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Marco

Kondensatoren

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hallo

meine frage ist

ich hab eine vorstufe mit einem kondensator im ausgang und eine endstufe mit einem kondensator im eingang (beide im signalweg)

ist dort jetzt nicht ein kondensator zuviel

ich tippe mal das der in der vorstufe zuviel ist oder hat der eine schutzfunktion

wäre nett wenn mir jemand helfen könnte

marco

 

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Hallo

 

Darüber würde ich mir keine Gedanken machen. Der Hersteller deiner Vorstufe wollten kein Risiko eingehen (Kombination verschiedener Hersteller). Die Ko´s in den Signalwegen sollen nur evtl. DC-Anteile raußfiltern und sind meistens wesentlich überdimensioniert (untere Übertagungsfrequenz = 5..10 x Grenzfrequenz). Zudem ist der Innenwiderstand deiner Vorstufe geringer als der Eingangswiderstand deiner Endstufe.

 

Tschau Pierre

 

 

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Hallo Marco

 

Also wenn Du Dir über die Schaltung absolut im klaren bist und Dich wirklich nicht "verschaut" hast, dann ist einer der beiden Kondensatoren unnötig. Also aus rein schaltungstechnischer Sicht ließe sich einer rausnehmen, im Zweifelsfall natürlich der kleinere.

Wenn ich ehrlich bin, denke ich mir, daß sich danach wahrscheinlich keine Unterschied feststellen läßt, aber einen Versuch ist es natürlich wert.

 

Bedenke aber, Du veränderst ein Gerät, was zu Garantieverlust führen kann. Zum anderen, und das sollte vollkommen klar sein(!), mach das nur, wenn Du Dich mit Elektronik auskennst und Du auch die Geräte in den Ausgangszustand zurückversetzen kannst.

 

Viel Spaß beim Basteln

 

Andi

 

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[strong]Hallo Andi[/strong]

 

Nur rausnehmen? Du must Ihn schon überbrücken, sonst ist der Signalweg unterbrochen.

Auserdem solltest du, wenn du das in deinem Vorverstärker machst nach der Modifikation mal ein Oszi anschließen und einen Sinus an den Eingang legen, es kann sein das du nur noch Halbwellen siehst (hängt mit der Bauart des Ausgangsendverstärkers zusammen).

 

[srong]Also Vorsicht!!![/strong]

 

Tschau Pierre

 

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Hallo Pierre

 

Weil es sich um einen SerienK handelt, muß man ihn, wenn man ihn rausnimmt, natürlich durch eine Drahtbrücke ersetzen, bzw brücken. Das ist natürlich klar und ich habe das von Marco natürlich erwartet, daß er das weiß, wenn er schon an einem Teil rumlötet...:-).

 

Wenn die Ausgangsstufe im Gleichtakt und nicht im Gegentakt arbeitet, dann müßte das genauso funktionieren. (Hauptsache, ein K bleibt im Signalweg)

 

Welchen Schaltungstyp meinst Du mit der Halbwelle?

 

Gruß

 

Andi

 

PS: >ich< will ja nix umbauen..:-)

 

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[strong]Hallo Andi[/strong]

 

Natürlich meine ich eine Gegentaktendstufe an einfacher Betriebsspannung ( Ausgangsmasse = Minus bzw 0V ).

Und hier erfolgt die Gegenkopplung nach dem Ko.

 

Tschau Pierre

 

 

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Hallo Pierre

 

Ja, das wäre eine Sache, wos nicht funktioniert.

 

(aber kleine technische Zwischenfrage: worauf wird bei symmetrischem Gegenkopplungskreis kekoppelt, wenn die Versorgungsspannung assymmetrisch ist ? Check ich nicht *grübel*)

 

gruß

 

Andi

 

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[strong]Hallo Andi[/strong]

 

Du kannst sie direkt gegenkoppeln ( ohne Ko ), da hier deine Signalmasse auch 0V ist und somit der Ruhelage deiner Ausgangsendstufe enspricht. DC-Gegenkopplung wird verwendet um DC-Offsets am Ausgang zu vermeiden (integrierte Schaltungen).

