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Filmkritik: Das Göbbels Experiment

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Kurz über Göbbels.

 

Paul Joseph Goebbels (* 29. Oktober 1897 in Rheydt, heute ein Stadtteil von Mönchengladbach; † 1. Mai 1945 (Freitod) in Berlin) war einer der einflussreichsten und populärsten Politiker während der Zeit des Nationalsozialismus. Neben zahlreichen anderen Staats- und Parteiämtern leitete er das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda.

 

Es gibt ein Zitat von Goebbels, es lautet ungefähr, wenn wir den Krieg gewinnen, sind wir die größten Menschen aller Zeiten, wenn wir verlieren, die größten Verbrecher. Die Sieger schreiben die Geschichte, so ist das nun mal.

 

Hitler weint vor Freude, bleiben sie mein Guter Freund das ganze Leben lange. Schrieb mal vor langer Zeit 1931 Göbbels, der fast größte im SS Staat damals. Warum man sich eine Dokumentation von Michael Kloft im Kino anseiht? Nun weil man dazu überredet wird, und ja ich habe es nicht bereut. Michael Kloft ist sowieso ein Genie, hat er doch bei der 6 teiligen Serie Hitlers Helfer 1 + 2 alles gemacht, und das fantastisch gut. Kloft ist ne Art österreichischer Hugo Portisch, mit anderer Stimme. Udo Samel spricht hier im deutschen Original, es gibt aber auch eine internationale Version in Englsicher Sprache wo der Spreche dann Kenneth Brannagh ist.

 

Tagebücher sind es, die Göbbels geschrieben hat, bis er gestorben ist. Von 1924 – 1945 wurde geschrieben, Lutz Hachmeister hat den Film als Regisseur geführt, er ist mehr als gut. Denn die ganzie Geschichte besteht aus Tagebucheinträgen im Off gesprochen, aus alten Filmstücken, Filmschnipseln, Tonbandaufnahmen, einfach gut. Man sieht wie Göbbels groß wurde, wie er als Ausbügler vom Staat gearbeitet hat. Nun Hitler hat ja die Juden töten wollen, er machte sie verantwortlich für alles, und Göbbels hat dann einfach lauthals verkündet, das man den Juden das Maul stopfen müsse.

 

Unglaublich die Intensität wie sie eingefangen wurde, gigantisch die ganze Dokumentation über diesen Wahnsinnigen Helfer von Adolf Hitler. Kein persönliches Kommentar, nur Fakten und Informationen, einfach gut, so sollten viel mehr Dokumentationen sein.

 

Die Bilder die zu den Tagebucheinträgen gewählt wurden waren sehr gut. Z.B. als Hitler gegen den Marxismus geredet hat, und die Leute aufs tiefste erschüttert und ergriffen sind, und dann seine Worte mit Amen schließt, man sieht wie das Volk jubelt, so was hat es noch nie gegeben, das Volk war begeistert.

 

Die Sportpalastrede vom Führer, ein bißchen zu wenige Aufnahmen die man sieht, aber dafür sieht man wirklich die ganzen Mimiken die Hitler von sich läßt. Und unglaublich, 1933 ist er von der Presse anerkannt, als nie zu vor dagewesen, als Genie gefeiert.

 

Eigenartig das Göbbels als Mann zwar lebte, aber nie so geil auf seinen Frauen waren, für ihn waren Frauen so was wie Engeln, Geschöpfe, die Hitlerjugend war ihm wichtiger, sie anzuschauen, es machte ihm Freude, überall waren Hakenkreuzfahnen, Göbbels in seinem kranken Gemüt erfreut, endlich hat er was das er als Religion ansehen kann, Zuerst die Partei dann die Frau, dann die Kirche.

 

Alles wurde sauber eingefangen. Erschütternd wie viel da noch zu lernen ist, wie egal die Vergangenheit ist, sie ist 60 Jahre vorbei, leider war sie so, was solls, richten wir uns auf die Gegenwart, Tschetschenien, Irak, Iran, wer hat das World Trade Center gesprengt? Aber so als Geschichtliche Vergangenheitsverfilmung ist das super.

 

Weltschmerz und Vernichtungswut prägten Göbbels. Toll an dem Film, kein Kommentar, selber müßte man eben nachdenken bei dem Film, nur Göbbels redet, ein Hoch auf den Regisseur und Michael Kloft.

 

93 von 100

 

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