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Tomacar

Pro & Cons Betongehäuse

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Hi, für mein nächstes Projekt dachte ich mal an ein Gehäuse aus Gussmasse.

Am billigsten kommt man da sicherlich mit Fliessestrich hin, der ist flüssig wie Wasser und bindet dann Steinhart ab, hat gute Werte, dh. reisst nicht, bröckelt nicht, usw...

 

Nur... eignet sich ein solches Material überhaupt zum Gehäusebau?

 

In Stein ist der Schall ja ziemlich schnell unterwegs, aber das gehäuse dürfte sich ja nicht zum Mitschwingen hinreissen lassen, oder wie ???

 

:-)

 

Bis dann denn...

 

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:) Hi,

 

Wie bekommt man die Lautsprecher bei solch einem Gehäuse fest? Etwa dübeln? Wird das denn Dicht?

 

Ich riskiere jetzt einfach mal 'ne Grundsatzdiskussion zum Thema Gehäusematerial:

 

Mir geht es nämlich eher ums Gegenteil, ein möglichst leichtes Gehäuse. Vor allem im Profibereich nutzen viele (fast alle) Hersteller Birkensperrholz als G.material. Im Selbstbaubereich ist es aber kaum gebräuchlich.

Gibt es Nachteile z.B. gegenüber MDF? Wie stehts mit (dem wehsentlich billigeren) Pappelsperrholz?

Gibts da Unterschiede zu Birke?

 

MfG Tobi

 

 

 

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*Spass an*

 

he was soll dass!??

 

ey der versucht hier einfach das Topic zu wechseln!!

 

*Spass aus*

 

Ne ne, wenn du zum Thema Gehäusematerial eine Grundsatzdiskussion eröffnen willst, dann mach doch eine neues Topic auf.

 

wirst Du wohl auch verstehen, gell :-)

 

p.s.:

dübeln wäre eine Möglichkeit, eine andere wäre kleben, da gibt es schon zahlreiche Werkstoffe um dass zu realisieren...

 

:-)

 

Bis dann denn...

 

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Hi Tomacar

 

Beton ist grundsätzlich ein sehr gutes Material für LS-Gehäuse, über das Gewicht brauchen wir ja nicht zu reden.

Es geht eher darum, dass Beton keine sonderlich gute innere Dämpfung hat und zum sogenannten Glockeneffekt neigt, deshalb werden der Gussmasse üblicherweise andere Materialien beigefügt, die ebendies verbessern sollen.

Ausserdem ist Beton spröde, d.h. das Gehäuse könnte bei entsprechender Beanspruchung durch den LS platzen. Auch dieses kann man aber durch entsprechende Beimischungen in den Griff kriegen.

 

Eine Rezeptur habe ich bisher noch nicht erarbeitet und auch nicht rausgekriegt, die Leute, die sowas machen halten sich bedeckt. Gegen den Glockeneffekt kann man das Gehäuse innen vollflächig mit Bitumen o.ä. beschichten, das hat bei Marmorgehäusen gut funktioniert. Gegen die Sprödheit von Beton pur scheint mir eine Beimischung von Kunstharz das geignete Mittel zu sein. Man muss nur die geeigneten Fachleute dafür finden (Architekt o.ä), dann bekommt man durch experimentieren sicher eine brauchbare Mischung hin.

Zwei PVC-Röhren mit unterschiedlichem Durchmesser ineinanderstellen und den Zwischenraum mit Beton ausgiessen, sollte ebenfalls funktionieren. Die Röhren verbleiben dabei natürlich nach dem Guss als Bestandteil am Gehäuse.

Grüsse vom Bau, ROBERT

 

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Hallo Robert,

 

das hat mir schon mal etwas weitergeholfen.

Allerdings kann ich mit besagtem Glockeneffekt nix anfangen, was passiert da?

Reichen da vielleicht auch fette Dämmmatten anstatt Bitumenplatten zu verwenden?

günstigste quelle für Bitumenplatten ist der Autozubehörfachhandel, da gibt´s solche Matten relativ günstig meines Wissens nach

:-)

 

Bis dann denn...

 

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Ach und diesen Fliessestrichbekomme ich von einem Freund aus dem Baustoffhandel, der ist auf jeden fall Bruch und Bröselfrei, haben wir schon getestet...

 

 

:-)

 

Bis dann denn...

 

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Die Schalung für die Gehäuse kannste ruhig aus Rohspan nehmen, klar wi eauch sonst. Das innenleben der "Wand" würde ich zusätzlich mit Moniereisen versehen um möglichst wenig Resonanzen zu erhalten. In die Front solltest Du eine min. 22mm MDF Platte mit ein gießen um später an dieser die Lautsprecherchassis zu schrauben. Vorteil dabei ist auch das Du so eine glatte Front erhälst.

