Jump to content
HiFi Heimkino Forum
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
M_chen

Einer für alle

Recommended Posts

Hallo,

 

ich habe folgendes vor:

ich möchte mehrere Geräte an einem Lautsprecher betreiben. Nicht wahlweise, sondern gleichzeitig. Da ich die Geräte schlecht einfach parallel aufklemmen kann, was tun? Wenn ich jeden Ausgang mit einem Trenntrafo entkopple, habe ich zwar eine galvanische Trennung zwischen den Geräten, aber dennoch wird das NF-Signal jedes Gerätes am Lautsprecherausgang eines anderen induziert werden. Ob das so gut für die PA ist...? Es handelt sich übrigens nicht um HiFi, sondern nur um Kommunikation (ca. 200Hz - 4kHz). Die Ansprüche an Qualität sind also relativ gering.

 

Irgendwelche Ideen?

 

Besten Dank im voraus.

 

Gruß

 

Martin

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

 

Servus Martin,

 

soweit ich das verstehe benutzt du trotz verschiedener Geräte immer die selbe Endstufe, richtig? Dann besorg dir doch einfach ein Mischpult! Die gibt es in hundert verschiedenen Versionen, du kannst alle Geräte gegeneinander einpegeln und entkoppelt sind die Kanäle auch. Es ist sicher was für dich dabei.

 

Gruß, Josef

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Josef,

 

nee, so ist es nicht (wäre wohl zu einfach).

Ich versuche mal, mich etwas deutlicher auszudrücken:

 

Ich möchte mit mehreren Endstufenausgängen kleiner Leistung (max. 5 W an 8 Ohm) auf einen Lautsprecher gehen.

 

Genaugenommen brauche ich also schon ein Mischpult, allerdings nicht für die dabei üblichen Pegel...

 

Bin für weitere Ideen dankbar.

 

Gruß

 

Martin

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Gleichzeitig,oder als Wahlmöglichkeit?

 

Klingt sehr nach ELA und/oder Durchrufanlage. Falls dem so ist, mal nach 100V Anlagen und Installationen suchen (lassen/googlen).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi,

 

gleichzeitig.

Allerdings hatte ich nicht vor, mir für meine sauer verdienten Euronen sowas zu kaufen.

Ich hatte die Hoffnung, daß jemand einen Vorschlag hat, wie man sowas im heimischen Kochtopf hinbekommt. Kurz: ich will löten ;-)

 

Gruß

 

Martin

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Martin,

 

wenn du das selber bauen willst, dann würd ich mal bei Lastschaltern (Motorenbereich und ähnliches) umschauen, richtig ausgewählt können dann wenigstens 2 Endstufen nicht gleichzeitig laufen.

 

Ich hab auch irgendwann mal in einer Massagepraxis Umschaltpulte für Lautsprecher installiert (gibts zB bei "die Nadel"), vielleicht kann man die ja umgekehrt auch benutzen ...

 

Gruß, Josef

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hmmm

 

Umschaltstation hat sich wohl erledigt.

Warum machst du denn nicht einfach bi-amping und steuerst die Chassis getrennt an?

 

J.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Haaaach,

 

der Groschen ist offensichtlich immer noch nicht gefallen.

Die Endstufen SOLLEN gleichzeitig laufen und alle EINEN Lautsprecher versorgen.

 

Alles klar jetzt?

 

Danke und Gruß

 

Martin

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ja dann...

 

 

...auf diesen abwegigen Gedanken ist wohl genau deswegen auch niemand gekommen weil es definitiv nicht geht. Es stellt sich auch die Frage, warum Du ausgerechnet auf so eine Lösung kommst, da es eigentlich logischer/preisgünstiger wäre, mehrere Quellen über ein Mischpult auf EINEN Verstärker zu leiten. Insofern ist die Verwirrung ob dieses Gedankenganges immer noch vorhanden...

 

Gruß

Stefan

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wenn man jetzt mal davon ausgeht, dass niemand in der Lage ist, 5 Gespräche oder was auch immer da läuft gleichzeitig zu verfolgen, und Du aber immer wissen willst, ob auf einer der Leitungen geredet wird, böte sich noch folgendes an:

 

Ein 5 Wege Umschalter, der immer einen Weg zum LS leitet und die anderen vier zu vier LEDs, die dann als "TALK ACTIVITY" Kontrolle blinken würden. So könntest Du dann mit dem Schalter auf den "talkenden" Kanal umschalten und da reinhören.

 

Ansonsten wüßte ich da nix und würde mir fürn Appel und ´n Ei ein kleines Mischpult zulegen, um die Kanäle zusammenzufassen. Schliesslich sind die Endstufen da und von irgendwas müssen die ja auch angesteuert werden, somit kannst Du die auch auf das kleine Pult legen und auf diesem Weg reinhören.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Martin,

 

wenn es auf die Qualität offenbar nicht so ankommt, dann vielleicht auch nicht auf maximale Leistung ...

Ich würde mal probieren, die Endstufen jeweils über einen Leistungswiderstand von sagen wir 10 Ohm oder so auf den Lautsprecher zu führen, alle parallel auf einen Knotenpunkt. Das könnte klappen.

 

Gruß Marc

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi alle,

 

der Tipp mit dem Leistungswiderstand ist ein guter, leider kommt dann am Lautsprecher nicht mehr genug an, um diesen halbwegs vernünftig zu betreiben.

 

Ich versuch es mal zu erklären, vielleicht ist es dann nicht mehr ganz so abwegig. Stellt euch folgende Situation vor:

 

Zwei Funkgeräte, beide mit eingebauter PA. Als Anschlussmöglichkeit jeweils nur der Lautsprecherausgang vorhanden, kein Vorverstärkerausgang o.ä.

