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ONY

THEL - Komponenten

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Hallo,

hat jemand Erfahrungen mit Thel-Komponenten?

Wenn mein LS-Projekt fertig ist stünde als nächstes Ersatz für meinen albs-Amp an.

Interessieren würde mich sowohl Phono, Pre und Accu-Sound.

Bin für jegliche Infos* dankbar.

GrußOny

 

*Preiswürdigkeit, Service, Lieferung, Klang............

 

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Hi Ony,

 

nicht exakt auf Deine Frage, aber denk mal drüber nach...

 

Ich habe von einigen Pass-DIY-fans Aussagen, die Thel-Produkte kannten und auch Pass-Eigenbauten. Die einhellige Meinung war, daß die Pass-Schaltungen noch deutlich besser Musik wiedergeben. Thel-Produkte sollen auch sehr gut sein, ohne Frage. Bei Pass käme aber "musikalischer flair und Beweglichkeit" hinzu. Thel sei eher "peußisch" klar, aber irgendwie auch leblos. Wenn ich mir überlege, wie alt zum Beispiel meine sagenumwogene Plinius SA100 MK3-Endstufe für viel Geld klanglich im Vergleich zu den Aleph4-Selbstbaumonos aussieht, dann kann ich das nur voll bestätigen, daß Freund Nelson schon was kann. Ich kenne keine andere Endstufe, die derart "neutral" zu klingen scheint.

 

Daher mein Tip: wenn Du nicht viele hunderte Watt Impuls brauchst (dafür wenige 100 W Abwärme bekommst) und Platine selbst herstellen (lassen) kannst, dann denke mal über Pass nach. Du sparst viel, viel Geld und bekommst garantiert Weltklasselösungen für Phono, Pre und Amp. Alle Pass-Geräte sind und waren nicht ganz ohne Grund oftmals Referenz in Zeitschriften - ohne Werbeanzeigen...

 

Frohes Basteln

 

Klaus

 

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Hallo Klaus,

ja, warum nicht.

Nur das mit den Platinen könnte ich nicht, aber vielleicht könnte ja jemand - gegen "Aufwandentschädigung" - das ganze als "einbaufähiges Modul" zusammenstellen?

Was hat das Ding den so an Eckdaten (Versorgungsspannung, Maße etc.)?

GrußOny

 

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http://www.passlabs.com/aleph.htm

 

Schaue Dir hier mal die Service-manuals an, da steht alles... Leider längere Ladezeiten.

 

Mein Tip:

 

Amp - Aleph3 2x30W, Aleph 5 2x60W oder Aleph 4 2x130W Impuls an 8Ohm, wählen je nach Box und verkraftbarer Abwärme.

VV - Aleph P 1.0 ist schon gut, 1.7 der Traum. FB + Vol.-Contr. s. meine threads hier.

 

Phono - Aleph Ono

 

Platinenvorlage für Aleph3,4,5 gibt es im Netz, den Rest leider nicht. Ich will mir bald Aleph P bauen, da könntest Du Dich ggf. mit ranhängen.

 

Wenn Du mal ein Aleph-Gerät probegehört hast, kennst Du dann den "Pass Klang", er ist immer gleich gut. Laß Dich überraschen. NUR: man sollte keine Mörderboxen ranhängen, die Alephs dämpfen nicht zu stark. Besonders gut laufen sie an LS mit simplen Weichen ohne wilde Effekte. Was die Alephs dann an Leichtigkeit bieten, hörte ich zuvor nur an fettesten Röhren. Wirklich die Obergänsehaut! Der Begriff Geschwindigkeit und Feindynamik wird neu besetzt. "Normale Amps" wirken plötzlich derat behäbig. Genug geschwärmt...

 

Gruß

 

Klaus

 

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Hallo, ihr zwei!

 

Kann ich's mir also jetzt schon sparen noch irgendwas zum Thema Thel zu schreiben? Hab ja eh eigentlich schon öfter alles, was mich betrifft dazu geschrieben ... ;-)

 

Grüße, Josef, Besitzer eines Majestic Phono-Amps und des aktuellen Music Amp - Pres.

 

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Hi Josef,

 

schreibe bzw. kopiere doch bitte noch mal, was Du zu Thel sagst. Vielleicht gibst Du ja Hinweise, die Interessierte zu Thel bringen und von Pass ganz abraten. Ony hat sich ja nicht auf Pass festgelegt, er sucht Infos... Viele unterschiedliche Meinungen sind dabei sicher wertvoll.

