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HGP

Willkommen im HGP-Forum!

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Willkommen im HGP-Forum!

„Spaß am Musikhören“ hat viele Facetten: Details über HGP Lautsprecher, allgemeine Fragen zur Aufstellung, Kabeldiskussionen, der „richtige“ Verstärker und was alles sonst noch mit Hifi zu tun hat. Auch wenn einige Dinge Firmengeheimnisse sind, die ich in diesem Forum nicht bis ins Letzte beantworten möchte, so freue ich mich auch auf Diskussionen, die über das „Produkt HGP“ hinausgehen. Dies soll keines der üblichen Hersteller-Foren sein, wo nur über das eigene Produkt gesprochen wird. Zwanzig Jahre HGP – das sind auch Erfahrungen und Hintergründe aus der Sicht eines Herstellers, die vielleicht manchen Hifi-Freund interessieren.

 

Horst Günther Paul

 

 

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Lieber Horst,

 

ich finde es gut, daß Du die Mühe auf Dich nimmst und hier noch weiteren Support zum Produkt HGP leistest. Das wird bestimmt einigen HGP-Interessenten und -eignern helfen.

 

> so freue ich mich auch auf

>Diskussionen, die über das „Produkt HGP“ hinausgehen. Dies

>soll keines der üblichen Hersteller-Foren sein, wo nur über

>das eigene Produkt gesprochen wird. Zwanzig Jahre HGP – das

>sind auch Erfahrungen und Hintergründe aus der Sicht eines

>Herstellers, die vielleicht manchen Hifi-Freund

>interessieren.

 

In der Tat, das denke ich auch. Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg !

 

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Lieber Michael,

>Lieber Horst,

>

>ich finde es gut, daß Du die Mühe auf Dich nimmst und hier

>noch weiteren Support zum Produkt HGP leistest. Das wird

>bestimmt einigen HGP-Interessenten und -eignern helfen.

Das hoffe ich sehr. Wobei ich nochmals betonen möchte, dass das Ziel dieses Forums nicht nur die Besprechung von HGP Produkten sein soll.

>

>> so freue ich mich auch auf

>>Diskussionen, die über das „Produkt HGP“ hinausgehen. Dies

>>soll keines der üblichen Hersteller-Foren sein, wo nur über

>>das eigene Produkt gesprochen wird. Zwanzig Jahre HGP – das

>>sind auch Erfahrungen und Hintergründe aus der Sicht eines

>>Herstellers, die vielleicht manchen Hifi-Freund

>>interessieren.

>

>In der Tat, das denke ich auch. Ich wünsche Dir jedenfalls

>viel Erfolg !

 

Vielen Dank,

Horst

 

 

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Lieber Horst Günther Paul,

 

ich freue mich darüber, daß Sie sich neben Ihren vielen Vorhaben hier die Zeit für die Fans Ihre Marke nehmen. Das ist wirkliche Kundennähe. Ich freue mich auf interessante Beiträge und werde mich daran beteiligen, immer wenn ich etwas nützliches einzubringen habe.

 

Achim Lenssen

 

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>Lieber Horst Günther Paul,

>

>ich freue mich darüber, daß Sie sich neben Ihren vielen

>Vorhaben hier die Zeit für die Fans Ihre Marke nehmen. Das

>ist wirkliche Kundennähe. Ich freue mich auf interessante

>Beiträge und werde mich daran beteiligen, immer wenn ich

>etwas nützliches einzubringen habe.

>

>Achim Lenssen

 

Hallo Achim,

 

Vielen Dank für Deinen freundlichen Beitrag.

 

Die Reputation einer Marke hängt von der Qualität ihrer Produkte ab. HGP Lautsprecher sind keine einfachen "Boxen" sondern beinhalten eine Vielzahl von technischen und formalen Details. Diese Details erschließen sich nicht sofort und für alle Musikfreunde von selbst.