Aus Garantiegründen möchte ich auch keinen Eingriff in den Geräten machen.

Auf dem ersten hört man einem Gespräch zu, das einen interessiert. Gleichzeitig erwartet man auf dem zweiten (andere Frequenz), einen Anruf. Also müssen beide Geräte gleichzeitig zu hören sein. An einem gemeinsamen Lautsprecher deshalb, weil dies Kosten spart und außerdem kein Platz für zwei vorhanden ist.

Wenn man dann schon einen Weg gefunden hat, dies zu tun, kann man ja die Anschlussmöglichkeit für ein weiteres Gerät vorsehen (z.B. zusätzlichen Empfänger). Dies wäre dann auch nicht viel mehr Aufwand, außerdem spart es irgendwelche Ausgangs-Umschaltereien.

 

Aber auch ich habe keine gute Idee, um dies zu realisieren.

Deshalb habe ich auf euch gehofft, schließlich ist hier schon für seltsamere Dinge eine Lösung gefunden worden. :-) :-) :-)

 

Viele Grüße

 

Martin

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi Martin,

 

Dir ist wohl nicht zu helfen. Weil Du Dir nicht helfen lassen willst. Wieviel Leistung brauchst Du wohl, um so ne Gurke noch zu hören? Na also, fast nichts. Die Sache mit den Widerständen würde gehen.

 

Zweite Möglichkeit: Schalte beide Ausgänge der Quteschen in Reihe und daran den Lautsprecher. Wenn das nicht geht, weil die Innenwiderstände der Geräte zu hoch sind, geht auf jeden Fall die Lösung mit den Widerständen. Eins von beiden geht!

 

Ist alles gar nicht so schwer, wie es scheint.

 

Gruß Marc

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wenn du die Verstärker-Ausgänge jeweils an einen Übertrager anschliesst und die Ausgänge der Übertrager in Reihe schaltest, dann kannst du damit deine Applikation warscheinlich erfüllen.

Der Übertrager sorgt für eine entsprechende Entkopplung der Versträrker. Die Ausgangsseite ist relativ niederohmig, so dass die Signale der anderen Vestäker nur wenig bedäpft werden.

Da du ja keine grosse Leistung brauchst und deine Ansprüche auch nicht so hoch sind, sollte das ausreichen.

Jetzt musst du nur noch sehen, wo du güstig entsprechende Tafos herbekommst. Eventuell kann dir da jemand einen Tip geben?

Du kannst es ja mal ausprobieren.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

 

>Wenn du die Verstärker-Ausgänge jeweils an einen Übertrager

>anschliesst und die Ausgänge der Übertrager in Reihe

>schaltest, dann kannst du damit deine Applikation

>warscheinlich erfüllen.

 

den im Ergebnis gleichen Vorschlag habe ich auch schon gemacht. Bei zwei getrennten Geäten, die sicherlich über keine Schutzerde verfügen, tuts auch eine einfache Serienschaltung der Ausgänge ohne Übertrager.

 

Aber er will sich ja nicht helfen lassen ...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

 

danke erstmal für die Antworten.

 

Ich will mir schon helfen lassen, aber offensichtlich fehlt nicht nur mir diesbezüglich der richtige Durchblick.

Eigentlich sollte mittlerweile klar sein, daß es sich bei dem "Bastelprojekt" um Funkgeräte bzw. Empfänger handelt.

Diese haben zwar keine Schutzerde, aber eine gemeinsame Betriebserde, was für die Betrachtung der Problematik elektrisch auf das gleiche rauskommt. Also komme ich mit "einer einfachen Serienschaltung der Ausgänge" nicht weiter. Die Idee mit den Übertragern scheint mir bisher die erfolgversprechendste zu sein. Was nehme ich am besten? 1:1 oder mehr?

 

Danke und Gruß

 

Martin

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

1:1 wäre schon ok.

Du willst die Geräte ja nur entkopplen, die Pelge- und Impedanzverhältnisse aber gleich lassen. Von daher sollte 1:1 ok sein.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

>... Also komme ich mit

>"einer einfachen Serienschaltung der Ausgänge" nicht weiter.

 

letzter Versuch: Wenn die Funkgeräte masseseitig verbunden sind (wie von Dir beschrieben) und der Lautsprecher zwischen beide Ausgänge der Funkgeräte angeschlossen wird (ohne Masse), die Funkgeräte also praktisch "in Brücke" geschaltet sind, funktioniert das ganz einwandfrei. Man hätte sogar noch eine Art Rauschunterdrückung und das gleiche Signal wird von beiden Geräten niemals abgegeben, somit sind auch immer beide zu hören.

 

Gruß

Marc

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

 

einzige vernünftige Lösung: Alle Signale mit etwa 1kOhm/100 Ohm addieren/teilen, mittels 1uF Folienkondensator um eventuelle Gleichspannung auskoppeln ( s. Anhang, in .pdf umbenennen) und das Signale auf eine billige IC-Endstufe vom Reichelt o.ä. geben. Ein klein wenig Bastelerfahrung reicht auch für eine etwa 5 Watt starke TDA2003-Endstufe, welche dann etwa 5 Euro kostet ( ohne Netzteil, benötigt etwa 12 V unsymmetrisch).

Für diesen Zweck völlig ausreichend und besser als die anderen Lösungen.

 

MfG

 

Thomas

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bitte anmelden um Kommentare abgeben zu können

Nachdem du dich angemeldet hast kannst du Kommentare hinterlassen



Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

×
×
  • Neu erstellen...