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Tuvok

Filmkritik: Verliebt in eine Hexe

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Inhalt:

 

 

2005, San Fernando Valley. ISABEL BIGELOW (Nicole Kidman) ist eine Hexe, sie landet mit einem Besen, und will ein normales Leben führen. Ihr Vater nervt sie. NIGEL (Michael Caine) ist nämlich ein mehrere Jahrhunderte alter Hexenmeister.

 

Sie will das Hexen aufgeben, alleine leben als normale Frau, was natürlich total scheitert. Und sie wird nachdem sie einen Job sucht entdeckt, von JACK WYATT (Will Ferrell), der für ein Remake der alten Serie „Verliebt in eine Hexe“ eine Darstellerin sucht die sehr gut mit der Nase wackeln kann wie damals die Elisabeth Montgomery in der Originalserie.

 

Agent RICHIE, der JACK immer managet will das JACK sich anstrengt und die Oberhand bei der Neuverfilmung behält, da er dann ja mehr Geld bekommt, was auch gut geht. Und sie überzeugen die Autoren STU und LARRY das er der Hauptstar der Serie ist.

 

In einer Buchhandlung hat er sie getroffen, sich an sie rangemacht und sie eingeladen beim Casting dabei zu sein, und sie kriegt die Rolle. ISABEL hat endlich einen Job, allerdings glaubt sie das JACK in sie verliebt ist, weil er ja so tut und merkt nicht was er für ein Womanizer ist der sich gerade noch dazu von seiner Exfreundin hat getrennt.

 

Wenigstens in der neuen Wohnung hat ISABEL eine neue verrückte Freundin, die Berufsberaterin MARIA KELLY, sonst kennt sie niemanden, und mit Hilfe von doch ein bißchen gegen das Nicht Hexen verstoßend, und mit Tante CLARA redend, schafft sie es das JACK sich in sie verliebt, das sie ja schon immer wollte.

 

Und dann kommt noch IRIS SMYTHSON (Shirley Maclaine) ins Spiel, in die sich NIGEL verliebt.

 

Infos:

 

Da gibt es so eine Produktionsfirma, die heißt Columbia Pictures. Da gibt es eine Präsidentin, Amy Pascal. Die hat der berühmten Nora Ephron vorgeschlagen (Der Typ der verantwortlich war, das Harry seine Sally getroffen hat). Die Nora, die im Mai 1941 als Tochter von Henry und Phoebe zur Welt kam, war dann nach einiger Zeit recht gut überzeugt.

 

Die Nora hat dann der Nicole von dem Projekt erzählt, und die war eigentlich begeistert. Leider haben die meiner Meinung nach einen Fehler gemacht, denn dieser herrliche Teil, Frauen an den Herd, der damals in den 60 er Jahren der Serie sehr gut zu sehen war, wurde hier in diesem Film leider nicht wieder gegeben, es wäre sonst eigentlich eine 1:1 Kopie gewesen und das wollte man vermeiden.

 

Nora hat eine Schwester, Delia, und mit der hat sie sich die alten Serien angesehen das sie ein bißchen Ahnung kriegt, und war auch wohl begeistert.

 

Caine hat sich für die Rolle als Vater nicht viel vorbereiten müssen, da er selber 2 Töchter hat und als verliebter Junge auch nicht, da er damals in dem Film „Alfie“ die Hauptrolle spielte, der unlängst mit Jude Law neu verfilmt wurde.

 

Ich fand die alten 205 Folgen in der deutschen Fassung, die 252 US Folgen entspricht war viel besser, es kamen jetzt auf Deutsch die ersten 2 Staffeln auf je 4 DVD´s raus. Von der Serie gibt es übrigens eine 12 teilige Serie, ein Spin Off, namens Tabitha von 1977 – 1978. Wo die Tochter von Samantha damals eine eigene Serie bekam, die war aber nie im deutschen TV, leider.