Damit erklärt sich der Sinn dieses Forums: Informationen zu liefern, die das Verständnis der Marke HGP vervollständigen und abrunden.

 

Ich hoffe, dass Du und andere Fans außerdem viel Vergnügen mit diesem Forum haben. Wie Du - auch als Forumsneuling - vielleicht schon bemerkt hast, ist mein Hauptanliegen:

 

Viel Spaß beim Musikhören

Horst

 

 

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Hallo Horst,

 

auch von mir Glückwünsche zum zum neuen Forum, auf daß viele interessante Beiträge, hoffentlich auch von meiner Seite, geliefert und diskutiert werden.

 

Gruß

 

Robert

 

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>Hallo Horst,

>

>auch von mir Glückwünsche zum zum neuen Forum, auf daß viele

>interessante Beiträge, hoffentlich auch von meiner Seite,

>geliefert und diskutiert werden.

>

>Gruß

>

>Robert

 

Hallo Robert,

 

Dein Profil ist der Hammer! Vor allem für die allerbeste Ehefrau, die voll auf IKEA abfährt ***g*** Da hast Du gewaltig gepunktet!

 

Ich seh schon: nun steht eine Rackdiskussion in's Haus ********g*******

 

Herzlichen Gruß nach Hessen

Horst

 

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Hi Horst,

 

>Dein Profil ist der Hammer!

 

Ja, vor allem die Hobbies...teilweise wußte ich von denen noch gar nichts :7

 

> Vor allem für die allerbeste

>Ehefrau, die voll auf IKEA abfährt ***g*** Da hast Du

>gewaltig gepunktet!

 

Sieht aber auch wirklich nett aus bei ihm.

 

Schön, daß er sich hier mal wieder sehen läßt - weiter so !

 

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>Hi Horst,

>

>>Dein Profil ist der Hammer!

>

>Ja, vor allem die Hobbies...teilweise wußte ich von denen

>noch gar nichts :7

 

Unter "Gruppe" steht "Normal". Bei der Menge an Hobbies kann das nicht stimmen...

>

>> Vor allem für die allerbeste

>>Ehefrau, die voll auf IKEA abfährt ***g*** Da hast Du

>>gewaltig gepunktet!

>

>Sieht aber auch wirklich nett aus bei ihm.

 

Wirklich? Glaube ich nicht (bin demnächst in Frankfurt).

>

>Schön, daß er sich hier mal wieder sehen läßt - weiter so !

 

Aufgrund unserer intelligenten Beiträge wird er weitere Aktivitäten wohl gründlich überlegen.

 

Gruß

Horst

 

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>>Hi Horst,

>>

>>>Dein Profil ist der Hammer!

>>

>>Ja, vor allem die Hobbies...teilweise wußte ich von denen

>>noch gar nichts :7

 

wieder ein Beweis für Reinhard Meys These:"was in der Zeitung(bzw. Profil) steht", zu hören auf einer seiner Platten.

 

>

>Unter "Gruppe" steht "Normal". Bei der Menge an Hobbies kann

>das nicht stimmen...

 

stimmt, normal ist hier fehl am Platz.

 

>>

>>> Vor allem für die allerbeste

>>>Ehefrau, die voll auf IKEA abfährt ***g*** Da hast Du

>>>gewaltig gepunktet!

 

ist mir egal, hört sich trotzdem gut an.

 

>>

>>Sieht aber auch wirklich nett aus bei ihm.

 

danke michi

 

>

>Wirklich? Glaube ich nicht (bin demnächst in Frankfurt).

 

bist herzlich engeladen.

 

>>

>>Schön, daß er sich hier mal wieder sehen läßt - weiter so !

>

>Aufgrund unserer intelligenten Beiträge wird er weitere

>Aktivitäten wohl gründlich überlegen.

