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Tuvok.

Filmkritik: Wie durch ein Wunder

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Die Mystischen Filme boomen, Hybridfilme mit ein bisschen Grusel, viel Liebe und wenig Titten sind der letzte Hit in allen Kinos dieser Welt, außer Vielleicht im Urwald. Filme mit hübschen dünnen schlaksigen Frauen, hübschen Jungen männlichen Hauptdarstellern ohne viel Ausdruck oder Charisma aber mit süßem Gesicht, schönen Augen und unrasierten Achseln boomen noch mehr, und wenn dann Vielleicht noch ein paar Altstars mit spielen wie Kim Basinger als Mutter, die 3 Minuten zu sehen ist, und sich dann 5 Jahre nicht meldet und dann am Anrufbeantwortet sagt, dass sie Ihren Sohn liebt, der sich ja bei Ihr nie meldet und ein Ray Liotta der Krebs hat, und den Jungen Zac Efron rettet, der mich so sehr an einen Homosexu Schwul Schwuchteligen Disney Star erinnert, ja in „High School Musical“ spielte er mit. Ja solche Filme sind cool, dazu etwas vom Glauben wandernden Seelen die keine Ruhe finden, ein Bisschen „Ghost“ Atmosphäre und eine Menge für 14 – 18 Jährige verschmuste Teddybären und süße Mäuschen im Kino die sich bereitwillig die Tränen von den unbehaarten Jungs abwischen lassen die Ihnen versprechen dass sie genauso süße blaue Augen haben wie der Hauptdarsteller, ja da ist der Film bald fertig.

 

Was bietet der Film? Nun eine Menge, und wenig, es kommt drauf an was man erwartet. Also alles spielt sich auf der Westküste von Kanada ab, oder da bei Alaska, keine Ahnung, es ist fast dauernd ein schönes Wetter, es ist nicht immer kalt und wenn es kalt ist sieht es nicht so aus und die Gegend ist einfach ein Traum. Durch einen tragischen Autounfall in der Nähe eines Friedhofs kommen der 15-jährige CHARLIE, Zac Efron spielt ja den netten Kerl, der aber in echt aussieht wie 25, und sein kleiner Bruder SAM ums Leben. Aber eigentlich hätte das gar nicht passieren müssen, weil wenn MAMA nicht Nachtdienst gehabt hätte, Kim Basinger spielt sie und da nicht ein Basketball Spiel im TV wäre, wo die 2 mit dem Auto zu einem Freund fuhren, und der besoffene Tanklaster nicht da wäre, ja da wären sie noch am Leben. Doch wie es halt in Hollywood so ist, sie sind nicht getrennt, Charlie lebt, Sam ist tot, aber sie schwören sich in den Momenten "danach", das war auch so ne romantische 3 Sekunden Szene, auf immer zusammenzubleiben. Die Wiederbelebungsmaßnahmen eines Notarztes, Ray Liotta spielt den, der sieht übrigens noch immer wie ein Irrer aus, holen allerdings CHARLIE wieder zurück und auch 5 Jahre später hat er die Vergangenheit nicht hinter sich lassen können. Er arbeitet auf dem Friedhof und hält sich tatsächlich an sein Versprechen, SAM niemals alleine zu lassen. Was heißt, er repariert Gräber hat einen Freund, wohnt da bei einem Häuschen, kämpft gegen Wildgänse, die alles verdrecken, und hat keine Freundin.

 

Ja so ernst kann ich das ganze nicht nehmen, aber da kam dann der Faktor, Wein dich aus mein Schatz, und schon nach 10 Minuten waren die 1. Taschentücher nass und meine Freundin hatte für mich keine mehr, aber ich dafür für sie, ich gab Ihr mein T-Shirt, ja macht nichts, sie muss es dafür eh waschen. Also sie weint sich so dadurch dann ist wieder die Szene wo die 2 Brüder sich treffen und boxen, ich boxe natürlich auch auf sie ein, was macht sie? Sie boxt zurück kurz mit Ihren zarten Händchen, trifft meinen Musikantenknochen, ich trällere Beethovens 9. Unvollendete Symphonie, die jetzt als vollendet gilt und bekomme einen Rüffel vom einzigen Sumoringer im Kino.