Kleiner Tip: sehe dir einmal Grunschaltungen vom TDA 2030 o. 2040 an, sie sind durch den OP leicht zu verstehen und zu finden. (Habe leider keinen keinen Scanner)

 

Tschau Pierre

 

 

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Hallo

 

Danke für das Bild der Schaltung. Ich kann aber darauf jetzt nichts "Besonderes" entdecken. Die Spannnungsversorgung ist doch symmetrisch.

 

Wir sprachen doch über einen Serienkondensator, der vor dem Ausgang sitzt und nach dem die Gegenkopplung ansetzt. Deine Schaltung selber ist, soweit ich es verstehe, "klassisch" dc-gegengekoppelt und auch symmetrisch versorgt.(der Eingangs-C ist natürlich klar)

Das einzige, was mir persönlich "suspekt" ist, ist der 22µF Kon vom Gegenkopplungsspannungsteiler auf die Masse. (wird schon seine Funktion haben, auch wenn ich es nicht verstehe...)

 

gruß

 

Andi

 

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[strong]Hallo Andi[/strong]

 

Könntest du diese Frage vieleicht etwas genauer stellen?

[em](aber kleine technische Zwischenfrage: worauf wird bei symmetrischem Gegenkopplungskreis kekoppelt, wenn die Versorgungsspannung assymmetrisch ist ? Check ich nicht *grübel*)[/em], speziell was du mit symmetrischem Gegenkopplungskreis meinst?

Die Frage nach dem 22uF Ko ist sehr einfach. In der Schaltung selbst wirkt er wie ein Hochpass, obwohl er ein Tiefpass ist. Er legt für tiefe Frequenzen (nahe 0Hz) Die Verstärkung auf ca. 1 fest. (Spannungsfolger) Für höhere Frequnzen zählt die normale Verstärkung.

Ich habe hier gerade eine Schaltung mit seperaten Bauelementen. Hier wird nach dem Ko gegengekoppelt. Das hat hier etwas mit dem Arbeitspunkt zu tuhen. (AB-Betrieb)

Eine andere Überlegung währe auch noch, um den Scheinwiderstand des Ko´s bei tiefen Freqenzen zu kompensieren.(bildet mit Lautsprecher Hochpass mit ca. 19Hz)

 

Tschau Pierre

 

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Guten Morgen Pierre

 

Es ging doch um die Verwendung eines SerienK vor dem Ausgang, um Gleichspannungsanteile auszufiltern.

 

"Natürlich meine ich eine Gegentaktendstufe an einfacher Betriebsspannung ( Ausgangsmasse = Minus bzw 0V ). Und hier erfolgt die Gegenkopplung nach dem Ko."

Klar, Du meinst eine (wie ich es bezeichne) asymmetrische Versorgungsspannung (+irgendwas und Masse). Dabei liegt aber der Ausgang des Verstärkers ohne Aussteuerung auf etwa halber U. Danach kommt ein C, um den Ausgang auf Masse zu ziehen. Wenn ich aber nach diesem die Gegenkopplung ansetze, dann weiß ich nicht, worauf ich dieses (um das Massepotential "symmetrische" Ausgangssignal) zurückführen soll. Das war eigentlich meine Frage, etwas unglücklich formuliert, ich weiß.

Da aber Deine Schaltung symmetrisch versorgt wird, verstehe ich nicht, warum Du dieses Beispiel anführst.

 

gruß

 

Andi

 

PS: Die Sache mit dem C in der Gegenkopplung ist garnicht dumm..:-).

 

 

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[strong]Hallo Andi[/strong]

 

Ich habe noch einmal nachgelesen. Meine Vermutung erweist sich als richtig. Der Mehraufwand, der durch diese Art der Beschaltung entsteht, begründet sich wie folgt, Zitat:[em][strong] Die Gegenkopplung vom Lautsprecherausgang setzt den Klirrgrad an der unteren Frequenzgrenze herab.[/em][/strong].

