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Vom Autoradio zur Auto-HiFi-Anlage

Der Grundbaustein der Auto-HiFi-Anlage ist das Autoradio. Doch wer mehr als Nachrichten und Verkehrsdurchsagen hören möchte, wird mit dem Werksradio samt Originallautsprechern kaum zufrieden sein. Klangentscheidend sind jedoch vor allem die Zusatzkomponenten, allen voran die Lautsprecher und der richtige Einbau. Doch vor dem Kauf der ersten Auto-HiFi-Komponenten gilt es, sich umfassend zu informieren. Hier erfahren Sie, wie man eine Auto-HiFi-Anlage Schritt für Schritt konzipiert:

Auto-HiFi beginnt normalerweise mit der Möglichkeit, CDs abzuspielen und mit einer guten Basswiedergabe. Wer also bereits ein CD-Laufwerk im Auto besitzt, braucht als Einsteigerlösung erst einmal einen passiven Subwoofer samt Endstufe oder einen Aktivsubwoofer (dort ist der Verstärker bereits eingebaut) und kann dann nach und nach ordentliche Lautsprecher und weitere Zusatzendstufen nachrüsten.

 

Autoradio

Die Steuerzentrale der Auto-HiFi-Anlage sollte wohlüberlegt ausgesucht werden, damit alle Funktionen vorhanden sind und damit alle gewünschten Komponenten angeschlossen werden können. Auch sollte überlegt werden, ob man eventuell gleich ein Navigationsradio kauft.

Kurzstreckenfahrer werden mit einem einfachen CD-Tuner genauso glücklich wie Handlungsreisende mit einem Steuergerät mit CD-Wechsler und Fahrzeugnavigation. Das Autoradio ist halt die Schaltzentrale der Auto-HiFi-Anlage und welche Variante Sie einsetzen, hängt von Ihren Ansprüchen ab. Vor dem Kauf eines Cassettenradios mit Wechsleranschluss gilt es, einige Fragen zu bedenken: Brauchen Sie wirklich noch Cassetten? Wenn ja, sollten Sie den Wechsler gleich mit kaufen.

Dass hochwertige Geräte dabei meist besser klingen, besseren Empfang und durchdachtere Bedienkonzepte bieten, sollte jedem klar sein. Bei den Ausgangswerten ist darauf zu achten, dass die nachfolgenden Komponenten mit dem Radio harmonieren. So verträgt beispielsweise nicht jede Endstufe die 4 Volt Cinchspannung moderner Autoradios.

Bei den Vorverstärkerausgängen gilt es vorauszuplanen: Muss der Subwoofer regelbar sein? Kann man hierfür den Fader nutzen oder ist ein regelbarer Subwooferausgang vonnöten, damit die Hecklautsprecher per Fader geregelt werden können? Werksradios taugen übrigens selten als Grundbaustein, oft fehlt ein Vorverstärkerausgang und fast immer ist man bei vorhandener CD-Steuerung an den (teuren) Wechsler des Autoherstellers gebunden.

Oft sind kleine Endstufen bereits im Autoradio integriert, meist können zwei oder sogar vier Lautsprecher mit „High-Power“ versorgt werden. Dennoch ist bei am Autoradio betriebenen Lautsprechern auf guten Wirkungsgrad zu achten, damit trotz der nicht gerade üppigen Lei­stung auch bei hohem Fahrgeräusch auf der Autobahn noch ausgewogene Mu­sik erklingt.

 

Prozessoren

Bei Klangprozessoren und allen anderen elektronischen Klangspielereien muss man sehr sorgfältig zwischen sinnvollen und überflüssigen Geräten trennen. Während Digitale DSPs in ihrer Anfangsphase mehr Spielereien als wirklich sinnvolle Klangmanipulationsmöglichkeiten boten, haben sie mittlerweile dank ausgeklügelter Time-Delays besonders dann eine Daseinsberechtigung, wenn das Autoradio keine integrierten Time-Delays bietet. Auch analoge Geräte tragen richtig eingesetzt zur besseren Klangqualität bei.

