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D-Box

Set Top Box, die für den Empfang von Premiere World erforderlich ist. Im Breitbandkanal sind auch die unverschlüsselten DBV-Programme nur mit der D-Box zu empfangen.

D-VHS

Digital VHS. System für die Aufzeichnung von digitalen TV-Sendungen in codierter Form, so wie sie ausgestrahlt wurden; benötigt daher für die Wiedergabe den Digital-Decoder oder die richtige Settop-Box. Ist so ausgelegt, daß damit auch digitale HDTV-Signale aufgenommen werden können.

D/A-Wandler

erzeugt aus dem Bitstrom eine Abfolge von Spannungswerten (Analogsignal). Der Betrag der einzelnen Ausgangspegel ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen Einsen und Nullen. Am Ausgang des D/A-Wandlers einsteht eine treppenförmige Kurve, die schon weitgehend dem Musiksignal entspricht.

D2-MAC

Duobinär codierte Multiplexed Analog Components, ursprünglich für die Satellitenausstrahlung vorgesehener einheitlicher Standard in Europa mit konventionelier Auflösung (625 Zeilen). Wird heute nur noch von einigen Pay-TV-Sendern benutzt. Digitaler Ton, 16:9-Ausstrahlung möglich. D2-MAC-Decoder hätten auch HD-MAC empfangen können, allerdings mit geringerer Auflösung.

DAB

"Digitaler Audio Broadcast", oder auch einfach "Digitalradio" genannt. Wird übver terrestrische Sender ausgestrahlt und ist über Stabantennen zu emfpangen, auch im fahrenden Auto. Störungsfreier Mobilempfang selbst im Gebirge oder in Straßenschluchten ist sogar der große Vorteil von DAB gegenüber UKW. Die Klangqualität ist mit ADR vergleichbar: Musicam-datenreduziert mit allerdings teils noch geringeren Datenraten als bei ADR. In etlichen Bundesländern wird DAB schon im Regelbetrieb ausgestrahlt, und die Sendernetze sollen rasch ausgebaut werden. Die Programmvielfalt ist wegen der Frequenzknappheit im Moment noch begrenzt. Autoradios mit integriertem DAB-Emfpangsteil sollen Anfang 2001 in den Handel kommen - zu Preisen oberhalb DM 1.000,--, komplett mit CD-Player. Stationäre DAB-Tuner gibt es ab rund DM 1.500,--.

DAT

Digital Audio Tape. Kassettenformat zur Zweikanal-Aufzeichnung von Musik und Tönen ohne Datenreduktion.

Dateinamens- erweiterung

Anhand der Dateinamenserweiterung erkennt Windows, mit welchem Programm eine Datei erstellt wurde und in welchem Format die Datei vorliegt. Leider sind die Dateinamenserweiterungen nicht eindeutig und führen deshalb oft zu Verwirrungen. So kann man beispielsweise eine ganz normale Textdatei "Brief.txt" einfach umbenennen und so tun, als sei darin ein Bild im JPEG-Format enthalten "blume.jpg".

Datenrate

Beim digitalen Radio ist die Datenrate ein Maß für die Klangqualität. Alle modernen Radiosysteme in Europa - ADR, DAB und DVB - arbeiten mit Musicam-Datenreduktion, aber innerhalb dieses Standards sind verschiedene Datenraten möglich. Bei ADR liegt sie mit 192 Kilobit pro Sekunde fest, bei DAB werden meist 160 oder 192 kBits/s pro Stereokanal verwendet, und beim DVB-Radio kommt sogar vereinzelt 256 kBits/s vor. Je größer die Datenrate, desto weniger Programme passen aber in einen Übertragungskanal.

