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Tuvok.

Filmkritik: Gambit - der Masterplan

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Endlich sind die Coen Brüder wieder mit einem Film im Kino, die Kultregisseure, die uns so viel Spaß und Crime gebracht haben, die stets gute Filme gemacht haben, doch was ist mit diesem Film? In dem 89 Minütigen Film geht es um HARRY DEANE (Colin Firth) der einen englischen Kunstkurator spielt, der will sich an seinem Chef rächen. LIONEL SHAHBANDAR (Alan Rickman) der viel Geld hat, wenig Mitleid mit Kunden hat, und auf jedem herumtrampelt den er nicht leiden kann, und dazu gehört nicht viel.

 

Er fragt seinen Freund MAJOR WINGATE um Rat (den spielt Tom Courtenay), und hat eine Idee. LIONEL sammelt Bilder und am liebsten hat er die von Claude Monet, (1840-1926), der ziemlich berühmt damals war. LIONEL sucht seit langem ein Bild, und zwar aus der Getreideschober-Serie des Künstlers. Naja, ein Getreideschober halt, schätze damals war Claude Monet am Land zu Hause weil er lauter Getreideschober gezeichnet hat.

 

Ein Bild dass als verloren gilt, seit dem 2. Weltkrieg, will LIONEL seit Jahren schon haben, er sucht es, dass weiß HARRY und da kann er ansetzen, um sich an LIONEL zu rächen. Damals war das Bild in einem Museum, doch GÖRING hat es rauben lassen, und nach Karinhall umgesiedelt.

 

Der damalige Befehlshaber der Stürmung im Museum in Karinhall hieß Puznowski, ein Pole. Und da setzt HARRY an, und findet in Texas die Enkelin, eine junge Frau, PJ PUZNOWSKI (Cameron Diaz), die als Rodeo Reiterin arbeitet und auch mal in einer Szene einen Löwen abwehrt und fesselt, als wäre er ein Kalb.

 

HARRY hat nen guten Plan, er bittet PJ ein gefälschtes Bild zu organisieren und im Wohnwagen ihrer verrückten OMA zu fotografieren, dieses Bild wird dann in einer Rodeo Zeitung veröffentlicht, einer Zeitung die LIONEL gehört, und der entdeckt natürlich das Bild, ist fasziniert und will es natürlich haben.

 

Natürlich holt er die Enkelin PJ, und bittet HARRY dem er sonst nie vertraut, das Bild zu prüfen, und er befindet es für echt. 12 Millionen Pfund will er haben. PJ soll 500.000 Pfund bekommen. Ein super Plan doch es kommt anders.

 

Es gibt ein Problem, PJ hat einen Freund, der ist gewalttätig, HARRY verliebt sich in PJ, die ihn gar nicht mag, WINGATE in der Zwischenzeit, er ist ja ein Kunstgemäldefälscher, zeichnet ja das Bild, doch es passiert wie es kommen muss, LIONEL glaubt das Bild ist eine Fälschung. Dann verliebt sich LIONEL in PJ, alles spielt sich im Film in London ab, und so hat HARRY einen Plan. Er lässt den berühmten MARTIN ZAIDENWEBER einfliegen, aus Deutschland (Stanley Tucci spielt ihn), der soll das Bild prüfen, HARRY weiht ihn in den Plan ein, doch dann taucht noch ein Bild auf, von dem Chinesen TAKAGAWA der angeblich das echte Getreideschober Bild haben soll, nun ist guter Rat teuer. Nun will aber LIONEL die vorhandenen Bilder mit der Hilfe von MARTIN prüfen, ob das wohl gut geht?

 

Also der Film wurde ja in England gedreht, dabei dienten in London der Heathrow Airport, das Savoy Hotel und The Strand als Schauplätze, sowie Stratford-upon-Avon in Warwickshire, was aber nicht heißt dass der Film gut ist, nein überhaupt nicht, es sind zwar gute Aufnahmen und Locations, aber der Film ist einfach nur langweilig. Wenn ich mir einen Coen Film anschaue dann erwarte ich mir guten Witz, gute Action, gute Crime Szenen, tolle Schauspieler, gute Dialoge und vor allem einen versteckten guten Witz.

 

Wer jetzt glaubt das sei alles zu sehen der irrt. Die Geschichte ist auch nichts neues, sie wurde im Jahr 1966 unter dem Titel Das Mädchen aus der Cherry-Bar veröffentlicht, und dürfte damals recht gut im Kino gelaufen sein, keine Ahnung, das ist hier eigentlich ein Remake.

 

Leider bietet der Film meinige Stereotypen die nichts neues sind, nicht mal das, der Film ist langweilig, die Dialoge sind nett und alles ist anspruchsvoll gedreht und gefilmt, doch wer jetzt was Besonderes vom Film erwartet, wird wie ich enttäuscht sein, und auch wenn ich die Erwartungen runterschrauben würde, da muss ich sagen, nein der Film ist der schlechteste den ich von den Coen Brüder kenne. Obwohl das Drehbuch die Coen Brüder geschrieben haben, die Regie ist von Michael Hoffman, und vielleicht ist dass der Grund wieso der Film langweilig ist.

 

Die Rolle die Diaz spielt, Rode Reiterin, Mädchen vom Land, wenig in der Birne, ein großes Herz, familienfeindlich, auf der Suche nach Mr. Right, ist ihr natürlich auf den Leib geschrieben ist aber nichts neues, sie spielt ja ständig solche Rollen, ja leider, ich hätte mir mehr von ihr erwartet, man merkt kein richtiges schauspielerisches Talent von ihr, das finde ich schade. Ich glaube auch wenn Jennifer Aniston und Hugh Grant die da für den Film vorgesehen waren mitgespielt hätten, der Film wäre nicht besser geworden.

 

Der Witz im Film ist eigentlich nur dann vorhanden wenn es um Leute geht die schlecht Englisch können oder sonst was, dann ist auch Witz dabei wenn es etwas verwirrend wird, ja ich hätte wie gesagt mir mehr erwartet. Schade dass man aus dem Film nicht mehr gemacht hat. Ich kann nur sagen so wie er ist, maximal 63 von 100 Punkten.

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