 

Wenn Ihr weiter über mich in der dritten Person redet, gibts äschä (hessisch für Ärger)

 

>

>Gruß

>Horst

 

 

selber Gruß

 

Robert

 

 

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LETZTE BEARBEITUNG am: 24-Feb-03 UM 16:34 Uhr (GMT) [p]hallo Horst,

 

schöne, und was man so hört, auch sehr gute LSP hast du da.

auch wenn du wohl chassis aus eigenentwicklung hast, so ist wohl auch ein gutes gehäuse ein wichtiger bestandteil eines guten (HPG)-LSP.

und hier ist die selbstbau-szene wohl klar im nachteil.

wie ich sehe, hat deine "CORDA² SuperTech" ein verjüngendes gehäuse, und ich nehme an, dass das nicht nur ein optischer leckerbissen sein soll (?)

 

du musst dir jetzt keine firmengeheimnisse entlocken lassen.

aber wie sehr, meinst du, hat das gehäuse einfluss auf den klang?

die üblichen 16mm-MDF können's ja wohl nicht sein, oder?

 

gruss

denjo

 

 

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LETZTE BEARBEITUNG am: 24-Feb-03 UM 23:00 Uhr (GMT) [p](ich mische mich mal kurz ein, wenn's recht ist)

 

Hi, Dani,

 

ich durfte diese Cordas zuletzt mal spielfertig bewundern: Das Gehäuse ist so schön, daß ich mich spontan freute, mit meinem Opel Kombi dort hingefahren zu sein, leider hat mich der Besitzer nicht mit ihnen allein gelassen (der hatte wohl schon von mir gehört ...).

Gehört hab ich die neuen Cordas auch (mit Elektronik, bei der ich mich allen Ernstes nicht mehr nach dem Preis fragen TRAUTE): Es klang, naja, irgendwie "unangreifbar", ich konnte irgendwie nicht meckern, wollte lieber weiter Musik hören ...

 

Viele Grüße nach Wien

Josef

 

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>LETZTE BEARBEITUNG am: 24-Feb-03

>UM 16:34 Uhr (GMT)

>

>hallo Horst,

>

>schöne, und was man so hört, auch sehr gute LSP hast du da.

>auch wenn du wohl chassis aus eigenentwicklung hast, so ist

>wohl auch ein gutes gehäuse ein wichtiger bestandteil eines

>guten (HPG)-LSP.

>und hier ist die selbstbau-szene wohl klar im nachteil.

>wie ich sehe, hat deine "CORDA² SuperTech" ein verjüngendes

>gehäuse, und ich nehme an, dass das nicht nur ein optischer

>leckerbissen sein soll (?)

>

>du musst dir jetzt keine firmengeheimnisse entlocken lassen.

>aber wie sehr, meinst du, hat das gehäuse einfluss auf den

>klang?

>die üblichen 16mm-MDF können's ja wohl nicht sein, oder?

>

>gruss

>denjo

 

Hallo Denjo,

 

Vielen Dank für Deinen freundlichen Beitrag. Da ich unsere Lautsprecher nicht alleine entwickle, werde ich Dein Lob weiter geben.

 

Ein Lautsprecher besteht aus einer Vielzahl von Details, die alle für das Gesamtergebnis wichtig sind. Ihre Bedeutung erfordert eine Spezialwissen, dass ein einziger Entwickler nicht hat. Aus diesem Grund werden HGP Lautsprecher von einem Team entwickelt, das aus Spezialisten des jeweiligen Bereiches besteht. Meine Aufgabe ist die Koordinierung dieses Teams. Von mir stammt der theoretische Ansatz für ein Lautsprecherkonzept. Dieser Ansatz wird dem jeweiligen Spezialisten vorgetragen, der ihn entsprechend ausarbeitet. Am Ende kommt alles wieder bei mir zusammen – und fertig ist der HGP-Lautsprecher.

 

Das Gehäuse ist genauso wichtig, wie speziell für ein Konzept entwickelte Treiber, da hast Du völlig Recht.