Equalizer haben nur in hochwertiger Ausführung zwi­schen Autoradio und Endstufe und mit korrekter Justage einen Sinn, falls die Autoakustik anders nicht in den Griff zu bekommen ist. Equalizer sollten lediglich dazu dienen, eine ungünstige Fahrzeugakustik zu begradigen und können keineswegs Einbaufehler ausbügeln. Equalizer sind erst dann notwendig, wenn sich Lautsprecher und Einbauorte nicht mehr verbessern lassen und der Klang trotzdem enttäuscht. Bevor man einen elektronischen Equalizer einsetzt, sollte zunächst versucht werden, an den Passivweichen mit kleinen Umbauten oder passiven Equalizern den gewünschten klanglichen Effekt erreichen kann. Wenn schon ein Equalizer, dann am besten ein vollparametrischer Dreibandequalizer. Grafische Equalizer machen nur mit mindestens 15 Bändern Sinn, doch selbst 30 grafische Bänder sind nicht so genau einstellbar wie wenige parametrische.

Time-Delays oder Phasenschieber sind fürs Stereobild Gold wert. Hierbei wird das Signal für den näher platzierten linken Lautsprecher zeitverzögert, der rechte bleibt unangetastet, das Frontstaging rückt somit aus der Fahrzeugmitte zum Fahrersitz, der Fahrer sitzt zumindest akustisch in der Mitte des Geschehens.

Bei Raumklangprozessoren ent­scheidet der persönliche Musikge­schmack, welches Gerät gefällt. Ein Probehören der ver­schiedenen Möglichkeiten sei vor dem Kauf in je­dem Fall empfohlen. Während digitale Raumklangprozessoren (nicht zu verwechseln mit Prozessoren für digitalen Mehrkanalton) den größten Effekt durch Hinzufügen von Rauminformationen (Hall und Echo) erzielen, belassen analoge Geräte die Aufnahme naturgetreu und arbeiten lediglich die vorhandenen Raumklanginformationen besser heraus.

Mehrkanaltonprozessoren sind das Richtige für das Surround-Zeitalter. Mit dieser Technik machen nicht nur die immer zahlreicheren in Surroundtechnik abgemischten CDs doppelt so viel Spaß, sondern auch normale CDs. Mittlerweile sind auch Prozessoren mit digitalem Mehrkanalton für das Auto erhältlich, so dass echter Kinosound im Auto wiedergegeben werden kann.

Bassprozessoren gibt es in unterschiedlichster Bauart: Als Bassequalizer, Tiefstbassregenerator, Midbassprozessor oder eine Kombination aus allem. Eines haben alle gemeinsam: Richtig eingesetzt, bereiten Sie einen Riesenspaß! Wichtig beim Einsatz eines Tiefstbassregenerators sind kräftige Bassendstufen und überdimensionierte Subwoofer, wenn die Anlage keinen Schaden nehmen soll.

 

Aktivweichen

Besitzen die verwendeten Endstufen keine zur Konfiguration passenden integrierten Aktivweichen, ist man gezwungen, eine separate Aktivweiche zu verwenden. Vollaktiver Betrieb ist nicht unbedingt notwendig. Die Mehrwegesysteme für den Hochmitteltonbereich können wei­terhin passiv getrennt werden, wenn ein be­stimmter Preisrahmen nicht ge­sprengt werden soll. Bei ge­schickter Auswahl der Lautsprecher­ (zum Fahrzeug passend!) ist das Klangergebnis vortrefflich.

Klangentscheidend ist vor allem die Aktivierung der Frontlautspre­cher, die Hecklautsprecher können weiterhin passiv betrieben werden. Das spart Endstufenkosten und Ein­bauaufwand. Ob hierbei Zweiwege­systemen oder gar Dreiwegekompo­nenten der Vorzug gegeben wird, sollte ein ausführliches Gespräch zwischen Fachhändler und Kunde klären.

