|  | Begriffslexikon | | |
| Macrovision |
Gezielte Störung, die dem DVD-Ausgangssignal zugefügt wird. Sie bringt die Synchronisierung eines nachgeschalteten Video-Recorders durcheinander, stört aber die unmittelbare TV-Wiedergabe nicht. Macrovision steckt in allen DVD-Playern.
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| Magneto-optische Aufzeichnung |
Speicherverfahren der MiniDisc. Bei der Aufnahme wird die zu beschreibende Stelle der magnetisierbaren Schicht durch einen Laser punktgenau erhietzt und durch einen Magnetkopf, der über die Rückseite der Scheibe gleitet, in der gewünschten Richtung magnetisiert (Nord- oder Südpol entsprechend null oder eins). Beim Abkühlen friert der magnetische Zustand ein und kann selbst durch starke äußere Magnetfelder nicht geändert werden. Ein schwächerer Laserstrahl tastet bei der Wiedergabe die Scheibe - völlig berührungslos - ab und wird je nach Magnetisierungsrichtung unterschiedlich reflektiert. Die magneto-optische Speicherung ist sehr stabil gegenüber äußeren Einflüssen und kann millionenfach überschrieben werden.
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| Magnetsystem |
Das Antriebs-Magnetfeld eines dynamischen Lautsprechers wird durch einen Permanentmagneten (Dauermagneten) und einen Elektromagneten (stromdurchflossene Schwingspule) erzeugt.
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| Makrofunktion |
Viele Digitalkameras sind mit einer Makrofunktion ausgestattet, die es erlaubt bis zu 5 cm an das Objekt heranzugehen. Damit können Sie auch Schriftstücke oder Details fotografieren. Selbst bei schlecht auflösenden Kameras liefert diese Funktion meist sehr gute Ergebnisse.
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| Mehrwege-Komponentensystem |
Lautsprecheranordnung mit unterschiedlich großen Teilbereichslautsprechern und passiver Frequenzweiche.
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| Mehrwegsystem |
Eine traditionell aufgebaute HiFi-Box erfordert zumindest zwei getrennte Chassis (Zweiwegebox), die über eine Frequenzweiche angesteuert werden. Spendiert der Hersteller eine separaten Mitteltöner, spricht man von einem Dreiwegelautsprecher.
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| Membran |
Schallabstrahlende Fläche des Lautsprecherchassis.
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| Midbaß |
Tieftöner mit einem Durchmesser von meist 16cm für den oberen Baßbereich. Er soll für mehr Trockenheit, einen besseren Kick und einen wärmeren Grundtonbereich sorgen und wird am besten aktiv angesteuert.
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| Midrange (Mitteltöner) |
Lautsprecher für den mittleren Frequenzbereich, also auch den wichtigen Sprachbereich.
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| Mime-Format |
Das "Multipurpose Internet Mail Extentions" - Format ist eine standardisierte Möglichkeit, binäre Dateien (beispielsweise Programmdateien, Grafiken, oder Video-Dateien) so zu verschlüsseln, daß sie über das Internet verschickt und beim Empfänger wieder dekodiert werden können. Einige E-Mail-Programme dekodieren das Mime-Format automatisch, bei anderen Online-Diensten (derzeit CompuServe), muß man die empfangenen Mime-Dateien mit einem zusätzlichen Programm dekodieren (z.B. mit Winzip 6.2 oder UUDview). E-Mails mit Mime-Anhängen enthalten die folgenden beiden Zeilen: "This is a MIME encoded message. Decode it with any MIME reading software." Ähnliche Kodierverfahren zum verlustfreien Transport von Dateien über das Internet sind UUE, XXE und BinHex.