Ich habe auch schon eine Simulation mit Target 3001 gemacht. Das funktioniert sehr gut, allerdings ist bei Fb/10 die Ausgangsspannung am IC fast 10 mal so hoch. Für diese Sim. habe ich einen OP wie folgt beschaltet:

- vom Ausgangs-Ko (15,91uF) einen 10k R auf invert. Eingang

- invert.-Eingang 10k auf V+

- zw. Masse und V+ 2 x 1k in Reihe, von dort mit 10k auf nicht invert. Eingang

- von nicht invert. Eingang Ko (20uF) mit Sinusgenerator 100Hz - 10kHz

- Lastwiderstand 10R

- Messpunkte, vor und nach Ko gegen Masse

Übrigens das kostenlose Programm gibts unter http://www.ibfriedrich.com/

Das mit dem Bild hast du dir ja schon selbst erklährt (Missverständniss).

 

Tschau Pierre

 

PS: Viel Spass beim grübeln!

 

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Hallo Pierre

 

Die Gegenkopplung soll den Klirr reduzieren..dafür ist sie da :-)

 

Daß bei Frequenzen nahe null deine Spannung abhaut, ist auch klar. Da hängt ja die Gegenkopplung in der Luft. Da Du ja nach einem Hochpaß gegenkoppelst, ist dem Ausgangssignal ein Gleichspannungsanteil direkt aus dem OP egal. Der wird einfach nicht weggesteuert. Ich nehme an, der OP wandert auf einen Extremwert( auf Masse). Der Ausgang (nach C) wird sich auf U+/3 einstellen (3x10k Teiler), der inverse Eingang kriegt 2xU/3 und der op wird voll nach unten aussteuern (kann ja nix dagegen machen!)

 

 

Das mit der Gegenkopplung nach dem C scheint mir eine ziemlich heikle Sache zu sein. Ich persönlich würde es lassen. Einfach weil der op nicht stabil ist.

 

Also wenn ich Deine Schaltung nicht falsch verstanden hab (und das kann ja sein), dann arbeitet sie auf jeden Fall nicht ganz richtig.

 

Bitte um weitere Erklärung, sollte ich was nicht verstanden haben.

 

gruß

 

Andi

 

 

 

 

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Hallo,

 

versucht doch mal die Schaltung hier rein zu bekommen, dann weiß man worüber gesprochen wird.

 

Üblicherweise, wie die obige, ist es so, daß die Gleichspannung 100%tig gegengekppelt wird = Arbeitspunktstabilität, erreicht durch den Kondensator gegen Signalmasse. Die AC Gegenkopplung wird durch den Spannungsteiler bestimmt.

 

MfG

Peter

 

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Ich habe techn. Probleme mit meiner Hompage.

Ich bitte Euch, mir eine Email mit Eurer Email-Adresse zu schicken, da ich die Hompage wohl nicht so schnell zum Laufen bringen werde.

 

Danke Pierre

 

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[h1][font ]Die Schaltung[/font][/h1]

http://private.addcom.de/PierreOne/Schaltung.gif[/p][h2][font ]Die Spannungen in Abhänigkeit der Frequenz[/font][/h2]

http://private.addcom.de/PierreOne/Uout-F.gif

 

20Hz

 

http://private.addcom.de/PierreOne/20Hz.gif

 

50Hz

 

http://private.addcom.de/PierreOne/50Hz.gif

 

100Hz

 

http://private.addcom.de/PierreOne/100Hz.gif

 

200Hz

 

http://private.addcom.de/PierreOne/200Hz.gif

 

500Hz

 

http://private.addcom.de/PierreOne/500Hz.gif

 

1kHz

 

http://private.addcom.de/PierreOne/1kHz.gif

 

Ich habe die Schaltung mit Absicht an einem idealen OP simuliert. Die mir selbst gestellte Aufgabe war es, eine einfache und leicht überschaubare Simulation zu erstellen. Die alte Schaltung (Beschreibung im Forum) habe ich noch einmal leicht modifiziert und die Werte praxisnah angeglichen.

Was Die DC-Drift angeht so habe ich diese mit Absicht ignoriert, weil sie für meine Simulation irrelevant war.

 

Tschau Pierre

 

 

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Hallo Pierre

 

Die Probleme Deiner Schaltung hab ich Dir ja schon geschrieben.

Du hast meinen Schaltungsvorschlag im Briefkasten.

 

gruß

 

Andi

 

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