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maha

URPS klirrt heftig.........

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Hallo Martin,

jetzt hast du schon wieder Prozentzahlen ungleicher Basis verglichen, so wirst du immer auf unterschiedliche Ergebnisse kommen.

 

>Max. Kompression d. "Luftfeder"

>

>p0*8000/(8000-330)= P = P0*1,043

 

!!!! p0*(8000+330)/8000 !!!!!!!

 

>

>-> 330Kp*1,043=344,19 Kp

>

>Max Expansion d "Luftfeder"

>

>P0*8000/(8000+330) = P = P0*0,96

 

!!!!! p0*(8000-330)/8000 !!!!!!

 

>

>-> 330Kp*0,96=316,8Kp

 

Das ergibt gleiche Volumina für Kompression und Expansion.

 

Grüsse, Philipp

 

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Bei Signalende dämpft aber diese wegproportionale Kraft die Membrane. Sie wird also deutlich schneller stillstehen.

 

Nein, auch eine "Luftfeder" bleibt eine FEDER, dämpft also eher nicht. :(

 

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Hallo!

 

Aber ich setze doch nur in die Gleichung

 

P0*V0=P*V ein.

 

V0=8000cm3

Vein=7670 cm3

Vaus=8330 cm3

 

Die Volumensdifferenz ist natürlich gleich. Sollte sie zumindest bei gleichem Ein/Aus-Hub

sein.

 

Prozentuell sind die Volumensdifferenzen verschieden. Denk ich, glaub´ich, hoff´ich.....

 

------------------------------------------------

 

Falls nicht, geb´ich es auf. :):(

 

Gruß, Martin

 

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Hi Andreas,

Aber sind wir uns nicht alle einig, daß genaue Musikreproduktion der schöneren (z.B. Klirr geradzahliger Ordnung, Aphex usw.) vorzuziehen ist ?

 

Vollkommene Zustimmung.

 

 

Irgendwie klingen Deine Argumente in letzter Zeit sehr nach Schönreden.

 

1. Es sind keine Argumente, sondern nur Denkansätze, warum und wieso.

2. Ich will auch nichts schönreden, nur bin ich hier auf schriftliche Ausdrucksweise angewiesen, daran hapert es wohl bei mir?

 

Ich erwarte auf jeden Fall von meinem System, Daß es möglichst originalgetreu reproduziert.

 

So do i. :D

 

Ich hätte Dich nicht hören mögen, wenn die Visaton-Messungen bei diesem mickrigen Baßreflex (nur ein 20cm Chassis gegen vier 25cm) mehr Klirr ergeben hätte. Aber versteh mich nicht falsch.

 

Dann hätte dieser Umstand, zumindest vordergründig, die bisherigen Annahmen über die gute Funktion bestätigt. Ist aber eh nur hypothetisch, da dieser Fall nicht eingetreten ist. Was ist an Deinem versteckten Vorwurf falsch zu verstehen?

 

Auf die Größe und max. Schalldruck bezogen mag URPS ein tolles Systen sein.

 

Eben! Ich baue grade für mein Auto einen URPS, mit zwei 25ern in ca. 12-15ltr.....

Angepeilt, da CD vorhanden, sind 30Hz als Fug.

 

Ich werde das in abgemilderter Form (max. 10 dB Anhebung, Res.-Frequ. im Wiedergabebereich) bei meine Russenbässen auch probieren. Aber diese Fehleinschätzung, daß das Chassis unter der Resonanz genau das macht, was die elektrischen Signale vorgeben, halte ich bei den sich einstellende und allseits akzeptierten Wechseldrücken für etwas zu optimistisch.

 

Woraus schliesst Du diese Behauptung? Ich behaupte demgegenüber, dass bei "Normalbetrieb" weder die Sicke, noch die Zentrierspinne oder die elektrische Gegenkopplung in der Lage sind, eine beschleunigte Masse, wie zum Beispiel eine Membran mit Mms=x, vernünftig unter Kontrolle zu halten, wenn sie bis zum jeweiligen maximalen Auslenkpunkt getrieben wurden.

Auch nicht alle 3 Punkte zusammen schaffen das derart, dass das folgende Signal wiederum korrekt reproduziert werden kann.

Sieht man beim Vergleich der Tonburst-Messungen zwischen URPS und BR ziemlich deutlich.

 

Das trifft höchstens auf diese gehäuselosen Systeme von Linkwitz zu - das sollt man nicht verwechseln (und bei denen auch nur in bestimmtem Maße - Stichwort "linearer Arbeitsbereich des Chassis"). Auch die Aussage, daß die Chassis in einer Kammer sein müssen ist wohl unhaltbar. M.E. reicht die elektrische Koppelung, um bestimmbare einheitliche Prameter zu schaffen voll und ganz.