 

Wir haben bereits vor 13 Jahren einen Lautsprecher entwickelt, der geschwungene Seitenteile hatte. Unser Modell KLASSIK LE wurde in STEREO 4/1990 vorgestellt:

 

http://www.hgpaudio.com/files/le_sw.jpg

 

Der Lautsprecher kostete DM 18.000,00 / Paar, da seine Herstellung für die damalige Zeit sehr aufwendig war. Heute verfügen alle unsere Schreiner über eine CAD/CAM Anlage, über die ein Gehäuse wie das der CORDA² SuperTech wesentlich kostengünstiger hersgestellt werden kann. Obwohl das Gehäuse komplett aus sehr teure Multiplexplatten besteht, die über ein aufwendiges Verfahren entsprechend verpresst werden, wird die CORDA² wesentlich weniger kosten als die KLASSIK LE, nämlich Euro 5000,00 / Paar.

So sehen die Presswerkzeuge für die Seitenteile der Corda² aus:

 

http://www.hgpaudio.com/files/seitenteile.jpg

 

Hier entstehen Gehäusewände mit einer Dicke von 30mm.

Zusammen mit TAKTIL ergeben sie einen Werkstoffmix, der sehr effizient mechanische in thermische Energie umwandeln. Das misst man so: wir haben eine Vielzahl von Piezoelementen auf eine Matte geklebt, die auf die Gehäusewand aufgetragen wird. Vibriert das Gehäuse, kann man das an den entsprechenden Piezos messen. Die Vibrationen entstehen, weil Impulssignale das Gehäuse anregen. Die Messungen erfolgen mit immer breitbandigeren Impulsen.

 

Ich denke, dass bereits die bisherigen Ausführungen ausgereicht haben, um einige wesentliche Unterschiede zu der Selbstbauszene aufzuzeigen. Diese besteht – beschränkt man sich auf die ernsten Protagonisten – aus einzelnen Spezialisten. Ich habe große Hochachtung vor dem Spezialwissen mancher Selbstbauer, zu denen ich auch heute noch einen engen Kontakt pflege. Dieses Spezialwissen ist jedoch auf einen bestimmten Bereich des Lautsprechers beschränkt.

 

Strömungstechnisch ist ein Gehäuse optimal, dass sich zu dem Übertragungskanal unseres Zwei-Kammer-Resonanzsystems verjüngt. Das hat nicht nur mit den berühmten stehenden Wellen in einem Lautsprechergehäuse zu tun (wer hat die eigentlich jemals gemessen?), sondern mit der Arbeitsweise des Funktionsprinzips. Ich hatte viel Spaß bei der Entwicklung, leider ist dieses System aber nicht geschützt, da wir es nicht als erste Firma entwickelt, sondern lediglich mathematisch erfasst haben. Deshalb bitte ich um Nachsicht, wenn ich keine weiteren Details erklären werde.

 

Viel Spaß beim Musikhören

Horst

 

 

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Moin, Horst,

 

 

>>Dieses Spezialwissen ist jedoch auf einen bestimmten Bereich des Lautsprechers beschränkt.

 

Eine geradezu euphemistische Umschreibung, die genau den Kern des Problemes trifft - die meisten vorgeblich phantastischen HighEnd-Selbstbau-LS werden mit enormem Aufwand gewastelt und sind typischerweise auf ein oder zwei Aspekte hochoptimiert, in der Summe ihrer Eigenschaften aber vielen "kommerziellen" Lösungen nicht ebenbürtig - einzig Selbstbau-Aktiv-Subwoofer konnten mich schon total begeistern... Ich vermag bei solchen LS häufig nicht das Argument eines im Vergleich zur Leistung günstigen Preises nachzuvollziehen ;-).

Eine Frage zu dem Taktil - hat das schon einmal jemand bei Vinylfräserzargen ausprobiert, womöglich gar über Dehnungsmesstreifen/Piezos durchgemessen?

 

 

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>Moin, Horst,

Hallo Robeuten,

>

>

>>>Dieses Spezialwissen ist jedoch auf einen bestimmten Bereich des Lautsprechers beschränkt.

