Jump to content
HiFi Heimkino Forum
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Finglas

Diverses rund um Dona

Recommended Posts

Hallo erstmal,

 

ich bin neu hier im Forum und erst kürzlich über die Homepage von HGP hier reingestolpert ;-)

 

Seit Kurzem bin ich glücklicher Besitzer der HGP Dona. Eigentlich ein Zufall, denn ich wollte mir nur einen neuen Verstärker kaufen. Zufällig (wie der Verkäufer sagte, aber vielleicht war's auch eher ganz gezielt, weil er sich der Qualität der LS bewusst war) wählte er die Dona zum vorführen verschiedener Verstärker. Ich war von der Abbildungstreue, der Offenheit des Klangbildes, das sich wunderbar von den LS auch bei kleinerer Lautstärke löste, und dem für LS dieser Größe erstaunlichen Basses wirklich beeindruckt. Und das alles bei einem sehr angenehmen und wohnzimmerfreundlichem Design. Also wurde dem neuen Verstärker gleich noch ein paar Donas zur Seite gestellt. Natürlich erst nach vergleichendem Probehören, allerdings kamen in der Preisklasse (u.a. B&W, Infinity, KEF, JMLab/Focal etc.) nichts heran. "Geschlagen" geben mussten sich die Donas erst einem anderen Lautsprecher aus gleichem Hause, der Mandola. Allerdings sprengen die im Moment meinen finanziellen Rahmen. Aber man muss ja noch Träume für die Zukunft haben ;-)

Zunächst aber mal meinen Glückwunsch an HGP für die Entwicklung eines so außerordentlichen Lautsprechers in diesem Preissegment!

 

Genug geredet, nun zu meinen Fragen:

 

1.) Bezüglich Aufstellung: Mein Hörraum ist 5x3m groß, daher stehen die Lautsprecher ca. 2,40m auseinander (ca. 30 cm von der Seitenwand entfernt). Nach hinten haben sie noch gut 1,6m Platz, der Hörplatz ist in der Mitte ca. 2,50 von den LS entfernt. Zwischen LS und Hörplatz liegt ein Teppich. So passten es am besten von der Möblierung. Gibt's noch Verbesserungsvorschläge?

Der Fussboden ist ein stark schwingender Dielenfussboden. Die LS stehen auf Spikes, welche zum Schutz des Fussbodens nochmal auf Metallpucks mit Schaumstoff auf der Unterseite stehen. Wäre das als optimal anzusehen?

 

2.) Bezüglich Ergänzung mit Subwoofer: Grundsätzlich bin ich mit dem Klang, auch mit dem Bass (habe ja auch einen kleinen Raum) sehr, sehr zufrieden. Aber manchmal, besonders beim Schauen von Filmen oder sehr speziellen Musikstücken, hätte ich gerne zusätzlich noch etwas mehr Bass. Ich habe nur einen Stereoverstärker, der keinen Subwooferausgang hat, allerdings pre-outs für eine Endstufe. Die Frage nun: Ließe sich einer der Subwoofer aus dem HGP Programm so integrieren, dass es beim Stereohören keine klanglichen Einbußen, vielleicht sogar - je nach Musikstück - einen klanglichen Zugewinn ergeben würde. Würde man den SW dann über die Pre-Outs anschliessen können, oder ihn zwischen Verstärker und Donas einschleifen?

 

3.) Die Donas sind ja Bi-Wiring-fähig. Hat hier jemand das mal ausprobiert? Brachte das was? Oder lieber doch nur ein Paar gute LS Kabel verwenden? Habe hier gerade das Kimber 4PR dran.

 

Vielen Dank im voraus für die Tipps!

 

Cheers

Marcus

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo

 

Bzgl. Fußboden: Ob Spikes letztlich erste Wahl sind, oder doch Gummiuntersetzer, kann man einfach per Aufstampftest herausfinden. Dazu an verschiedenen Stellen im Raum kräftig auf den Boden stampfen, und so den Fußboden zum Schwingen anregen. Schwingt der Boden merklich aus bzw klingt es sogar hörbar nach, dann wären uU besser Gummilager angesagt. Ist sofort Ruhe, dann passen die Spikes. Allerdings würde ich den Schaumstoff unter den Pucks weglassen. Wennschon Spikes, dann absolut ohne jegliches dämpfendes Element.

