Jump to content
HiFi Heimkino Forum
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Münch

Volumensteller bei Selbstbau-preamp

Recommended Posts

Hi,DIYer

 

ich bin immer noch hin und her gerissen bei der Entscheidung zum wichtigsten Teil beim Preamp, dem Lautstärkesteller. Elma-Stufenschalter, Alps-Poti oder IC-Lösungen, derzeit tendiere ich zu dem bekannten Ic von Chrystal, dem CS 3310 (sauteuer). Wie haben Kollegen diesen Part gelöst? Mein weiterer Signalweg nach dem CS: OPA 2134, abschließend je ein FET (single end).Gibt es Hörvergleiche ?

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

 

von dem CS3310 IC würde ich Dir abraten, wenn es nicht unbedingt notwendig ist, d.h. wenn man die Lautstärke mehrerer Audiokanäle (>2) möglichst elektronisch und synchron regeln möchte, wie z.B. bei einem Surround-Set oder einer Aktiv-Box mit digitaler Frequenzweiche (dort verwende ich ihn). Der Rauschabstand bei diesem Chip beträgt 116dB bei 2V Eingangsspannung und das reicht so eben, wenn keinerlei Übersteuerungsreserve vorgesehen ist; d.h. man muß dafür sorgen, daß das Quellensignal mit 2V aber auch nicht wesentlich größer beim CS3310 ankommt; wenn das Signal kleiner ist, weil z.B. auch Quellen mit niedrigerem Pegel angeschlossen werden sollen oder weil im PreaAmp-Design eine Übersteurungsreserve vorgesehen ist, verringert sich der Rauschabstand und dieser Chip wird dann unakzeptabel rauschen. Von der Problematik mit kleinen Eingangsignalen abgesehen konnte ich bei dem Chip keinerlei klangliche Nachteile feststellen (Vergleichshören mit abgeglichenem Pegel, unmittelbares Umschalten, elektrostatischer KH). Der Chip hat noch den Vorteil, daß er im Nulldurchgang des Eingangssignals die Lautstärke umschaltet, so daß die Lautstärkeränderung normalerweise absolut geräuschlos (ohne Knackgeräusche) vonstatten geht, was bei geschalteten Lautstärkereglern nicht so sebstverständlich ist.

 

Ein Alps-Poti habe ich auch schon mal verwendet, m.E. ist das eine preiswerte, einfache, durchaus brauchbare Lösung, die Gleichlauftoleranz ist allerdings nicht perfekt; für das normale Hören ist das nicht so kritisch, aber wenn man aber als fortgeschrittener Hifi-Freak auch mal Messungen veranstaltet (z.B. Boxen, Raumakustik) dann ist ein dB-geeichter Lautstärkeregler mit 100%-ig exaktem Gleichlauf eigentlich unverzichtbar, was dann nur mit einem Stufenschalter oder doch dem CS3310 realisierbar ist; eine Relaislösung wäre auch noch denkbar, aber die ist wirklich aufwendig.

 

Warum willst Du am Ausgang noch einen FET verwenden?

 

Grüße

 

Bernhard

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Leute,

 

es gibt auch eine einfachere möglichkeit, einen was den gleichlauf anbelangt, guten lautstärkesteller preiwsert zu realisieren:

man nehme ein blaues alps-poti, aber mit linearer kennung (z.b. 50kOhm) und mittelanzapfung, dann verbindet man mit einem 15kOhm-Widerstand die Mittelanzapfung mit dem Anfang und so bekommt man ein quasi-logarithmisches Poti mit sehr gutem Gleichlauf weil eine lineare Schleifbahn herstellungstechnisch viel einfacher ist, als eine logarithmische kennung, insbesondere am linken Anschlag des Potis....

 

bei mir werkelt so ein ding (mit mototrantrieb und komfortalber fernbedienung) übrigens in einer röhrenvorstufe, 115db rauschabstand liefert die zwar bei weitem nicht (mit dem ohr am hochtöner kann man ein leises rauschen hören), vom klang her musste aber bisher jede andere die ich vergleichen konnte (lauter komerzielle produkte vorzugsweise japanischer herkunft) die kapitulation anmelden....