 

Thel bietet Fertigplatinen - das scheint Ony ja auch zu suchen. Wer keine Platinen wasteln kann, bekommt bei Pass eh ein mittelschweres Problem. Nette Beiträge im Pass-Forum über abgerauchte Geräte! "Hab doch nur den Transi falschrum reingelötet, macht das etwa was?".

 

Was mich von Thel abhält sind nur die Preise - auch wenn sie sicher fair sind! Wer Platinen erstellen kann, kann einfach viel Geld sparen. Darum ging es mir in meinem Hinweis.

 

Gruß

 

Klaus

 

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Hallo om,

 

>hat jemand Erfahrungen mit Thel-Komponenten?

 

Jaaa. Hab ich.

 

>Wenn mein LS-Projekt fertig ist stünde als nächstes Ersatz

>für meinen albs-Amp an.

 

Gibt es einen bestimmten Grund, Deine albs Endstufen auszutauschen? Gefallen sie Dir nicht mehr? Die albs sind sehr gut. Bleib dabei.

 

>Interessieren würde mich sowohl Phono, Pre und Accu-Sound.

 

Ich habe derzeit drei Doppelmono-Accusounds für meine Aktivboxen in Betrieb. Sie klingen gut und verbergen kein Detail, ähnlich wie Klaus es schon beschrieben hat. Ich habe auch einige albs MOS und DACMOS II Endstufen. Sie klingen etwas "weicher". Wenn ich demnächst die Aktivmodule zusammenbaue, die in die Boxen reinkommen und meine externen Doppelmonos ersetzen sollen, werde ich die albs Module nehmen.

 

Die Accusound ist nicht kurzschlussfest. Die Folgen davon mußte ich leider erst heute wieder persönlich erfahren. Ich habe nämlich beim Messen einen Kurzschluss gebaut. Das ging ein paar Sekunden gut, dann wurden die Transistoren trotz riesigen Kühlblechs so heiß, daß sie abgebrannt sind. Der übliche Rundumschlag: Endpötte mit lautem Knall explodiert (diesmal an der Mitteltonendstufe zum Glück nur 4 Stück), Gatewiderstände in Form eines netten Tischfeuerwerks abgebannt, Z-Dioden durch. Ist mir schon zweimal passiert. Ärgerlich ist es, wenn die volle Bestückunbg mit 10 Transistoren durch ist. Verdammte Arbeit! Die albs Module scheinen robuster zu sein. Und ich finde sie klingen anders, aber nicht schlechter.

 

Thel ist leider auch sehr teuer. Mein Tip: Tausch mal die Ausgangsrelais aus (Du hast sie ja schon länger, wie ich mich erinnere) und schon sind sie wieder perfekt. Wozu Neubau?

 

Viele Grüße, Marc

 

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Hallo Klaus (und ONY)

 

Zunächsteinmal will ich niemanden von Pass abbringen, ich habe ja ein sehr ähnliches Prinzip zu hause mit dem ich glücklich bin (Buscher SE 25 Amp).

Zum Majestic: Ich mag ihn gerne, er ist sehr flexibel und klingt klasse (besonders wenn er symmetrisch gefüttert wird) und es gibt ihn nicht mehr zu kaufen. Schwamm drüber.

 

Zum VX-Pro 2000: War schon zweimal defekt (und diesesmal hab ich nix versaubeutelt!), angeblich kam das noch nie vor. Fa. Thel ist recht kulant und repariert/tauscht zügig (meiner Erfahrung nach).

Klanglich empfinde ich ihn: schnell, sehr gut auflösend mit einem leichten Touch zum "erdigen" (starker Grundton und Bass), was eine gute "Körperhaftigkeit" fördert.

 

In meiner Kette, mit meinem Hörgeschmack, verbindet sich das wunderbar mit meinen 25W Klasse A Eintaktern von André Buscher (ca. 210 Euro pro Monoplatine und Netzteil, mit erlesenen Bauteilen und 24Std getestet und vermessen. DAS IST MEIN TIPP, huhu, Ony ...). Der Klang der Eintakter, ja, äh, leichtfüßig, detailreich, fein- und grobdynamisch prächtig (an meinen 91dB Cordas). Meine 240W Monos hab ich daraufhin verhökert ...

 

So, genug gejodelt, soll jeder prima Musikhören, egal, welche Marke oder Prinzip das ist.