Dennoch: Die Krönung der Auto-HiFi-Tech­nik ist eine vollaktive Auto-HiFi-An­lage. Wird jedes einzelne Lautspre­cherchassis-Pärchen mit einer eige­nen Endstufe versorgt, kann der Klang mit einem Reglerdreh nach Wunsch justiert werden und mit entsprechender Messtechnik selbst schwierigste Einbausi­tuationen klanglich optimiert werden.

Ob nur die Frontlautsprecher oder gleich Front- und Hecksysteme aktiviert werden, sinnvoll kombi­nierte Mehrkanalendstufen helfen in jedem Fall, den Einbauaufwand in vernünftigen Grenzen zu halten.  Wenn Sie eine schon bestehende Auto-HiFi-Anlage "aktivieren" möch­ten, ist es wichtig, dass die neuen Ge­räte mit den schon vorhandenen har­monieren.

 

Endstufen

Hochwertige Komponentenlaut­sprecher und besonders Subwoofer können ihr volles Klangvolumen nur entfalten, wenn die Verstärker­leistung ausreichend bemessen ist. Da die in Autoradios eingebau­ten Endstufen allzu schnell an ihre Grenzen gelangen und schon bei mittlerer Lautstärke nervös und kraftlos klingen, ist ein Zusatzverstärker immer empfehlenswert.

Zumindest Subwoofer kommen nicht ohne Verstärker aus, da tiefe Töne die meiste Leistung benötigen und am ehesten im Fahrgeräusch untergehen. Eine vernünftige Endstufe sollte also in jede Auto-HiFi-Anlage integriert werden. Auch wer einen Aktivsubwoofer sein Eigen nennt, sollte darüber nachdenken, die Frontlautsprecher über eine klangstarke Endstufe zu betreiben.

Ideal ist eine Vierkanalendstufe. Vierkanalendstufen können entweder Front- plus Heck­lautsprecher versorgen, oder – am besten mit einer bereits integrierten Aktivweiche - Frontlautsprecher und ei­nen zusätzlichen Subwoofer ansteu­ern.

Integrierte Aktivweichen vorausgesetzt, kann man so den Subwoofer und die Frontlautsprecher antreiben. Ergänzt man später eine Bassendstufe, können die Hecklautsprecher anstelle des Subs an die Vierkanalendstufe geklemmt werden.

Soll die Anlage erweitert werden, kann für den Subwoofer eine eigene Endstufe verwendet. Das ist deshalb vorteilhaft, weil Subwoofer aufgrund der tieffrequenten Fahrgeräusche besonders viel Leistung benötigen und diese bei einer separaten Endstufe besser zur Verfügung gestellt werden kann..

Die Vierkanalendstufe kann man dann auf die Frontkanäle brücken, um die Leistung zu erhöhen, für die Hochmitteltonlautsprecher und die Midbässe im Frontbereich nutzen oder für die Front- und Hecklautsprecher verwenden.

Von billigen Equalizer-Boostern zum Betreiben der Lautsprecher ist übrigens abzuraten. Diese Geräte haben nicht mehr Leistung als moderne Autoradios und die wenigen Schieberegler des Equalizers können den Sound auch nicht besser als die Klangregler des Autoradios justieren. Oft verursachen sie sogar durch die Verringerung des Rauschabstandes eine Klangver­schlechterung.

Fast alle Endstufen sind heutzutage trimodefähig, können also gleichzeitig Stereolautsprecher und einen Monosubwoofer oder beispielsweise einen Center Speaker antreiben.

 

Lautsprecher

Egal, wie die Auto-HiFi-Anlage auch immer beschaffen ist, die Klangqualität steht und fällt mit den Frontlautsprechern. Die Frontlautsprecher sind das wichtigste Element der Auto-HiFi-Anlage. Hier sollte das meiste Geld investiert und der größte Einbauaufwand betrieben werden, denn die Frontlautsprecher sind für ein gutes (Front-)Staging, also das Bühnenbild, hauptverantwortlich. Ihr Klangcharakter sollte dem persönlichen Geschmack entsprechend ausgelegt werden. Möchte man später eine Endstufe (Verstärker) ergänzen, steht der Klang bei der Lautsprecherwahl im Vordergrund, sonst sollte auf guten Wirkungsgrad geachtet werden. Die Kosten steigen meist mit den Dynamikfähigkeiten.

