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EvaristeGalois

Duetta Folinespule CFC 14 oder CFC 16 ?

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Welche Folinespule ist vorgesehen?

Strassacker schreibt eine CFC 14, die ist allerdings breiter als die, die in Klang und Ton auf dem Bild zu sehen is. Ich habe jetzt nicht die Innenwiderstände im Kopf, allerdings könnte der ja doch schon nicht zu vernachlässigen sein, oder ?

 

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treu nach der Devise, je geringer der Widerstand desto besser?!

Lies mal ein paar Threads weiter unten, da "lernt" man, dass das so nicht geht.

Vielleicht sollten wir dann auch diese Widerstände zur Pegelabsenkung besser weglassen?

Dann bau ich direkt die Aktivversion, da hab ich kein Widerstand...

 

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... ist der Widerstand nicht vorgegeben. Also versuche ich´s zuerst mit der niederohmigsten Spule, wenn die höherohmige Spule dann in einem Test besser klingt, habe ich etwas was ich bei ebay verkaufen kann oder für die nächste Box benutzen kann.

 

 

 

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wenn man´s vorher weiß dann ist´s ok, aber ansonsten baue ich meine Nachbauten immer mit den niederohmigsten Spulen auf.

 

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Hallo,

 

Wenn Ihr einen Schalltoten Raum Euer eigen nennt duerft Ihr gerne ueber Spulenwiderstaende nachdenken.

 

Gruss Marc

 

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Hallo,

 

und vorher ist´s verboten sich über die Qualität der Bauteile Gedanken zu machen? Also Messen und Hören allein genügt nicht???

Komisch, ich dachte damit könnte ich schon ne Aussage über die Effekte einer Weiche machen :o(

 

 

 

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Hi Marc,

 

was meinst Du damit? Spielt der Innenwiderstand keine Rolle klanglich?

 

Gruß

 

Klaus

 

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Hallo Klaus

Nicht in der Größenordnung von wenigen Zehntel Ohm. Bei größeren Werten durchaus. Obwohl ich sagen muß daß ich bei einem Nachbau immer die im Vorschlag verwendete Spule verwenden würde vor allem wenn es um einen so genauen Schallwandler wie die Duetta geht.

mfg Christian

 

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Hi Christian,

 

ich habe 1992 in meine Dynaudio Contour 1 MK 2 u.a. eine "bessere" Spule - ich wollte es besonders gut machen... - reingewastelt. Aus original 0,6Ohm wure eine 0,1Ohm Aronitdrossel. Der Bass war danach völlig verstimmt, er klang totbedämpft, leblos, stramm, aberlangsam-fett. Der damalige Selbstbauladenmensch bestätigte die Effekte, wir richteten es mit zwei 0,1Ohm Serienwiderständen als "Klangregler": +0,1 Ohm wurde schon wieder besser, +0,2Ohm, in Summe also 0,3 war für die Box perfekt. Präzieser und strammer, als original, trotzdem nicht zu duff.

 

Solche Erfahrungsberichte habe ich von sehr vielen Menschen gehört. Ich weiß auch, daß es in der Simulation des F-Ganges fast keinen Unterschied gibt. Wie und ob sich die Sprungantwort verändert, weiß ich nicht.

 

Wie erklärst Du das Gehörte und hast Du ähnliche Erfahrungen?

 

Gruß

 

Klaus

 

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Nimm die, die den im Bauvorschlag genannten Gleichstromwiderstand hat. Sonst änderst Du die Güte und das willst Du doch nicht, oder?

 

Gruß Marc

 

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Also Marc hats ja auch gerade geschrieben, durch das verändern des Widerstands änderst du die Abstimmung des Basses. Den genauen Zusammenhang weiß ich jetzt auch nicht mehr auswendig, kann ich aber gerne nachschauen.

mfg Christian

P.S. Ich werde mich als nächstes auch mal an einem impulsrichtigen Konzept mit Excel-Bestückung versuchen. Soll aber 3-Weg werden. Bin schon am Planen hab nur im Moment noch kein Geld für so teure Chassis

 

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Hallo Klaus,

 

Du hast bei Deiner Dynaudio den Widerstand um 0,5 Ohm veraendert, oben war von der zweiten Stelle hinter dem Komma die Rede.

Dein Effekt erklaere ich mir aus der Raumakustik.

Stelle Dir vor das bei Dynaudio einer einen Lautsprecher entwickelt der dann im Laden steht.

Kaeufer A hat ein 50qm Wohnzimmer mit Fliesen und offenem Blick zum Dach. Kaeufer B hat ein 16qm Wohnzimmer mit Velourteppich.

Jedem wird nun schnell klar wo die Reise hin geht.

Man kann seine Box auf den Wohnraum hinwasteln, aber vorher kann man so etwas nicht bestimmen.

 

Gruss Marc

 

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Hallo Klaus,

die Erklärung ist einfach, wenn auch zweigeteilt:

1. physikalisch ändert sich der Einbau-Q des Basses. Je größer der Widerstand der Spule wird, desto unpräziser folgt der Bass dem Signal. Mit einem größeren Gehäuse könntest du dies wieder ausgleichen. Ebenfalls wirkt sich das unterschiedliche Kernmaterial der ausgetauschten Spule auf den Klang aus. Allerdings dürfte dich dein Höreindruck sehr getäuscht haben. Bei deinen Dynaudios hätte der Bass straffer, impulsiver und trockener jedoch auch grundtonärmer werden müssen, keineswegs jedoch todbedämpft, leblos und langsam-fett. Da die beschriebenen Veränderungen im marginalen Bereich liegen, kann sie keiner(!), der mehr als zwei Sekunden zum Umbau auf die anderen Spulen oder zum Einfügen von Widerständen braucht, wirklich wahrnehmen. Dies ist selbst beim Hin- und Herschalten am Umschaltpult nicht möglich, wenn der Schaltknack fehlt.