 

Grüße, Josef

 

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Daß Gutes was kostet brauch ich keinem hier erzählen. Wem was wieviel wann wert ist wird jeder selbst entscheiden. Ich kaufe (meistens) Fertigplatinen, weil ich damit einfach schneller wieder zum Musikhören komme, da bin ich halt mit meiner Zeit geizig. Die Netzteile baue ich allerdings nach Möglichkeit selbst.

 

Gruß, Josef

 

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Hi, Marc!

Herzliches Beileid zu deinem Mißgeschick. Wäre mir das passiert, ich glaub, ich wäre für Stunden in Tränen aufgegangen ...

 

Viele Grüße, Josef

 

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Hallo Josef!

 

>Herzliches Beileid zu deinem Mißgeschick. Wäre mir das

>passiert, ich glaub, ich wäre für Stunden in Tränen

>aufgegangen ...

 

Danke. Aber so schlimm ist es auch wieder nicht. In dieser Hinsicht bin ich schon fast schmerzfrei. Dank meines servicefreundlich (das ist wirklich wichtig!) aufgebauten Verstärkers ist die Reparatur in einer Stunde gemacht. Habe nur dummerweise keine Endpötte mehr auf Lager, um am Wochenende reparieren zu können. Egal. Hab erstmal ne albs hingestellt.

 

Gruß Marc

 

 

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Hallo Klaus,

werd mich mal etwas mit Pass beschäftigen. Ein Kollege von mir ist ein Freund des Pass-Vertreibers für Deutschland hier in Nürnberg. Vielleicht kann mir der mal ne Phonovor zum "Pass-Klang" lauschen besorgen.

GrußOny

 

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Hallo Josef,

schön, daß Du doch was geschrieben hast!

Thel (evtl. auch Buscher) hätte für mich den Vorteil, daß ich meine Netzteile (bzw. Teile davon) weiter benutzen könnte. Desweiteren ist meine Freizeit (für dieses Hobby) eingeschränkt, sodaß ich, wie Du, auf Fertigmodule zurückgreifen muß.

 

>Buscher SE 25 Amp.

 

Hast Du nähere Infos (link)?

 

>Zum Majestic: Ich mag ihn gerne, er ist sehr flexibel und

>klingt klasse (besonders wenn er symmetrisch gefüttert wird)

>und es gibt ihn nicht mehr zu kaufen. Schwamm drüber.

 

Nimm bitte den Schwamm nochmal runter. Was war mit dem Teil? Wie ist der "Nachfolger"?

 

>Zum VX-Pro 2000: War schon zweimal defekt (und diesesmal hab

>ich nix versaubeutelt!), angeblich kam das noch nie vor. Fa.

>Thel ist recht kulant und repariert/tauscht zügig (meiner

>Erfahrung nach).

>Klanglich empfinde ich ihn: schnell, sehr gut auflösend mit

>einem leichten Touch zum "erdigen" (starker Grundton und

>Bass), was eine gute "Körperhaftigkeit" fördert.

 

Hast Du den mal gebrückt, also mit einer Direktverbindung CD>Amp verglichen?. B.T. schreib ja man würde ihn "nicht hören"?

 

>In meiner Kette, mit meinem Hörgeschmack, verbindet sich das

>wunderbar mit meinen 25W Klasse A Eintaktern von André

>Buscher (ca. 210 Euro pro Monoplatine und Netzteil, mit

>erlesenen Bauteilen und 24Std getestet und vermessen. DAS

>IST MEIN TIPP, huhu, Ony ...). Der Klang der Eintakter, ja,

>äh, leichtfüßig, detailreich, fein- und grobdynamisch

>prächtig (an meinen 91dB Cordas).

 

Hab nur 85dB, aber interessiert mich trotzdem.

 

>So, genug gejodelt, soll jeder prima Musikhören, egal,

>welche Marke oder Prinzip das ist.

 

Sowieso!

 

GrußOny

 

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Hallo Marc,

 

>Gibt es einen bestimmten Grund, Deine albs Endstufen

>auszutauschen? Gefallen sie Dir nicht mehr? Die albs sind

>sehr gut. Bleib dabei.