Je besser der Einbauort akustisch ist, umso geringer ist der Einbauaufwand. Sind für Türlautsprecher hoch liegende Einbauplätze vorgesehen, reichen Koaxialsysteme, tiefliegende Öffnungen erfordern Zweiwegesysteme, damit wenigstens der Hochtöner akustisch günstig platziert werden kann. Mehrwegesysteme sind also meist im Vorteil und sind vor allem bei einem Fahrzeugwechsel flexibler, auch wenn sie etwas mehr Einbauaufwand bedeuten.

Wenn im Fahrzeug akustisch ideale Einbauplätze der Baugrößen 13 bis 16cm vorhanden sind, sollten diese auch genutzt werden. Dabei sollten 13er tendenziell hochwertiger als 16er eingesetzt werden, da sie aufgrund ihrer kleineren Membranfläche im Nachteil sind. Für die in vielen Fahrzeugen vorhandenen 10cm-Öffnungen im Armaturenbrett gibt es nur wenige gute und gleichzeitig preiswerte Lautsprecher. Hier sollte man entweder besonders hochwertige Systeme anschaffen oder Türpaneele mit Midbässen ergänzen. Sind nur völlig unbrauchbare Einbauöffnungen vorhanden (z.B. nach unten abstrahlende 10er im Armaturenbrett), helfen selbst die besten Chassis der Welt nichts, hier gilt es, andere Lösungen zu finden. Türpaneele mit 16cm Zweiwegesystemen oder zwei 16ern plus Mittel- und Hochtöner wären die eine, Kickpanele mit 13cm Zweiwegesystemen die andere Lösung.

Wichtiger als alle technischen Daten und als der (theoretische) Klang in der Vorführwand ist, dass die Lautsprecher zum Fahrzeug passen. Schlechte Einbauplätze erfordern einen immensen Einbauaufwand. Wer die falschen Lautsprecher für ein Fahrzeug aussucht, wird selbst mit Testsieger-Lautsprechern oder einem sehr aufwendigen Einbau klanglichen Schiffbruch erleiden. Klartext: Lautsprecher und Einbau müssen in Relation zueinander stehen und zum Fahrzeug passen. Die Qualität der Elektronik ist demgegenüber zweitrangig.

Kickbässe bzw. Midbässe werden nicht ohne Grund immer beliebter. Oft bleibt zwischen Frontsystemen und Subwoofer ein Frequenzgangloch im wichtigen Grundton- bzw. Midbassbereich, dass nicht durch großformatige Hecklautsprecher, sondern durch zusätzliche Midbässe geschlossen werden sollte. Diese machen besonders dann Sinn, wenn vorne nur kleine Koaxialsysteme z.B. im Armaturenbrett sitzen. Midbässe werden am besten in doppelter Bestückung (z.B. zwei 16er pro Seite) in Türpaneelen untergebracht.

Midbässe sollten immer aktiv mit eigenen Endstufenkanälen angeschlossen werden. Wer beispielsweise schon eine Vierkanalendstufe für die Frontlautsprecher und den Subwoofer besitzt, rüstet jetzt am besten den Subwoofer mit eigener Bassendstufe aus und nutzt die freigewordenen Kanäle der Vierkanalendstufe für die Kickbässe. Hierbei ist zu beachten, dass die eingebauten Weichen der Endstufen so beschaffen sein sollten, dass die Kickbässe nicht nur nach oben, sondern auch nach unten hin abgetrennt werden.

