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Ikarus

Doppel-Lautsprecher

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Ich besitze ziemlich große Dreiweg-Bassreflex-Boxen (Nennleistung 250W Dauerbelastung). Die Basslautsprecher sind jeweils doppelt vorhandenden, d.h. es sind zwei identische 10"-Lautsprecher unmittelbar hintereinander montiert. Man könnte dies als akustischer Serienschaltung bezeichnen.

Ich würde mich freuen, wenn Jemand zu dieser Anordnung etwas Kompetentes sagen würde.

 

Gruß

Rolf

 

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Mahlzeit.

 

Das von Dir beschriebene Prinzip ist mir schon länger von "Lautsprecher Teufel" aus Berlin bekannt.

Der M6000, ein relativ großer subwoofer besaß 2 Tieftöner in einem Baßreflexgehäuse hintereinander angeordnet. Das Bassreflexrohr mündete dabei in das Teilgehäuse des hinteren TT.

Durch dieses "Tandemprinzip" erspart man sich jede Menge Gehäusevolumen und erreicht eine sehr tiefe untere Grenzfrequenz. Der M6000 wurde zwar soweit ich weiß aus dem Programm genommen, aber sehr wahrscheinlich bekommst Du bei Teufel noch mehr Informationen zu dieser Bauart.

 

 

MFG

Jake

 

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Hey Jake,

 

danke für den ersten Hinweis. Das mit der unteren Grenzfrequenz ist richtig: Bei der Auswahl, damals, als ich die Boxen kaufte, war die Resonanzfrequenz von rund 25 Hz das Auswahl-Kriterium. Ich liebe es, wenn die Bässe sanft und weich kommen, aber trotzdem die 32-fuss-Pfeife im Bauch spürbar ist.

 

Ich hoffe, daß doch Jemand im Forum noch mehr weiß.

 

Gruß, Rolf

 

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Das ganze schimpft sich auch compound-anordnung.

durch diese anordnung kann man vas halbieren, auf kosten des wirkungsgrades zwar , aber im endeffekt aus einem nur noch halbsogrossen Volumen genauso tiefe abstimmung erreichen ...

Dabei gibt es aber auch verschiedene Versionen, wie man dieses Prinzip "verbauen" kann ...

Entweder zeigen die chassis in dieselbe Richtung, d.h. sie sind einfach hintereinander , oder aber ihre magneten zeigen zueinander (und die ls selber sind verpolt angeschlossen ...) oder ihre membranen schauen sich an ...

Sinn und zweck ist immer die halbierung des Vas.

Ausserdem sollen angeblich durhc die koppelung der beiden chassis sich auch chassisparameter "herausmitteln", sprich durch die koppelung dieser beiden burschen etwaige Fertigungsbedingte Toleranzen aufgehoben werden ...

(beispiel: der gf250 vorne hat 32 Hz fs, der hintere leicht abweichende 35Hz , das wird herausgemittelt, die parameter sozusgen "optimiert")

Schimpft sich auch Push-pull anordnung oder isobaric (wobei die den äusseren tmt auch noch im mittelton haben arbeiten lassen, der innere treiber hingegen nur im tt beschaltet war.

 

daedalus

 

 

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Hallo daedalus (hallo pappi...?)

 

Danke für die Information, das hat mich schon etwas erhellt und ich kann mir mithilfe der Physik einiges "zusammenreimen". Ich werde auch mal auf eigene Faust bei kompetenten Leuten nachfragen. Bei meinen Boxen (ViFa-Bestückung) sind tatsächlich das vordere und hintere Bass-Chassis unterschiedlich. Es kann allerdings gut sein, daß man für den vorderen (sichtbaren) Lautsprecher einen etwas edleren genommen hat, damit die Boxen "geldiger" aussehen, sie waren nicht ganz billig. Das mit dem Wirkungsgrad ist nicht so sehr wichtig, ich habe ungefähr 300W Verstärkerleistung auf jedem Kanal, das kann ich nicht voll nutzen. Allerdings fallen die Lautsprecher dadurch auf, daß sie (auch Hoch- und Mittelton) extrem große Magnete haben, sozusagen ein Doppelpack; das ist dem Wirkungsgrad wohl nützlich.

 

Ich hätte allerdings gedacht, daß meine Frage mehr der hier im Forum vertretenen Gurus auf den Plan ruft, schließlich handelt es sich bei der Konstruktion nach meiner Auffassung um etwas Interessantes.

 

Ich werde es demnächst mal mit einer anderen Frage versuchen, etwa von der Qualität "Welchen Einfluß hat die Art des verwendeten Lötzinns auf den Klang eines CD-Spielers" oder "Welchen minimalen Biegeradius dürfen Leitung bei der Lautsprecher-Innenverkabelung haben".

 

Nochmal danke und Gruß

Rolf

 

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