 

Nun, bei der "Bearbeitung" meiner LS durch meine "Ableger" wurde auch der Amp nicht verschont. Lautstärkesteller mech. überdreht, LED´s eingedrückt...sodaß zumindest ein "Redesign" ansteht. Mein Netzteil müßte ich auch mal überholen (13 Jahre alt), deshalb hatte ich ja vor geraumer Zeit mal wg. Sikorel-Elkos gepostet. Bei der Gelegenheit wollte ich mal sehen was derzeit so aktuell ist, vielleicht lohnt ja ein Umstieg?

 

Desweiteren schwächelt albs wohl etwas?! In der Homepage (akt. Dez01) ist die Preisliste immer noch im "Aufbau" und bei den Produkten gibt es anscheinend nur noch drei Amps und die akt. Phonovor. Keine Teile, Trafos, Elkos, Gehäuse.....Anscheinend pflegt H. Schmitt nur noch den ALPS-Vertrieb.

 

>Ich habe derzeit drei Doppelmono-Accusounds für meine

>Aktivboxen in Betrieb. Sie klingen gut und verbergen kein

>Detail, ähnlich wie Klaus es schon beschrieben hat. Ich habe

>auch einige albs MOS und DACMOS II Endstufen. Sie klingen

>etwas "weicher".

 

Erstaunlich, wo doch H. Stein die albs mal als "gnadenlos" beschrieben hat.

 

 

Wenn ich demnächst die Aktivmodule

>zusammenbaue, die in die Boxen reinkommen und meine externen

>Doppelmonos ersetzen sollen, werde ich die albs Module

>nehmen.

>

>Die Accusound ist nicht kurzschlussfest. Die Folgen davon

>mußte ich leider erst heute wieder persönlich erfahren. Ich

>habe nämlich beim Messen einen Kurzschluss gebaut. Das ging

>ein paar Sekunden gut, dann wurden die Transistoren trotz

>riesigen Kühlblechs so heiß, daß sie abgebrannt sind. Der

>übliche Rundumschlag: Endpötte mit lautem Knall explodiert

>(diesmal an der Mitteltonendstufe zum Glück nur 4 Stück),

>Gatewiderstände in Form eines netten Tischfeuerwerks

>abgebannt, Z-Dioden durch. Ist mir schon zweimal passiert.

>Ärgerlich ist es, wenn die volle Bestückunbg mit 10

>Transistoren durch ist. Verdammte Arbeit! Die albs Module

>scheinen robuster zu sein. Und ich finde sie klingen anders,

>aber nicht schlechter.

 

Tischfeuerwerk?! Tsstssss. Mensch Marc! Sylvester ist doch erst in 4 Monaten....

 

>

>Thel ist leider auch sehr teuer. Mein Tip: Tausch mal die

>Ausgangsrelais aus (Du hast sie ja schon länger, wie ich

>mich erinnere) und schon sind sie wieder perfekt. Wozu

>Neubau?

 

Ein befreundeter Maschinenbauer hat mir unvorsichtiger Weise angeboten aus 50mm Aluplatten ein Gehäuse zu fräsen. Mehr so aus dem Bauch heraus hab ich mir bei der Gelegenheit zwei neue Module gegönnt.

Das war 1999, so alt sind sie also noch nicht. Aber das Netzteil (Elkos) hat jetzt schon ein paar Jahre am Buckel.

 

Desweiteren "fahre" ich derzeit "passiv". Ab gehobener Zimmerlautstärke wird´s "seltsam". Wenn ich also mit dem "Redesign" anfange wäre evtl. auch ein "aktives Poti" bzw. VV zu überlegen. Und meine Linn Phonovor möchte ich auch gern mal auf den "Prüfstand" stellen.....also Baustelle!

 

GrußOny

 

 

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Hallo Ony,

 

schau mal in Dein Postfach!

 

>Desweiteren schwächelt albs wohl etwas?! In der Homepage

>(akt. Dez01) ist die Preisliste immer noch im "Aufbau" und

>bei den Produkten gibt es anscheinend nur noch drei Amps und

>die akt. Phonovor. Keine Teile, Trafos, Elkos,

>Gehäuse.....Anscheinend pflegt H. Schmitt nur noch den

>ALPS-Vertrieb.

 

Das habe ich anders gehört. Vor kurzem (einem halben Jahr) habe ich sogar Trafos gekauft. Den Papierkatalog gibts doch immer noch unverändert.

 

Mit der homepage ist es wirklich ein Drama bei der Firma. Die sieht immer noch wie vor Jahren aus. "Im Aufbau".

 

>Erstaunlich, wo doch H. Stein die albs mal als "gnadenlos"

>beschrieben hat.

