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HiFi Heimkino Forum

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Schönen Abend zusammen!

 

Ich besitze ein Teufel-Surround System und bemerke in letzter Zeit, dass das „Leerlauf-Summen“ des Subwoofers merklich lauter wird.

(Brummt, auch im nicht benützten Zustand, sofort, wenn an Strom angeschlossen und Hauptschalter auf "on")

Bilde ich mir das nur ein,

oder kann das wirklich vorkommen,

und wenn ja, warum?

 

Lieben Gruß und Dank

 

Jorja

 

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Hallo und willkommen Jorja,

 

ob Du Dir das einbildest kann ich nicht sagen.

 

Ich kann mir aber gut vorstellen, daß sich etwas verändert hat.

Kommt wohl auch darauf an wie alt der Subwoofer ist und ob es ein aktiver Subwoofer ist.

 

Rein theoretisch könnte sich im Subwoofer im aktiven Bereich etwas zum Nachteil verändert haben. z.b. Dessen Netzteil.

 

Es könnte sich auch generell in der Stromspeisung etwas geändert haben.

Hier könnte man man testweise einen Netzfilter vorschalten, ob sich etwas verändert etc.

 

Erzähl mal noch mehr über Deine Situation bzw. den Subwoofer.

 

Ciao

Chris

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Guten Morgen Chris!

 

 

Vielen Dank für Deine Auskunft!

Habe entdeckt, daß jemand das Chinch-Kabel vom Verstärker kommend gekappt hatte!

 

Jetzt ist alles soweit ok,

aber dennoch würde mich interessieren, weshalb bei Tieftönern und Subwoofern - offensichtlich nur bei Aktiv-Systemen - dieses noch immer vorhandene, jetzt allerdings eher dezente Brummen existiert.

Wie stelle ich fest, WOHER das Brummen (LS sind mehrere vorhanden, oder Netzteil) kommt?

Strom ist unverändert, der Subwoofer gehört zu einem Teufel Concept F, das ist zwar schon ein wenig betagt, aber sollte noch nicht im Moderzustand sein.

 

Lieben Gruß

 

Jorja

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Hallo Jorja,

 

so wie ich die Sache sehe, gibt es wohl nur zwei mögliche Ursachen. Die erste hast Du mit dem Stecker schon angedeutet. Die zweite Ursache, das von Webbi angesprochene Netzteil, kannst Du ganz einfach feststellen.

 

Ziehe den Cinchstecker von der Vorstufe kommend komplett raus und überlasse den Sub sich selbst. Schalte ihn dann ein und lausche den "Klängen" die dann noch kommen. Wenn alles ok ist, sollte da nichts mehr zu hören sein. Ist das so, kannst Du den nächsten Schritt machen.

 

1. Aktiven Sub wieder ausschalten

2. Cinchkabel wieder feste einstecken

3. Sub einschalten und dessen Pegeleinstellung (sofern der welche hat) ganz runter stellen

 

Es sollte immer noch Ruhe herrschen. Ist das so, hast Du gewonnen. drehst Du dann den Pegel am Sub auf und es beginnt wieder zu brummen, ist es das Kabel zum Sub.

 

Sollte der Sub auch ohne Kabel schon brummen, liegt es höchst wahrscheinlich am inneren Netzteil. Wenn es ein älteres Modell sein, könnten die Netzteilelkos "fertig" sein. Dann müssen die von einem Fachmann gewechselt werden, was nicht so teuer ist.

 

Wenn es ein noch relativ junges Modell sein, kann es evt. am Stromnetz selbst liegen. Das kann z.B. im Innenstadtbereich sehr nahe an einer Strassenbahnstrecke oder nahe einer Bundesbahnstrecke vorkommen. Da werden u.U. DC-Anteile ins Stromnetz induziert, die dann im Nezttrafo ein hörbares Brummen erzeugen. Hier hilft dann nur noch ein DC-Netzfilter.

 

Viel mehr Möglichkeiten fallen mir jetzt adhok auch nicht ein. Viel Glück bei der Fehlersuche und melde bitte mal, wenn es zum Erfolg führte, was es dann war.

 

Gruß

Klausi

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Das kann z.B. im Innenstadtbereich sehr nahe an einer Strassenbahnstrecke oder nahe einer Bundesbahnstrecke vorkommen. Da werden u.U. DC-Anteile ins Stromnetz induziert, die dann im Nezttrafo ein hörbares Brummen erzeugen. Hier hilft dann nur noch ein DC-Netzfilter.