 

Bzgl. Biwiring: umstritten, einfach weil es technisch sinnlos ist (ich weiß, die Befürworter wollen das nicht lesen).

Defacto macht es keinen Sinn, zwei Kabel parallel zum LS zu führen. Der Händler ist da anderer Meinung, verständlicherweise, einfach weil er zwei Kabel verkaufen kann. ;-)

Was allerdings echten Sinn macht, ist Bi-Amping. Ausschließlich zu diesem Zweck gibt es an LS zwei Anschlüsse.

Also, hast Du >einen< Verstärker, dann reicht >ein< Kabel. Technisch sowieso, klanglich kann man guten Gewissens auch dazu raten. Es gibt keinen Unterschied ;-) .

Bi-Amping ist was anderes. Auch klar.

 

Viel Spass mit den Dona :-)

 

 

 

gruß

Andi

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Grüß Gott Marcus,

 

Vielen Dank für deinen freundlichen Beitrag und herzlichen Glückwunsch für deine tolle neue Anlage (siehe finglas-Profil)!

Als Naturwissenschaftler glaube ich nicht an Zufälle.

Es ist z.B. bekannt, dass einige Redakteure von HiFi Magazinen HGP Lautsprecher als „Werkzeug“ benutzen. Ich habe ein Bild in Erinnerung, in dem ein Redakteur schwitzend einen Transportwagen vor sich herschob, auf dem sich ein Stapel von Vollverstärkern in der 300 Euro Preisklasse befand. Er musste darüber einen Bericht schreiben – kein leichter Job! Damit’s Spaß macht und vor allem, damit er möglichst schnell und deutlich die Unterschiede hören konnte, benutzte er unsere sehr präzise Nightingale als Abhörlautsprecher.

 

Raum Ton Kunst in Frankfurt hat bekanntlich so gut wie alle Lautsprecherhersteller von Rang und Namen im Angebot. Deshalb werden die Jungs ganz sicher nicht jedem Interessenten einen HGP-Lautsprecher vorführen. Der Erfolg dieses Händlers beruht vielmehr auf der Fähigkeit, Kunden schnell und richtig einzuschätzen. In deinem Fall haben sie offensichtlich ins Schwarze getroffen.

 

Zu deinen Fragen:

1a.) Die Aufstellung mit dem Teppich zwischen Lautsprechern und Hörplatz ist optimal. Damit werden Bodenreflexionen vermieden.

1b.) Spikes sind prinzipiell nicht verkehrt. Die Verwendung der Metallpucks mit Schaumstoffunterlage finde ich allerdings nicht optimal. Der Lautsprecher muss absolut fest stehen, was die Schaumstoffunterlage verhindert. Ich empfehle für solche Fälle immer eine 1-Cent Münze als Unterlage für die Spikes (die Kosten dürften für diese Lösung klar sein ...).

 

2a.) Für einen gesunden Tieftonbereich sollten die Lautsprecher in einem rechteckigen Raum über die kurze Seite spielen.

2b.) Wenn du trotzdem einen aktiven Subwoofer benötigst, dann empfehle ich für deine Raumgröße unseren BASSO. Bitte besuche unsere Website, wo du Informationen zum BASSO finden kannst. Bitte beachte im Besonderen das Dokument BACKSTAGE, das wir dort zum Download anbieten. In BACKSTAGE findest du alle Informationen und außerdem auch Anschlussmöglichkeiten für den BASSO. Er bietet z.B. die Möglichkeit, einfach das Lautsprecherkabel deines Verstärkers zur Signaleinspeisung zu benutzen. Und das auf zwei Möglichkeiten:

- Entweder zum Parallelbetrieb mit den DONAs

- Oder zum Satellitenbetrieb mit den DONAs

 

3.) Die Anschlussart Bi-Wiring ist nicht eindeutig erklärbar und daher strittig. Neben Problemen, die bei manchen Endstufen auftreten könnten, ist auch eine Klangverbesserung nicht immer erzielbar.