 

H. Stein. Ein Thema für sich ...

 

 

>Ein befreundeter Maschinenbauer hat mir unvorsichtiger Weise

>angeboten aus 50mm Aluplatten ein Gehäuse zu fräsen.

 

Hmmm, hätten da 10mm nicht auch gereicht? Auf welchem Betontisch soll das denn stehen?

 

>Desweiteren "fahre" ich derzeit "passiv". Ab gehobener

>Zimmerlautstärke wird´s "seltsam".

 

Was heisst das denn?

 

>Wenn ich also mit dem

>"Redesign" anfange wäre evtl. auch ein "aktives Poti" bzw.

>VV zu überlegen.

 

Ein Motorpoti und FB vielleicht?

 

Viele Grüße, Marc

 

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Hallo Marc,

 

>Das habe ich anders gehört. Vor kurzem (einem halben Jahr)

>habe ich sogar Trafos gekauft. Den Papierkatalog gibts doch

>immer noch unverändert.

 

Aha!

 

 

>Mit der homepage ist es wirklich ein Drama bei der Firma.

>Die sieht immer noch wie vor Jahren aus. "Im Aufbau".

 

Eben.

 

>>Ein befreundeter Maschinenbauer hat mir unvorsichtiger Weise

>>angeboten aus 50mm Aluplatten ein Gehäuse zu fräsen.

>

>Hmmm, hätten da 10mm nicht auch gereicht? Auf welchem

>Betontisch soll das denn stehen?

 

Hihi. Klar, aber wenn man schon mal die Gelegenheit hat.....

Aus den 50mm Seitenteilen wurden ja noch die Kühlbleche(Blech-Hihi)rausgefräst. Frontplatte ist "nur 30mm" Deckel und Boden 15mm.

 

>>Desweiteren "fahre" ich derzeit "passiv". Ab gehobener

>>Zimmerlautstärke wird´s "seltsam".

>Was heisst das denn?

 

Die Endstufen lassen sich wohl nicht richtig aussteuern, die Ausgangsstufen der Quellgeräte machen schlapp. Da ich allerdings 95% Zimmerlautstärke-Hörer bin war mir dieser Kompromiss lieber als ein zusätzlicher Pre.

Beides wäre aber natürlich ideal, schon wg. der "Imp.-Fehlanpassung".

 

 

>

>>Wenn ich also mit dem

>>"Redesign" anfange wäre evtl. auch ein "aktives Poti" bzw.

>>VV zu überlegen.

>

>Ein Motorpoti und FB vielleicht?

 

Ne, der (Thel)Lautstärkeschalter ist schon klasse, muß auch nicht FB sein. Ich meinte OP-gepuffert als Impedanzwandler bzw. um die AMPs richtig aussteuern zu können.

 

GrußOny

 

 

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Hallo Marc,

 

>

>Thel ist leider auch sehr teuer. Mein Tip: Tausch mal die

>Ausgangsrelais aus (Du hast sie ja schon länger, wie ich

>mich erinnere) und schon sind sie wieder perfekt. Wozu

>Neubau?

>

 

welche Relais kannst du empfehlen? Etwa die mit Wolframkontakt von Thel :-)?

Würde mich interessieren, da ich auch eine ca. 12 Jahre alte DAC-MOS 200 besitze. Gibt es eine Möglichkeit höherkapazitive Netzteilelkos zu messen. Ich hab zwar ein C-Messgerät, jedoch hört das bei 2000 uF auf.

 

Gruß

Martin

 

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Hallo, Ony!

 

Zum Buscher - Amp: Ich habe in einem älteren Thread mal die Telefonnummer von André Buscher gepostet, du findest sie auch in den Kleinanzeigen von K&T (bin gerade inna Arbeit und hab sie nicht parat). Es gibt zwei Module: eines mit 25 und eines mit 50 Watt (für die Härtefälle). Tipp: Anrufen und Infomaterial anfordern (sehr gut gemacht).

 

Zum neuen Phono Preamp: Ich hab ihn noch nie gehört, kann also nix dazu sagen. Der Tuby hatte sich auch mal dafür interessiert.

 

Zum VX Pro 2000: Mein Eindruck geht auch schon etwas in Richtung "Charakterlosigkeit": Viele verschiedene Aufnahmen klingen sehr unterschiedlich (was natürlich der Rest meiner Kette unterstützt).