 

Hi Klaus

 

Gleichspannung läßt sich nicht induzieren. Richtig ist aber, daß ein vorhandener Gleichspannungsanteil den Kern sättigen kann und so der Trafo einen mechanischen Brumm erzeugt. Dieser Gleichspannungsanteil kommt dann idR von anderen Verbrauchern, die lediglich eine Halbwelle anzapfen.

Züge fahren idR mit einer Netztfrequenz von 16,66 Hz, also 1/3 der Lichtnetzfrequenz. Induzierte 16,66 Hz hört man nciht, allerhöchstens Harmonische. Dann wäre die Induktion allerdings massiv.

 

Ich tendiere dazu, daß sich zwischen Vorverstärker und Sub irgendwie eine Masseschleife befindet. Dann müßte man probehalber den Schutzleiter eines der Geräte isolieren.

Man kann auch mal probieren, einen der Netzstecker umzudrehen. Könnte auch was bringen.

 

 

gruß Andi

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OK, hast Recht, hätte ich etwas anders ausdrücken sollen. Ansonsten auch volle Zustimmung.

 

Klausi

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Schönen Nachmittag zusammen und vielen Dank für Eure Tipps!

 

 

Es ist allerdings jetzt folgendes eingetreten:

Nach längerer Einschaltdauer beginnt auch bei angeschlossenem Kabel das Brummen wieder laut zu werden.

Wenn ich den Strom wegnehme, also Stecker raus oder "aus-ein" Schalter, und ich schalte danach wieder ein, ist jeweils das Brummen anfangs wieder fast weg oder nur sehr leise.

 

Das Gerät ist ein "Teufel concept F", alt oder jung weiß ich nicht so genau, dürfte aber ein aktuelles System sein.

Das Chinch-Kabel ist auf die Länge von ca 2,5 m drei Mal verlängert und eigentlich nur eine Billigstrippe.

Das Brummen ist auf der Rückseite der Box zu hören, also Nähe Netzgerät,

deutlicher aber am nach unten gerichteten Lautsprecher, an dem allerdings keine Vibration zu spüren ist.

Meiner bescheidenen Annahme nach kommt es nicht vom LS.

 

Ich habe jetzt also nach Klausis Anleitung das Chinch-Kabel ausgesteckt und den Ton voll aufgedreht.

Das Brummen ist wie gesagt da, aber wie immer am Anfgang eher dezent.

Laut/leise Stellungen nehmen keinen Einfluß auf das Geschehen.

 

Ich lebe am Land, hier ist die Stromversorgung sehr stabil. Wir haben nie Probleme mit Schwankungen und außerordentlichen Ausfällen.

 

 

So.

Ich habe jetzt das Chinch-Kabel wieder angeschlossen und den betriebstüchtigen Zustand hergestellt.

Dann habe ich den Verstärker und den Woofer eingeschaltet.

Das Brummen ist wieder, wie üblich, zu Anfang sehr dezent und kaum merklich. Es verändert sich auch nicht, wenn ich die Lautsärke zwischen Minimum und Maximum hin und her regle.

Die Funktion ist normal, der Bass gut wie er sein sollte.

 

Aber ich befürchte, daß sich der Zustand mit längerer Einschaltzeit wieder verschlechtert.

 

 

Vielleicht hilft die Information weiter, daß sich das Gerät seit zwei Monaten ständig in eingeschaltenem Zustand befindet, weil es recht schwer zugänglich aufgestellt ist und wir deshalb zu faul sind, immer wieder den Hauptschalter zu betätigen.

Kann so ein "Marathon" auch etwas Schädliches bewirken?

 

 

Vielen Dank wieder und lieben Gruß

 

Jorja

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So wie ich das jetzt heraus lese, scheint da ein Problem mit der Endstufen Elektronik vor zu liegen. Wenn nach einiger Zeit (Aufwärmphase) das Brummen beginnt, könnte das auf eine Biasdrift hindeuten, was wiederum bedeutet, dass die Elektronik nicht mehr sauber arbeitet. Bei steigender Temperatur verändern sich die Grundeinstellungen (Ruhestrom-Bias) der Endstufe dahin gehend, dass der Ruhestrom zunimmt. Damit wird das Netzteil mit mehr Grundlast belastet, was dann zum besagten Brummen führt.

 

So gesehen ein ganz normaler Prozess, der aber in diesem Fall offensichtlich aus dem Ruder läuft. Hier hilft nur eine Überprüfung und / oder Reparatur durch den Fachmann oder der Austausch der Endstufe.

 

Klausi

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