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HiFi Heimkino Forum
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Blower2206

Kabelfragen

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Hallo Leute,

was ist der Unterschied zwischen Digitalkabeln und NF Kabeln?

Welches von beiden verwende ich besser für die Verbindung meines Marantz Mehrkanal-Vorverstärkers mit der Mehrkanal-Endstufe?

Welches von beiden verwende ich am Besten zur analogen Verbindung

zwischen DVD-Audio Player und 5.1-Eingang am Vorverstärker?

 

Gruß

 

Blower

 

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Moin.

 

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob du mit ,,Digitalkabel'' Optokapel meinst -- der Unterschied zwischen NF - Kabeln und Optokabeln ist folgender:

Bei Digitalkabeln hat man niemals ein durch HF verursachtes Störsignal (hochfrequentes Rauschen, Impulsbrummen ect.).

DIes begründet sich dadurch, dass ein Optokabel eine eindeutige Information per Optik(also Lichtimpulse) über das Kabel sendet, und anders als bei NF - Störungen Induktionen nicht auftreten können.

Bei Opto heißt es also immer: einwandfreies Signal, oder gar kein Signal -- bei NF können Störungen auftreten.

Man sollte übrigens bei Verstärkereingangsleitungen (also allgemein) nicht die schwarzen dünnen Chinch - Kabel nutzen, sondern doppelt abgeschirmte. Diese sind meist gelb, rot oder blau und haben einen ordendlichen Querschnitt. Dünne schwarze Kabel bringen nämlich fast imemr hochfrequente Rauschstörungen mit sich !

 

Klar -- in jedem Fall sollte man digitale Kabel grundsätzlich üebrall einsetzen, wo es möglich ist, speziell wenn man Classic ROck Musik bevorzugt, die an einigen Stellen ja recht leise wird. Da hört man das rauschen nämlich erstmal so richtig.

 

Das wäre alles was ich dazu sagen kann, viel Erfolg mit deiner Anlage.

 

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Hi,

 

der Wellenwiderstand ist bei koaxialen "Digitalkabeln" mit 75 Ohm anders als von NF-Chinch-Kabeln - bei geringen Kabellängen und vernünftig aufgebauten Geräten spielt das aber keine Rolle; man kann durchaus auch Digitalverbindungen mit NF-Kabeln herstellen.

Für die Verbindung einer Mehrkanalendstufe mit den Ausgängen einer Mehrkanalvorstufe solltest Du NF-Kabel verwenden, dito für die a n a l o g e Verbindung DVD mit Vorstufe.

Lass' Dir bloss keine handgedrechselten HaiEntenkabel aufschwatzen; "Kabelklang" existiert nur als Wahnkonstrukt in den Köpfen einiger Spinner - jedes ordentlich messende und mechanisch intakte Kabel ist ausreichend... Wievielfach ein Chichkabel abgeschirmt ist, ist relativ irrelevant - das Problem hierbei ist der Missbrauch der Abschirmung als Leiter. Im Profibereich wird deshalb 1) Abschirmung und Leiter getrennt und 2) das Nutzsignal phaseninvertiert übertragen, am Eingang der Endstufe wieder die Phase des einen Leiters invertiert und mit dem zweiten Signal addiert => Störgeräusche werden ausgelöscht.

Kleiner Tip noch: Solche Fragen sind hier schon sehr oft gestellt worden - es empfiehlt sich durchaus, die Suchfunktion des Forums zu nutzen ;-)

 

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LETZTE BEARBEITUNG am: 05-Dez-02 UM 09:33 Uhr (GMT) [p]Hey zusammen,

 

>jedes ordentlich messende und mechanisch

>intakte Kabel ist ausreichend...

Darüber ist ja hier schon viel gestritten worden - fest steht allerdings "ordentlich messend" (d.h. den Spezifikationen entsprechend) ist Voraussetzung (darüber streiten nur Narren) - hab neulich mal in einem anderen Forum gelesen:

Wenn man Digitalkabel nachmisst, so stellt man fest, dass viele (und zwar sowohl hochpreisige als auch billige) nicht die Spezifikation erfüllen, erschreckend !

 

Grüsse

Bruno

 

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LETZTE BEARBEITUNG am: 05-Dez-02 UM 09:51 Uhr (GMT) [p]Hallo Bruno,

 

>Wenn man Digitalkabel nachmisst, so stellt man fest, dass

>viele (und zwar sowohl hochpreisige als auch billige) nicht

>die Spezifikation erfüllen, erschreckend !

