisch an Masse liegen also die Polung der Originale merken.

 

Grüsse

 

 

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Hallo Hob,

 

Danke schon 'mal.

 

Wenn ich Euch richtig verstanden habe, scheinen tatsächlich die Kondis hinüber zu sein.

 

Also: gekennzeichnet sind die großen Dinger mit 15.000uF, 120WV, 85 Grad Celsius und "Vented Type". Die kleinen mit 22.000uF und 63WV. Was "negative black" bedeutet, traue ich mir einfach mal selber zu erkennen.

 

Ein großer Selberbauer bin ich sicher nicht. Wenn Abgleicharbeiten aber nicht erforderlich sind, traue ich mir schon zu, neue Kondensatoren einzubauen, wenn denn die Baugröße so halbwegs passt.

 

Die große Frage wäre nun, ob's noch lohnt. Kann man für sowas Standardkondensatoren aus dem Elektronikhandel nehmen, oder müssen es spezielle Audiotypen sein. Was kostet sowas? Wenn ich jetzt für 100 Euro's für neue Kondensatoren ausgebe, die mit viel Mühe einbaue, und danach 'was anderes kaputtgeht, hab' ich mit Zitronen gehandelt.

 

Die Alternatve wäre noch, alles so zu lassen. Wenn diese Bauteile altern, ist es wahrscheinlich nur ein Frage der Zeit, bis das der Amp garnicht mehr läuft, oder?

 

Was meint Ihr?

 

Schwierig, schwierig...

 

Gruß

 

Eric

 

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Hallo Eric,

 

das Brummen kann auch vom Gleichrichter bzw. den Dioden herrühren.

Für die Gleichrichtung werden 4 Dioden benötigt, wenn für beide Kanäle ein Netzteil zur Verfügung steht. Oder ein Brückengleichrichter, der aber aus vier Dioden besteht. Wenn eine Diode hin ist, hörst Du das durch Brummen. Jedoch wirkt sich das bei höheren Lautstärken auch klanglich aus.

 

Gruß Stefan

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Hi,

 

ob was anderes kaputt geht kann man natürlich nie wissen ;-)

Es sind 6 Kondis? Sind nicht grad die kleinsten aber für normale solltest Du jedenfalls nicht an 100 Euros rankommen. Schau doch einfach mal unter Schuro oder Thel was es so gibt. Wenn low ESR dabei steht kann nicht schaden, aber bei einem 18 Jahre alten Gerät würd ich den Aufwand nun nicht übertreiben.

 

Grüsse

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Hi Stefan,

 

klangliche Klangeinbußen kann ich im normalen Betrieb nicht feststellen. Ob der Verstärker an seiner Leistungsgrenze klanglich nachlässt, kann ich leider nicht nicht ausprobieren, da die Lautsprecher da nicht mehr mitmachen...

 

Ich bring den Kasten aber 'mal zu unserer ortsansässigen Werkstatt.

Die 30 Euro's für den Kostenvoranschlag riskiere ich nochmal. Wenn's zu teuer wird, kommt er weg.

 

Vielen Dank!

 

Gruß Eric

 

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