 

ausserdem hat so eine röhrenvorstufe überhaupt keine probleme, was die aussteuerungsfestigkeit bzw. übersteuerungsfestigkeit anbelangt. meine vorstufe schafft eine Ausgangsspannung bei 2V (cd-pegel) am Eingang ca. 20 Volt...:-)) Ausgangswiderstand ist mit Gegenkopplung 30 Ohm, ohne Gegenkopplung ca. 1kOhm....

 

mfG

 

Walter

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi, Bernhard

 

vielen Dank für deine Klangeindrücke und Erfahrungen mit dem CS. Ehrlich gesagt bin ich mir auch nicht sicher, ob sich die knapp 30 Märker für das Teil lohnen (obwohl das CS in vielen sog. Highend-Pre`s zu finden ist). Es gibt aber viele ähnlich hochwertige IC`s von Dallas Semiconductors u. ä., die als Volumensteller sehr gut sein sollen. Wer hat hier was zu bieten?

 

Was den FET am Ende der Schaltung anbelangt, bin ich von einer besseren Entkopplung und niedrigeren Impedanz zu den angeschlossenen Kabeln (ca. 5 m lang) ausgegangen. Hinweise dazu auch auf der Homepage von Andreas Hünnebeck

www.bruker.de/~ah/hifi.html/#diy

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi, Walter

 

weil ich informiert bin, daß du die "Kleine Qualitätsendstufe" von Elektor mit Erfolg einsetzt, interessiert mich auch die Ansteuerung. Werkelt hier auch ein DIY-Projekt? Gib mal was zum Besten.

 

Vielen Dank!

 

Peter

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

 

Ich möchte an dieser Stelle nur fragen, woher habt Ihr die Kenntnisse, um allgemein Vor- und Endverstärker zu bauen?

Gibt es irgendwelche Literatur dazu, oder gehört dazu eine jahrelange Erfahrung?

Falls Ihr irgendwelche Vorschläge habt, was die Literatur betrifft, würde ich diese gerne erfahren. Obwohl ich an einer technischen Uni studiere, interessiert sich niemand für Audio-Technik und niemand kann mir bei der Suche der Literatur helfen.

Daheim habe ich einen selbstgebauten Verstärker (gebaut nach einer Vorlage von Texas Instruments mit OPVs), der sehr gut klingt, fast genau wie der NAD C320. Meiner Meinung rauscht er aber zuviel. Deswegen habe ich vor, einen neuen zusammenzubauen.

Eine andere Frage: Hast Du, Münch, vor, bei Deinem Pre-Amp einen Fernbedienungssensor einzubauen?

 

Ich danke für Vorschläge und Antworten im Vorraus,

Filip

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

 

ich habe ebenfalls den CS3310 eingesetzt, allerdings in einem digitalen Vorverstärker:

 

http://www.weidinger-online.de/dipda2.jpg

 

Der vorgeschaltete DA-Wandler liefert hier eh' nicht mehr als +- 2.5 Volt. Von daher war die +-5V Begrenzung bei mir unkritisch. Die anschließende Stufe mit FET-Ausgang (habe ich mal im Internet gefunden) verstärkt das Signal um den Faktor 4. sie arbeitet im Class A Betrieb.

Bernhard hat es schon erwähnt; etwas rauschen tut die ganze Sache. Momentan ist es aber lediglich zu hören, wenn man das Ohr an den Hochtöner hält. Bei wirkungsgradstarken Konstruktionen könnte es aber durchaus stärker hörbar sein.

 

Ansonsten bin ich mit dem Klang sehr zufrieden, habe aber zugebenermaßen keine großartigen Experimente in Sachen Schaltungsauslegung vorgenommen. Wenn man den CS3310 einsetzt, sollte man sich übrigens ganz genau an die Herstellerangaben halten, d.h. unter anderem, man sollte es nicht "gut" meinen und Digital- und Analogspannungen strikt trennen, sondern +5V analog und +5V digital über 10 Ohm (oder so) zusammen führen. Ich hab's anfangs nicht so getan und mir dabei einige IC's zerschossen. Baut sich nämlich beim Einschalten eine Spannung schneller auf als die andere, geht das IC in einen Latch up und zerstört sich damit.