 

Gedreht wurde ja in British Columbia, schade das alles so schön Hochglanz ist, keiner hat einen Bart, keine Furz, keiner stinkt, keiner sauft, keiner hat wilden Sex, und die einzige Sexszene ist schön abgelichtet, es ist große Liebe im Kino zu sehen, der Film ist nicht schmutzig, so richtig nett und hat auch eine gute Handlung und vor allem eines hat er viel, Romantik. Was an dem Film Vielleicht auffällt ist die etwas sehr plakative Musik, die Romantische Szenen so richtig nett untermalt damit man ja auch nicht sein Heulschneuztuch vergisst. Die Story über Loslassen und neu anfangen hat man schon in Unzähligen Filmen gesehen hier ist sie etwas anders interpretiert worden was der Sache keinen Abbruch tut, auch wenn der Film unlogische Szenen hat, wie die gemeinsamen Ballspiele zwischen totem Jungen Sam und erwachsenem Lebenden Charlie der plötzlich wie Haley Joel Osment mit toten Menschen reden kann, ja was soll man davon halten? Wer wirft da bitte den Ball immer zurück zu Charlie oder bildet der sich das ein?

 

Nun die Idee ist schon super, Charlie Tahan der Schauspieler von Sam ja der könnte ein kleiner Erfolg werden, der Junge ist echt begabt und wenn er weint, weint das ganze Kino. Was an dem Film sicher gut ist, die 12 Mille Kosten hat der Film eigentlich fast verdreifacht. Ja klar, ein Teenieschwarm im Kino, so kurz nach der Twilight Saga, das ist schon ein starkes Ding. Efron in dem Film übrigens ein 23 Jähriger Typ kann den 15 Jährigen nicht so gut verkörpern, ja der sieht immer gleich aus, in 5 Jahren keine Rasur, aber immer glatt rasiert, aber er ist ein leicht charismatischer Schauspieler und ich denke wenn der Disney verlässt, verschwindet er in der Versenkung, wenigstens hat er einen Vorteil, außerhalb von 2 Millionen US Teenies kennt ihn keine Sau auf der Welt.

 

Amanda Crew, die 24 Jährige leicht geile Tess Carroll im Film, die ja mit dem Boot weit weg fährt, und auch Früher als Charlie kleiner war bei einer Segelregatta teilnahm, Ihr Vater starb übrigens vor kurzem, ja die sieht man am Friedhof sich über kaputte Blumen ärgern und von dem Moment an wusste ich, Charlie sieht sie an, die 2 kommen zusammen. Tja, in Hollywood regiert glücklicherweise noch immer der Mann wenn es darum geht wer wo zusammen kommt mit wem.

 

Dass der Film so ähnlich ist wie „The Sixth Sense“ ist Vielleicht absichtlich, aber egal, er ist nett, nur die ganzen Logikfehler, die sind nicht gerade das was ich mir von einem Film vorstelle, aber macht nichts, ich wollte ihn ja auch sehen. Tja der Film ist kitschig, Zac Efron ist Alleinträger vom Film, er ist in einigen Szenen wo er weint, das sieht leider nicht so echt aus, Kim Basinger glänzt und Ray Liotta auch, das aber nur 10 Sekunden lange. Wer nach dem Film von Amanda Crew schwärmt, so schön ist sie nun auch wieder nicht. Amanda Crew stammt aus British Columbia und war begeistert sowohl von der Rolle der Tess als auch von den Dreharbeiten in ihrer Heimatregion. Wie das Glück so spielt, war es ihr Geburtstag, als sie den Anruf erhielt, um an der Seite von Efron für die Rolle vorzusprechen. „Wir trafen Amanda während des Castings“, berichtet Steers. „Sie kam herein und bekam die Rolle. Sie ist schön, nahbar und bringt alles mit, was wir gesucht haben. Man ist von ihrer Persönlichkeit sofort gefangen. Und dabei hat sie gerade einmal die erste Schicht ihres Talents aufgedeckt.“

 

Übrigens das ganze stammt natürlich von einem Roman, den ich mir sicher nicht kaufen werde. Das zweite Buch von Autor Ben Sherwood, Wie durch ein Wunder (Heyne Verlag), kam im Original (The Death and Life of Charlie St. Cloud) 2004 unter großem Lob der Kritik heraus und wurde bereits in 15 Sprachen übersetzt.

 

Nun ich würde sagen, der Film ist romantisch, ja das ist er, aber leicht auch kitschig, die Musik nicht so das meine, so schlecht gespielt war er nicht aber ein bisschen schon, und zu empfehlen, ja wenn man ein Teenager ist oder Kinogänger so wie ich dann schon, oder wenn man einen Film braucht um seine Alte oft zu umarmen dann auch.

 

70 von 100

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Die Kritik ist sehr gut geschrieben und mit Abstand besser als das Film selbst. Ich habe es gesehen, war für mich langweilig, bin fast eingeschlafen - definitv nicht zu schauen wenn man müde ist. Glaube auch das aus Efron wird nichts in ein paar Jahren, er ist nur ein gutaussehender Typ.

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