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julius20

Verbesserung einer MikroVV Schaltung!?

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Hallo,

 

eigentlich wollte ich einen MikroVV aus der c`t nachbauen. Allerdings ist im Forum der c`t eine Menge Kritik dazu vorhanden. Trotzdem will ich mein Vorhaben nicht komplett verwerfen. Habe den Originalschaltplan weiter unten eingefügt. Eigentlich sollte die +-12V aus den 5V des USB Anschlußes des PCs reproduziert werden genauso wie die 48V Phantomspeisung. Diesen Teil will ich durch ein LM 317/337 Netzteil plus einen TLC783 für die 48V ersetzen. Die Übertrager am Anfang der Schaltung will ich komplett wegfallen lassen. Leider bin ich nicht der totale Experte und kann den Sinn der Schaltung rund um den IC3 nicht verstehen. Was soll dieser Teil der Schaltung genau bewirken? Ist er wirklich nötig? Und durch was könnte man ihn sinnvollerweise ersetzen? Sollte man hochwertigere ICs für IC2 und IC3 benutzen?

 

Grüße Arno

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Hallo,

 

IC3 dient wohl der Anzeige der Aussteuerung. Man könnte es als Übersteuerungsanzeige verwenden.

 

IC2 verringert die Offsetspannung. Da der INA 103 schon hochwertig ist, könnte man hier bei einem Mirkofonverstärker darauf verzichten. Meist ist doch irgendwo noch ein Koppel IC. Allerdings senkt diese Schaltung den Offset noch deutlich ab, so dass beim Umschalten kaum ein Knackgeräusch entstehen dürfte.

 

Mit IC 2 ist eine Integratorschaltung realisiert. Der 1uF Kondensator dürfte jedes Rauschen des ICs zuverlässig kurzschliessen.

 

Gruss KLaus.

 

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Hi Klaus,

 

eigentlich entspricht die Schaltung der Standardapplikation aus dem Datenblatt des INA103. Auch dort ist kein KoppelC vorhanden..

Denke das ich auf die Aussteuerungsanzeige verzichten kann. Macht es Sinn den 47uf Elko durch MKS FolienCs zu ersetzen?

 

Gruß Arno

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Hallo,

 

>Denke das ich auf die Aussteuerungsanzeige verzichten kann.

 

wenn es einen Platinenvorschlag dafür gibt, würde ich die Leiterplatte verwenden. Dann würde ich auch die Anzeige mit einbauen. Ist immer ganz hilfreich, Übersteuerungen zu erkennen.

 

>Macht es Sinn den 47uf Elko durch MKS FolienCs zu ersetzen?

 

Nein, absolut nicht. Der dient nur zur Siebung der Phantomspannung. kannst ihn höchstens etwas größer machen, das schadet nicht.

 

Wenn Du die Übertrager weglässt, brauchst Du Koppelkondensatoren vor den Eingängen, da dann jeweils 48V an den Eingängen liegen. (Nachtrag: nicht ganz, sondern 48V über Spannungsteiler 6k8/2k4)

 

Die Qualität von IC2 und 3 spielt fast keine Rolle.

 

 

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Guten Morgen,....

 

... das mit dem Elko war ein Mißverständis, hatte das Layout aus dem Datenblatt des ICs im Kopf. Meinte nicht den 47uF Elko zur Glättung der 48V, sondern die von Dir angesprochenen Elkos, die in Reihe zu den Eingängen des INAs geschaltet werden müssen, um ihm die 48V fern zu halten. Der Gedanke stammt aus einem Elektorprojekt, dort hatte der Author zu den Elkos einen MKT-C parallel geschaltet, jedoch angemerkt das dies nur ein Kompromiss ist, als optimale Lösung hatte er die 47uF als Folien-Cs angegeben. Hatte mich dabei nur gefragt, ob die Aktion den Aufwand rechtfertigt ( genügend MKT Cs hab ich nämlich noch ).

 

Gruß Arno

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Moin moin,

 

>... das mit dem Elko war ein Mißverständis, hatte das Layout

>aus dem Datenblatt des ICs im Kopf. Meinte nicht den 47uF Elko

>zur Glättung der 48V, sondern die von Dir angesprochenen

>Elkos, die in Reihe zu den Eingängen des INAs geschaltet

>werden müssen, um ihm die 48V fern zu halten. Der Gedanke

>stammt aus einem Elektorprojekt, dort hatte der Author zu den

>Elkos einen MKT-C parallel geschaltet, jedoch angemerkt das

>dies nur ein Kompromiss ist, als optimale Lösung hatte er die

>47uF als Folien-Cs angegeben. Hatte mich dabei nur gefragt, ob

>die Aktion den Aufwand rechtfertigt ( genügend MKT Cs hab ich

>nämlich noch ).

 

da müßtest Du schon die Kondensator-Gurus fragen. Die Antwort lautet vermutlich Panasonic FC mit KC Bypass oder Black Gate oder so ähnlich. Ich würde da jedenfalls keine dicken MKPs einbauen auch wegen der Störanfälligkeit bei so großen Oberflächen.

 

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Hallo,

 

der 47uF Elko hat nichts direkt mit der Signalspannung zu tun. Die 48V speisen nur die Phantomschaltung. Wenn sie wirklich symetrisch aufgebaut ist, so heben sich Störungen gegenseitig auf.

 

Gruss Klaus.

 

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Hallo,

 

bevor ich dort relativ grosse Kondensatoren einbauen würde, würde ich die tatsächlich auftretenden Spannungen mal messen. Die 48V gehen über die 6k8 Widerstände. Wenn die verbleibende Spannung am Mikro dann vielleicht nur bis +8V geht, so kannst Du auf die Koppelkondensatoren verzichten. Einen Gleichtakt von +8V dürfte für den INA10 kein Problem sein. Jedoch muss man dann jedoch noch mit Ableitdioden gegen +UB oder Zenerdioden parallel zu R4 und R5 den Eingang gegen Überspannung absichern. Wenn das Mikro nicht gesteckt ist, so liegen nämlich die vollen +48V an. Und dies macht der INA10 bestimmt nicht mit.

 

Gruss Klaus.

 

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