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Stone

Visaton Sub T40

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Hi,

 

habe seit längerer Zeit einen Canton Subwoofer (Plus C) mit den dazugehörigen Satelliten (PLus X) als Rearlautsprecher in meiner Dolby Digital anlage laufen. Hatte mir in den letzten Tagen überlegt ob ich mit mit dem Chassis des Canton Subwoofers (30cm) einen aktiven Sub baue.

Dies habe ich nun getan und mir ein Aktivmodul von Kompa (oder so ähnlich, das Teil befindet sich gerade nicht hier) und die Gehäuse teile von nem Visaton Sub T-40 geholt und zusammengebaut. Das Ding läuft auch schon und macht auch netten Bass aber nicht so heftig wie ich gedacht hatte. Muss in das Gehäuse wirklich ein 38er oder sogar wirklich der TIW 400 von Visaton rein damit das ganze gut klingt?? Könnte ich da auch zur Not ein AXX 1515 von Raveland rein? oder ähnliches?

 

Grüße

 

Stone

 

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hi stone

 

warum hast du das canton-chassis nicht in seinem alten gehäuse gelassen? (plus kleines extragehäuse für das aktivmodul)

durch die aktivierung ändert sich zwar die abstimmung etwas (das gehäuse kann kleiner werden) aber es sollte allemal besser passen als ein gehäuse von einem x-beliebigen anderen lautsprecher.

du kannst leider auch nicht irgendeinen 38er nehmen und in das gehäuse eines anderen 38er schrauben. sowas solltest du anhand der TSP mit einem simulationeprobgramm durchrechnen (gibt es auch kostenlose im net, z.b. basscad, speaker pro, usw).

zum axx1515 gibt es einen bauvorschlag aus der hobby hifi.

 

also ich würde das cantonchassis zurück in sein altes gehäuse basteln, die frequenzweiche umgehen und den LS direkt mit dem aktivmodul verbinden.

 

viel spass

steffen

 

 

 

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Also ich habe den Canton nicht in der Cantonkiste gelassen weil das Teil mir nicht tief genug ging, also dachte ich (anscheinend blauäugig?) das mehr Volumen auch mehr oder bzw. tieferen Bass mit sich bringt. KOnnte das Chassis in der neuen Kiste (von Visaton die) nur ganz kurz hören und war vom KLang an sich schon ganz begeistert nur dachte ich das es etwas tiefer gehen würde. Ich werde das Chassis morgen oder übermorgen nochmal in die alte Kiste einbauen und direkt vergleichen.

Noch eine Frage. Ich habe ein Buch in meinem Bücherregal gefunden von 1986 von Berndt Stark mit dem Titel "Lautsprecher Handbuch". Kann ich damit noch was anfangen oder ist alles was dort drinsteht überholt und antiquiert oder womöglich schon gar nicht mehr wahr?

 

Grüße

 

Stone

 

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Hallöchen!

 

Also, wenn Du den Canton im bisherigen Gehäuse statt passiv aktiv betreibst (ohne Bassanhebung durch das Verstärkermodul), mußt du durch das eigentlich fehlabgestimmte Gehäuse sogar mit einem schlankeren Tiefbass und einer etwas höheren Grenzfrequenz rechnen. Du kannst aber versuchen, daß Bassreflexrohr zu verlängern (im Rahmen bis zu ca. 30%), dadurch wird das Gehäuse tiefer abgestimmt, Du verlierst etwas Wirkungsgrad, das kannst Du aber ja dank Aktivtechnik problemlos kompensieren, erhältst aber auf jeden Fall eine tiefere Grenzfrequenz. Allerdings verschlechtert sich so auch etwas das Ausschwingverhalten im Bereich der Abstimmfrequenz des BR-Gehäuses, also im Tiefbass, dies stellt aber meist einen akzeptablen Kompromiss dar. Aufgrund des geringen Aufwands ist es jedenfalls einen Versuch wert... Allerdings stellt sich auch die Frage, wie leistungsfähig das Canton-Chassis überhaupt ist; vor allem die max. lineare Auslenkung wäre von Interesse.

 

Den Treiber in ein beliebiges Gehäuse zu stecken, z.B. in das genannte Visaton, könnte höchstens durch einen glücklichen Zufall ein akzeptables Ergebnis bringen. In Deinem Fall ist das Gehäuse Deiner Beschreibung nach wahrscheinlich zu groß und zu tief abgestimmt, was zu einem sehr frühen Abfall des Schalldrucks zum Tiefbass hin führt. Du könntest es aber mit Eckaufstellung probieren...

 

Das Stark-Handbuch ist ein echter Klassiker, die Grundlagenkapitel sind immer noch des Lesens wert, die Bauvorschläge sind allerdings nicht mehr zeitgemäß. Einige Gehäusevorschläge wie das Eckhorn erfreuen sich aber immer noch großer Beliebtheit. Zum Neukauf des Buches würde ich heute nicht mehr raten, da gibt´s doch einiges zeitgemässeres als die Stark-Ideologie (z.B. Heinzerling oder Dickason), wenn´s aber eh´vorhanden ist, solltest Du es Dir auch reinziehen...