Datenreduktion

Die Grundlage zur Datenreduktion auf der Audioseite bilden die Erkenntnisse aus der Psychoakustik über die Funktionsweise des Gehörs. So kann man beispielsweise neben einem lauten Ton im umliegenden Frequenzbereich keine leisen Töne wahrnehmen, wobei die "Verdeckung" abhängig von der Lautstärke ist. Wenn man das durch geringere Quantisierungsstufen erceugte Störgeräusch von den lauten Tönen "maskieren" läßt,wird es unhörbacWeniger Quantisierung heißt weniger Daten und damit bessere Ausnützung der zu Verfügung stehenden Bits. Auf der Bildseite heißt Datenreduzierung Vereinfachung der Daten, indem zum Beispiel sich wiederholende Farbwerte für einzelne Pixel nicht mit vollem Wert, sondern als simpler Befehl zur Wiederholung gespeichert werden. Über diese rein mathematischen Operationen hinaus können auch nicht notwendige oder verzichtbare Bildteile weggelassen werden. Damit läßt sich schon bei Einzelbildern eine beträchtliche Datenreduzierung erreichen. Bei Computern wird oft eine weitere Verringerung durch geringere Bildwiederholraten erreicht, also etwa nur zehn Bilder pro Sekunde statt 25 oder 30. Das aber führt zu heftigem Ruckeln. Bei Video-Datenreduktion speichert man daher die Veränderungen zwischen den Bildern. Bei entsprechend schnellen Bewegungen zahlreicher Objekte im Bild kann es zu unsauberen Bewegungsdarstellungen kommen.

Dauerleistung

Beide Kanäle werden mit einem Widerstand (vier oder acht Ohm) belastet. Das Ausgangssignal wird so lange erhöht, bis starke Signalverzerrungen auftreten. Die Leistungswerte (in Watt) sollten möglichst hoch sein.

DCC

Digital Compact Cassette. Kassettenformat für digitale Aufzeichnung von Musik; die Geräte können auch herkömmliche Audio-Kassetten abspielen. Arbeitet mit Datenreduktion nach MPEG- I Musicam.

DD

Dolby Digital, auch als AC-3 be-kannt (Audio Coding 3). Im Kino, auf Laserdisc und DVD, ebenso im Dig-tal-TV in USA.

Decoder

entschlüsselt codierte Signale, Surround-Decoder dröselt speziell aufgenommenen Strereo-Ton in vier Surround-Kanäle auf.

Dezibel

Logarithmische Maßzahl aller dynamischen Verhältnisse. 10 dB entsprechen dem doppelten Lautheitsempfinden und erfordern die zehnfache Verstärkerleistung

Dezibel (dB)

Dabei handelt es sich um ein Verhältnismaß zur Vermeidung unhandlicher Zahlenwerte. Zur Berechnung wird der Logarithmus zur Basis 10 aus dem Quotienten der zu vergfeichenden Werte gebildet. In der Praxis ist zu beachten, daß Leistungen anders berechnet werden a1s etwa Spannungs-, Strom- oder Schalldruckwerte.

Digital Rights Management

Schöne Umschreibung für Kopierschutz. Soll vor allem beim Elektronischen Musikvertrieb eingesetzt werden. Gibt dem Anbieter, also der Musikindustrie, weit reichende Möglichkeiten, die Nutzung zu bestimmen. So kann diese z. B. nach zehn Mal Abspielen oder ab einem bestimmten Datum gesperrt werden.

Digital Versatile Disc

"Vielseitige Digitalscheibe": Digitaler Bild- und Tonträger, der seit 1997 mit rasantem Tempo den Markt erobert - zuerst in den USA, jetzt auch in Europa. Die DVD sieht aus wie die CD und sie arbeitet im Prinzip wie diese, jedoch mit höherer Aufzeichnungsdichte: Ein roter (statt infraroter) Laser macht es möglich, die eng benachbarten Grübchen zu unterscheiden. Die DVD fasst 4,7 Gigabyte, das ist siebenmal soviel wie die CD. Damit wurde es erstmals möglich, Spielfilme normaler Länge, in sehr guter Qualität auf einer 12-cm-Scheibe zu speichern. Wenn das nicht reicht, greift man zur Zweischicht-DVD, und schließlich läßt sich durch Ausnutzung beider Seiten der Disc die Kapazität abermals verdoppeln. Das geht insofern sehr einfach, als die DVD stets aus zwei 0,6 mm dicken Scheiben zusammengeklebt ist. Jeder DVD-Player kann auch CD´s abspielen - allerdings meist keine selbstgebrannten CD-Rs.

Digitale Signalverarbeitung

entwirrt die ausgelesenen Rohdaten. Hier werden die Zusatzinformationen (Subcode) ausgefiltert. Die Fehlerkorrektur peppt die Audiodaten auf, bevor sie in den linken und rechten Kanal aufgeteilt werden.

