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roeri

LOAD- Eingänge beim Phono-Pre

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Hallo,

 

habe bei einem älteren AVM Phonopre zwei Eingänge mit der Bezeichnung LOAD gesehen. Was hat es damit auf sich? Kann ich darüber mit der Quelle eingehen? Wozu dient der Eingang?

 

Gruß

 

Roeri

 

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Hallo Roeri,

 

die Load Eingänge erlauben, die Eingangsimpedanz des Verstärkers anzupassen. Ohne Stecker ergibt sich ein bestimmter Eingangswiderstand bei einer Kapazität. Durch Parallelschalten von Widerständen und Kondensatoren lassen sich diese Werte verändern (Widerstand wird kleiner, Kapazität größer). Man kann z.B. in einen Chinchstecker Bauteile einlöten und in den Load-Eingang stecken.

 

Gruß Marc

 

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Hallo Marc,

 

Danke für Deine Antwort.

 

Wie muß ich das in der Praxis handeln?

 

Also ich stecke mein Verbindungskabel vom Plattenspieler in den Load Eingang des Phono-Pres. Somit werden die Werte für die Impedanzanpassung ermittelt. Der Phonopre "speichert" diese und das System ist optimal konfiguriert, oder? Verbleibt der Phonokabeleingang in Load oder stecke ich einfach um?

 

Danke für Deine Bemühungen und Grüsse

 

Roeri

 

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Guest Guiseppe

Hi, Roeri!

Ich hab so nen AVM mal gehabt ("Die Vorstufe") und das funktioniert in etwa so:

Dein Phonokabel steckst du in die Buchsen "Phono" (the place to be ..), das hinten befindliche Mäuseklavier wird entweder auf MM oder MC geschaltet (alle!).

Damit die Signale deines Tonabnehmersystems optimal weiterverstärkt werden können müssen sie korrekt "abgeschlossen" werden (bezüglich Widerstand und Kapazität). In die Loadbuchsen werden Cinchstecker gesteckt in die mensch vorher die passenden Cs oder Rs gelötet hat, die zusammen mit der Basiskapazität des Phonoeingangs den optimalen C für dein Tonabnehmersystem ergeben (falls du jetzt z.B ein MM hast).

 

Gruß, Guiseppe

 

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Hallo Roeri,

 

Guiseppe hat es ja schon beschrieben. Der Plattenspieler wird am Phono Eingang angeschlossen. Die Buchsen "load" sind für die Imedanzanpassung vorgesehen. Wie gesagt - Chinchstecker mit eingelöteten Widerständen und/oder Kondensatoren. Um exakt handeln zu können, müßte man die Eingangsimpedanz des Verstärkers kennen. Das geht aus der Bedienungsanleitung hervor. Dann müßtest Du wissen, welche optimale Abschlussimpedanz Dein Tonabnehmer braucht.

 

Beispielannahme: Der Verstärker hat 68kOhm Eingangswiderstand bei 150pF. Der Tonabnehmer sei angegeben mit 47kOhm bei 470pF. Das Plattespielerkabel geht mit ca. 120pF in die Rechnung ein. Der KOndensator, der in die Stecker einzulöten ist, wäre dann (470-150-120)pF=200pF.

Der Widerstand ergibt sich dann zu 1/R = 1/47kOhm - 1/68kOhm. Kommt raus ca. 150kOhm. Den Widerstand und den Kondensator müßtest Du dann in den Stecker parallel einlöten und in den load Eingang reinstecken. Fertig!

 

Wenn Du ein "high output MC" hast, kannst Du alles so lassen, denn die sind unempfindlich gegenüber Eingangsimpedanzen. Bein normalen MM Abnehmern bist Du mit weniger Kapazität als angegeben meist etwas besser bedient (ist meine eigenen Erfahrung).

 

Faustregel: Weniger Kapazität bewirkt höher liegende Hochtonresonanz, verschiebt also die Resonanz nach oben, weniger Widerstand bewirkt hingegen weniger Höhen bei der Resonanz.

 

Gruß Marc

 

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