 

das stimmt, muss aber nicht heissen, dass es nicht ordendlich klingt.

Ich habe an meine LW-Wandler-Kombi viele Digitalverbindungen ausprobiert. Da es eine Cinch-Verbindung ist, kann man von 75 Ohm Wellenwiederstand sowiso nicht reden.

Genau wie NF/Cinch Verbindungen, haben IMHO alle Digitalverbindungen einen gewissen "Eigenklang".

An meiner Kombi hat mir schliesslich das "Kimber-KCAG" (Silberleiter - ungeschirmt!) am besten gefallen, welches ich heute noch benutze.

 

;-) gruss

 

Thomas

 

 

 

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Hey Thomas,

 

>das stimmt, muss aber nicht heissen, dass es nicht

>ordendlich klingt.

Es kann sein, dass sogar nicht normgerechte Verbindungen nicht zu Störungen der Übertragung führen. Daraus würd ich (ohne es bisher probiert zu haben) allerdings erst recht eine geringe Bedeutung dieser Übertragungsstrecke schlussfolgern.

Wie gesagt mit "normgerecht" ist man da bestimmt auf der sicheren Seite (und "normgerecht" gibts auch für ein paar wenige Euro).

 

Ich habs zwar (wie gesagt) nie probiert, kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine gestörte (?) Übertragung zu spezifischem Eigenklang führt - die Übertragungsfehler sind ja nicht irgendwie "gerichtet" sondern zufällig.

 

Grüsse

Bruno

 

 

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LETZTE BEARBEITUNG am: 05-Dez-02 UM 12:52 Uhr (GMT) [p]Hi Bruno,

 

ich höre auf einer LW-Wandler Kombination mit zusätzlicher Quarztakt-Synconisationsleitung zur Jitterkorrektur (Toslink), die ich über einen Schalter aktivieren/deaktivieren kann.

Wenn ich die sync. abschalte, machen sich Klangunterschiede bei verschiedenen Digitalkabeln viel deutlicher bemerkbar, als wenn die sync. aktiviert ist.

Meine Kimber Cinch-Digitalverbindung ist niemals "normgerecht". Trotzdem funktioniert sie sehr gut.

 

http://www.thaiavservice.com/pic/k.jpg

 

"Kimber KCAG" Digitalverbindung

 

;-) gruss

 

Thomas

 

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tach nochmal, Thomas,

 

>(...) Jitterkorrektur (Toslink), die ich über einen Schalter

>aktivieren/deaktivieren kann.

>Wenn ich die sync. abschalte, machen sich Klangunterschiede

>bei verschiedenen Digitalkabeln viel deutlicher bemerkbar,

>als wenn die sync. aktiviert ist.

Du willst darauf hinaus, dass unterschiedliche Kabel zwar alle bitidentische, aber trotzdem sozusagen "unterschiedlich verjitterte" Signale zu liefern scheinen ... ? Was da dran ist, das mag ich nicht (ver-/)beurteilen, fest steht: die Theorie "Jitter" wird ständig irgendwo diskutiert (auch hier bereits vielfach).

Mein CD-Player ist seit Monaten nichmal mehr angeschlossen (LP12 mit Lingo ist einfach zu gut geworden ;-) ) - so gesehen ists mir gleich in mehrfacher Hinsicht wurscht ;-) !

 

Grüsse

Bruno

 

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Hi Bruno,

 

>>Es kann sein, dass sogar nicht normgerechte Verbindungen nicht zu Störungen der Übertragung führen.

 

Da kann ich nur zustimmen; bisher hat kein vernünftiges Gerät selbst an längeren (bis 10m probiert) Cinchstrippen irgendwelche Probleme gemacht - nur die Soundblaster Digitalaus/eingänge sind sehr empfindlich, da hatte ich Aussetzer bei Konnektion SBlive => MDP...

 

>>Wie gesagt mit "normgerecht" ist man da bestimmt auf der sicheren Seite (und "normgerecht" gibts auch für ein paar wenige Euro).

 

Jau!

 

 

>>Ich habs zwar (wie gesagt) nie probiert, kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine gestörte (?) Übertragung zu spezifischem Eigenklang führt - die Übertragungsfehler sind ja nicht irgendwie "gerichtet" sondern zufällig.

 

Ganz simpel - es funktioniert ohne klar hörbare Artefakte wie Klicken etc., dann natürlich ohne "Eigenklang" (man zeige mir den "Eigenklang" binärer Werte auf!), oder es funzt eben nicht...

 

 

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