Hecklautsprecher sind Geschmacksache: Bei wirklich guten Frontlautsprechern kann man aus Kostengründen eigentlich darauf verzichten, solange nur die erste Reihe beschallt werden soll. Zur Rearfillunterstützung dürfen im Heck ruhig Koaxialsysteme anstelle von Mehrwegesystemen eingesetzt und diese bei entsprechend hohem Wirkungsgrad mit dem Autoradio betrieben werden. Möchte man die Hecklautsprecher nicht nur leise als Rearfill mitlaufen lassen, sondern entgegen unseren Empfehlungen große Mehrwegsysteme mit kleinen Frontlautsprechern kombinieren, dann sollten außer den Frontlautsprechern auch die Hecksysteme eigene Endstufenkanäle erhalten.

Die Hecklautsprecher mit an die Frontkanäle anzuschließen, ist ebenfalls eine intelligente Lösung, falls man den Fader nicht braucht. Damit das Lautstärkeverhältnis von Front- zu Hecklautsprechern dennoch stimmt, muss man allerdings die Hecklautsprecher im Pegel mit Spannungsteilern absenken.

 

Passivweichen

Eine passive Frequenzweiche aus Spulen, Kondensatoren und Wi­derständen teilt die Musik in die ent­sprechenden Frequenzteilberei­che, also Höhen, Bässe und eventu­ell Mitten auf und führt den einzel­nen Lautsprecherchassis nur diejeni­gen Signale zu, die sie in Schall umwandeln kön­nen. Fast alle Mehrwegesysteme werden mit Passivweichen ausgeliefert, bei denen im Mittelhochtonbereich die Pegel individuell an die Einbauplätze im Fahrzeug angepasst werden können.

Ein Fachhändler, der etwas auf sich hält, ist in der Lage, durch kleine Weichenumbauten (Spannungsteiler oder Bauteiletausch) die Anpassung an die akustischen Verhältnisse im Auto noch weiter zu verbessern. Gute Einbauspezialisten können sogar akustische Equalizer berechnen, die beispielsweise Klangverfärbungen von Armaturenbrettlautsprechern ohne elektronischen Equalizer ausgleichen.

 

Subwoofer

Besonders angenehm und volumi­nös klingt die Auto-HiFi-Anlage mit Subwoofer. Das ist ein Basslautsprecher, der sich um die ganz tiefen Töne kümmert, die sonst leicht in tieffrequenten Fahrgeräuschen untergehen. Erst mit Subwoofer klingt das Autoradio so richtig nach Musik.

Bei Subwoofern gibt es eine reichhaltige Auswahl, und jede Bauart hat ihren speziellen Einsatzzweck. Die größte Unterscheidung ist die nach (seltenen) Aktivsubwoofern und ihren (weiter verbreiteten) passiven Kollegen. Die einfachste Version des Subwoofers ist der Aktivsubwoofer: Hier sind die (Tiefpass-) Aktivweiche und der Verstärker bereits eingebaut. Vorteile sind die einfache Kombinationsfähigkeit mit der Werksanlage oder einem High-Power-Autoradio ohne eine separate Endstufe sowie der einfache Anschluss. Ideal sind hochwertige Aktivsubwoofer in Kombination mit guten Lautsprechern an Endstufen mit eingebauter (Hochpass-) Aktivweiche, damit nicht nur der Subwoofer, sondern auch die Lautsprecher den ihnen zugedachten Teilbereich der Musik verarbeiten können. Nachteilig sind die oft eingeschränkte Leistungsfähigkeit allzu billiger Modelle sowie die bisweilen immer noch fehlenden Steckkontakte zum schnellen Entfernen des Subwoofers bei temporären Platzproblemen im Kofferraum. Außerdem muss man Aktivsubwoofer beim Fahrzeugwechsel oft komplett austauschen, während bei passiven Subwoofern zumindest die Bassendstufe weiterhin genutzt werden kann.

Passive Subwoofer lassen sich leichter aus dem Auto herausnehmen, falls einmal die gesamte Transportkapazität des Kofferraumes benötigt wird. Gehäusesubwoofer ohne eingebaute Endstufen sind meist die beste Wahl für die Auto-HiFi-Anlage. Wird das Fahrzeug gewechselt, braucht man höchstens einen neuen Subwoofer - die Endstufe bleibt erhalten. Der Aufwand ist nicht viel höher, da der passive Subwoofer gut an einer Vierkanalendstufe läuft und diese mittlerweile nicht mehr viel teurer sind als Zweikanalendstufen.