Im Zweifel empfehle ich daher die Verwendung eines guten Kabels (statt zweier Schlechten).

Ich kenne allerdings den berühmten Koffer bei Raum Ton Kunst, der die edelsten Preziosen des Kabelmarktes beinhaltet. Warum leihst du dir den Koffer nicht mal fürs Wochenende aus?

 

Viel Spaß beim Musikhören

Horst

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

 

danke für die Tipps. Wenn mich meine Ohren beim "Tritttest" nicht ganz getrogen haben, würde ich sagen, Spikes sind in der Tat die bessere Lösung für meinen Raum. Den Schaumstoff unter den Pucks werde ich dann wohl weggelassen, das probiere ich dann heute Abend in Ruhe aus, wenn ich alleine bin und ordentlich aufdrehen kann ;-)

 

>Defacto macht es keinen Sinn, zwei Kabel parallel zum LS zu

>führen. Der Händler ist da anderer Meinung,

>verständlicherweise, einfach weil er zwei Kabel verkaufen

>kann. ;-)

Um meinem Händler Ehre widerfahren zu lassen: Er meinte auch, Bi-Wiring sei nicht nötig. Es hatte mich aber interessiert, ob vielleicht jemand andere Erfahrungen gemacht hat.

 

>Bi-Amping ist was anderes. Auch klar.

Das ist auch eine Option, die ich für die Zukunft evtl. nicht ganz ausschliessen würde (je nach Geldbeutel ...)

 

Grüße

Marcus

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Horst,

 

>Als Naturwissenschaftler glaube ich nicht an Zufälle.

ganz im Vertrauen, ich als Naturwissenschaftler auch nicht ;-)

 

Ich denke schon, dass Herr Kraft mich da gut eingeschätzt hat. Letztendlich ist die Anlagenkombination, die mir nach einem kurzen Info-Gespräch als erste vorgeführt wurde, auch jeme, welche ich dann (siehe Profil) gekauft habe. Zwar hörte ich noch so einiges zum Vergleich an, aber die erste blieb das Optimum. Im übrigen möchte ich mich an dieser Stelle mal äußerst lobend über Service und Beratung bei "Raum Ton Kunst" äußern, das kann ich einfach nur als beispielhaft und herausragend bezeichnen!

 

>2a.) Für einen gesunden Tieftonbereich sollten die

>Lautsprecher in einem rechteckigen Raum über die kurze Seite

>spielen.

Ich verstehe das so, dass sie an der langen Wand aufgestellt sein sollten, um dann über die kurze Seite abzustrahlen.

Weil der Raum recht schmal ist, müssten sie dann allerdings sehr wandnah aufgestellt werden. Ich probiere es am Wochenende mal in Ruhe aus.

 

Im übrigen bin ich mit dem trockenen und kontrollierten Bass sehr zufrieden. Das macht sich besonders bei Klassik sehr positiv bemerkbar! Ein riesiger Fortschritt gegenüber meinen alten LS.

 

>Im Zweifel empfehle ich daher die Verwendung eines guten

>Kabels (statt zweier Schlechten).

Das hätte ich auch so erwartet. Mich haben allerdings dann doch auch andere Meinungen hierzu interessiert.

 

>Ich kenne allerdings den berühmten Koffer bei Raum Ton Kunst,

>der die edelsten Preziosen des Kabelmarktes beinhaltet. Warum

>leihst du dir den Koffer nicht mal fürs Wochenende aus?

Das ist eine gute Idee. Das werde ich bei Gelegenheit mal machen, schon aus reiner Neugier, auch wenn manche der Preziosen evtl. mein Bankkonto sprengen ;-)

 

>Viel Spaß beim Musikhören

Der ist mit der Anlage und den Lautsprechern garantiert. Wenn ich abends nach Hause komme, schiele ich schon mit froher Erwartung auf die Kette :-)

 

Danke für die Tipps und viele Grüße

Marcus

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

 

nochmal Danke an Horst und Andreas für die Tipps bezüglich der

Spikes. Ich habe am Wochenende etwas rumprobiert, die LS mal ohne,

mal mit Spikes angehört, mal gestellt auf jene Metallpucks mit

Schaumstoffunterseite und mal auf 1-Cent-Stücke.

