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rohar

Welche Widerstände für Lautstärkeregler

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Hallo,

 

ich will demnächst meinen Selbstbau Vorverstärker (Thel) mit einem ELMA Schalter zur Lautstärkeregelung ausstatten. Stellt sich die Frage, welche Widerstände nehmen. Oder ist das etwa sogar egal?

 

Die Webseiten der Anbieter (Schuro und Thel) haben, ausser Seitenhieben auf die jeweils andere Firma, leider wenig an Entscheidungshilfe zu bieten.

 

Hat also irgendjemand Erfahrung, ob es einen Unterschied macht, ob man 1% Welwyn oder 0,1% Holco Widderstände verwendet? Noch besser, hat jemand irgendwo was gefunden, warum die eine oder andere Variante vielleicht besser ist.

 

Oder ist das alles eh unnötig (ich hab ein IIRC ALPS oder Panasonic Poti drin was es vor 4 Jahren grade bei Thel gab)?

 

Danke, Roland

 

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Hallo Roland,

habe mich auch schon mit diesen Stufenschaltern beschäftigt.

Bin aber von ELMA wieder abgekommen, da doch sehr teuer, gerade wenn man 0,1%er einbauen möchte.

 

Alternative:

Schalter von DACT (Danish Audio Connect)

Sind mit 0,1% SMD-Widerständen beschaltet und kommen fix und fertig. Grundlage scheint ein ELMA-Schalter zu sein.

Schau dir das Teil mal an

www.dact.com

 

Gibts in Deutschland bei allen Intertechnik-Partnern.

Falls du keinen kennst, wende dich vertrauensvoll an mich.

 

Gruß und guten Rutsch

 

Andreas

 

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>Schau dir das Teil mal an

>

>www.dact.com

 

Danke erstmal, den kannte ich noch nicht.

Allerdings scheint er mir preislich im selben Bereich, eher sogar höher, zu liegen wie die anderen Schalter/Regler. Dafür ist er allerdings auch fertig montiert.

 

Was mich dran stört, ist, dass anscheinend alle Widerstände in Serie geschaltet sind, und nicht wie bei den Elma's nur jeweils ein Paar im Signalweg liegt. Das wären also, gerade bei niedrigen Pegeln bis zu 24 Widerstände.

 

Na ja, ich werd mal das Wochenende drüber grübeln, für das Sonderangebot bei Schuro ist es jetzt eh zu spät, da keine online Bestellung möglich.

 

Guten Rutsch,

 

Roland

 

 

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Hallo Roland,

 

der DACT-Schalter ist auch in Ladder-Schaltung aufgebaut, d.h. nur ein Widerstand im Signalweg!

Beim Preisvergleich mußt du bitte berücksichtigen, daß der DACT serienmäßig in 0,1%ig kommt! Gegenüber Thel mit 0,1% ist der schon recht günstig, Preise kannst du über www.intertechnik.de abfragen.

 

Als einziger Nachteil könnten Freaks jetzt die Bestückung in SMD-Technik bemängeln. Aber ich persönlich sehe eher die Vorteile der geringen Toleranzen und des günstigen Preises.

 

Habe das Teil noch nicht gekauft, mich aber dafür entschieden. Muß jetzt nur noch prüfen, ob der in meinen SAC beta reinpaßt, ansonsten wirds ne größere Aktion...

 

noch ne Adresse:

www.goldpt.com

WWAAAHHHHNNSINNNNNN

 

Gruß und nen guten Rutsch

 

Andreas

 

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Also ich hab den Thel mit den 0,1 Widerständen aufgebaut. Ist ne Menge Arbeit und echt fummelig.

Insofern ist der Preis von dem Dact ok.

 

Muss jeder selber wissen.