>

>Eine geradezu euphemistische Umschreibung,

 

Sicherlich trifft dies auf manchen Eiferer zu, für die meisten Selbstbauer die ich kenne, ist es keine beschönigende Umschreibung. Diese Jungs wissen, was sie tun. Deshalb leiden sie nicht an der manchmal anzutreffenden Selbstüberschätzung dieser Szene.

 

>die genau den

>Kern des Problemes trifft - die meisten vorgeblich

>phantastischen HighEnd-Selbstbau-LS werden mit enormem

>Aufwand gewastelt und sind typischerweise auf ein oder zwei

>Aspekte hochoptimiert, in der Summe ihrer Eigenschaften aber

>vielen "kommerziellen" Lösungen nicht ebenbürtig

 

Ja, das meinte ich. Nur möchte ich nochmals einschränkend hinzufügen, dass meine Kontakte zur Selbstbauszene zum Glück erfreulicher sind.

 

>Eine Frage zu dem Taktil - hat das schon einmal jemand bei

>Vinylfräserzargen ausprobiert, womöglich gar über

>Dehnungsmesstreifen/Piezos durchgemessen?

 

Nö, leider nein.

Wobei ich hinzufügen möchte, dass unsere Erfahrung mit Taktil solch einen Einsatz in ca. 5 Minuten zu einem Weltklasselaufwerk heranreifen lassen würde *g*

 

Viel Spaß beim Musikhören

Horst

 

 

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Moin, Horst,

 

besten Dank für die flotte Antwort ;-).

 

>>Ja, das meinte ich. Nur möchte ich nochmals einschränkend hinzufügen, dass meine Kontakte zur Selbstbauszene zum Glück erfreulicher sind

 

Hm, meine Kontakte sind durchaus erfreulich/freundlich, und die Leute haben verdammt viel Ahnung. Nur kommt man mit den Mitteln, die man als Wastler hat, dann eben doch relativ schnell an seine Limiten - da wird dann halt das optimiert, was man auch ohne schalltoten Raum, Messgerätepark und R & D-Ingenieure so erreichen kann...

 

>>Nö, leider nein.

Wobei ich hinzufügen möchte, dass unsere Erfahrung mit Taktil solch einen Einsatz in ca. 5 Minuten zu einem Weltklasselaufwerk heranreifen lassen würde *g*

 

O.K., ich erkläre mich hiermit grosszügigerweise bereit, ausnahmsweise kostenlos solch einen gefährlichen Versuch mit meinen Vinylfräsen zu unternehmen. Wobei, die Zarge vom SP-15 ist angeblich schon aus irgendwas schwingungsabsorbierendem... Adresse gibt es auf Privatmail :-)

 

 

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... einen kenne ich schon, der mit Taktil unter seinem Vinyldreher experimentiert hat. Es wurde aber zumindest bei mir (was'n Wunder ...) kein Weltklasselaufwerk daraus, obwohl der "Effekt" gut hörbar war.

 

Viele Grüße, Josef

 

 

PS: Es ist natürlich ein Masselaufwerk, logo

 

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>Moin, Horst,

Hallo Robeuten,

>

>besten Dank für die flotte Antwort ;-).

 

Ich bin noch sehr jung :-)

>

>>>Ja, das meinte ich. Nur möchte ich nochmals einschränkend hinzufügen, dass meine Kontakte zur Selbstbauszene zum Glück erfreulicher sind

>

>Hm, meine Kontakte sind durchaus erfreulich/freundlich, und

>die Leute haben verdammt viel Ahnung. Nur kommt man mit den

>Mitteln, die man als Wastler hat, dann eben doch relativ

>schnell an seine Limiten - da wird dann halt das optimiert,

>was man auch ohne schalltoten Raum, Messgerätepark und R &

>D-Ingenieure so erreichen kann...

 

Richtig...

>

>>>Nö, leider nein.