 

Da hat der praktische Versuch andere Schlüsse ergeben. Stichwort Parameterschwankungen.

 

Oder würdest Du um das 'mal an einem Extrembeispiel aufzuzeigen, einen 20er und einen 25er in ein gemeinsames Gehäuse pferchen, nur um einheitliche Parameter messen zu können?

 

Wenn ich aus beiden Chassis gleiche Wiedergabe erzielen will?

 

Und Serienstreuungen scheinen diese LowCost Chassis ja schon zu haben. Klar, unterschiedliche Membrangrößen sind vielleicht nicht vergleichbar, aber unterschiedliche Federkonstanten, Thiele- Small-Parameter usw. bedeuten auch Unterschiede.

 

Gilt in erhöhtem Mass für die GDN's, aber nicht für die Rockwoods, das sind mit die besten Treiber, auch in dieser Hinsicht.

 

Noch 'was zu Deiner immer wieder geäußerten Aussage, alle mögen URPS. Ich hab' auch mehrere Systeme rumstehen, wo bisher alle begeistert waren. Aber deshalb sind sie doch nicht der Weisheit letzter Schluß.

 

Zumindest solange, bis mir jemand etwas besseres vorführt, ist URPS für Tiefbassbereich der Weisheit letzter Schluss.(Gilt nur für mich)

Ich schlage mich auch schon einige Tage mit der Tieftonreproduktion herum, einzig ein Horn kann da mit halten, allerdings für den Preis eines recht großen Gehäuses. Und auch selten linear so tief runter. Mir ging es hauptsächlich darum, aus einem äußerst wohnraumverträglichen Format sauber anzuhörenden Tiefbass zu erzeugen. Und diese Vorgaben erfüllt nur der URPS.

(Meine Frau hasst LS im Kühlschrankformat)

 

Musikwiedergabe objektiv zu beurteilen ist ein sehr schwieriges Unterfangen und muß per Meßtechnik unterstützt werden, wenn man neutrale Wiedrgabe will.

 

Anscheinend ist hier noch keine vollkommene Korrelation zwischen den Messungen und dem, was "hinten raus" kommt, erzielt worden?

Oder sollte die Gewichtung der Messungen eine andere sein?

 

Joohoo

 

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Hi,

 

Die Grenze für die Hörbarkeit nichtlinearer Verzerrungen sind ausreichend erforscht und bekannt. Der elf liegt bei 96 dB (nach Visaton) deutlich darüber, die Verzerrungen sind laut Wissenschaft hörbar.

 

Wo steht das? Ich erinnere an die Orgelpfeife...

Obwohl ein Instrument, bleiben Klirrspektren doch immer Klirrspektren, trotzdem rennt niemand in Passau aus dem Dom??? Obwohl dort Klirr mit weit mehr als 100% erzeugt wird???

 

Ich schließe mich AR an: wenn Visatons Messungen starke Verzerrungen des BR-Systems ergeben hätten, gäbe es von dir hier Abhandlungen zur Wichtigkeit verzerrungsarmer Übertragungssysteme zu lesen.

 

Dummerhaftige Polemik.

 

Joohoo

 

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Hallo Murphy,

 

>Wo steht das?

 

z. B. Bücher über Tonstudiotechnik

 

>Ich erinnere an

>die Orgelpfeife...

>Obwohl ein Instrument, bleiben Klirrspektren doch

>immer Klirrspektren, trotzdem rennt niemand

>in Passau aus dem Dom???

>Obwohl dort Klirr mit weit

>mehr als 100% erzeugt wird???

 

Dein Beispiel ist leider völlig falsch:

Wie Kay schon geschrieben hat, es ist ein absoluter Unterschied, ob die Quelle ein bestimmtes Obertonspektrum hat oder das Übertragungssystem. Ein verzerrendes System fügt doch zu den vorhandenen Obertönen noch weitere hinzu, aus deinen 100% Obertönen werden 110% (grober Überschlag). Die 100% kennen wir aus Passau, die 110% wiedererkennen wir aber nicht (übertrieben natürlich).

Überlege doch mal die Konsequenz aus deinem Beispiel: Wir bräuchten auch keinen linearen Frequenzgang, die Instumente haben ja auch keinen;

Wir bräuchten auch keine lineare Abstrahlcharakteristik, die Instrumente haben ja auch keine usw.

Zum Eingangssignal darf nichts dazugedichtet werden, egal was hineinkommt.

 

>Dummerhaftige Polemik.

Polemik ja, aber was ist dummerhaft?

 

Grüsse, Philipp

 

 

 

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Hallo Murphy,

wen ich "mehr" Bass brauche, bemühe ich 'nen

Equalizer, baue aber bestimmt keinen Subwoofer, der das Signal "verdickt".