Wichtig ist auch das Du die Gehäusewände einzeln gießt und später mit Zement zusammen "klebst" und zusätzlich verdübelst.

 

Hatte ich mir auch schon mal überlegt ob ich das machen soll, aber der Dreck und die Arbeit!

 

erzähl mal wenn Du das wirklich machst, event mit Bildern.

 

cu Baerlin

 

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Ich wollte das Thema nur erweitern, nicht wechseln. ;-)

 

Wenn Du die Bitumenplatten nutzen willst, kaufe sie bloßnicht als CarHiFi-Zubehör > viel zu teuer!

Bei Conrad (z.B.) gibts selbstklebende Platten, die um einiges billiger sind.

 

MfG Tobi

 

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Ein Freund von mir hat den Bau einer Standbox aus Fliessestrich schon hinter sich ...

Die Gehäuse wiegen 92 kg....gegossen hat er aber alles in einem... im Garten...es gab da auch so einige Probleme...

Die Styropor-Füllung z.B. kam immer wieder hoch - durch den immensen Druck (Auftrieb, weil leichter als Wasser...)

 

Die Boxen sehen aber top aus, stehen mittlerweile sogar zum Verkauf.

 

Ich habe ja nur was kleineres vor, ca 5-10L als PC-lautsprecher und Designobjekt...

 

vielleicht baue ich aber doch aus Holz mal sehen...

 

:-)

 

Bis dann denn...

 

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heisst das, weil´s eben wie ne Glocke nachklingt, wenn man das Gehäuse anregt/dranklopft. Das Gehäuse sollte im Ideal akustisch "tot" sein > hohe innere Dämpfung.

 

Bitumen gibt´s zum spachteln/spritzen (Terophon)und auch als selbstklebende Matten, die man aber mittels speziellem Kleber zusätzlich verkleben sollte (Handelsbezeichnung fällt mir grade nicht ein, kann man im Fachhandel erfragen). Eine echte Alternative ist auch ein gewisses Produkt, zweischichtiges Holz, dazwischen 4/6mm dickes Bitumen eingearbeitet, schön "tot". Bei näherem Interesse muss ich wühlen.

 

PC Lautsprecher: versuchs mal mit nen Kugelgehäuse, ist die optimale Gehäuseform. Habe mal eine bestimmte 2weg-Kombi in einer Holzpyramide gehört und daneben dasselbe in einer Betonkugel, war kaum zu glauben, dass dieselben Lautsprecher im Spiel waren.

 

Grüsse, ROBERT

 

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Moin moin

 

Deine Idee finde ich prinzipiell sehr gut, wenn da nicht wie in so vielen Bereichen die kleinen nervenden Probleme wären.

Wie willst du denn das Gehäuse bauen,

am Stück oder in einzelnen Platten?

Ein Problem was sich bei der verarbeitung von Beton immer das Problem von blasenbildungen.

Dazu benötigst du mindestens mal eine Rüttelmaschine. Das erschwert aber wiederum den Schalungsbau für ein komplettes Gehäuse, was zum Ergebniss hat das alle Platten einzeln gearbeitet werden müßen.

Dann wäre das Problem mit dem Glockenklang wie schon angeführt wurde.

Das heißt also entweder das Gehäuse schwerer zu machen oder entsprechend die trotzdem nicht leichte Betonmasse beruhigen. Das bedeutet aber auch entsprechenden Materialaufwand.

Im Endeffekt kann man mit Beton hervorragende Gehäuse realisieren, wie ich finde lohnt es aber wirklich nur für perfektionisten die auch einmal das Risiko eingehen ein misslungenes Gehäuse kleinzuhauen ;-)

Ich hoffe ich habe dir jetzt nicht den Spaß am Betongehäusebau vermiest.

 

Gruß, Timo

 

 

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Gast # Lunatic #

Hallo Tomacar / Alle,

==================================================

Das mit dem Beton ist ein großer Aufwandt und mit viel 'Schweinerei' verbunden. Ich denke, wer viel Erfahrung in der Verarbeitung hat und dazu eine geeignetee Werkstatt, soll das ruhig probieren.

 

Als Alternative schlage ich vor: Gehäuse aus Span- oder MDF- Platten und diese dann von Außen, und evtl sogar von Innen, fließen. Das wird ordentlich schwer, und durch den Sandwich-Aufbau auch weniger für Resonanzen anfällig.

Das ganze mit Spiegelfließen wirkt dann fast schwerelos und hat nicht mehr so den "Boxencharakter"

 

================ Nur so ne Idee ====================

 

 

Gruß,

_____________________________

Music is Art - Audio is Engineering !!

========================

 

 

 

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