 

 

Meine Meinung:

 

Man glaubt gar nicht wie schnell 90 Minuten vergehen. Wenn der Film gut ist. Aber ich sage gleich zu Beginn, er ist eine ziemlich schwache Wiederverfilmung der beliebten Serie „Verliebt in eine Hexe“. Die natürlich um einiges besser war als der Film hier. Ich weiß nicht ob das am Drehbuch oder an den Darstellern liegt, aber ich glaube es liegt an der Regie die die Darsteller nicht fordert, dem Drehbuch das einfach blöd ist, die Dialoge die so übertrieben amerikanisch sind wie bei „Der Grinch“. So nach der Methode, wenn du nicht lachst, dann schlage ich dir mit dem Holzlöffel so lange auf deinen linken Hoden bist du dich totlachst. Und das merkt man hier förmlich. Und zwar am besten bei den Ausbrüchen des Hauptdarstellers Will Ferrell.

 

In dem Film gab es eigentlich nicht viele Gags, und die man sah, die habe ich teilweise schon im Trailer des Filmes gesehen. Auch muß ich bemängeln das es in dem Film keine wirklichen Höhepunkte gibt. Der Film soll ja eigentlich eine Komödie sein, aber warum gerade so ein stupides Drehbuch genommen wurde ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich ist die Produktionsfirma so pleite das sie schon wie im Film gesagt, jede Art von Nostalgie Verfilmung nimmt und dann auch wenn der Drehbuchschreiber eine Niete ist.

 

In dem Film sieht man ja deutlich und lange genug was Will für eine Niete ist, was er für unkontrollierte unlustige Ausbrüche er liefert, wie im Film eine Serie zustande kommt, und dann soll noch lustig sein, das man im Film die früheren Filme des Hauptdarstellers sieht, was zwar witzig sicher daherkommt, aber in Wirklichkeit wie der Großteil des Filmes etwas peinlich ist, und mir daher keine Freude bereitet. Sogar meine Freundin, und wir sind beide Fans der Serie „Verliebt in eine Hexe“ aus dem Jahr 1964, sind eigentlich nicht gerade froh über die Verfilmung und wir beide müssen zugeben das dieser Film seicht ist.

 

Hätte nicht Nicole Kidman eine so süße Rolle gespielt, sie paßt ja hervorragend, hat das Nasenwackeln gut gemeistert was sicher nicht leicht ist, ich saß die ganze Zeit im Kino da und habe geübt und fühle mich als hätte ich Hepatitis C in der Nase, so einen Muskelkater habe ich, dann wäre der Film eigentlich nur ein Mist gewesen. Nicole kann natürlich noch viel besser spielen. Hier im Film hat sie es nicht geschafft zwischen saudämlicher Blondine, was wohl eine Anspielung auf die Geheimnisse des Lebens sind, die Wahrheit über Blondinen wohl?, und einer intelligenten Dame und Schauspielerin zu meistern. Sie ist irgendwie mal zu übertrieben romantisch, dann ist sie wieder so leicht manisch depressiv, dann kann sie sich nicht entscheiden zum Hexen aufzuhören, und dort wo lustige Szenen sein sollen, sind es eigentlich nur abgedroschene Phrasen die nicht zum schmunzeln sondern eher zu einem Aha, ist das schon alles, Erlebnis aufmuntern. Man sieht eine Frau die blond ist, die glaubt sie wird geliebt von Will Ferrell, und dann kommt sie drauf das sie ausgenützt ist, aber das spielt sie so als wäre es nicht echt, sondern nur gespielt, also weit, weit weg von Method Acting.

 

So dann kommt Michael Caine dran, der den Vater von Nicole Kidman im Film spielt und der spielt wie immer gut, man braucht nicht zu erwähnen wie gut er ist, nicht das er viele Momente hat, sich besonders anstrengt, aber in so einer seichten Rolle habe ich mich schon gefreut ihn zu sehen, wo er doch der einzige Lichtblick ist in diesem Film. Denn er hat irgendwas in den Augen das ihn zu einem alten nachdenklichen Schelm macht.