 

Bei Lust und Laune: Fahr mal bei mir vorbei, dann gibts Kaffee und Musik (wenn es dir nicht zu weit ist).

 

Grüße, Josef

 

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Hallo Josef,

 

>Zum Buscher - Amp: Ich habe in einem älteren Thread mal die

>Telefonnummer von André Buscher gepostet, du findest sie

>auch in den Kleinanzeigen von K&T (bin gerade inna Arbeit

>und hab sie nicht parat). Es gibt zwei Module: eines mit 25

>und eines mit 50 Watt (für die Härtefälle). Tipp: Anrufen

>und Infomaterial anfordern (sehr gut gemacht).

 

Hab sie gefunden. Danke für die Info!

 

>

>Zum neuen Phono Preamp: Ich hab ihn noch nie gehört, kann

>also nix dazu sagen. Der Tuby hatte sich auch mal dafür

>interessiert.

 

Schade. Hast Du Deine mal gegenüber Fertiggeräten angehört?

 

 

>Zum VX Pro 2000: Mein Eindruck geht auch schon etwas in

>Richtung "Charakterlosigkeit": Viele verschiedene Aufnahmen

>klingen sehr unterschiedlich (was natürlich der Rest meiner

>Kette unterstützt).

 

Aber "heraushören" kann man ihn doch?

 

 

>

>Bei Lust und Laune: Fahr mal bei mir vorbei, dann gibts

>Kaffee und Musik (wenn es dir nicht zu weit ist).

 

Verlockendes Angebot. 230km, hmmm mal sehen. Hast Du ein MC-System auf Deinem Scheu? Dann könnte ich meine Linto mitbringen.

 

GrußOny

 

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Hi, Ony!

 

>>Zum neuen Phono Preamp: Ich hab ihn noch nie gehört, kann

>>also nix dazu sagen. Der Tuby hatte sich auch mal dafür

>>interessiert.

>

>Schade. Hast Du Deine mal gegenüber Fertiggeräten angehört?

 

Ja, mit meinem Vanguard, das ist aber ein ziemlich unfairer Vergleich.

 

 

 

>>Zum VX Pro 2000: Mein Eindruck geht auch schon etwas in

>>Richtung "Charakterlosigkeit": Viele verschiedene Aufnahmen

>>klingen sehr unterschiedlich (was natürlich der Rest meiner

>>Kette unterstützt).

>

>Aber "heraushören" kann man ihn doch?

 

Es gibt halt Unterschiede zu anderen Preamps. "Irgendwas" hört man bei Bedarf heraus ... Musikhören mit ihm macht mir am meisten Spaß. (von allen Pres, die ich kenne)

 

>Verlockendes Angebot. 230km, hmmm mal sehen. Hast Du ein

>MC-System auf Deinem Scheu? Dann könnte ich meine Linto

>mitbringen.

Ja, das MCScheu, ob sich das (weil High Output) mit dem Linto verträgt, da hab ich so meine Zweifel. Aber mach nur.

 

Viele Grüße, Josef

 

 

 

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Hallöchen, Marc!

 

>H. Stein. Ein Thema für sich ...

 

-- Das macht mich neuuuugierig. Gibt es mehr von dir zu "diesem Thema"?

 

 

Grüße, Josef

 

 

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hallo!

 

also zum Thema "H.Stein" kann ich auch was beitragen, nach dem ich obige Threads aufmerksam verfolgt habe. Bei mir läuft zwar weder ein Verstärker von Thel noch einer von Alps oder ein Aleph XY.

 

Also folgendes: In meiner derzeitigen Kette läuft ein VV vom sagenumworbenen H. Stein, so ein Teil, das richtig gut Musik machen kann, allerdings auch in gewisser Weise eine Mimose, d.h. die Randbedingungen müssen unbedingt stimmen, sonst ists Essig *gggg* Also das wären: Das Netzteil muss höchsten Anforderungen genügen, sowohl in Hinblick auf Siebkapazität als auch auf Verdrahtung, Masseführung etc.weil sonst hast gleich einen Störabstand der eigentlich Störnähe genannt werden sollte. Und das betrifft nicht nur das Netzteil sondern auch die Netzzuleitung, auf die besonderes Augenmerk gelegt werden sollte, d.h. ohne geschirmtes Netzkabel ist nix zu machen....

