| S0-Bus |
Der S0-Bus ist die fĂŒr digitale EndgerĂ€te vorbereitete Schnittstelle. Ăber zusĂ€tzliche, ca. 50 Mark teure Erweiterungen können an den NTBA digitale EndgerĂ€te angeschlossen werden, wenn die standardmĂ€Ăig eingerichteten zwei AnschlĂŒsse nicht ausreichen. Jede ISDN-Telefonanlage verfĂŒgt ĂŒber mindestens einen S0-Bus zum AnschluĂ an den NTBA und damit an das Leitungsnetz der Telekom. ZusĂ€tzliche S0-Busse können entweder intern - fĂŒr ISDN-Telefone - oder extern fĂŒr weitere AmtsanschlĂŒsse bereit stehen. An internen S0-Bussen kann man gewöhnlich bis zu acht digitale EndgerĂ€te (Telefon, ISDN-Adapter, Fax) anschlieĂen.
|
| SACD |
"Super Audio CD": der hoch auflösende TontrĂ€ger von Philips und Sony. Entspricht physikalisch weitgehend der DVD, verwendet aber das DSD-Datenformat. Nicht alle SACD-Player sind mehrkanaltauglich. Von Philips wird es kĂŒnftig auch DVD-Video-Player mit SACD-Wiedergabe geben - allerdings nehmen sie keine DVD-Audio an. Kompatibel mit herkömmlichen CD-Playern ist die zweischichtige Hybrid-SACD.
|
| Scan Velocity Modulation |
Eine Technik, bei der die Geschwindigkeit des Elektronenstrahles abhĂ€ngig vom Bildinhalt verĂ€ndert wird: vor scharfen HelligkeitssprĂŒngen wird die Ablen-kung leicht abgebremst, um der Elek-tronenkanone mehr Reaktionszeit zu gönnen. Ergibt schĂ€rfere Kanten, kann aber auch Bilddetails verwaschen.
|
| Scanner |
Dias, PapierabzĂŒge und Negative lassen sich mit Scannern als digitale Daten in den Computer einlesen und dort weiterbearbeiten. Die QualitĂ€t der gescannten Vorlagen ist besser als die mit Digitalkameras aufgenommenen Bilder â auch wenn ihnen der Charme des Spielzeugs Digitalkamera fehlt.
|
| Schaltnetzteil |
Umsetzung der 12V-KFZ-Bordspannung in die höhere Arbeitsspannung einer Endstufe, um hohe VerstÀrkerleistungen zu ermöglichen.
|
| Schutzschaltung |
Endstufen-Vorrichtung, die VerstĂ€rkerĂŒberlastungen vermeiden soll. Es gibt Schutzschaltungen gegen Ăbertemperatur, KurzschluĂ, Gleichstrom, Leerlauf und zur Strombegrenzung.
|
| Schwingspule |
Mit der Membran verbundener Antrieb des Lautsprechers. Doppelschwingspulen-Subwoofer erlauben oft gĂŒnstigere Endstufenauslastung.
|
| SCMS |
Die Musik- und HiFi-Industrie haben sich auf einen Kopierschutz geeinigt, der sich "Serial Copy Management System" (SCMS) nennt. Danach darf eine CD einmal digital auf MiniDisc, CD-R etc. ĂŒberspielt werden - diese Aufnahme kann jedoch nicht zu einer zweiten Generation digital weiter kopiert werden, sondern nur noch analog. Von der Analogversion ist dann wieder eine Digitalkopie erlaubt.
|
| SCSI |
(sprich: "skasi"): Computer-Schnittstelle zum Anschluss externer CD-ROM-Laufwerke, CD-Brenner oder Festplatten. FĂŒr Audiozwecke sehr empfehlenswert.
|
| SDDS |
Sony Dynamic Digital Sound. Verfahren fĂŒr digitale Speicherung und Wiedergabe von sieben TonkanĂ€len und einem Subwoofer Kanal auf Kinofilm (Randspur). Datenreduktion nach Atrac.
|
| SDK (Sender-Durchsage-Kennung) |
Verkehrsfunkdecoder mit Senderkennung und Meldungsdurchschaltung auch bei CD, Cassette oder leiser Musik.