Digitalfilter

Damit der CD-Player die gesamte Audio-Bandbreite des Analogsignals wiedergeben kann, muß der Bitstrom mindestens mit 44,1 kHz abgetastet werden. Moderne Digitalfilter arbeiten mit höherer Abtastrate (Achtfach-Oversampling), was die Ausgrenzung systemtypischer Störkomponenten (Aliasing) erleichtert.

Dipol

Lautsprecher mit Schallabstrahlung nach vorne und nach hinten, für diffusen Klang.

Direct (Source Direct, Tone Defeat)

schleusst die Eingangssignale an verzichtbaren Bauelementen wie den Klangeinstellern vorbei. Damit verkürzt sich der Signalweg, was häufig klangliche Vorteile bringt.

DiSEqC

"Digital Satellite Equipment Control": Steuersystem für Satelliten-Empfangsanlagen. Wird vor allem für Multi-Feed-Anlagen verwendet, um zwischen zwei Orbit-Positionen umzuschalten. Alle modernen DBV-Receiver sind DiSEqC-tauglich.

Display

Englischer Ausdruck für Anzeige.

Divx

Besondere Form der DVD-Video (s. auch hier), in etwa vergleichbar mit Pay-per-View-Systemen. Divx ist für Frühjahr 1998 für die USA angekündigt. Der Kunde erwirbt einen Spielfilm auf DVD (genau: auf Divx). Zugleich erwirbt er die Möglichkeit, die Divx zwei Tage lang (gerechnet vom ersten Einlegen der Platte in den Divx-Player beliebig oft abzuspielen. Die Divx bleibt sein Eigentum, doch nach der 2-Tages-Frist wird für weiteres Abspielen eine erneute Gebühr fällig, die aber voraussichtlich erheblich niedriger als der Verkaufspreis sein wird. Voraussetzung für Divx ist, daß der Kunde einen Divx-Player besitzt, der voraussichtlich etwa 100 US-Dollar mehr kostet als ein Standard-DVD-Player. Die Filmfirmen Disney, Paramount Universal und DreamWorks wollen alle künftigen Neuerscheinungen gleichzeitig auf VHS-Kassetten und Divx herausbringen. Weitere Divx-Titel will Universal liefern. Divx ist nicht unumstritten: Im Internet finden sich bereits etliche dem Kampf gegen Divx gewidmete US-amerikanische Seiten. Die Argumente sind u. a. "totale Kontrolle des Konsumenten" und "Gefahr zuviel erhobener Divx-Gebühren". Über einer Einführung des Divx-Systems in Europa ist derzeit (Ende Oktober 1997) noch nichts bekannt.

Divx-Player

Die Divx-Player werden zunächst von LG Electronics hergestellt und können auch Standard-DVD-Videos abspielen. Sie sollen auf der Winter-CES in Las Vegas vorgestellt und von Zenith Electronics Corporation, Thomson Consumer Electronics (Markennamen: RCA und Proscan) und Matsushita Electric (Markennamen: Panasonic) ins Programm aufgenommen werden. In den Divx-Player ist ein Chip mit dem Access-(Zugangs-)Management sowie ein Modem (Modulator-Demodulator) integriert; dieses wird mit dem Telefonanschluß verbunden. Das Access-Management registriert die Zugriffe und meldet sie periodisch an einen Divx-Zentralrechner, der auch die Freischaltung des Zugriffs (genau: die Decodierung) besorgt. Dieser telefonische Datenverkehr soll gebührenfrei im Hintergrund ablaufen (in den "off-line-Zeiten"). Die Abrechnung erfolgt voraussichtlich per Kredit-Karte.

DLP

Rückprojektoren mit der Mikrospiegeltechnik von Texas Instru-ments sind in USA bereits vorgestellt worden. Ein Nokia-Prototyp kam nicht in Serie.