>Wobei ich hinzufügen möchte, dass unsere Erfahrung mit

>Taktil solch einen Einsatz in ca. 5 Minuten zu einem

>Weltklasselaufwerk heranreifen lassen würde *g*

>

>O.K., ich erkläre mich hiermit grosszügigerweise bereit,

>ausnahmsweise kostenlos solch einen gefährlichen Versuch mit

>meinen Vinylfräsen zu unternehmen. Wobei, die Zarge vom

>SP-15 ist angeblich schon aus irgendwas

>schwingungsabsorbierendem... Adresse gibt es auf Privatmail

>:-)

 

Das ist wohl ein Missverständnis: sicherlich ist das Ziel jedes Konstrukteurs, ein möglichst "ruhiges" Laufwerk zu bauen.

Eine der Hauptaufgaben eines Laufwerkes ist die Vermeidung eines Energieflusses zwischen Lager und Abtaster. Wenn dieser Energiefluss vom Lager über das Laufwerk zum Tonarm/Abtaster unterbrochen wird, hat man schon die halbe Miete.

In meiner Bastelecke (Entwicklungsabteilung *g*) steht ein Laufwerk, dass diese Anforderung bestens erfüllt.

 

Es ist jedoch sehr gefährlich, ein vorhandens Laufwerk zu "tunen". Vor jeder Verbesserung muss eine vollständige Erfassung des Probanten stehen, damit die Maßnahmen auch entsprechend seriös verifiziert werden können. Das ist eine aufwendige Angelegenheit, die ich lieber den einschlägigen "Tunern" überlasse.

Des Weiteren kann eine einmal aufgetragene Taktilplatte nicht mehr entfernt werden: wir benutzen einen Spezialkleber, der für die Ewigkeit konzipiert ist. Er kann weder chemisch noch thermisch entfernt werden; einer der Gründe, warum HGP Lautsprecher nicht verkauft sondern vererbt werden *g*

 

Viel Spaß beim Musikhören

Horst

 

 

 

 

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hallo Horst,

 

danke für die ausführliche antwort. (mit bildern!)

so einen aufwand treiben sicher wenige hersteller, geschweige den selbstbauer... dass es sich auf den klang bezogen auszahlen könnte glaube ich aber schon.

 

dieser Thai-LSP scheint ähnlich mühevoll im aufbau:

 

http://www.norh.com/about/factory/cuttingrocks.jpg

 

http://www.norh.com/about/factory/makingmarblenorhs1s.jpg

 

 

gruss

denjo

 

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hi Josef!

 

na hoffentlich ist dann mal wenigstens ein Gig in Wien greifbar! -wenn es schon nicht der klang dieser kette war. :-)

 

gruss

Daniel

 

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>hallo Horst,

Hallo denjo,

>

>danke für die ausführliche antwort. (mit bildern!)

 

war mir ein Vergnügen!

Ich kenne den Aufwand anderer Lautsprecherbauer nicht (genau), aber wir haben uns immer schon Mühe gegeben, das Beste aus einem Etat zu machen. Da in meiner niederbayerischen Heimat Niederbayern die Löhne niedriger als im Rest der Republik sind, kamen immer Lautsprecher dabei raus, die zumindest preislich mit den Wettbewerbern locker mithalten können ;-)

 

>so einen aufwand treiben sicher wenige hersteller,

>geschweige den selbstbauer... dass es sich auf den klang

>bezogen auszahlen könnte glaube ich aber schon.

 

Die bisher geschilderten Maßnahmen sind messtechnisch verifizierbar.

Alles was man messen kann, kann man auch hören.

Deshalb ergeben bessere Messergebnisse einen beseren Klang.