 

Reinhard Wolf

 

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Hallo zusammen,

 

wenn Ihr das Ganze mal preiswert ausprobieren möchtet - ich habe vor Jahren mal zwei 250 KOhm Potis aufgebaut, wobei jedes Widerstandspaar aus 10 Stück 1%-ern Metallschicht-Widerständen herausselektiert wurde. Auch hier durchläuft das Signal nur einen Widerstand.

 

Ich hatte 2 Mono-Potis aufgebaut, da ich aufgrund eines Gehörschadens auf einem Ohr einen "Balance-Regler" benötige. Die Potis wurden in einem selbstgebauten Röhrenvorverstärker eingesetzt. Dieser hat sich mittlerweile wegen einer Heimkino-Anlage überholt und somit sind die Potis "übrig".

 

Falls jemand Interesse hat: Für DM 100,- (beide zusammen) zzgl. der Versandkosten würde ich die Teile abgeben.

 

Grüße

Michael

 

http://www.audiocad.de/poti.jpg

 

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Hallo zusammen,

 

ich habe noch ein Teil gefunden: eine 25-poligen SIEMENS-Stufenschalter mit 6 Ebenen noch original eingeschweißt. Daraus kann man prima ein Stereo-Poti aufbauen. Aber Vorsicht: "Das riecht nicht nur nach Arbeit, nein es stinkt geradezu"!

 

Wenn es jemand möchte: DM 50,- zzgl. Versandkosten

 

Grüße

Michael

 

http://www.audiocad.de/poti6.jpg

 

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Hallo Roland,

 

jetzt habe ich zwar zweimal "Werbung" gepostet aber Deine eigentliche Frage nicht beantwortet:

 

Ich würde "normale" 1%-ige Metallschicht-Widerstände verwenden und diese selbst selektieren. Auf die exakte Einhaltung der einzelnen Werte kommt es dabei nicht so darauf an. 1 % geht völlig in Ordnung. Das Selektieren ist aber wichtig, daß beide Kanäle übereinstimmen. Kaufe einfach von jedem Wert 10 Stück und messe Dir die besten (die am besten zusammenpassen, nicht die den Sollwert möglichst genau einhalten) mittels Ohm-Meter heraus.

 

Die Diskussion über Klangunterschiede bei Einsatz unterschiedlicher Widerstandstypen (wenn nicht gerade Kohleschicht - die können doch auch ein bißchen rauschen) überlasse ich den Philosophen. Ich höre da keinen Unterschied. Relevanter ist da wohl der Unterschied bei Einsatz in Frequenzweichen. Daß ein Zementwiderstand nicht der Weisheit letzter Schluß ist dürfte wohl jedermann klar sein. Allerdings muß es sich auch hier schon um eine sehr "hai-endige" Kette handeln, daß man das hört.

 

Zur Berechnung der Werte: Das ist für 25 Lautstärkestellungen ganz schön Arbeit. Wenn Du AudioCad ECNC 8.0 auf CD-ROM hast ein TIP: Auf der CD-ROM ist auch noch das "Uralt"-Programm BOX. Dieses kann so ein Poti berechnen und die Einzelwerte auch ausdrucken.

Ich hatte mir damals ein Programm geschrieben, daß mir nicht nur die Widerstandswerte ausrechnet sondern auch gleich die "käuflichen" Werte zuordnet. Dieses Prog war allerdings in COBOL erstellt und ich habe leider keinen COBOL-Compiler für den PC, so daß die Software wohl leider "für immer verloren" ist.

 

Grüße

Michael

 

http://www.audiocad.de

 

 

 

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Hallo zusammen,

 

den Quelltext des COBOL-Programmes habe ich gefunden. Es ordnet den berechneten Werten Widerstände aus der E24- und E96-Reihe zu. Falls es irgendeinen Code-Warrior interessiert maile ich Ihm gerne den Quellcode im ASCII-Format zu. Vielleicht setzt es jemand in eine moderne Programmiersprache um und stellt es dem Forum zur Verfügung.

 

Grüße

Michael

 

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