 

Schöne Grüße, Günther

 

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Hi,

 

also kann ich das Canton Chassis nicht in dem Gehäuse verwenden.

In der Klang und Ton 04.2003 wurden einige Chassis vorgestellt. Darunter ein Peerless CCX 315, das mit 128 Euro auch noch bezahlbar ist und laut K+T ein Bassreflexgehäuse mit 200-300 Litern braucht. Wäre doch genau das ideale. ISt das machbar oder auch schlecht? Den Bassreflexschacht des SUB T-40 kann man ja recht schnell mit einem Brett zumachen und ein anderes Bassreflexrohr einbauen. Ansonsten wenn das alles nichts bringt oder unwahrscheinlich ist das es zu einem befriedigenden Ergebnis führt werd ich wohl oder übel auf das Chassis von Visaton sparen müssen da ich die Kiste nicht wegschmeissen möchte weil da ja doch einiges an arbeit drinsteckt.

Vielleicht könnte man ja auch bis ich das Visatonchassis habe einfach das Gehäuse durch ein Innenbrett verkleinern??

 

Grüße

 

Kai

 

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ach so. Ich habe keine Ahnung was das für ein Chassis überhaupt ist von Canton. Da steht hinten nichts drauf ausser ein kleiner Aufkleber wie von einem Preisschild im Supermarkt. Dort befindt sich die aufschrift "Canton 35.00". Kann man die lineare Auslenkung irgendwie messen ohne Hilfsmittel??

 

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Hallöchen!

 

Wie groß ist das Visaton-Gehäuse denn...?

Die lineare Auslenkung messen kannste leider nicht, es sei denn, die Schwingspule ist so hinterlüftet, daß Du den Schwingspulenüberhang sehen kannst. Ansonsten mußt Du Dich auf Herstellerangaben verlassen.

Der Peerless ist nicht schlecht, allerdings ist die Membran recht weich, der Bass also nicht übermässig trocken. Wenn Du einen eher weichen und fülligen Bass bevorzugst, stört das nicht. Den Peerless gibt´s übrigens auch noch deutlich günstiger...

 

Schöne Grüße

 

 

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Hallöchen, Kai!

 

Wie wär´s mit ´nem Eminence Delta 12L, ein rel. weich aufgehängter 30 cm Semi-PA-Treiber, elektrische Belastbarkeit 300Watt, guter Wirkungsgrad, stabile Papiermembran, läuft ideal in 200 Litern BR (trocken, druckvoll, tief) und ist für ca. 70,- Euro zu haben, damit also ca. 30,-Euro günstiger als der Peerless.

Allerdings hat der Eminence weniger linearen Hub als der Peerless, ca. 5 zu 9mm, für Heimanwendungen reicht das aber dicke... Das Chassis ist aber keine Schönheit, hat nur einen schlichten Stahlkorb.

Klanglich ist das Teil aber wirklich überzeugend!

 

Schöne Grüße, Günther

 

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Guten Morgen Günther,

 

wo bekommt man denn den Eminence für ca. 70 Euro? Das günstigste was ich bis jetzt gesehen habe ist für 88 Euro bei www.music-town.de

Ist das denn der Eminence Delta 12LF weil einen 12L hab ich nirgendswo gesehen.

Weniger linearen Hub bedeutet was genau?

 

Grüße

 

Kai

 

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Hi, Kai!

 

Ich meine natürlich den Delta 12LF, ich hab´nur das F vergessen... :-)

Der lineare Hub meint den Schwingspulenüberhang, d.h. wieviel die Schwingspulenwicklung über die vordere Polplatte übersteht. In knapp diesem Bereich schwingt das System mit gleichstarkem Antrieb, schwingt es darüber hinaus läßt die Antriebskraft nach, da dann die Schwingspule sozusagen nur noch Teile des Magnetspaltes "sieht", das Signal wird dann komprimiert... Irgendwann ist dann natürlich auch die maximale mechanische Auslenkung erreicht, d.h. die Zentrierspinne und Membransicke läßt keine weitere Auslenkung mehr zu, hier kommt´s dann zu massiven Verzerrungen bis hin zur mechanischen Beschädigung oder Zerstörung.

Anhand der linearen Auslenkung kannst du also sehr genau die Bassdynamik eines Treibers beurteilen; für einen 30 sind aber die 5mm des Eminence völlig ausreichend für Heimzwecke...

Haben kannste den Eminence bei mir...

 

Schöne Grüße, Günther

 

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Hi Günther,

 

wann kann er bei mir sein und wie soll ich bezahlen?

schreib mir doch einfach eine mail.

commander.stone@gmx.de

 

Grüße

 

Kai

 

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