Jump to content
HiFi Heimkino Forum
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
schwalbe

Das richtige Chinchkabel konfektionieren?

Recommended Posts

Hi zusammen, ich will mich mal an das Konfektionieren von Chinchkabeln machen.

Hab in der K+T 02-00 einen Ansatz gefunden, wo ein Kabel mit 2 Innenleitern als Chinchkabel genommen wurde. Haben einen niederohmigen Wiederstand zwischen Masse und die Abschirmung getan und den einen Leiter an die Masse gelegt. Dadurch soll die Abschirmung funktionieren, aber gleichzeitig ein Quasi Symetrisches Signal entstehen.

Nun meine Fragen:

1.Ist das sinnvoll

2.Wie groß muß der Wiederstand sein?

3.Wo finde ich ein sehr gutes noch bezahlbares Kabel mit zwei Innenleitern?

Ich brauch es auch für symetrische Verbindungen, also ei Kabel für alles.Wollte die Neutrik Chinch und XLR nehmen, wo gibt es die?

 

 

Na dann bin ich ja mal gespannt

 

Gruß Volker

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Volker!

 

Zu 1. und 2. kann ich Dir leider nicht viel sagen.

 

3. Hier in Köln bei Unger Elektronik (über'm Conrad - http://www.unger-elektronik.de/ ) gibt es klasse Coaxialkabel, die ich für alle NF-Verbindungen nutze - symmetrisch und asymmetrisch. Habe den Preis nicht mehr genau parat, aber es ist durchaus bezahlbar.

 

Nimm die Neutriks, wenn Du die Stecker öfter verlötest, auf jeden Fall. Falls nicht, dann probiere ruhig mal andere Stecker aus. Hauptsache vergoldet und robust.

 

Gibt es aber auch alles bei Unger Elektronik. Die preiswertesten Neutrik Cinchs habe ich bei Musik Produktiv http://www.musik-produktiv.de (€ 19,94 pro Paar) in Ibbenbüren gesehen.

 

Greetz,

 

Chris

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi,

 

eine derartige Beschaltung des Kabels zelebriere ich schon seit vielen Jahren mit Erfolg. Es lohnt sich. Wußte gar nicht, daß K+T das auch kennt. Das macht die Zeitschrift ja richtig sympathisch! Aber das mit dem Widerstand kannte ich noch nicht. Ich schließe den Schirm auf einer Seite hart an, auf der anderen lasse ich ihn ganz offen. Geht wunderbar und klingt besser als ein normales Koaxkabel. Wenn Du unbedingt einen Widerstand einlöten willst, würde ich 10 Ohm oder so nehmen.

 

Parallelsymmetrische Kabel (mit zwei Adern) sind z.B. viele Mikrofonkabel. Nimm eins mit wenig Kapazität.

 

Gruß Marc

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo, ich habe im Elektronik-Forum vor kurzem einen Frage zu sehr langem Cinch-Kabel gestellt. (Thema: Cinchkabel - Sehr lang) Bei den Antworten sind eventuell auch nützliche Tips für Dich dabei, u.a. auch links zu einem Kabelversender. Das Kabel macht einen guten Eindruck (ist ein Mikrofonkabel...). Stecker findest du auch bei www.dienadel.de Mit Neutrik habe ich gute Erfahrungen gemacht, WBT ist auch nicht schlecht, aber teurer. Conrad hat meiner Erfahrung nach manchmal ganz gute Sachen, hier einfach mal den gesunden Menschenverstand benutzen und kritisch urteilen.

 

Gruss

 

Eicke

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also erstmal Danke an Anke ääähhh Alle.

Welches Kabel hat den wenig Kapazität, hat da jemand nen Tip.

Werd es auf jeden Fall ausprobieren.

 

Gruß Volker

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi Volker,

 

bei SAC (www.sac.de) gibt es solche Strippen. Dort wird auch diese Anschlusstechnik verwendet. Ich habe mal angefragt und man nannte mir 10 Ohm als Richtwert.

 

Dort gibt es auch diese neuartigen, extrem massearmen Chinch-Stecker aus durchsichtigem blauen Plastik, die lt. Walter Fuchs von SAC echte Bringer sind und für deren vorkonfektionierte Leitungen verwendet wird (statt bisher Clearaudio MPC).

