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Engert

Verstärker ??

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Hi Leute,

 

bevor ich jetzt meine Frage loswerde, möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich kein Techniker bin.

Also gestern habe ich CD's kopiert, da meine bessere Hälte TV schaute, habe ich über das Tapedeck (hat im Gegensatz zum CD-Recorder einen regelbaren Kopfhörerausgang) per Kopfhörer reingehört.

Da der Recorder (ein Doppeldeck) intern kopiert, habe ich den Verstärker bis dahin nicht angemacht. Als ich nun den Kopfhörer aufsetzte und eigentlich den Verstärker anschalten wollte, kam schon Musik aus dem kopfhörer.

Wie geht das ohne Verstärker ?? Ich habe bis jetzt angenommen, das ich zum Musikhören einen Verstärker anschalten muß.

 

Bin mal gespannt auf die Antworten.

 

:-) JE was here ! :-)

 

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Hallo

 

Na bei Deinem Verstärker hast Du vermutlich einen "mechanischen" Eingangswahlschalter, keine Relais. dh der Eingang ist schonmal ohne Saft gewährleistet.

Der zweite Punkt ist, daß die Tape-out Buchsen scheinbar ohne Pufferverstärker auf den Eingangswähler (resp. Rec-out-selector) geschaltet sind. Also liegt das Signal durchweg an, ohne daß der Amp eingeschaltet werden muß.

Auf der einen Seite praktisch, auf der anderen Seite würden mich die fehlenden Ausgangspuffer stören.

Solangs geht, sei froh..:-)

 

gruß

Andi

 

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Hallo Andi,

 

das Tapedeck ist ein Yamaha KX670 (eigentlich recht gut und nicht unbedingt billig gewesen) und der Verstärker von Michaelson Audio (Röhre).

Ist dieser fehlende Ausgangspuffer kritisch zu betrachen bzw.

sollte ich diese Form der Wiedergabe (gestern zum ersten mal) nicht weiter benutzen ?

 

:-) JE was here ! :-)

 

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Hallo

 

Mit dem Tape hat das nichts zu tun, das liegt lediglich am Schaltungsaufbau des Verstärkers.

Deine Angabe, der Verstärker wäre Röhre, läßt mich auf den "minimalistischen" Aufbau schließen...muß ja nicht schlecht sein!

 

Auf der anderen Seite: die Tape-out sind demzufolge ohne Ausgangspuffer (würde in einem Röhrenamp ja mindestens ein weiteres Röhrenpaar erfordern) direkt verschaltet und hängen direkt an den Eingängen, parallel zum Ampeingang selbst. Soweit sogut, allerdings ist dann die Eingangsimpedanz, die die angewählte Quelle "sieht" ziemlich variabel. Soll heißen: der CD-Player treibt nicht nur den Amp (zB Eingangswiderstand 20kohm), sondern noch das Tape mit (nochmal ca 20kohm) und vermutlich ist der CD-Player/CD-Recorder als zweites Tape (zum analog-Recording) am zweiten Tape-out. (Vermutung) Dann nochmal geschätzte 20kohm.

Aber alles PARALLEL, ergibt für die obigen, nur geschätzten (Standard) Werte eine Last von 6,7 kohm Anschlußwert. Wäre relativ wenig!!

 

Aber wie gesagt, alles nur geschätzte Werte. Und wahrscheinlich hast Du nur einen einzigen Tape-out, und einen (für Röhrenverstärker durchaus wahrscheinlichen) hohen Eingangswiderstand am Amp.

Wenn dem so ist, dann relativiert sich sowieso alles und alles läuft im grünen Bereich :-)

 

Solange Du keine negativen Auswirkungen im täglichen Betrieb hörst, alles ok!

 

gruß

Andi

 

 

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Hallo Andi,

 

danke für deine ausführliche Antwort !

 

Der Vollständigkeit halber, der Verstärker hat 2 Tape In/Out, die wie Du schon vermutet hast, mit Tape (In/Out), CD-Rekorder (In) und der CD-Player auf CD (Out) belegt sind. Dafür ist der Verstärker mit "genug" Röhren bestückt.

8 X Kt34osä. und noch 4 xy (müßte ich erst nachschauen).

 

Bis die Tage

 

:-) JE was here ! :-)

 

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Hallo,

 

die Eingangsimpedanz von 6kOhm macht einem CD Spieler, der üblicherweise über einen Opamp als Ausgangsverstärker verfügt, rein gar nichts aus. 600 Ohm wären da schon kritischer, macht aber in den meisten Fällen auch nichts. Viel mehr Bedeutung würde ich der Kabelkapazität, die sich aus allen angeschlossenen (und durchgeschalteten) Geräten zusammensetzt, beimessen. Die bewirkt nämlich unglücklicherweise einen Höhenabfall und nicht nur einen gleichmäßigen Pegelverlust!

 

Gruß Marc

 

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