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lusche

Kabel verdrillen?

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Hi,

 

auch wenn es etwas anfängerhaft rüberkommt:

Bin gerade bei der Innenverkabelung meiner LS. Habe analog zu den

Meie FRage: Ist es ok, dass der Plus- und Minusleiter total getrennt verläuft, oder ist es besser diese in nächster Nähe zueinander, also ebenfalls in sich verdrillt verlaufen zulassen? Stichwort Induktivität?

Danke für die Antworten.

 

Marc

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Ebenfalls Hi

 

Es kommt anfängerhaft rüber. Das verdrillen mit der Bohrmaschine bringt nicht den Effekt, der bei den Rasterkabeln für die erhöhte Auflösung vor allen Dingen im kleinen Signalbereich zuständig ist. Das Flechten von Zöpfen erzeugt im Inneren der daraus entstandenen Kabel eine völlig andere magnetische Struktur als das verdrillen mit der Bohrmaschine.

Ist aber hier alles schonmal ausführlich besprochen worden und auch auf der SAC-Website nachzulesen. Vielleicht war es fingerschonender bleibt dafür aber wirkungslos.

Und auf diese kurze Strecke gesehen ist es völlig egal, ob die Kabel nebeneinander verlaufenden und dabei direkt zusammen liegen oder ob etwas Abstand zwischen ihnen ist. Die resultierende Kapazität ist auf jeden Fall so gering, dass sie nicht in Erscheinung tritt. Das nochmalige verdrillen der beiden Leiter sollte ebenfalls unterbleiben um nicht zusätzlich unkontrollierte Effekte in das Kabel einzuführen.

Ich bin schon etwas empört das ich so mies kopiert werde.

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Hallo Walter,

schön dass es Dich hier im Forum noch gibt. Weniger schön ist , dass ich Dich mit meinem Posting empört habe.

Trotzdem herzlichen Dank für Deine schonungslose Antwort. Ja, das mit dem miesen Kopieren kenne ich auch und kann Deine Empörung deshalb nachempfinden. Der einzige Trost für mich ist in solchen Fällen die Auszeichnung, die das Original durch den Kopierer erfährt. Bitte entschuldige, wenn ich durch Nennung Deiner Rastakabel diese inVerbindung mit meinem etwas stümperhaften Aufbau gebracht habe. Da ich als nicht gewerblicher Teilnehmer Deine Kabel als Inspirationsquelle nutzte habe ich aber eher kein schlechtes Gewissen, abgesehen davon, dass ich halt den Aufbau mit Deinen Rastas verglichen habe.

 

Herzliche Grüße

 

Marc

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Hi Marc,

 

wie Walter schon schrieb, da geht etwas ganz durcheinander. Ergänzend und parallel zu WF will ich das auch noch mal glattziehen. Die Geometrie eines Leiters bestimmt seine elektromagnetischen Übertragungseigenschaften. Verdrillen ist geometrisch völlig ungleich zu Flechten. Es gab hier mal eine ergiebigen tread dazu, müßte suchen...

 

Verdrillen führt u.a. dazu, dass sich im Hin- und Rückleiter in Summe „aufgefangene“ symmetrische Störungen weitgehend aufheben – bei Signalkabeln ein Muß. Bei LS-Kabeln mit getrennten Hin- und Rückleitern kann es auch Vorteile bieten – falls die erhöhte Kapazität der dicht zusammengebrachten Leiter nicht sonstwie stört – man teste... Das Rasta3 zumindest klingt laut Stereoplay und meinen Ohren leicht verdrillt noch besser, selbst wenn Walter das nicht für erforderlich hält. Ich habe mein Rasta1 ebenfalls leicht verdrillt, ohne es aber jemals getestet zu haben.

 

Flechten dient nun dazu, die Stromverdrängungseffekte innerhalb eines beim Rasta1 aus drei Adern bestehenden Einzelleiters zu reduzieren. Durch die unterschiedlichen „sich kreuzenden“ geometrischen Richtungen der einzelnen verflochtenen Adern zueinander wird die Wirkung der Teilmagnetfelder in jeweils anderen Adern reduziert. Die Rasta1/3 ist tatsächlich eine der bestauflösendsten Strippen, die ich hörte. Die wunden Finger lohnen sich :D

 

Mal eben die Bohrmaschine anzuschmeißen, ist also leider nicht sinnvoll. Bei verdrillten Einzelleitern ist die geometrische Richtung aller Leiter stets parallel = null Effekt (außer Erzeugung eines festen, definierten Stranges).

 

Geht es also endlich weiter mit Deiner ESS1.3?

 

Gruß

 

Klaus

 

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Hallo Klaus,

 

 

hab ich es so richtig verstnaden:

verdillen, bei mir also vier mal plus-Leiter bringt magnetisch gesehen gar nichts. Beim Verflechten allerdings schon. Allerdings richte ich m it dem Verdrillen auch keinen Schaden an im Vergleich zu herkömmlich parallel verlaufenden Einzeladern (nur Plus-Leiter).

Würde ich allerdings den Plus und Minus-Leiter anaalog zu z.B. Cat5-Netzwerkkabel verdrillen könnte dies abgesehen von höheren Kapaizitätswerten durchaus Vorteile in bestimmten Verstärker-LS-Kombinationen bringen?

 

Ja, die ESS1.3 nehmen so langsam konkretere Gestalt an, nach einer 3-Monate dauernden Schaffenspause. Die Gehäuse sind furniert und geölt, die zweite F-Weiche ist gerade dabei verlötet zu werden und die Gehäuse sind gerade mit Kabel durchzogen worden. So gesehen ist der größte Teil der Arbeit tatsächlich gemacht. So langsam kommen aber auch die Ängste, dass die viele Arbeit die ich in das Projekt gesteckt habe von dem verschachtelten und im Vergleich zu der Originalen Gehäuseform etwas zu kleinem Volumen klanglich zunichte gemacht wird.

Das muss ich aber jetzt nehmen wie es kommt....

 

 

Viele Grüße

 

Marc

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Hi Marc,

 

joh, alles richtig verstanden.

 

Ich glaube. so lange Du den Versatz und die Positionen der Chassis bei der 1.3 trafst, müßte das schon passen. Lasse uns den Fortgang wissen, bitte!!!!!

 

Gruß

 

Klaus

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hallo zusammen,

 

brauche denmächst auch eine innenverkabelung für meine magers (zerobox 103). wie sind eure erfahrungen mit rasta, flachbandkabel und co??

hat wirklich jemand mal die 50cm stücke ersetz und reproduzierbar einen unterschied gehört?

bin gespannt ...

 

gruß alex

 

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Hi Alex,

 

ob man 50cm Stücke klanglich unterscheiden kann, glaube ich weniger. Bei Kabellängen > 2 m sind Unterschiede schon hörbar. Ich habe selber einen Rasta-3-Clone, tendiere aber eher zu Solid-Core Leitungen aus Reinsilber. Litzen, egal ob Kupfer, Silber oder versilbertes Kupfer klingen nicht so homogen wie Solidcore-Leiter. Wenn die nur nicht so teuer wären ...

 

Gruß

Arne

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