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| MiniDisc |
Kleine, wiederbespielbare Digitalscheibe mit Magneto-optischer Aufzeichnung. Dank ATRAC-Datenreduktion speichert sie auf nur 2,5 Zoll Durchmesser bis zu 80 Minuten Musik. Unübertroffen sind die Editier-Möglichkeiten der MD, und wegen ihrer kompakten Maße und dem Schutz durch die Cartridge ist sie vor allem für den portablen Einsatz ideal. Im Klang zieht die MiniDisc heute mit der CD gleich. In der Anschaffung sind MD-Decks günstiger als CD-Recorder, dafür sind die Discs etwas teurer. Vorbespielte MiniDiscs, die wie CD´s hergestellt werden, haben sich immer noch nicht recht durchgesetzt.
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| MP3 |
Eigentlich MPEG 1/Layer 3:Datenreduktionssystem, das die Internet-Gemeinde "von unten" zu ihrem Standard für Audio-Übertragungen im Web erklärt hat, weil MP3-Coder und -Decoder weitgehend frei verfügbar sind und das System keinen Kopierschutz kennt. Der unerwartete Erfolg von MP3 wird deshalb auch als "Graswurzel-Phänomen" bezeichnet. MP3 stammt vom Fraunhofer-Institut Erlangen und erreicht bei den üblichen 128 Kilobit pro Sekunde eine respektable Klangqualität. Für Live-Übertragungen im Internet steht allerdings nicht mal die Hälfte dieser Datenrate zur Verfügung. Die Musikindustrie fürchtet MP3 wie der Teufel das Weihwasser wegen des massenhaften, oft auch illegalen Musikversand im Internet. Sie möchte möglichst schnell auf ein sicheres System wie AAC, ATRAC3 oder Windows Media Audio umstellen, um Musik gegen Bezahlung übers Web zu vertreiben. Einer oder auch mehrere dieser Nachfolger von MP3 werden sich sicherlich durchsetzen können - trotzdem wird MP3 mit seinen Anarchisten-Charm nicht aussterben.
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| MP3-Player |
Audio-Taschenspieler ohne bewegte Teile. Als Tonträger dienen Flash-Memory-Cards, die freilikch immer wieder frisch vom PC geladen werden müssen, weil sie so teuer sindl, dass man sich nicht viele davon leisten kann.
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| MP3-Radio |
Als Radio via Internet teuer in der Nutzung und in der Qualität eingeschränkt. Es gibt aber schon einen Anbieter, der volle 128 kBit/s im MP3-Format statt Videotext über ein Analog-TV-Programm überträgt - kostenlos und klanglich zufriedenstellend.
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| MPEG 1 Audio |
Die "Motion Picture Experts Group" hat in ihrem MPEG-Normenwerk eine ganze Reihe von Datenreduktionsverfahren für Audio und Video zusammengefasst. Sie sind zum einen nach Generationen gestaffelt (MPEG 1, MPEG 2, etc.), und innerhalb der Generationen gibt es verschiedene Layer, die für unterschiedliche Datenreduktionsfaktoren ausgelegt sind. MPEG 1 Audio bezieht sich auf zweikanalige Systeme und definiert drei Ebenen: Layer 1 war für Home Recorder gedacht, hat aber keinbe Verbreitung gefunden. Layer 2 ist für Radioübertragungen mit Datenraten um 200 Kilobit pro Sekunde optimiert und wird heute bei allen modernen Digitalradios in Europa verwendet. MPEG 1/Layer 2 nennt sich auch Musicam. Layer 3 schließlich wurde, lange bevor das Internet boomte, für schmalbandige Übertragungskanäle wie ISDN entwickelt und hat sich in den letzten Jahren unter dem Kürzel MP3 zum Shootin Star entwickelt. Ein Grundprinzip der MPEG-Standards ist, dass Verbesserungen auf der Encoder-Seite möglich sind, ohne die Kompatibilität mit bestehenden Empfangs- oder Wiedergabegeräten zu gefährden.