 

Auf der Habenseite steht natürlich auch einiges: In so mancher Literatur ist zu lesen, dass bei Verstärkung durch nur eine Röhre für beide Kanäle die "Kanaltrennung" nicht unbedingt sehr hoch angesehen werden kann. Mag sein, bisher habe ich jedenfalls kein Übersprchen von links auf rechts und umgekehrt festgestellt, die Räumlichkeit des VV ist über jeden Zweifel erhaben :-)

 

Dass ich kein besonderer Freund von sogenannten "Alps-Drehschaltern" bin, hat sich ja vielleicht schon herumgesprochen. Die Dinger mögen zwar gut funktionieren, meinem "Ideal" von einem Signalquellenumschalter entsprechen diese Dinger jedoch nicht. Naja, wie auch immer, irgendwann wird diesr Alps-Schalter aus meiner VV rausfliegen. Alternativen? Beste Relais oder ein Umschalter von ELMA :-)

 

Der Lautstärkesteller, den ich gerade verwende ist auch so eine "Spezialkonstruktion" von H.Stein: ein lineares Poti mit Mittelanzapfung und eingelötetem Widerstand für eine "Quasi-Logarithmierung" der Kennlinie. Funktioniert soweit ganz gut. Der Teufel steckt so wie immer im Detail: Seit ich meine VV in ein Gehäuse eingebaut habe, d.h. Achsverlängerung bis zur Frontplatte, doppeltes Kardangelenk (vom Modellbaugeschäft, ein Präzisionsteil) zum Ausgleich des Achsversatzes ist der Motor vom Poti leider im Drehmoment zu schwach, um das Ding jetzt noch zu drehen *grrr* dabei dreht sich das Ding von Hand mit einem richtig satten und leichtgängigen Drehgefühl, wie man es sich nur wünschen kann. Naja, die Alps-Potimotoren sind halt keine TDI +gggg+ wobei, es ist eigentlich die Kupplung vom Motor zum Poti, die schlapp macht, den Motor hört man ja surren, während der Drehknopf schön ruhig bleibt....

 

Meine Endstufe:

Das ist ein anderes Thema, habe hier im Forum schon mehrmals darüber gepostet: Es handelt sich um eine "kleine Qualitätsendstufe" von Elektor und die klingt sehr gut. Wie sie sich im Vergleich zu einem Pass-Amp macht, weiss ich nicht, zu verschiedenen Rotel und Sony-Amps hat sie sich bisher mehr als wacker geschlagen.

 

schöne Grüsse,

 

Serious

 

 

 

 

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Hallo,

 

>Auf der Habenseite steht natürlich auch einiges: In so

>mancher Literatur ist zu lesen, dass bei Verstärkung durch

>nur eine Röhre für beide Kanäle die "Kanaltrennung" nicht

>unbedingt sehr hoch angesehen werden kann.

 

Das hängt von der räumlichen Anordnung ab und hat wenig mit der Schaltung an sich zu tun. Wenn aber die Röhren direkt nebeneinander stehen, ist das Übersprechen stärker als bei räumlicher Trennung.

 

>Mag sein, bisher

>habe ich jedenfalls kein Übersprchen von links auf rechts

>und umgekehrt festgestellt, die Räumlichkeit des VV ist über

>jeden Zweifel erhaben :-)

 

Übersprechen äußert sich in erster Linie bei höheren Frequenzen.

 

>Dass ich kein besonderer Freund von sogenannten

>"Alps-Drehschaltern" bin, hat sich ja vielleicht schon

>herumgesprochen.

>Alternativen? Beste Relais oder ein Umschalter von ELMA :-)

 

Meine Erfahrung zu Drehschaltern ist folgende: Bei falscher Schaltung spricht auch ein Elma Schalter über. Wenn die Quellen hochohmig sind, und man schaltet stur und ohne Zusatzbechaltung nur die Quellen um, nützt der beste Schalter nichts. Übresprechen durch Streukapaizitäten ist da. Bei niederohmigen Quellen wie gut konstruierte CD-Spieler ist das wiederum unkritisch. Welche Alps Drehschalter Du meinst, weiß ich nicht. Es gibt hunderte. Die Elma kann ich empfehlen, insbesondere in mechanischer Hinsicht.

 

Bei Relais hängt die Qualität genauso von der Beschaltung ab, insbesondere vom Layout. Ich hatte das selbst mal mit guten Relais gemacht, was jedoch im Übersprechen zwischen den Quellen keinen Vorteil gegenüber einem Schalter brachte. Es brachte sogar den Nachteil des Umschaltknackens, den ich unterdrücken mußte. Wenn man aber die nicht benötigten Quellen kurzschließt, ist natürlich Ruhe. Das ging bei mir aber nicht, da ich einen zusätzlichen Ausfnahmewahlschalter hatte.