 

Und so kommen wir zu

2. psychologisch hörst du die Unterschiede sehr genau, ja geradezu dramatisch, denn du hast ja Veränderungen vorgenommen, die sich auswirken MÜSSEN. Wenn jetzt noch jemand neben dir sitzt und im Gespräch deinen Höreindruck bestätigt (er will deinen Hörfähigkeiten ja nicht nachstehen), findet ihr gemeinsam eine beste Lösung und seid danach von eurer Wahrnehmungsfähigkeit so überzeugt, dass ihr glücklich seid mit dem Ergebnis (anderswo nannt man das Plazebo-Effekt). So erklärst du selbst in deinem Bekenntnis zur Unfähigkeit, Instrumente an ihrer typischen Obertonverteilung mit deinen Umbauboxen zu erkennen, dass dein Glaube an deren absolute Klasse Zweifel nicht zuließen. Und genau das ist es. In dieser Abteilung hörst du deutliche Unterschiede, obwohl am Umschaltpult nur ein wirkungsloser Kipphebel mit Knack umgelegt wird.

 

Bauteiltausch ist kein probates Mittel, aus einer schlechten Box eine gute zu machen, und eine gute wird durch minimal im Widerstand veränderte Spulen nicht schlecht. Mehr Einfluss hat da schon die Platzierung der Weichen in der Box , denn Spulen in Magnetnähe ändern ihren Wert. Noch größere Auswirkungen hat die Umgebungstemperatur, der Luftdruck, die Luftfeuchtigkeit, denn sie verändern die Eigenschaften des Schallübertragungsmediums, doch das ist alles nichts gegen die Erwärmung der Schwingspulen im Betrieb. Darüber habe ich bisher nie etwas in deinen Postings gelesen, fast täglich jedoch von dramatischen Unterschieden im Graswachsbereich. Dadurch bekam ich wirklich Sorge, während deiner Abwesenheit könnte eine Fliege auf einer deiner Lautsprechermembranen einen nicht ganz sinnlos so genannten Fliegenschiss hinterlassen und damit deine Klangwelt nachhaltig einstürzen lassen, denn das hättest du doch sicherlich sofort gehört (vergiss diesen Satz, er verlangte danach, einmal geschrieben werden).

 

Bleib so, wie du bist, ich mag Menschen, die Fehler eingestehen können, selbst wenn sie sonst manchmal etwas realitätsfern sind.

 

Gruß Udo

 

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Hallo Udo,

 

„Bei deinen Dynaudios hätte der Bass straffer, impulsiver und trockener jedoch auch grundtonärmer werden müssen, keineswegs jedoch todbedämpft, leblos und langsam-fett.“

--- Deine Beschreibung trifft es besser. Meine Beschreibung meinte, daß wohl wegen schwächerem Gundtons und dem fehlendem „wohligen Überschwingen“ der Bass leblos wirkte. Obertöne kamen gehörmäßig zu leise, der Tiefbass wirkte viel zu laut-fett. Die Harmonie der Box war dahin. Meine Aussage des Beispielberichtes sollte sein: bei radikaler Gütenänderung kann man Boxen hörbar „verstimmen“.

 

„Da die beschriebenen Veränderungen im marginalen Bereich liegen, kann sie keiner(!), der mehr als zwei Sekunden zum Umbau auf die anderen Spulen oder zum Einfügen von Widerständen braucht, wirklich wahrnehmen.“

--- ich finde Deine Aussagen immer wieder faszinierend. Sie widersprechen meinen Erfahrungen, aber die sind ja frei autosuggeriert, gel! Nach meinem Dynaudio-Vorfall simulierte ich mit Studienfreunden mal die ganze Schose in pspice und einem LS-Simuprogramm. Die F-Gänge zeigen nur marginale Veränderungen, aber die Sprungantworten in spice hatten schon deutliche Form-Änderungen. Letztlich konstatierten wir, daß offensichtlich diese kleinen Unterschiede zu solch deutlichen Charakteränderungen im Klang führten. Man spürte das Sofa härter mitvibrieren, entdeckte völlig neue Detail in den basslines, Schlagzeug klang „doppelt so groß“, alles total entschlackt – und Du sagst, man kann nichts wahrnehmen. Warum setzen dann eigentlich nicht alle Billigdrosseln mit hohem Innenwiderstand ein, wenn es so egal ist?

Außerdem beschreibst Du oben die klangliche Änderungen und sagt wenige Zeilen tiefer, man hört kein Unterschied?!? Was willst Du nun sagen, außer mich und die Welt gewohnt als Spinner dazustellen?

 

Und dann ist natürlich alles psychologisch suggeriert, war ja klar, die alte Udo-Laier...

 

Gruß

 

Klaus

 

 

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Unabhängig vom Innenwiderstand sollen die cfc10 noch vibrationsärmer als die 12er, diese noch besser als die 14er und so fort sein (HH-Messung). Wenn dem so ist, würde ich deshalb und wegen des Widerstandes auch eher die 10er nehmen. Bei den Chassispreisen...

 

Gruß

Markus

 

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