Dolby Digital

Auch AC-3 genannt: digitales Surround-System der Dolby-Laboratories. Wird in zahlreichen Kinos verwendet und hat sich auch zum Standard Tonformat der DVD entwickelt. Dolby Digital arbeitet im Normalfall mit 5+1 Kanälen: vorne links, rechts, Mitte, hinten rechts und Subwoofer. Die 5 Hauptkanäle sind völlig separat auf der DVD gespeichert und bieten im Gegensatz zum analogen Dolby ProLogic vollen Frequenzumfang und volle Dynamik. Durch Datenreduktion wird die Datenrate auf 384 Kilobit pro Sekunde - für alle Kanäle zusammen - begrenzt. Zur Wiedergabe von Dolby-Digital-DVD´s muss ein entsprechender Decoder entweder im DVD-Player oder im Verstärker/Receiver eingebaut sein, oder ein externer Decoderbaustein zwischengeschaltet werden. Praktisch alle DVD-Player geben an ihrem Digitalausgang das AC3-Signal als Bitstrom zur Weiterverarbeitung an externe Decoder aus. Wer keinen Dolby-Digital-Decoder einsetzt, kann am Analogausgang jedes DVD-Players einen Zweikanal-Downmix abgreifen. Es gibt auch DVD´s mit nur zweikanaligem Dolby-Digital-Ton.

Dolby Digital Surround EX

Erweiterung des herkömmlichen Dolby Digital 5.1 auf einen siebten Kanal, der einen zusätzlichen Hinten-Mitte-Lautsprecher ansteuert. Dabei bleibt das Datenformat auf der DVD unverändert - das Rear-Center-Signal ist vielmehr mit Hilfe eines Matrix-Verfahrens in den beiden anderen hinteren Kanälen versteckt. Nur spezielle Geräte mit EX-Decoder und sechs Endstufen können den Mittenkanal nutzen - er macht den Raumeindruck unabhängiger von der Sitzposition.

Dolby ProLogic

Das klassische, analoge Surround-System mit nur 4 Kanälen: vorne links, Mitte, rechts und hinten. Dabei ist die Mitte - und Hinten-Information im Stereo-Signal verschlüsselt, so dass ProLogic über alle Zweikanal-Tonquellen genutzt werden kann: über CD, Videocassette und Fernsehen. Die Verschlüsselung bedingt allerdings klangliche Kompromisse: Vor allem der rückwärtige Kanal ist in Frequenzumfang und Dynamik beschränkt - im Gegensatz zu den digitalen 5.1-Systemen.

Dolby-3-Stereo

Kein echter Surround-Modus , da die hinteren Effektkanäle fehlen. Für eine bessere Zuordnung vom Ton zum Bild sorgt nur ein zusätzlicher Center-Speaker.

Doppelkonuslautsprecher

Breitbandlautsprecher mit zusätzlichem, auf die Staubschutzkalotte aufgesetzten Hochtonkegel zur besseren Abstrahlung des Hochtonbereiches.

DPL

Dolby ProLogic (analog), jetzt meist nur noch Dolby Surround DTS: Digital Theater Systems. Mehrkanaltonsystem, das mit geringerer Reduktion sowie höherer Auflösung als DD arbeitet.

Drucker

Auch in der digitalen Fotografie ist der Papierausdruck das entscheidende Ergebnis. Bilddateien kann man entweder im Labor auf einem "Pictography"-Drucker von Fujifilm ausgeben lassen &;150; diese Geräte bieten echte Fotoqualität. Eine Alternative für zu Haus ist eine Farbtintenstrahldrucker der neuesten Generation: Diese Geräte drucken mit bis zu sechs verschiedenen Tinten, und die Auswahl an schweren, beschichtetem Papier ist riesig. Gute Farbtintenstrahler kosten zwischen 600 und 1000 Mark - die Kosten für einen DIN-A4-Ausdruck liegen bei rund 2 Mark.

DSD

"Direct Stream Digital" - das Datenformat der SACD. Im Gegensatz zum PCM-System, wo die Bits in Zahlenwörtern strukturiert sind und je nach ihrer Stelle unterschiedliche Wertigkeit haben, ist DSD ein Ein-Bit-System. Die DSD-Daten bestehen aus einem kontinuierlichen, umstrukturierten Bitstrom. Eine "Eins" bedeutet, dass sich der Momentanwert der Amplitude gegenüber dem vorhergehenden erhöht hat, eine "Null", dass er sich verringert hat. Dieser Vergleich findet natürlich mit einem wesentlich schnelleren Takt statt als das Abtasten bei PCM. Auf diese Weise kann die SACD Frequenzen bis 100 Kilohertz speichern und erreicht eine Dynamik von 120 Dezibel. Vorteil von DSD ist die einfache Datenstruktur, die keine komplizierte Umwandlung erfordert. Als Digital/Analog-Wandler reicht ein schlichter Tiefpass.