 

>Der Lautstärkesteller, den ich gerade verwende ist auch so

>eine "Spezialkonstruktion" von H.Stein: ein lineares Poti

>mit Mittelanzapfung und eingelötetem Widerstand für eine

>"Quasi-Logarithmierung" der Kennlinie. Funktioniert soweit

>ganz gut.

 

Unorthodoxe Spezialkonstruktionen sind die Spezialität von H. Stein, wie mir scheint. Allerdings funktioniert auch ein logarithmisches Poti von Panasonic hervorragend, bei mir ohne erkennbaren Gleichlauffehler und mechanisch perfekt.

 

>Der Teufel steckt so wie immer im Detail: Seit ich

>meine VV in ein Gehäuse eingebaut habe, d.h.

>Achsverlängerung bis zur Frontplatte, doppeltes Kardangelenk

>(vom Modellbaugeschäft, ein Präzisionsteil) zum Ausgleich

>des Achsversatzes ist der Motor vom Poti leider im

>Drehmoment zu schwach, um das Ding jetzt noch zu drehen

 

Komisch. Da muß die Rutschkupplung wohl etwas schlapp sein. Sowas hatte ich bisher noch nicht. Reibt vielleicht die Achsdurchführung zu stark?

 

Viele Grüße, Marc

 

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Hallo Marc,

 

also mein VV hat insgesamt nur eine Röhre, d.h. es handelt sich um eine Doppeltriode, wobei jeder Kanal eine "Hälfte" der Röhre für sich beansprucht. Somti ist das einzige verstärkende Bauteil im Signalweg ein einziges Triodensystem.

 

Was den Drehschalter anbelangt, gehts mir nicht ums Übersprechen, das stört mich überhaupt nicht, so hochohmig sind die Quellenabschlusswiderstände nicht, ausserdem lässt sich ja bei allfälligem Übersprechen die übersprechende Quelle einfach ausschalten :-)

mir gehts viel mehr um die mechanische Qualität ( -> Drehgefühl) und um die Kontaktqualität ( -> Kratzen), was ja bei einem hochwertigen Gerät nicht vorkommen darf/sollte.

 

Das Poti das ich in meinem VV verwende ist eigentlich ein 4-Fach-Poti, wobei nur zwei Schleifbahnen verwendet werden. Auf Grund des hohen Reibungsmomentes durch die vier Schleifbahnen und den zusätzlichen Momentenbedarf durch die Achsverlängerung wird wohl die Rutschkupplung überfordert sein. Die Achsverlängerung ist übrigens in Kunstoff/Messing gelagert und dreht sich verspannungsfrei und seidenweich, aber eben doch zu viel Widerstand für den Poitimotor.....

 

mfG Serious

 

 

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Hallo Martin,

 

>welche Relais kannst du empfehlen? Etwa die mit

>Wolframkontakt von Thel :-)?

 

Genau die. Gibts sogar bei Conrad. Durch den voreilenden Kontakt wird wohl das schlimmste verhindert. Langzeiterfahrungen liegen mir selbst mit diesen Relais aber noch nicht vor. Alternativ kann man auch zwei konventionelle Relais parallelschalten. Dann hält langfristig wenigstens eins.

 

 

>Würde mich interessieren, da ich auch eine ca. 12 Jahre alte

>DAC-MOS 200 besitze.

 

Ich hatte mal die MOS 200 mit jeweils nur einem Relais. Man mußte am Anfang immer erst kurz etwas lauter aufdrehen, damit sich das Relais freibrannte. Ich habe die Relais dann ausgetauscht und schon gings wieder. Hast Du denn schon Probleme mit alten Kontakten?

 

>Gibt es eine Möglichkeit

>höherkapazitive Netzteilelkos zu messen. Ich hab zwar ein

>C-Messgerät, jedoch hört das bei 2000 uF auf.

 

Es gibt Messgeräte dafür. Man könnte bei geringer Wechselspannung, so ca. 1V, den fliessenden Strom messen und daraus den Blindwiderstand berechnen. Die Spannung darf aber nicht viel größer werden, da der Elko sonst Schaden nimmt.

 

Viele Grüße, Marc

 

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