 

Gruß Weide

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

 

jetzt mit ist mir die Sache mit dem FET am Ausgang klarer geworden; eine andere Möglichkeit (so habe ich es mal gemacht) besteht darin, einfach eine entsprechende Zahl (z.B. 10 Stück)von OPs mittels Widerstände parallel zu schalten; das senkt den Ausgangswiderstand UND reduziert das Rauschen (natürlich nur das Rauschen, das in der Ausgangsstufe entsteht).

 

Grüße

 

Bernhard

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Walter,

kann Deinen Tip, auch die Dimensionierung, voll und ganz bestätigen.

Gruß, Michael

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Filip,

 

Literatur zu Audioschaltungen gibt es eigentlich genügend, allerdings liegt deren Erscheinungsdatum u.U. Jahre zurück, weil der Selbstbau von Audioschaltungen nicht mehr so up to date ist.

 

Bauvorschläge zu allen Audiothemen gibt es bzw. gab es von der Zeitschrift ELEKTOR; Fachbücher zu Audiothemen aus dem Elektorverlag (www.elektor.de) oder Franzis-Verlag (www.franzis.de); im Internet kursieren ebenfalls Bauvorschläge aber von unterschiedlicher Qualität; s. z.B die Linksammlung http://www.us-epanorama.net/index.html ansonsten die einschlägigen Suchmaschinen quälen.

 

Wer sich für die Grundlagen der Schaltungstechnik interessiert, ein absolutes MUSS: Tietze, Schenk: Halbleiterschaltungstechnik, Springer Verlag. Nicht billig aber das beste.

 

Grüße

 

Bernhard

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Peter,

 

du scheinst ja sehr gut informiert zu sein, was bei mir daheim so werkelt :-)

naja, als Vorstufe werkelt natürlich auch kein Produkt von der Stange, das würde ja gar nicht in mein Konzept passen. Da ich jetzt von der Frequenzweiche meiner Geminis über die Endstufe und letztens auch die Vorstufe als Selbstbauprojekt realisiert habe, gibts hier eine kleine Kostprobe:

 

Die Vorstufe entspricht im Grundkonzept der sogenannten "Modularen Vorstufe" von H. Stein, der ja bekannt sein sollte (oder dürfte), es werkelt eine JAN 6922 als Verstärkendes Bauteil (jawohl nur EINE Röhre für beide Kanäle) und die Räumlichkeit dieses Dings ist einfach ein Wahnsinn, mit geschlossenen Augen ist eine Lokalisation der Lautsprecher beim besten Willen nicht möglich :-)

Übrigens, es handelt sich nicht mehr um eine

SRPP-Konfiguration mehr, sondern die ehemaligen Stromquellen (als Anodenwiderstände) mussten aus klanglichen und auch als Rauschgründen dicken Kohelmassewiderständen weichen.....

 

Eingangspoti ist ein lineares blaues Alps mit Mittelanzapfung und Logarithmierwiderstand, natürlich fernbedienbar...siehe weiter oben, und natürlich sind die Ausgangskondensatoren der Vorstufe nur von allererster Güte: MKP´s, gebrückt mit KP 1832, Styroflex NSF und Silber-Glimmerkondensatoren.

 

Um das ganze perfekt zu machen habe ich naturgemäß den Eingangskondensator zur Kleinen Qualitätsendstufe entfernt, der ist ja sowieso nur in Reihe geschaltet und das ist ja wirklich nicht nötig, die untere Grenzfrequenz der Endstufe (HP-Eingangskonfiguration) ist dadurc ja schließlich auch nicht in Gefahr.....