DSP

digitaler Signal-Prozessor, elektronisches Rechengenie: kann z.B. Surround-Ton decodieren, Raumklangeffekte erzeigen u.v.m.

DSR

Digital Satellite Radio. Digitale Ausstrahlung von Radioprogrammen ohne Datenreduktion; eingesetzt ab 1988 auf TV Sat und Eutelsat, bedroht durch Datenreduktions-Verfahren, die mehr Kanäle liefern.

DTS

"Digital Theater System". Die Konkurrenz von Dolby Digital ist im Kino weit verbreitet und gewinnt auch als DVD-Tonformat an Bedeutung. Allerdings ist DTS im DVD-Standard für Europa nur als zweitrangiges System vorgesehen. Das heißt, es muss stehts zusätzlich eines der Standard-Tonformate auf der Scheibe vorhanden sein, und sei es nur zweikanalig. DTS arbeitet mit höheren Datenraten, also geringerer Datenreduktion als Dolby Digital und braucht entsprechend mehr Platz auf der Disc. Weil aber auf den Europa-Versionen der DVD´s meist drei Sprachfassungen gespeichert sind, würde das DTS-Format zu viel Speicherkapazität verschlingen. Auf einsprachigen US-DVD´s hat es dagegen bequem Platz.

DTS-ES

Was bei Dolby "EX" heißt, nennt sich bei DTS "ES": die Erweiterung um einen Hinten-Mitte-Kanal. Er ist, wie bei Dolby Digital Surround EX, in den beiden hinteren Kanälen versteckt und kann nur über einen speziellen DTS-ES-Decoder nutzbar gemacht werden. Aber auch ohne diesen Decoder ist das Signal, bis auf den fehlenden Rear-Center, kompatibel mit allen DTS-Geräten.

DTS-ES Discrete 6.1

Geht noch einen Schritt über DTS-ES hinaus: Im Datenformat für die DVD wurde ein eigener Rear-Center-Kanal eingerichtet, der keinen klanglichen Kompromissen unterliegt. Er kann nur von den allerneuesten Receivern oder Verstärkern decodiert werden. Dennoch ist das neue Datenformat kompatibel mit allen herkömmlichen DTS-Decodern.

DTV

Digital Television. Da HDTV in USA digital ist, wurde der digitale TV-Standard zusammen mit HDTV festgelegt. Das »DTV-Team« besteht aus Compaq, Microsoft und Intel, die eigene Vorschläge für einen DTV-Standard innerhalb der ATSC-Norm gemacht haben.

DVB

"Digital Video Broadcast". Standard für digitales Fernsehen, der nicht nur die Codierung von Bild und Ton regelt, sondern auch die Übertragungswege (Kabel, Satellit, Sendeturm) berücksichtigt und die Zugangsberechtigung bei Verschlüsselung ("Conditional Access") regelt. Für die Codierung wird MPEG-2 mit unterschiedlichen Datenraten verwendet, von 1,5 Mb/s (für Zeichentrick oder niedrige Bildqualität) bis 24 Mb/s (für HDTV).

DVD

Abk. für englisch Digital Versatile Disc, zu deutsch "digitale vielfach verwendbare Platte" mit (nahezu) denselben Abmessungen wie die CD (Durchmesser wahlweise 120 und 80 mm; Dicke: zwei verbundene Schichten à 0,6 mm = 1,2 mm). Vorteile: Dank der hohen Speicherdichte vielfach größere Speicherkapazitäten als die CD (heute typisch 650 MB). Die höchste z. Zt. im Labor erreichte Gesamt-Speicherkapazität beträgt 12 GB; die theoretisch mögliche Speicherfähigkeit liegt z. Zt. bei 17 GB. Noch zu entwickelnde "blaue Laser" könnten die Speicherdichte nochmals vervielfachen. Durch das Aufzeichnungsverfahren (s. auch magneto-optische Speicherung) wird eine größere Datensicherheit erreicht als bei nur-magnetischen Speichermedien. Angestrebt wird ein hoher Grad an Kompatibilität (s. auch hier) zwischen den verschiedenen DVD-Formaten, aber auch zwischen DVD- und CD-Formaten. Die DVD wird als Nachfolgerin der magnetischen Speichermedien (Magnetband, Floppy Disc), aber auch einiger CD-Formate angesehen. Die selbstbespielbare DVD-Video wird jedoch noch auf sich warten lassen. Dafür wäre im häuslichen DVD-Recorder unter anderem ein MPEG-2-Encoder notwendig. Dieser ist aber z. Zt. laut Industrie nicht zu konsumentengerechten Preisen darstellbar. Für mehrere DVD-Formate stehen die Standards zur Zeit (Ende Oktober 1997) noch nicht fest, ebensowenig (naturgemäß) die Markteinführungs-Termine.