 

Shirley MacLaine die Reinkarnationskönigin aus Amerika hat eine Rolle gespielt die Ihr sehr gut gepasst hat, die der Endora, der Mutter von Samantha aus der alten Serie, hier im Film auch als Schwiegermutter von Will Ferrell, also Mutter von Isabella, aber irgendwie hat sie zu übertrieben reagiert. Nicht so mit Starallüren und übertriebene Schwiegermutter wie vor kurzem Jane Fonda in „Das Schwiegermonster“ denn so was stelle ich mir unter alter Frau und Hexe vor, sondern eher wie ein ABC Schütze des Schauspielens.

 

Ich hätte gerne gewusst wieso MacLaine so eine arrogante Dame spielt und noch dazu so ungekonnt übertrieben. Wenn ich noch an so Glanzzeiten von Ihr zurückdenke wie in „Arthur, kein Kind von Traurigkeit“ dann finde ich das sie sich nicht gerade zum besseren geändert hat, und auch Ferrell hat in „Anchorman“ einem nicht so guten Film besser gespielt so fern mich meine Sensoren nicht täuschen.

 

Ich weiß noch wie ich damals ganz verliebt bei der alten Serie gesessen bin, die es auch die ganze Zeit auf Kabel 1 immer in der Frühe spielte, und ich habe die Folgen fast alle noch einmal gesehen und bin echt froh darüber sie noch mal auf Premiere erleben zu dürfen, denn sie sind eine wirkliche Bereicherung.

 

Anfangs weiß ich noch das der Film wirklich langweilig ist und unnötig, aber nach ungefähr 2/3 des ganzen Filmes wurde er viel besser, nicht erst dann als die Hexe etwas wütender wurde und sich gerächt hat, sondern dann als es wirklich unerträglich langweilig wurde, und den Drehbuchautoren nichts mehr einfiel haben die wohl einen Schwenk gemacht auf besseren Film, leider ist er nicht das geworden was ich mir gewünscht hatte, also einen Film mit Situationskomik, aber dafür einen Film der mehr als 60 % von 100 kriegt.

 

Die Filmmusik in dem Film ist auch langweilig, nicht mal gute Ohrwürmer oder Oldies bekommt man zu hören, aber dafür einen Remake Vorspann des Filmes im Film, der Serie, also das was die produziert haben, und der ist auch nicht gerade nett geworden, da hätte man den alten nehme sollen und nur die Zeichentrickfigurengesichter am Anfang bei den Credits austauschen können, aber so ist das ganze etwas vermurkst rüber gekommen, weil die einfach die Musik etwas verlangsamt haben. Schön dafür war aber das die Katze zu Beginn beim Vorspann, was ja eigentlich damals Samantha war, auch im Film zu sehen ist, so ne süße kleine die eine kleine oder 2 kleine Rollen hat, mehr nicht. Dafür war die Freundin von Isabel, die Nina wirklich nett, überhaupt als sie so lustige Sprüche von Rachegedanken über Jack im Film losgelassen hat.

 

Nicht zu vergessen die ständig am Anfang Hände herumfuchtelnde Berufsberaterin Maria Kelly, die etwas durchgedreht ist, so ne richtige Sonnenstudioblondine die nichts im Hirn hat und einen ganzen Haufen verrückter Zellen im Schädel hat, weil was die für Blödsinnsbenehmungen an den Tag liefert, wie ein 18 Jähriges Beverly Hills Cop 90210 Mädchen, einfach süß, und das als 40 Jährige, so sieht sie nämlich im Film aus, auch wenn die Darstellerin Kristin Chenoweth am 24.7.1968 geboren ist und 1,50 Meter klein ist.

 

Dafür paßt die 1,79 Meter große in Honolulu 1967 geborene Nicole Kidman sehr gut in die Rolle, und das als reichste Australierin mit nur 110 Millionen US $ Barvermögen, eigentlich gar nicht so viel für so einen Star der seit 1983 als Sheena Henderson, jetzt in Ihrem 42. Film, damals in Skin Deep zu sehen ist.

 

Eine einfache Gesichte, mehr als 75 von 100 kriegt die nicht.

 

 

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