 

Und das Wichtigste bei der ganzen Angelegenheit: Beim Netzteil wird geklotzt und nicht gekleckert :-) und das sieht dann folgendermaßen aus: Röhrenheizung mit ca. 500.000uF gesiebt, Anodenspannung mit 500uF/350V und 5000uF/350V Siemens LL-Elko (habe mal eine Kurzschluss bei diesem Elko bei voller Ladung (ca.310V) verursacht, der beteiligte Schraubenzieher hat dann ganz schön alt ausgesehen...:-)), das ganze wird gebrückt mit KP1832 verschiedender Größen... hier kann ich nur sagen: Viel hilft selten so viel wie hier :-)

 

Der letzte Streich war allerdings die Brückung der dicken 75.000uF-Elkos in der Kleinen Qualitätsendstufe mit KP 1832 und KP-SN, das hat einen unüberhörbaren Einfluss, besonders auf eine natürliche und authentische Wiedergabe von Hochtoninformationen, insbesondere der menschlichen S-Laute...:-)

 

also dann,

 

Viel Spass beim Werkeln

 

 

Walter

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Bernhard, Weide und allen anderen,

wieso baut man eigentlich das Dämpfungsglied zur Lautstärkeregelung vor den Vorverstärker? Ich hätte es spontan dahinter gebaut um den empfindlichen D/A-Ausgang nicht noch zusätzlich zu belasten. Wo ist mein Denkfehler?

Grüsse, Philipp

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi,

 

Du meinst sicherlich die Pegelanpassung der verschiedenen Quellen? Ebenso ist dies event. erforderlich, damit der Eing. des VV nicht übersteuert!

 

MfG

Peter

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Peter,

danke für die Antwort aber die Pegelanpassung der Quellen meinte ich eigentlich nicht, obwohl ich diese auch spontan vergessen hatte.

Es müssen alle Eingangspegel auf den niedrigsten gedämpft werden, um den VV nicht zu übersteuern, so gibts also zwei Dämpfungsstufen. Die zweite ist die eigentliche Lautstärkeregelung, die ich ursprünglich meinte.

Sollte diese zweite Stufe nun vor oder hinter den VV und wieso?

Grüsse, Philipp

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi,

 

ne interessante Frage! Wenn ich mich so an etliche Schaltungen erinnere ist der LsR nach der Vorstufe. Hinter ihm wird dann noch meist ein Impedanzwandler eingesetzt: Anpassung an die Endstufe ist dann immer OK. Bei dieser Anordnung wird außer dem Nutzsignal auch das Rauschen des VV runter geregelt! Bei LsR vor dem VV bleibt das Rauschen desselben konstant!

 

MfG

Peter

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Peter,

genau das meinte ich: Bei dem LsR vor dem VV bleibt das Rauschen desselben konstant und der erzielbare Dynamikbereich wird eingeschränkt.

Nun haben aber Bernhard und Weide den LsR (hier CS3310) vor dem VV, wenn ich sie richtig verstanden habe. Und dafür haben sie sicher gute Gründe.

Wo ist also der Denkfehlers?

Grüsse, Philipp

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Phillip,

 

hmm, ich kann Dir da leider nicht weiterhelfen. Ich konnte den CS3310 nur da hinbauen, wo er ist. Logischerweise mußte er hinter den DA-Wandler und ihn irgendwie direkt in die Ausgangsstufe setzen ging nicht, weil hier die Spannungen zu hoch für den CS wären.

 

Gruß Weide

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Andreas,

die Positionierung hinter dem VV ist mit dem CS3310 natürlich nicht möglich. Der Ausgangspegel des VV sollte doch wesentlich über 2.5 V liegen, das habe ich vergessen. Aber mit den Alternativen Poti, Stufenpoti etc. sollte das doch möglich sein.

Bernhard, was sagst du dazu?

Grüsse, Philipp

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Philipp,

 

es ist so am günstigsten, wie es Peter beschrieben hat: der Lautstärkeregler kommt NACH den spannungsverstärkenden Stufen und nach dem Lautstärkeregler kommt noch eine Impedanzwandlerstufe, die keine Spannungverstärkung mehr beinhaltet; so geht es mit einem Poti oder Stufenschalter und im Prinzip gilt dies auch für den CS3310. Das Problem ist nur, daß die maximal 3.75 V Ausgangsspannung des CS3310 möglicherweise nicht ausreichen, um alle Endstufen/Aktivboxen die es gibt, maximal auszusteuern; eigentlich wären 10-15V max. Ausgangsspannung wünschenswert.