|
| SDMI |
"Secure Digital Music Initiative": Experten aus Musik- und GerÀteindustrie haben ein Szenario erarbeitet, das die MP3-Piraterie eindÀmmen soll: SDMI-kompatible Taschen-Player spielen MP3-Files nicht mehr unmittelbar ab, sondern nur nachdem sie am PC in einem SDMI-Rahmen eingebettet worden sind. Dieser Rahmen schrÀnkt aber die Nutzung, vor allem den Austausch mit anderen GerÀten, ein.
|
| Servosteuerung |
sorgt dafĂŒr, daĂ das Zusammenspiel zwischen Mechanik und Elektromechanik wĂ€hrend des Abtastvorgangs klappt. Ihre Aufgaben: die Drehzahlregelung des Antriebsmotors, die SpurnachfĂŒhrung der Lasereinheit (Auto-Tracking) und das Scharfstellen der Laseroptik (Fokussierung).
|
| Set Top Box |
"Beistell-Decoder": DVB: -EmpfĂ€nger, der auf den Fernseher "drauf gestellt" wird (oder auch darunter). Zur Zeit sind fast alle DVB-EmpfĂ€nger Set Top Boxen. KĂŒnftig sollen sie aber mehr und mehr in die TV-GerĂ€te integriert werden, so wie heute die Analog-Empfangsteile eingebaut sind.
|
| Short Focal Lenth Design |
Bei RĂŒckprojektoren versucht man den Weg der Lichtstrahlen zum Schirm möglichst kurz zu halten, damit die BaugröĂe der GerĂ€te kleiner wird. Die verwendeten Optiken haben also eine kĂŒrzere Brennweite als vergleichbare bei Frontprojektoren.
|
| Single / double layer
|
Layer bedeutet zu deutsch Ebene, Schicht. Eine Plattenseite der Single-Layer-DVD besteht aus folgenden Schichten: TrĂ€gerschicht, Reflexionsschicht, Informationsschicht mit eingeprĂ€gten Spuren (engl."grooves" mit "dyes") und dazwischenliegenden Ebenen (engl. "lands"). DarĂŒber wird eine Schutzschicht (Lack) aufgetragen. Um die SpeicherkapazitĂ€t zu erhöhen, werden bei der Double-Layer-DVD zwei Informationsschichten ĂŒbereinandergelegt. Die obere von beiden ist halb-transparent. Durch superexakte, wechselnde Fokussierung kann der Laserstrahl sowohl die obere als auch die untere Informationsschicht auslesen.
|
| single / double-sided
|
Um die SpeicherfÀhigkeit der DVD jeweils zu verdoppeln, klebt man zwei DVD-Seiten mit den TrÀgerschichten aufeinander (s. auch single layer/double layer).
|
| Skineffekt |
Durch das Magnetfeld bei StrorndurchfluĂ durch einen Leiter wird der Strom mit zunehmender Frequenz von innen nach auĂen verdrĂ€ngt. Dadurch erhöht sich der Widerstand. Bei 20 Kilohertz betrĂ€gt die Schichtdicke der stromfĂŒhrenden AuĂenschicht eines soliden Kupferleiters rund 0,5 Millimeter.
|
| Sound-Off |
Car-HiFi-Wettbewerb zur KlÀrung der bestmöglichen Klang- und EinbauqualitÀt.
|
| Spannungsteiler |
Widerstandnetzwerk zur LautstÀrkeanpassung von Hochtönern und somit zur Klangabstimmung.
|
| SPDIF-Anschluss |
Digitale Schnittstelle an HiFi-GerĂ€ten im "Sony/Philips Digital Interface Format". Sie dient zum Ăberspielen etwa von CD auf Digital-Recorder: So werden die Daten eins zu eins ĂŒbernommen. Ăbertragen wird optisch (Toslink-Anschluss) oder elektrisch ĂŒber Cinch. In beiden FĂ€llen sind die Stereo-KanĂ€le ineinander verschachtelt - es genĂŒgt eine einzige Verbindung fĂŒr beide KanĂ€le. In der Studiotechnik wird statt SPDIF der AES/EBU-Anschluss fĂŒr Digitalverbindungen verwendet.
|
| Speaker A/B |
schaltet die AusgĂ€nge fĂŒr zwei Boxenpaare getrennt ein oder aus.
|
| Spule |
LĂ€Ăt als Frequenzweichenbauteil nur tiefe Töne durch. Wird auch zur Entstörung eingesetzt
|
| StabilitÀt |
FÀhigkeit eines VerstÀrkers, komplexe Lasten anzutreiben. Selbst hochstromfÀhige Endstufen können unter extremen Phasenbelastungen kapazitiver bzw. induktiver Art zusammenbrechen.