DVD

Digital Video Disc. Standard für Videofilme auf optischem Speichermedium (12 cm). Bilddaten nach MPEG-2, Fünfkanalton plus Baß nach AC-3 (USA) oder MPEG-2-Audio (Europa); Gesamtdatenrate 4 Mb/s. Vorder und Rückseite nutzbar, zwei Layer übereinander möglich; Speicherplatz pro Seite oder Layer 4,7 GByte/s, Laufzeit jeweils 135 Minuten.

DVD+RW

Mit dem "+" vor ihrer RW erreichen die Erfinder Philips und Sony, dass man das Pioneer-System "Minus-RW" ausspricht - klingt irgendwie negativ. Die DVD+RW ist die einzige wiederbespielbare Video-Disc, die auf herkömmlichen DVD-Playern läuft. Das behaupten jedenfalls Philips und Sony. Sie erreichen dies durch eine spezielle Technik namens "Lossless Linking". Ursprünglich wollte Philips den +RW-Recorder schon im Jahr 2000 einführen, aber das wird wohl nicht mehr klappen.

DVD-Audio

Der neueste Spross der DVD-Familie ermöglicht Surround-Aufnahmen mit 24 Bit und 96 Kilohertz Takt, und bei Stereo-Signalen kann der Takt sogar auf 192 Kilohertz erhöht werden - damit lassen sich Töne bis nahe 100 Kilohertz speichern. Man hat herausgefunden, dass Schallanteile jenseits 20 Kilohertz, obwohl nicht direkt hörbar, dennoch den Klang beeinflussen - möglicherweise sind Mischprodukte, die durch Nichtlinearitäten bei der natürlichen Schallausbreitung entstehen, dafür verantwortlich. Leider laufen die DVD-Audio-Scheiben nicht auf herkömmlichen DVD-Playern, auch nicht mit geringerer Auflösung. Nur wenn die Disc zusätzlich Tracks im DVD-Video-Format enthält, nimmt der Video-Player sie an. In diesem Herbst kommen die ersten DVD-Audio-Geräte auf den Markt, nachdem ein erster Anlauf Ende 99 daran gescheitert war, dass Hacker den Kopierschutz CSS geknackt hatten. Inzwischen hat sich die Industrie auf den neuen Kopierschutz CPPM geeinigt, der sicherer sein soll. Bis Ende 2000 sollen die ersten 100 Musiktitel auf DVD-Audio veröffentlicht werden. Im Systemstreit mit der SACD hat die DVD-Audio derzeit die besseren Karten, kann die Musikindustrie tendiert mit großer Mehrheit zur DVD-Audio.

DVD-Forum

1995 von zehn Unternehmen aus Japan, den USA und Europa gegründete Gruppe, welche die Entwicklung der DVD fördern will. inzwischen haben die Gründungsmitglieder (Hitachi, Matsushita, Mitsubishi, JVC, Pioneer, Sony, Toshiba, Philips, Thomson, Time Warner) das Forum für weitere Firmen mit Interesse an der DVD-Weiterentwicklung geöffnet.

DVD-R

Einmal beschreibbare DVD; zunächst für die Entwickler von DVD-Software gedacht; Speicherkapazität 3,95 GB pro Seite. Für die nächste Generation der CD-R ist - bei einer Speicherkapazität von 4,7 GB pro Seite - auch der Einsatz im privaten Bereich geplant. DVD-Rs sollen auf DVD-Videospielern und -Laufwerken abgespielt werden können.

