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Tuvok

Filmkritik: Dogtown Boys

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Handlung:

 

Die berühmten Z-Boys, die in der Nähe von Malibu Beach in einem Stadtteil von Dogtown aufgewachsen sind, deren Leben und deren Liebe zum Skateboard fahren wird hier gezeigt. Man sieht wie die damalige Zeit abgelaufen ist, wer wen gefunden hat, wie die damaligen Skateboardgrößen gelebt haben, wie sie aufwuchsen. Darunter die Geschichte von STACY PERALTA, die Story der besoffenen Mutter PHILAINE, die eigentlich wie eine Hure wohnt und lebt.

 

Und wie hat alles angefangen? In Venice Beach gab es damals eine Wasserknappheit, darum mußte die Bevölkerung darauf verzichten das sie die Swimming Pools mit Wasser füllt, und so kamen damals einige Jungs auf die Idee illegal in Swimming Pools Ihre Kunststücke zu zeigen.

 

TONY, JAY und SID sind die besten Kumpel, bis sich das Interesse der Öffentlichkeit auf TONY zieht, der ein hervorragender Skater ist und der waghalsige Sprünge als einer der ersten wagt, sicher weltweit gesehen, und so kommt es dann natürlich zum Bruch der Freunde und der Clique.

 

Eines Abends taucht ein Sponsor auf, einer der größten Skateboardhersteller der USA, TOPPER BURKS (Johnny Knoxville), der natürlich auch mehr Geld will und für seine Kampagne ein neues Gesicht sucht das noch dazu skaten kann, was SKIP den Chef der Gruppe zur Weisglut treibt und daraufhin zertrümmert er alles was er hat, schließlich hat er die Jungs aufgebaut und die Idee gehabt Skaten hoffähig zu machen.

 

STACY ist der letzte der bleibt und auch er verdünnisiert sich aus der Gruppe. TONY skatet nun für TOPPER hat dann Geld und Weiber, das was er immer wollte. JAY verliebt sich in KATHY, der Schwester von TONY, das gibt auch Probleme. Sie war übrigens die Exfreundin von STACY. JAY und SID landen in der Punkszene.

 

Alles ändert sich als STACY von JAY das SID einen Gehirntumor hat, und so ändert sich alles. Dazwischen war 1977 die World Competiton fürs Skaten.

 

Infos:

 

In der Nähe von Venice Beach ist ein Stadtteil, bei Malibu Beach, bei Los Angeles in Kalifornien, und der nennt sich Dogtown, warum auch immer. Und da gab es damals Anfangs der 70 er Jahre eine legendäre Zusammenkunft, die oft surfen und auch skaten ging. Diese Gruppe die damals klein und unbekannt war, wurde schnell in der Szene der schnellen Sportarten wie Skaten bekannt, sie nannte sich Z-Boys.

 

Der damalige beste Skater, oder einer der besten war Stady Peralta, der hat 2001 für die Dokumentation über die Z-Boys den Film gedreht, und war auch hier bei dem Film hier Berater. Die Stunts in dem Film wurden natürlich von Stuntleuten nachgestellt, sehen aber sehr gut aus, und man glaubt echt das die Darsteller skaten können.

 

Bei den Szenen wo es ums Skaten geht, wurden viele sehr schnell zusammengeschnitten, wie ein Videoclip. Einige Male wurden die Farben in dem Film durch etwas sanftere und einfachere Farben ausgetauscht, um dem Film eine gewisse Art von Ruhe und Eleganz der Mystik zu geben.

 

Catherine Hardwicke die mit dem Film „Thirteen“ berühmt wurde, hat sich wahrscheinlich dieses Themas angenommen, weil sie was suchte, was noch nicht so oft verfilmt wurde.