 

>

>dieser Thai-LSP scheint ähnlich mühevoll im aufbau:

 

In manchen Gebieten Asiens genießt Handarbeit immer noch einen sehr hohen Stellenwert ***g***

>

>http://www.norh.com/about/factory/cuttingrocks.jpg

>

>http://www.norh.com/about/factory/makingmarblenorhs1s.jpg

>

>

>gruss

>denjo

Einen schönen Tag wünscht Dir

Horst

 

 

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>... einen kenne ich schon, der mit Taktil unter seinem

>Vinyldreher experimentiert hat. Es wurde aber zumindest bei

>mir (was'n Wunder ...) kein Weltklasselaufwerk daraus,

>obwohl der "Effekt" gut hörbar war.

>

>Viele Grüße, Josef

>

>

>PS: Es ist natürlich ein Masselaufwerk, logo

 

Hallo Josef,

 

Ich meinte nicht Taktil unter dem Laufwerk sondern Taktil im Laufwerk. Die Konstruktion sieht so aus: eine MDF Platte unten, dann Taktil und dann die zweite MDF Platte oben. Mit entsprechenden Fräsungen wird der Antriebsmotor an die untere Platte montiert, das Tellerlager an die obere. Damit liegt Taktil zwischen Lager und Motor, was zu einer sehr guten Entkoppelung führt. Der Tonarm wird ebenfalls an die obere Platte montiert. Zischen Tonarm und Lager befindet sich eine schmale Fräsung auf der oberen Platte, damit die beiden Teile nicht auf der gleichen Platte sitzen. Damit ist auch der Tonarm vom Rest entkoppelt.

Das Ganze ist eine einfache aber sehr effiziente und langzeitstabile Konstruktion, die recht wenig kostet.

Vielleicht sollten wir das Teil auf den Markt bringen *grübel*

 

Bei Masselaufwerken habe ich unterschiedliche Erfahrungen mit Taktil gemacht.

Wenn mann ein leichtes Masselaufwerk auf eine Taktilplatte stellt, wird das Teil so gut entkoppelt, dass kaum noch Bass rauskommt. In so einem Fall ist es besser, das Ding auf eine schwere Platte zu stellen, damit deren Masse für einen kräftigeren Tieftonbereich sorgt.

Bei schweren Masselaufwerken hilft Taktil sehr gut.

 

Ich wünsch Dir was

Horst

 

 

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hallo Horst,

 

die fotos sind aus Bayern!! ;-)

 

>>Alles was man messen kann, kann man auch hören.<<

wie siehst du das in anbetracht des material-spezifischen klangs.

die spez. oberwellen, etc. kann man das auch messen?

 

gruss

denjo

 

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Hallo Denjo,

 

>>>Alles was man messen kann, kann man auch hören.<<

>wie siehst du das in anbetracht des material-spezifischen

>klangs.

>die spez. oberwellen, etc. kann man das auch messen?

>

"Materialspezifischen Klang" kann man auf unterschiedliche Arten messen.

Man kann diese Art von Tönen durchaus als den Obertonbereich des Lautsprechers bezeichnen. Sind sind in der Summe auch akustisch messbar und darstellbar – aber eben nur in ihrer Summe. Im Detail gibt es bessere Methoden.

Ich habe in einem früheren Beitrag unsere Methode zur Feststellung von Gehäusevibrationen geschildert. Diese Vibrationen bewirken einen „materialspezifischen Klang“, denn sie stehen in einer direkten Abhängigkeit zu dem Werkstoff, aus dem die Gehäusewand gefertigt wird.

Der Ton, der von einer vibrierenden Gehäusewand produziert wird, ist schwer messbar, da er sehr leise ist (trotzdem stört er, denn er wird auf das Musiksignal aufmoduliert und verändert es; man „hört“ also nicht den Ton selbst, sondern seine Auswirkung). Außerdem ist es für einen Lautsprecherentwickler wichtig zu wissen, wo genau (also an welcher Stelle) dieser Ton entsteht, denn aufgrund von internen Verstrebungen schwingt ja nicht die ganze Gehäusewand sondern nur ein Bereich von ihr. Deshalb ist eine (nahe liegende) akustische Messung untauglich.

 

Gruß

Horst

 

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