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holger_63

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Über holger_63

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  1. Hallo zusammen, ein paar Erklärungen.. ;-) Zum mechanischen Teil: Alles was wackelig ist, kann zum mitschwingen angeregt werden, was ja eventuell zu Klangveränderungen führen kann. Ich weiss nicht, ob vibrierende Kondis oder Transistoren ein Signal wahrnehmbar verfälschen, aber mikrofonieempfindliche Röhren tun dies sicherlich, also kann es jedenfalls nicht schaden, wenn alles möglichst fest sitzt. Völlig überflüssige Plastikverstrebungen unter dem Laufwerk, die klappern wenn man sie anstösst, sind jedenfalls sicher nicht gut.. Abgesehen vom klanglichen Aspekt hat mich aber auch das laute Betriebsgeräusch des players genervt, und das wurde deutlich verringert, es ist jetzt auch bei sehr leiser Musik nicht mehr wahrnehmbar. MKS-Kondensatoren parallel zu Elkos verringern deren Widerstand zu hohen Frequenzen, MKS deshalb, weil ich schon 1uF haben wollte und alles was besser ist auch größer ist, also nicht unter die Platine passt.. Der original IC ist ein ziemlich lahmes Teil, Anstiegsgeschwindigkeit war glaub ich 1V/usec, der neue liegt immerhin bei 6V/usec., ausserdem ist er breitbandiger, rauschärmer, kurz messtechnisch besser und dabei kompatibel zum Original. Man fragt sich, warum so ein Teil, für das ich gut 3€ bezahlt habe und das für Denon wohl für einen Bruchteil zu beziehen ist, nicht gleich eingebaut wird. Aber man muss sich ja Spielraum für bessere (teurere) Modelle lassen. Und Elkos im Signalweg, das geht ja nun mal gar nicht! Niemand käme auf die Idee, vor seinen Hochtöner einen Elko zu setzen, es sei denn um einen zu guten Hochtöner an einen schlechten Tieftöner anzupassen :-) Zu Beginn hatte ich diese Elkos gegen Audyn caps getauscht, bevor ich die anderen Umbauten gemacht habe, und das klang schon so viel besser, dass ich dachte, ok, mit dieser Kiste geht doch wohl noch mehr! Daher kamen die Audyns wieder raus und die Mundorf supreme rein, weil ich diese auch für meine Lautsprecher verwendet habe. Das scheinen mir die besten zu sein, zumindest von denen, die ich ausprobiert habe. Und, na gut, doch noch was zum Klang. Als ich anfangs nur die Audyn caps drin hatte, führte dies überraschderweise erst mal zu einer kleinen Umstellung der Lautsprecher! Ich hatte ja damit gerechnet, das es "klarer" werden würde, und das tat es ja auch. Alles war deutlich besser zu hören, jedes Instrument klarer von anderen abzugrenzen, Stimmen deutlich authentischer, kurz, alles war durchhörbarer und klang viel echter, am besten nachvollziehbar an Stimmen. Womit ich nicht gerechnet hatte, war die Zunahme an Bass.. Es war auch hier größere Klarheit vorhanden, aber auch viel mehr power! Die reinste Bassgewalt :-) Jedenfalls musste ich die Lautsprecher ein wenig mehr in den Raum rücken. Das war auch deswegen überraschend, weil die Elkos 10 uF hatten, und die Audyns nur 1 uF. Dank meines gefährlichen Halbwissens rechne ich da eher mit einer Beschneidung im Bass, wenn auch in einem Bereich, den meine Lautsprecher sowieso nicht wiedergeben können.. So.. Ergebniss Vollumbau: siehe oben, nur alles mehr ;-) Ich versuch mal es zu beschreiben. Stimmen, da greife ich gern auf CDs von Mariza, Joyce oder Sara K zurück, da ich diese sozusagen im Schlaf kenne. Btw alles Frauenstimmen.. Es ist einfach jetzt viel mehr dieses berühmte "als ob sie im Raum wäre" da! Man hört kleine Modulationen, Atemgeräusche, Dynamik, wo vorher vergleichsweise alles flach war, im Brei unterging. Es klingt sehr viel echter. Das ist nicht nur bei Stimmen so, sonder in allen Bereichen. Beispielsweise gibt es in Mahlersinfonien öfters sehr leise Stellen, in denen nur die Kontabässe einen tiefen Teppich bilden.. das hab ich schön gesagt :-). Jetzt ist aus diesem tiefen gleichmässigen Ton plötzlich eine Ansammlung mehrerer Bässe geworden, man hört Modulationen der Bögen, kleines an- und abschwillen der Lautstärke, man hört die Klangfarbe des Instruments. Langer Rede kurzer Sinn: man hört mehr! Es hört sich mehr an wie echt, wie live. Ich hoffe, das ist irgendwie nachvollziehbar.. Ach ja, Fotos habe ich keine gemacht.. Vorher-Fotos sind ja jetzt auch nicht mehr drin.. Grüße, Holger
  2. Hallo! Ich habe mich jetzt doch mal wieder eingehender mit der Klangmaterie befasst, nachdem ich vor einiger Zeit meine Röhren verkauft habe und Musik nur noch so nebenher gehört habe.. Meine LS hatte ich ja noch, und einen Amp vom Hubert.. ab in ein Acrylgehäuse, Denon dvd1940 als cdp, und ich war erstmal glücklich.. erstmal. Wie das so ist.. ganz zufällig hab ich dann den dvd player doch in seine Einzelteile zerlegt und nach Verbesserungsmöglichkeiten gesucht. Zuerst das grobe :-) Mittels Zange und Uhu habe ich ne Menge Plastik entfernt und den Rest beruhigt.. Tod dem klappern!! 5.1-Ausgang brauch ich nicht, also raus mit der Platine. Dann hab ich im Signalweg einen KIA4558 IC entdeckt und für verbesserungswürdig befunden, hab ihn ausgetauscht gegen einen NJM2043. Ausserdem die Elkos am IC gegen PS Elkos getauscht, dazu ein paar MKS als Parallelkondis zu einigen Elkos.. Und dann waren doch glatt 4 Elkos als Koppelkondensatoren verbaut. Da sind jetzt supreme caps drin, was eine ziemliche Fummelei für nen Grobmotoriker ist ;-) So, das alles hat mich keine 70 Euro gekostet, den Großteil verschlingen natürlich die supreme caps. Ich hab auch alles auf einmal gemacht, ob also der ic Austausch allein zB etwas gebracht hätte? Keine Ahnung! So jedenfalls kann ich nur sagen, dass das Ergebniss unglaublich ist! Für fast umsonst :-) Klangbeschreibungen erspar ich mir, hier weiss wohl jeder was gut ist.. Gruß, Holger
  3. Sorry hab vergessen mich für die Antworten zu bedanken.. Mach ich also hiermit ;-)
  4. Hallo! In meinem Denon dvd1940 sitzt ein 4558P.. Hat jemand Vergleiche mit anderen ops gemacht oder was kann man sinnvoll einsetzen? Danke und Gruß, Holger
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