 

 

Meine Meinung:

 

Anfangs dachte ich mir, meine Güte schon wieder so ein Sportfilm der versucht auf der Welle der Langweiligkeit wie „Blue Crush“ zu schwimmen oder versucht Filme zu kopieren in denen Leonardo DiCaprio irgendein Problemkind darstellt. Irgendwie hat mich der Film anfangs an „Gefährliche Brandung“ erinnert, dann an den 2. Teil des Filmes mit dem Nachtitel – „Liquid Bridge“ weil er einfach irgendwie so unnötig cool ist, so a la „Bad Boys 2“, aber dann wurde ich eines besseren belehrt und am Ende der 95 Minuten kann ich sagen, das der Film ungefähr Ähnlichkeiten hat mit „The Fast and the Furious“, alles ist cool an dem Sport den man macht, die ganze Welt muß sich verneigen, und die ganze Story sollte am besten so wie Cannabis sein. Frei für jeden, Ohne große Firmen die mitschneiden, und wenn man Frauen satt hat, ist das Leben schön.

 

Ich bin glaube ich 2 x in meinem Leben auf einem Skateboard gestanden, 1 x weil ich nicht wußte was das für ein Ski ist, so ein Breiter, ein 2. X einige Jahre danach um es auszuprobieren, und bin dann gleich im Sportgeschäft bei 0,4 Km/h auf den rechten Kieferknochen gefallen der die Bekanntschaft mit dem linken Hühnerauge des Verkäufers machte, und nach sich zog, das dann meine damalige Krokodilledergeldbörse um einiges erleichtert wurde, weil dabei so ein komisches durchsichtiges Ding kaputt gegangen ist, wo man so Dinger raufstellt im Sportgeschäft die man dann verkaufen kann.

 

Ich hätte eigentlich gar nicht gedacht das ein Film über das Skateboard fahren auch gut sein kann. Das die Message des Filmes nicht nur Weiber, ####, Autos, Sport ist kein Mord ist, sondern auch, das man den großen Konzernen widerstehen soll, das Geld alleine nicht glücklich ist, und das die Zeit wenn man jung ist mit seinen Freunden die man hat oder nicht, nie wieder kommt, und wenn man sie hat, sollte man so viel wie möglich mit denen verbringen die einem gut tun.

 

Die Geschichte der legendären Dogtown Z-Boys, wo ein Film schon 2001 gedreht wurde und recht gut war, ich habe ihn nicht gesehen aber gelesen das er nicht übel ist, wird hier als eine Art Jugendsportfilm dargestellt, wo der Extremkampf des täglichen Lebens nicht zu kurz gefilmt wird.

 

Man merkt bei den Jungdarstellern des Tony, Jay und Skid, das sie wirkliche Skater sein müssten, und das sie auch das Zeug zu Charakterdarstellern haben, und das wahrscheinlich weil meistens Laiendarsteller viel besser spielen als Schauspieler die für Ihre Rollen viel Geld bekommen, denn die haben keinen Anreiz mehr, und bekommen so und so Geld, auch wenn sie aufs Klo gehen und sich beim Furzen filmen lassen.

 

Was ich nicht ganz verstehe, wieso dreht ein Mann wie Stacy eine Dokumentation im Jahr 2001 und einen Film darüber im Jahr 2004? Wahrscheinlich ist er ein Skater der seinen Sport sehr gerne hat. Was mich an dem Film etwas gestört hat ist, das man nie gesehen hat, wie wer gefallen ist, sich verletzt hat. Man hat zwar die eine oder andere Rauferei gesehen aber das war es auch schon. Hie und da sieht man ein paar Grabscherein von Händen auf Brüsten, ein paar geile Sprüche, und das war es auch schon. Wäre die Musik nicht im Hintergrund die einige bekannte Lieder der damaligen Zeit zwischen 1975 und 1978 wo sich der Film abspielt zu hören gewesen, würde ich gar nicht mal sagen können das der Film ein bißchen das Lebensgefühl der 70 er Jahre zeigt und nahe bringt. Die Lieder waren leider alle im Hintergrund schlecht zu hören so nebenbei.

 

 

Irgendwie etwas einfach und das Lebensgefühl fehlt, aber sonst gut

 

70 von 100

 

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