 

Ich beabsichtige ebenfalls mir ein solches Kabel zu bauen und ich denke ich werde es mit einer SAC-Strippe machen.

 

Gruß

Hermann

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Hermann,

 

ob die Plastikstecker was bringen? Weiß ja nicht so recht. Das bisschen Kapazität. Was hat ein Stecker - 5pF oder so? Und das Kabel - 100pf und mehr. Vom Klangunterschied der Kabel bin ich überzeugt, aber von dem der Stecker? Da glaube ich nicht dran!

 

>Ich beabsichtige ebenfalls mir ein solches

>Kabel zu bauen und ich

>denke ich werde es mit

>einer SAC-Strippe machen.

 

Klingt ja vom Aufwand her wie eine Nordpolexpedition. So ein Kabel ist in ein paar Minuten zusammengebraten, kein Aufwand!

 

Gruß Marc

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Yo Marc,

 

es lässt sich drüber streiten, ob ein Stecker mit "klassischen" elekrischen Parametern ausreichend beschrieben ist. Bei diesen Steckern geht's drum, Wirbelströme im Material zu minimieren, evtl. auch noch mehr was ich auch nicht check. Is ja wurscht, wenn das Ergebnis stimmt.

 

Bei HiFi&Records hat man die Teile auch schon getestet und den Effekt sogar so hoch wie die Kabel selbst eingestuft. (Diesen Satz können unsere Rhetorik-Akrobaten von mir aus jetzt wieder als Umkehrschluss verwenden). Und wenn's der alte Fuchs von SAC gut findet, ist es allemal einen Blick wert.

 

Dass das Bauen eines solchen Kabels kompliziert ist, habe ich nirgends behauptet. Es geht um die Auswahl der "Rohstoffe". Da kann man sich schon eine Weile umsehen, und genau darum ging's ja in der Anfrage von Volker.

 

Gruß

Hermann

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstmal Danke für die Antworten.

Ich werd mir auf jeden Fall die Stecker und Strippen anschauen, wohne um die Ecke.

Wie sieht es mit einem Termin fürs Probehören bei K+T aus?

Werd mich jetzt an den Bau des Surroundsets mit dem Nomex Chassie machen. Hatte noch welche bei Intertechnik bekommen.

 

 

Gruß Volker

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Moin,

 

wenn Du die Anfertigung der Kabel abgeschlossen hast, würde ich mal um ein posting der gefühlten Klangergebnisse bitten. Ob´s was gebracht hat. Interessant wäre dann auch noch, einen Klangvergleich anzustellen mit Kabeln desselben Herstellers derselben Länge mit demselben Lötzinn schön glatt verlötet, die jedoch mit den billigen vergoldeten Plastiksteckern von Conrad versehen sind. Nimmst Du übrigens silberhaltiges Lötzinn? Es könnte zu höherer Thermospannung am Stecker führen. Du merkst es sicher schon - Kabelklang ist bei mir unumstritten - bei den Steckern bin ich aber äußerst skeptisch. Dann könnten vergoldete Beipackstrippen plötzlich eine Renaissance erleben.

 

Gruß Marc

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Marc,

 

>Nimmst Du übrigens silberhaltiges Lötzinn?

>Es könnte zu höherer Thermospannung am Stecker führen.

 

Soll das heissen silberhaltiges Lötzinn hat Nachteile ?

 

Grüsse, Bernhard

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hab Heute bei SAC angerufen. Die sym.Chinchkabel kosten 185.-Euro der Meter und die Stecker 4 Stück 49.-Euro. Also das Kabel ist mir wohl zu teuer, da ich ca.6 Meter brauche. Aber die Stecker sollen der Hit sein. Ich werd Sie mal kaufen, den SAC hat nicht den Ruf Vodoo zu betreiben. Werd Sie mir vorher zum Probehöhren ausleihen.

Wie ist das mit dem Silberlot?????

 

 

Gruß und Dank für die Antworten.