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| MPEG 2 Multichannel |
Erweitert den MPEG-1-Standard von Stereo- und Mehrkanaltechnik mit bis zu 7.1 Kanälen und gehört neben Dolby Digital und PCM zu den drei Standard-Tonformaten der DVD, hat sich allerdings in der Praxis nicht behaupten können und verliert zusehends an Bedeutung. Auch beim Digitalen Fernsehen setzt sich Dolby Digital immer mehr gegen MPEG 2 Multichannel durch. Ein völlig anderes System mit ähnlich klingendem Namen ist MPEG 2 Advanced Audio Coding: Das ist die offizielle Bezeichnung für AAC, das neuderdings in den Kreis der MPEG-Standards aufgenommen wurde und ebenfalls Mehrkanal-tauglich ist.
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| MPEG 2 Video |
Im Gegensatz zum glücklosen Tonformat MPEG 2 Multichannel ist die Video-Datenreduktion nach MPEG 2 eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Sie wird bei der DVD wie beim Digitalen Fernsehen eingesetzt. Die Einspareffekte sind sogar wesentlich größer als beim Ton: So brauchen einfarbige Bildflächen nicht Punkt für Punkt codiert zu werden - ebenso wenig wie Bildanteile, die sich vom einen Halbbild zum nächsten nicht ändern. Dementsprechend arbeitet die DVD und neuerdings auch das Digitale Fernsehen mit variablen Datenraten: Sie sind groß bei schnellen Bewegungen, und klein, wenn nur der Sprecher im Studio zu sehen ist.
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| MPEG Audio |
Die "Motion Picture Expert Group" definiert auf internationaler Ebene im Rahmen der ISO (International Standardisation Organisation) Normen zur digitalen Codierung von Bild und Ton. Derzeit sind auf der Audio-Seite zwei Gruppen verabschiedet: MPEG-I und MPEG-2. In der Gruppe MPEG I gibt es insgesamt vier "Layer", die sich durch die Bitrate unterscheiden und die für die zweikanaligen Stereocodierung definiert wurden. Unter MPEG-2 sind die mehrkanaligen Datenreduktionsverfahren zu finden. Von MPEG-2 Audio existieren zwei Versionen: eine rückwärtskompatible, die mit MPEG-I-Decodern teilweise entschlüsselt werden kann, und eine nicht kompatible. Mit maximal 384 Kb/s können in MPEG-2 Audio bis zü sieben Kanäle plus Subwoofer (7. I ) codiert werden.
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| MPH |
"Multimedia Home Platform": definiert eine europaweit einheitliche Software-Schnittstelle (API) für Set Top Boxen. Darauf können dann Anwendungsprogramme aufsetzen, die Internet-Zugang, E-Mail und E-Commerce via DVB ermöglichen. MHP-Boxen werden ab 2001 am Markt sein und proprietäre Systeme wie die D-Box ablösen.
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| Multiroom |
Zentrale HiFi-Anlage, die mehrere Räume unabhängig voneinander mit Musik versorgt: z.B. Videofilm im Wohnzimmer, Radio in der Küche und Musik von CD im Schlafzimmer.
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| Muse |
Multiple Sub-Nyqvist Sampling Encoding, japanische analoge HDTV-Norm. In Japan seit 1990 auf Sendung, soll zu gegebener Zeit durch digitale Ausstrahlung nach US-Norm abgelöst werden.
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| Musicam |
Ein Vorläufer auf dem Weg zu einer internationalen Vereinbarung digitaler Codierungen war das vom Münchner Institut für Rundfunktechnik entwickelte MUSICAM-Verfahren. Es ist in das MPEG-Regelwerk als Layer 2 eingegangen.
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| Musikleistung |
Die Musikleistung entspricht der Leistung, die man erhält, wenn bei einem Klirrfaktor von 0,7% der Verstärker an einem Hochleistungs-Labornetzgerät mit absolut konstanter Spannung betrieben wird. D.h. , daß die Versorgungsspannungen des Verstärkers auf dem Wert gehalten werden, den sie ohne Signalansteuerung haben.
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| Gebrauchtes |
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MC 1 | Preis € 750,- |  |  | NAD
214 | Preis € 300,- |  |  | Bryston
SP1 | Preis € 1650,- |  |  | myryad
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