Was soll ich sagen: Mit Spikes wird der Klang voller und präziser,

wobei die Aufstellung auf 1-Cent-Stücken eindeutig das beste

Resultat brachte: Klares, strukturiertes Klangbild, volle, saubere

Bässe. Ich bin begeistert :-)

 

Viele Grüße

Marcus

 

PS: Es war faszinierend zu beobachten, wie sich die Dona langsam

eingespielt hat. Anfangs klangen meine Donas gegenüber den zuvor

gehörten Vorführmodellen von "Raum Ton Kunst" noch etwas flach, der

Klang löste sich nicht so recht von den LS. Aber nun, nach vielen

Stunden Einspielzeit ist der Klang so wie jener, in den ich mich

beim Probehören verliebte.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

>Hallo,

>

>nochmal Danke an Horst und Andreas für die Tipps bezüglich

>der

>Spikes. Ich habe am Wochenende etwas rumprobiert, die LS mal

>ohne,

>mal mit Spikes angehört, mal gestellt auf jene Metallpucks

>mit

>Schaumstoffunterseite und mal auf 1-Cent-Stücke.

>Was soll ich sagen: Mit Spikes wird der Klang voller und

>präziser,

>wobei die Aufstellung auf 1-Cent-Stücken eindeutig das beste

>Resultat brachte: Klares, strukturiertes Klangbild, volle,

>saubere

>Bässe. Ich bin begeistert :-)

>

>Viele Grüße

>Marcus

>

>PS: Es war faszinierend zu beobachten, wie sich die Dona

>langsam

>eingespielt hat. Anfangs klangen meine Donas gegenüber den

>zuvor

>gehörten Vorführmodellen von "Raum Ton Kunst" noch etwas

>flach, der

>Klang löste sich nicht so recht von den LS. Aber nun, nach

>vielen

>Stunden Einspielzeit ist der Klang so wie jener, in den ich

>mich

>beim Probehören verliebte.

>

 

Hallo Marcus,

 

Es freut mich, dass dir unsere Tipps geholfen haben.

Vielen Dank für deine ausführlichen Schilderungen, die sicherlich auch anderen Lesern dieses Forums helfen werden.

 

Viel Spaß beim Musikhören

Horst

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Noch eine weitere Ergänzung für alle die, die in einem Altbau mit

schwingendem Dielenfußboden wohnen:

 

Die Aufstellung war nicht ganz einfach, im Gegensatz zur Vorführung im

Geschäft (ca. 40-50 qm großer Hörraum) habe ich nur einen ca. 16 qm

großen Raum, der zusätzlich einen Dielenfußboden hat, der mitschwingt.

Die besten Klangresultate habe ich auf folgende Weise erlangt:

 

Lautsprecher an der langen Seite aufstellen und über die kurze spielen

lassen (wie von Horst vorgeschlagen). Die Lautsprecher habe ich mit

Spikes auf zwei schwere Mamorplatten gestellt; unter den Mamorplatten

sind flache (3mm) Filzunterleger, damit der Holzboden nicht

verkratzt. Die Lautsprecher stehen so bombenfest und gerade,

Vibrationen werden von den LS in die Steinplatten abgeleitet, der

Fußboden schwingt nicht mehr mit. Und gut sieht es auch aus :)

 

Nach einigem Probieren hat das die mit Abstand besten Klangresultate

gebracht. Präzise Abbildung ohne Dröhnen - naja, mit ein ganz klein

wenig verstärken Bässen bei bestimmten Frequenzen, was aber wohl am

kleinen Hörraum liegt (Raummoden), wie mir ein Raumakustikprogramm

(CARA) zeigte. Gut, dass ich keinen größeren LS gekauft habe. Wenn

irgendwann mal mehr Geld da ist, würde ich ja mit der Corda ST

liebäugeln, aber da muss ich vorher wohl erstmal umziehen ...

 

Cheers

Marcus

 

PS: Die Steinplatten gibt es günstig (40-50 Euro) beim Steinmetz.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bitte anmelden um Kommentare abgeben zu können

Nachdem du dich angemeldet hast kannst du Kommentare hinterlassen



Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

×
×
  • Neu erstellen...