|
| Staging |
auch mit Frontstaging bezeichnet: Klangeindruck guter RĂ€umlichkeit und Ortbarkeit, bei dem die Musik von vorne kommt.
|
| Startmarken |
Ermöglichen den direkten Zugriff - per Skip oder Zifferneingabe - auf jeden gewĂŒnschten Titelanfang einer CD oder MD. Bei der Aufnahme mĂŒssen die Startmarken gesetzt werden, was auf dreierlei Weise geschehen kann. Wenn es sich um digitale Eingangssignale etwa von einer CD handelt, können moderne CD- oder MD-Recorder die Original-Marken ĂŒbernehmen, die zusammen mit den Audiodaten ĂŒbertragen werden. Beim Aufnehmen etwa von Digitalradio oder von analogen Quellen mĂŒssen die Marken entweder per Tastendruck von Hand gesetzt werden oder man vertraut einer Automatik, die jeden Pegelanstieg nach einer Pause als Titelanfang wertet. MD-Recorder können Startmarken nachtrĂ€glich korrigieren, CD-Recorder nicht.
|
| Stromversorgung |
Die meisten Digitalkameras sind wahre Stromfresser. Besonders der Einsatz eines LC-Displays verbraucht sehr viel Energie. Bei eingeschaltetem Display halten Batterien â mit denen die meisten Kameras betrieben werden â hĂ€ufig nur eine Stunde durch. Preiswerter als hĂ€ufiger Batteriewechsel ist der Einsatz von Akkus. Allerdings haben Akkus in der Regel eine niedrigere KapazitĂ€t als Batterien â leider nicht genug, um alle Digitalkameras ausreichend zu versorgen. Bis jetzt bieten nur wenige Kamerahersteller ihre GerĂ€te mit Akkus an; dies wird sich vermutlich in der nĂ€chsten GerĂ€tegeneration Ă€ndern, da der hohe Stromverbrauch und die kurze Batterielebensdauer mittlerweile im Kreuzfeuer der Kritik stehen.
|
| Subcode-Auswertung |
Hier werden zusÀtzliche Daten (Subcode) wie Titelnummern, Zeitangaben sowie Positionierungsmarken verarbeitet.
|
| Subsonic (Rumpelfilter) |
unterdrĂŒckt tiefste Frequenzen (unter 15 Hertz), die bei Schallplattenwiedergabe auftreten können.
|
| Subsonicfilter |
HochpaĂfilter, daĂ leistungsintensive, aber nicht mehr mit effektiv abgestrahlte Frequenzen von Lautsprechern bzw. Subwoofern fernhĂ€lt.
|
| Subwoofer |
Nicht jeder mag sich fĂŒnf wuchtige, tiefbasstaugliche Lautsprecher ins Wohnzimmer stellen. Eine Alternative ist die Subwoofer-Satelliten-Kombination: fĂŒnf relativ kleine Lautsprecher und als separate Bassbox den Subwoofer, der fĂŒr alle KanĂ€le die Tieftonanteile abstrahlt. Die RĂ€umlichkeit wird dadurch nicht beeintrĂ€chtigt, denn BĂ€sse sind ohnehin nicht ortbar - sofern der Subwoofer keine kĂŒnstlichen Obertöne, sprich Verzerrungen erzeugt. 5.1-Systeme liefern den Tonanteil bereits in einem separaten Kanal. Allerdings haben Surround-Receiver oder -VerstĂ€rker in der Regel keine eingebaute Endstufe fĂŒr den Tieftonkanal, sondern geben ihn an einer Pre-Out-Buchse aus. Hier muss also ein Aktiv-Subwoofer mit integrierter Endstufe angeschlossen werden.
|
| Subwoofer |
Lautsprecherchassis mit oder ohne GehĂ€use fĂŒr den TiefbaĂbereich. Da Frequenzen unter 100 Hz gehörmĂ€Ăig nicht ortbar sind, ist nur ein Subwoofer im Heckbereich des Fahrzeuges erforderlich.
|
| Symmetrische EingÀnge (XLR) |
störsichere AnschluĂalternative zu gĂ€ngigen HochpegeleingĂ€ngen mit Cinch-Buchsen.
|