 

Damit beginnen mit dem CS3310 die Kompromisse: man kann noch eine Spannungsverstärkung in die Impedanzwandlerstufe einbauen und nimmt damit eine Verschlechterung des Rauschverhaltens in Kauf oder man beläßt es bei den maximal 3.75V Ausgangsspannung, hat so die besseren Rauschwerte, aber der VV ist u.U. nicht mit allen Endstufen kompatibel; denkbar wäre auch eine Ausgangsstufe mit wählbarer Spannungsverstärkung um für alle Fälle gerüstet zu sein, aber es zeigt sich, daß ein CS3310 schon gewisse Einschränkungen bedeutet, die es z.B. bei Potis und Stufenschaltern von vornherein nicht gibt; deshalb würde ich den CS3310 auch nur dann einsetzen, wenn es funktionell notwendig ist, also wenn z.B. eine Lautstärkefernsteuerung geplant ist.

 

Grüße

 

Bernhard

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi Bernhard,

 

von welchem Hersteller ist der CS3310? würde mir gern mal ein Datenblatt/ Applikation ansehen! Welche ev. analog ansteuerbaren LSR sind noch verfügbar? Habe mich ewig nicht mit dem Thema beschäftigt, muß aber bald etliches umbauen.

Vor Jahren hatte ich so zB. die Pegelanpassung beim Quellenumschalter realisiert: Gleichsp.umschaltung und Trimmpoti zu Pegelanpassung: ging so schnell wie nie!

 

MfG

Peter

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Bernhard und Peter,

danke für die Antworten, damit ist meine Weltbild ja wieder in Ordnung, diese Schaltung hatte ich ja ursprünglich für die beste gehalten. Aber der CS3310 ist schon verlockend anwendungsfreundlich und die paar dB Rauschabstand schnell geopfert.

 

An Peter: Der CS3310 ist übrigens von CRYSTAL

 

Kennt jemand ein IC, welches quasi nur ein Stufenpoti mit hochgenauen Widerständen ersetzt, ohne Vertärkung, aber mit hoher maximaler Eingangsspannung?

 

Ich habe übrigens vor einiger Zeit mal Kataloge gewälzt und ein elektronisches Stufenpoti (20 Stufen) mit günstigen Relais und 0,1% Widerständen kalkuliert. Ergebnis: pro Kanal DM 120.-, macht bei einer aktiven 4-Wege Box 960.-, dagegen ist der CS3310 doch geschenkt oder?

 

Grüsse, Philipp

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo

 

Hab mal gelesen, daß das Verhältnis zwischen Poti und Logarithmierwiderstand ca 6/1 sein sollte.

Also bei 50kOhm Poti einen ca 8kohmR , was aber bei Vollanschlag einen sehr niedrigen Gesamtwiderstand gibt.

Besser 100kohm Poti und einen 15-18 kohm R dran.

 

Was meint ihr?

 

Gruß

Andi

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Natürlich nicht zu vergessen die Variante mit zwei Linearpotis hintereinander!

Das erfordert aber ein lineares Vierfachpoti.

 

gruß

Andi

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das CS 3310 ist also durchaus brauchbar (bei dem Preis eigentlich voraus zu setzen). Allerdings fehlen noch Stimmen zu Alternativen (Dallas Semiconductors DS .......), die vom Preis her günstiger daher kommen. Wie klingen die Dinger?

 

Die bekannten ALPS-Potis sollen ja auch in der "großen Version" deutliche Kanalunterschiede mit sich bringen. Lohnen sich ELMA-Stufenschalter mit 1-%igen Widerständen?

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi Andi,

deine Dimensionierung ist natürlich noch besser, vorausgesetzt du störst dich nicht daran, daß die "Power" mit dem Aufdrehen erst so spät kommt.

Entwickler von Consumergeräten müssen hier mit Marketingleuten schwere Kämpfe aushalten...

 

Gruß,

Michael

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bitte anmelden um Kommentare abgeben zu können

Nachdem du dich angemeldet hast kannst du Kommentare hinterlassen



Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

×
×
  • Neu erstellen...