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Zille

12 Spannungsregler für Plattenlaufwerk gesucht.

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Hi, Ich suche für den Motor meines Plattenlaufwerks eine neue Spannungsversorgung. Der alte Spannungsregler mit üblichem 78S12 Festspannungsregler ist rausgeflogen da nicht stabil genug. Sprich es schwankte einfach zu sehr. Zum einen war ein Temperaturdrift vorhanden und zum anderen ist die Spannung nicht stabil. Alternativ probierte ich die Lösung mit komplett mit Transistoren aufgebautem Regler. Der Temperaturdrift dort war aber sogar noch größer. Bin gerade dabei das ganze mal mit LM 317 zu realisieren, aber ich denke es müsste auch noch was besseres geben. Kennt zufällig jemand eine geeignete Schaltung hierfür? Das Ding muss nichts können außer 12V für den Motor bereitzustellen. Na aber das eben ohne Schwankungen und ohne Temperaturdrift.

 

 

Danke Zille

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Prinzipiell sind die Festspannungsregler sehr Stabil. Das genannte Verhalten kann, vorausgesetzt der Regler ist nicht defekt, eigentlich nur folgende Gründe haben (einfach diese Dinge abchecken):

 

 

1. keine ausreichende Siebung auf der Eingangsseite und keine direkte beschaltung des Reglers mit kleinen Abblockkondensatoren. (100nf Zwischen Masse und Eingang bzw. Masse und Ausgang direkt am Regler)

 

2. Primärspannung am Regler zu Gering bzw. nicht ausreichend belastbar ( bei Last mindesetns 15 V! Die 3 V fallen unter Vollast IMMER am Regler ab, also sind bei 14 V eingang keine 12 V am Ausgang zu erreichen!) Regler durch Low-Drop-Type ersetzen oder Stärkeres Netzteil einbauen.

 

3. Regler geht aufgrund zu hohen Stromes in die Begrenzung ( beim 78S12 sind das 2 A)Regler kann durch Beschaltung mit Leistungstransistor "erweitert" werden.

 

viel Erfolg bei der Fehlersuche!

 

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Hi,

 

bist Du sicher, daß der Fehler am Regler liegt? Was ist denn das für ein Motor - ein simpler Gleichstrommotor direkt am Netzteil oder ein Direktantrieb, der selbst eine Regelung hat?

 

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es ist ein simpler 12 DC Motor, der direkt an der 12 Spannung liegt (Riemenantrieb).

Die Siebelkos reichen locker aus, Feilaufdiode und kleine Folien (100n) direkt am Regler sind auch dran. Eingangsspannung ist o.k. der Trafo ist ein 15V/50VA Typ. Also ausreichend dimensioniert.

Das Problem ist die Langzeitstabilität. Jeder bislang getestete Spannungsregler hat einen mehr oder weniger ausgeprägen Temperaturdrift. Die 12 Festspannungsregler liegen ja eh nie genau bei 12,00 Volt. Ist aber kein Problem, da ich das nachregeln kann (feineinstelung am Motor) das Problem ist nur, dass bislang jeder Regler nach einer Weile seinen Wert etwas änderte, wenn er eine Weile lief. Das ist natürlich lästig, da man ja nicht ständig nachregeln will. Suche daher eine Schaltung, die intern diesen Drift kompenisert. Es gibt ja bei einigen Edelherstellern sogar quarzgesteuerte Motorspannungsregler für Riemengeräte. Sowas wäre natürlich erste Sahne.....

 

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Normalerweise sind diese Spannungsdrifts der Regler im Bereich von weniger als einem Prozent ( hier also etwa 100 mV). Dies ist im Vergleich zu den Drehzahländerungen des Motors durch wicklungserwärmung und damit verbundene weichere kennlinie sehr wenig! Die präziseste Lösung ist eine Drehzahlregelung für den Plattenteller, welche zwar durchaus nachrüstbar ist, wenn irgendwo am Plattenteller mittels Markierungen und Reflexlichtschranke eine Erfassung der ist-drehzahl implementiert wird, jedoch ist der Aufwand recht groß. Mittels f/U umsetzer und PI-regler, welcher dann letztenendes die Motorspannung regelt, ließe sich so eine hohe Drehzahlkonstanz erreichen. Nur ob sich dies jemals heraushören läßt ist mehr als fraglich!

Sollte aus reinem Entwicklerehrgeiz dennoch eine solche Regelung erstellt werden, bin ich für weitere Fragen offen.

 

 

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>Die 12 Festspannungsregler liegen

>ja eh nie genau bei 12,00 Volt. Ist aber kein Problem, da ich

>das nachregeln kann (feineinstelung am Motor)

 

Feineinstellung am Motor?? Das ist offenbar ein geregelter Gleichstrommotor ähnlich alten Kassettenrekordern. Da wirst Du mit einem extrem präzisen Spannungsregler wahrscheinlich nicht viel ausrichten können, da der Motorregler selbst driftet. Du müßtest meiner Ansicht nach eine Schaltung bauen, die diese Drift kompensiert!

 

Was hast Du für einen Plattenspieler?

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ist ein yamaha PF 800. alt aber gut.

der motor selbst hat keine regelung. war missverständlich ausgedrückt. vielmehr ist am gehäuse ein poti vorgeschaltet, mit dem nachjusitert werden kann. aber der grundgedanke ist gut. ich schau mal, ob dieses poti ggf duch wärmeentwicklung driftet. kann es mir aber auch nicht so recht vorstellen.

der motor hat 2 eingangsspannungen eine für 33 u/min und eine für 45 u/min. die Festpsannung von 12 v geht dann je über einen spannungsteiler aus widerstand und poti (mit schalter umschaltbar zwischen den beiden wegen) und dann direkt zum motor.

sonstige aktive Regelungen sind da nicht im spiel. ich denke es liegt schon am spannungsregler. den drift konnte ich auch feststellen, wenn ich andere verbraucher angeschlossen habe. zudem war er ja nicht nur am motor sondern auch am reglerausgang. da hätte er auch bei motor oder potidrift nicht sein dürfen. hab mal ne schaltung mit dem LM 723 gesehen, finde sie aber nicht mehr. das wäre auch noch ne gute alternative. hat die vielleicht jemand?

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Hallo,

 

ich vermute, Dein Problem ist nicht der Spannungsregler (falls er nicht doch einen Fehler haben sollte).

 

Man kann die Umdrehungsgeschwindigkeiten von 33 u/min und 45 u/min beim Plattenspieler nicht dadurch konstant halten, dass man eine bestimmte Gleichspannung am Motor konstant hält, die zuvor vielleicht noch im Labor einmal mal für alle Zeiten ermittelt wurde. Hier gibt es zuviele Störgrössen. Reibung in erster Linie.

 

- Lagerung des Plattentellers,

- Abrieb der Kohlen des Motors,

- Anpressdruck der Kohlen,

- und und und.

 

Nein, man wird die akuelle, resultierende Umdrehungsgeschwindigkeit ermitteln. Endweder optisch mit einem Rasterreflektionsband und einer Lichtschranke oder ingendwie induktiv.

 

Für diese Zwecke sind die Festspannungsregler supergenau. Wenn Du da eine Abhängigkeit zur Zimmertemeratur feststellst, so würde ich dass auf die geänderte Reibung zurückführen. Mit einem 20 Euro Messgerät dürftest Du da keine Spannungsänderung messen können.

 

Gruss Klaus.

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