 

Volker

 

P.S. Der Artikel in K+T kommt wohl von SAC, so sagte man mir dort.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi Ihr 2,

 

da bin ich auch gerade aufmerksam geworden. Ich hatte mir

immer eingeredet, dass der Silberanteil sich positiv bemerkbar

machen müsste, so von wegen hohem spez. Leitwert usw. Ich

hab allerdings noch nie identische Strippen und Stecker mit

unterschiedlichem Blötzinn verlötet, um evtl. Unterschiede

hören zu können.

 

Habt Ihr da Erfahrungen?

 

Gruss

Sam

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi,

 

überleg mal: Eine ordendliche Lötstelle hat einen Widerstand von einigen Milliohm oder weniger. Der Silberanteil in Silberlot beträgt in der Regel nur rund 4%, um wieviel wird als der Leitwert wohl verbessert?

Außerdem: der Eingangswiderstand des nachfolgenden Gerätes beträgt normalerweise >10000 Ohm, wie groß ist da noch der Einfluß der Lötstelle?

 

Gruß,

 

Uwe

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Leute, schmeißt doch Euer Geld nicht zum Fenster raus!! Der klangliche Unterschied ist garantiert das Geld nicht wert. Da gibts andere sinnvollere Ansatzpunkte. Kauft ein gutes parallelsymmetrisches Kabel (das von Reichelt ist übrigens nicht so schlecht und billig) und lötet in der beschriebenen Art einen soliden vergoldeten Stecker dran. Faktoren wie Zugentlastung und Stabilität bei geringem Gewicht (wegen mechanischer Buchsenbelastung) sind wichtiger als die neueste Wunderwaffe gegen "zerfaserten Klang". Das mit dem Lötzinn war mehr als Scherz gedacht. Wichtiger als der Silberanteil im Lot ist die Qualität der Lötstelle. Eine Diplomarbeit eines Freundes hat eindeutig gezeigt, daß schlechte Lötstellen höhere Verzerrungen verursachen als gute. (Es ging dabei um einen selbstentwickelten Messplatz, bei dem der Rauschgrund bei ca. -170dB lag, wo schon die Lötstellen einen Einfluss auf Störgrößen hatten).

 

Gruß Marc

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi Volker,

 

natürlich habe ich auch mal "Silberlot" gekauft. Mein "High-End"-Lötzinn ist von Siltech kommt bei Lötstellen im Kleinsignalbereich zum Einsatz. Mir ist klanglich kein Unterschied zu normalen Lötzinn aufgefallen, aber mit dem Siltech bekomm ich sehr viel schönere Lötstellen hin, das Zeug funktioniert einfach besser als 0815-Zinn und ist regelrecht "cremig" in der Verarbeitung :-)

 

Ein anderes Silberlot von Conrad dagegen funktioniert lange nicht so gut.

 

Ich würd mir deswegen aber echt keinen Kopf machen.

 

Gruß

Hermann

 

p.s. und sag mir dann mal wie die Stecker funzen!

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo an alle Lötzinnfreaks

 

Es gibt Leute, die halten Lötzinn mit Silberanteil für unbedingt notwendig. Die hören den Unterschied ganz klar raus.

 

Es gibt Leute, die halten Lötzinn ohne Silberanteil für unbedingt notwendig. Die hören den Unterschied ganz klar raus.

 

Viel Spass beim Vergleichshören.:-)

 

Gruß

Andi

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi Uwe,

 

ist schon klar, worauf Du hinauswillst. Meine Frage bezog sich

auf die Erwähnung einer höheren Thermospannung bei Verwendung

von Zinn mit Silberanteil. Dass man damit keine dramatischen

Verbesserungen erreicht ist ok, es soll aber auch keine

Verschlechterung geben.

 

mit sibrigem Gruss

Sam

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mit den Steckern werd ich mich mal melden, obwohl ich kaum Vergleichsmöglichkeiten hatte. Morgen kommt mein Eton 30" TT. Werd den Bauvorschlag aus K+T bauen. Bin mal gespannt.

 

Gruß Volker

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bitte anmelden um Kommentare abgeben zu können

Nachdem du dich angemeldet hast kannst du Kommentare hinterlassen



Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

×
×
  • Neu erstellen...