DVD-RAM

Bespielbare und löschbare DVD, bisher nur für den Computer-Einsatz, seit kurzem in Japan auch für Video-Aufnahmen im DVD-RAM-Videorecorder. Die DVD-RAM, die vor allem von Panasonic vorangetrieben wird, konkurriert mit der DVD-RW von Pioneer und der DVD+RW von Philips und Sony. Alle drei verwenden das gleiche physikalische Speicherverfahren, nämlich Phase Change. Der Unterschied liegt im Datenformat und nicht zuletzt in der Kompatibilität mit bestehenden DVD-Playern. Die dürfte bei der DVD-RAM besonders schwierig zu realisieren sein, weil die Scheibe in einer Cartridge steckt. Erst eine neue Generation von DVD-Playern, sogenannte Multi-Player, werden die DVD-RAM wiedergeben können. Für Europa steht noch kein DVD-RAM-Starttermin fest - vielleicht kommt es ja doch noch zu einer Einigung zwischen den drei Systemen.

DVD-ROM

Industriell gefertigte, vom Benutzer nicht lösch- oder beschreibbare DVD. Für die Verbreitung von Computer-Software und -Spielen gedacht. DVD-ROMs sollen auch auf DVD-RAM-Laufwerken und DVD-Video-Spielern abgespielt werden können.

DVD-RW

Das "RW" steht für "Rewritable": Die DVD-RW soll nach dem Willen ihres Erfinders Pioneer den VHS-Recorder abslösen, muss sich dabei aber gegen die DVD-RAM und die DVD+RW behaupten. Gegenüber der RAM-Disc hat sie den Vorteil, dass sie nicht in der Cartridge steckt und zumindest in einem einfachen Aufnahmemodus kompatibel zu bestehenden DVD-Playern ist. Uneingeschränkt wird sie aber nur auf den künftigen Multi-Playern laufen. In Japan sind die ersten Recorder - für rund 5.000,-- DM - schon zu haben, der Europa-Startschuss dürfte wohl erst im Jahr 2001 fallen.

DVD-Video

Industriell gefertigte, vom Benutzer nicht lösch- oder beschreibbare DVD zur Verbreitung von interaktiven Multimedia-Programmen und Spielfilmen. Ihre hohe Speicherfähigkeit erlaubt es, einen zirka 130 Minuten dauernden, MPEG-2-codierten Spielfim auf einer Plattenseite unterzubringen. Möglich ist auch HDTV-Qualität mit 6-Kanal-Surround-Sound und Synchronisation in mehreren Sprachen. DVD-Videos sindnicht weltweit kompatibel (s. auch Kompatibilität): Der sogen. Regional-Code soll das Abspielen auf einem DVD-Player aus einer anderen Region verhindern. Der Unterschied zwischen den TV-Standards NTSC (30 Bilder/s) und PAL/Secam (25 Bilder/s) bleibt damit erhalten. Während für Europa der Ton nach dem MPEG-2-Standard codiert wird, codiert man für Nordmerika den Ton nach dem Standard Dolby AC-3. Dieses Problem lösen mehrere Hersteller so, daß ihre DVD-Player die Decodierung beider Standards beherrschen. Die Inkompatibilitäten bei DVD-Videos sind von der Filmindustrie gewollt, um zu verhindern, daß ihre Markteinführungs-Strategien durch weltweiten Austausch von DVD-Videos ausgehebelt werden.

Dynamik

Die Dynamik ist der Unterschied zwischen der leisesten und der lautesten Stelle eines Musikstückes.

Dynamikkompressor

Sinnvolle Schaltung zur Verringerung der Lautstärkeunterschiede allzu dynamischer Musikstücke, damit leise Passagen nicht im Fahrgeräusch untergehen.

Dämpfungsfaktor

Der Dämpfungsfaktor beschreibt das Widerstandsverhältnis von Lautsprecher und dem Ausgangswiderstand des Verstärkers. Er soll mindestens den Faktor 3 betragen. Je höher er ist, um so besser, weil damit unerwünschte Membranbewegungen des Tieftöners unterbunden werden. Einen wesentlichen Einfluß auf den Dämpfungsfaktor hat der Widerstand des Lautsprecherkabels, je geringer er ist (um so dicker also das Kabel ist), um so besser.

Dämpfungsfaktor

Innenwiderstand des Verstärkers, muß beim Ausschwingvorgang die Membranbewegung abbremsen und ist somit in erster Linie für eine präzise Baßwiedergabe wichtig.

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