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guenther_r

AD8065 Spannung

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Hallo Günther,

 

Es stimmt beides.

 

LC gibt die massebezogene Spannung an: an Pin 4 dürfen -13V gegen Masse liegen, an Pin 7 +13V gegen Masse. Zwischen Pin 4 und Pin 7 misst man dann 26V. Laut Datenblatt (S.4 unten) sind als absolute Grenzspannung max. 26,4V erlaubt, LC liegt also richtig.

 

Normalerweise betreibt man einen OP aber nicht bei seiner zulässigen Grenzspannung, sondern ein klein wenig darunter, daraus resultiert dann die Angabe 5-24V, die lesen sich massebezogen als +/-2,5 bis +/-12V.

 

Gruß

Ulli

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Hallo,

 

stimmt, warum bin ich da nicht selbst drauf gekommen..... :-(

Du meinst sicher Pin 8 und nicht Pin 7.

 

Zitat von LC:

 

NOTE from the datasheet: the AD8065 can only operate safe with supply voltages of up to +/-13V. This allows for use in most CD / SACD and DVD players. However in some players the supply voltage is +/- 15 Volts. So before installation you should make sure that the supply voltage for your old op-amps are at 13V or less, in order to safely install the AD8065. Simply use a voltmeter to read the actual voltage at pins 4 and 8 with respect to GND.

 

 

Vielen Dank!

Günther :-)

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Hallo,

 

so, jetzt hab ich noch was vergessen.

Wenn ich jetzt +/- 15V habe, wie kann ich diese Spannung auf vernünftigem Wege auf +/- 13V reduzieren?

 

Zum Projekt:

Modifikation der Phono-Vorstufe eines Vollverstärkers Audio Analogue Puccini SE MkII.

Widerstände wurden gegen Welwyn bzw. Vishay-Dale getauscht, Kondensatoren gegen Panasonic FC.

Original ist ein NE5532 verbaut.

Dieser wurde vorübergehend durch einen OPA2107 getauscht.

Da mir aber der AD8065 oder AD8610 besser gefallen, möchte ich diese auch einsetzen. Die Spannungsversorgung bekommt die Phono-Vorstufe direkt vom PreAmp, der damit betrieben wird.

 

Schöne Grüsse,

Günther

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Hallo Günther,

 

AD8065 oder AD8610 enthält 1 OP und benötigt +UB an Pin 7.

AD8066 oder AD8620 enthält 2 OP und benötigt +UB an Pin 8.

 

Als Ersatz für 5532/2107 benötigst Du natürlich den AD 8066 oder AD8620.

 

Als Nennspannung würde ich nicht +/-13V sondern +/-12 nehmen. Diese neuen Typen haben fast die gleiche Aussteuerbarkeit, wie die alten +/-15V-OPs, Du verschenkst also fast nichts. Ich habe 8610er schon mit wenig mehr als +/-13V geschossen! Man muss auch bedenken, dass die kleinen SMD-Gehäuse nicht so viel Verlustleistung vertragen, wie die DIP-Gehäuse.

 

Zur Reduzierung der Spannung: am besten einfach die Spannungsregler anpassen. Bei Festspannungsreglern (7815/7915 o.ä.) gegen 12-V-Typen tauschen, bei einstellbaren (LM317/337 o.ä.) entweder neu justieren oder den spannungsbestimmenden Widerstand tauschen.

 

Gruß

Ulli

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Hallo Ulli,

 

>AD8065 oder AD8610 enthält 1 OP und benötigt +UB an Pin 7.

>AD8066 oder AD8620 enthält 2 OP und benötigt +UB an Pin 8.

 

Du hast natürlich recht.

 

>Als Ersatz für 5532/2107 benötigst Du natürlich den AD 8066

>oder AD8620.

 

Oder 2x AD8610 / AD8065.

 

>Als Nennspannung würde ich nicht +/-13V sondern +/-12 nehmen.

>Diese neuen Typen haben fast die gleiche Aussteuerbarkeit, wie

>die alten +/-15V-OPs, Du verschenkst also fast nichts. Ich

>habe 8610er schon mit wenig mehr als +/-13V geschossen! Man

>muss auch bedenken, dass die kleinen SMD-Gehäuse nicht so viel

>Verlustleistung vertragen, wie die DIP-Gehäuse.

 

Ja, im letzten D/A-Wandler-Projekt habe ich +/-12V verwendet.

Trotzdem werden die Chips (4x AD8065) sehr warm.

 

>Zur Reduzierung der Spannung: am besten einfach die

>Spannungsregler anpassen. Bei Festspannungsreglern (7815/7915

>o.ä.) gegen 12-V-Typen tauschen, bei einstellbaren (LM317/337

>o.ä.) entweder neu justieren oder den spannungsbestimmenden

>Widerstand tauschen.

 

Der PreAmp wird original mit 7815/7915 versorgt.

Wenn ich diese gegen 12V-Festspannungsreglern tausche, leidet dann nicht die Performance der diskreten Vorstufe?

 

Oder wäre es nicht besser, ich versorge die Phono-Vorstufe alleine mit +/-12V und lasse die Versorgung des Preamps so wie sie ist?

 

Schöne Grüsse,

Günther

 

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