Passive Subwoofer gibt es nicht nur als Gehäusesubs, sondern auch als Free-Air-Woofer, die zwar Kofferraumplatz sparen, aber schwerer einbaubar und nicht herausnehmbar sind. Außerdem bieten Gehäusesubwoofer mehr Bassdruck und vor allem mehr Tiefbassdynamik. Geschlossene Subwoofer sind aufgrund ihrer sauberen Basswiedergabe und ihrer Robustheit sehr beliebt, außerdem lässt sich ein geschlossenes Gehäuse schnell aufbauen, während andere Konstruktionen, beispielsweise in Bassreflex- und Bandpasstechnologie geballtes Know-How voraussetzen.

Auch beim Subwooferchassis selbst gibt es entscheidende Unterschiede, jedes Chassis ist aufgrund seiner Thiele-Small-Parameter für bestimmte Einsatzzwecke prädestiniert. Free-Air-Chassis laufen nicht im Gehäuse und umgekehrt. Hier ein kurzer Vergleich unterschiedlicher Konstruktionen: Geschlossene Gehäuse klingen besonders sauber, benötigen aber für ordentlichen Druck recht viel Verstärkerleistung. Bassreflexkisten bieten einen besseren Wirkungsgrad und kommen dadurch mit weniger Leistung aus, sie haben jedoch nicht immer die kleinsten Abmessungen. Bandpässe bieten jede Menge Tiefbassdynamik, benötigen allerdings manchmal die Ergänzung von Kickbässen oder zumindest großformatige Frontlautsprecher. Darüberhinaus gibt es eine ganze Reihe weiterer Gehäusekonstruktionen, die alle spezifische Vor- und Nachteile aufweisen.

 

Kabel

Wer beim Zubehör spart, spart am falschen Ende. So sind praxisgerecht dimensionierte Stromkabel, kontaktfreudige Verteiler und klangstarke Cinchkabel (werden oft vernachlässigt!) eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Der Unterschied zwischen einem preiswerten Standardcinchkabel und einem hochwertigen für mehrere Hunderter kann schon einmal im Bereich unterschiedlicher Headunits liegen. Klartext: Oft klingt ein hochwertiger CD-Tuner mit Standardstrippe nicht besser, als ein einfaches Gerät mit hochwertigem Kabel. Auch die Lautsprecherkabel beeinflussen den Klang.

 

Zubehör

Wer der Lebensdauer der KFZ-Batterie und der Leistungsausbeute der Endstufen etwas gutes tun möchte, der klemmt einen hochwertigen Strompufferkondensator so nah wie möblich an die (Bass-)Endstufe – besseren Klang gibt es gratis hinzu: Bassimpulse wirken kräftiger, trockener und dynamischer, der Mittelhochtonbereich wird sauberer und detailreicher.

 

Einbau

Die wichtigste „Komponente“ der Auto-HiFi-Anlage ist der fachgerechte Einbau! Nur ein Auto-HiFi-Spezialist kann abschätzen, welche Lautsprecher in den Einbauorten des Fahrzeuges zur Höchstform auflaufen, welche Maßnahmen zur Dämmung und Klangabstimmung notwendig sind und welche Verstärkerleistung erforderlich ist.

Durch die richtige Gerätekombination lässt sich eine Menge Geld sparen, das in den Einbau besser investiert ist, als in teure, aber in den Einbauplätzen des Autos nicht zur klanglichen Höchstform auflaufende Mehrwegesysteme, nicht mit dem Fahrzeug harmonierende und somit leistungshungrige Subwoofer mit überdimensionierten Endstufen, bei richtiger Lautsprecherwahl eigentlich nicht benötigte Equalizer usw.

 René Roland Katterwe nach oben

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