Dein Problem scheint zusein, daß ein Bassanhebung wohl nicht mehr drin ist ?

Kay

 

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Hi,

aber das Obertonspektrum eines Instrumentes ist doch auch im Grunde genommen nichts anderes als das, was wir bei der Reproduktion, über einen LS zum Beispiel, als "Klirr" oder "Verzerrungen" bezeichnen?

Ich lade auch gern Interessierte ein, sich bei mir den URPS anzuhören.

Mal sehen, ob mir jemand sagen kann, was von der Wiedergabe des URPS nun die eigentliche Wiedergabe und was der Klirranteil ist?

Wir können auch gern im direkten Vergleich probehören, dann dürfte eine Rekognisation wohl leicht möglich sein?

Weil, nach der landläufigen Messmethodik, müsste der URPS dann ja auch einen eigenen "Klang" aufweisen, wenn ich nicht irre? Weil wir verschiedene Instrumente ja auch nur anhand ihren spezifischen Obertonspektren unterscheiden können?

 

@Kay: wieso soll beim URPS keine zusätzliche Bassanhebung möglich sein?

 

Joohoo

 

 

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man sehe sich mal neben den Burst-Messungen auch mal die Zerfallsspektren an...

Zu Deiner Überschlagsrechnung noch eines: schon mal an den Maskierungseffekt gedacht?

So funktioniert es auch bei der Orgel.

Und beim URPS.

Eigentlich bei jedem Tieftöner...

Mit anderen Worten: eigentlich sch...egal. :D

Wichtiger sind im Bass andere Sachen, wesentlich wichtiger, auch wenn es schwerfällt, in diesem Bereich umzudenken.

Glaubst Du nicht? Mir doch egal, ich weiss es... ;-)

 

Joohoo

 

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Hallo Murphy,

du wirst den Unterschied zwischen einem Gerät, daß Töne erzeugt und einem Gerät, daß Töne (nur)

wiedergeben soll, wohl nie verstehen.

 

DESHALB egalmodus ON

HiiHiiHaaHaa

 

P.S. Bin wirklich froh, daß es hier noch Leute gibt, die unter HighFidelity "höchste Wiedergabetreue" verstehen.

 

 

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Hallo!

 

In diesem Thread hab ich ja genug "Klirr" abgesondert.

 

Viel echte Spreu......

Vielleicht auch ein Körnchen Wahrheit.

 

Ist mir auch egal (Um Murphy zu zitieren).

Es war für MICH interessant und lehrreich .....

aber doch unbefriedigend. Weil ich wieder einmal gegen die "Mauer meiner Unwissenheit" gerannt bin.

 

Alles schön dokumentierte "Live-Klirrprodukte".

Aber dazu sind Foren ja da. Ein Beitrag ist ja keine Doktorarbeit :)

-------------------------------------------------

 

Der Bass im Wohnraum verhält sich hundsgemein, wahrscheinlich sind deshalb viel mehr Randbedingungen zu berücksichtigen............

 

 

Gruß, Martin

 

 

 

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Hallo Martin,

 

>>>Die 10% Klirrschwelle tritt also bei 30 Hz schon bei 1/4 des Hubs von 60 Hz auf.

Demnach kann die nichtlineare Kennlinie der Federsteife eigentlich kaum die eigentliche Ursache des erhöhten Klirrs sein.>>>

 

Eine weitere Bestätigung dafür wäre:

 

Egal ob BR oder geschlossene Box (URPS), beide müssen bei gleichem Nettovolumen (~50l) für gleichen Außen-Schalldruck (u. Frequenz) auch gleiche Innendruck-Verhältnisse haben.

D.h. auch gleiche Nichtlinearität der Luftfeder.

 

Die Vorstellung, nur bei geschlossener Box würde hoher Innen-Druck auftreten, ist falsch.

Die heftig resonierende BR-Luftsäule (hier bei 35 - 40 Hz) erzeugt ihn ebenso.

 

Wo liegt dann der Unterschied?

Im BR-Fall bewegt sich der Treiber nicht bzw. wenig, weniger als 4*25er Treiber im geschlossenen Fall.

Der fließende Strom ist in beiden Fällen ähnlich (30 - 40 Hz Bereich).

Also müssen die K2-Verzerrungen (Un-Symmetrien) aus der Treiber-Auslenkung resultieren, evtl. in Kombination mit dem hohen Stromfluß durch die Spule und folglich starkem Magnet-Wechselfeld (s. Weide´s Beitrag oben).

Der schon wieder geringere Stromfluß bei 60 Hz könnte dann die überproportional besseren Ergebnisse dort erklären.

JBL-Profi-Treiber haben schon lange einen patentierten "symmetric field"-Antrieb, warum wohl?

 

Egal wie der Verzerrungs-Mechanismus aussieht,

es gibt ja einen einfachen Test und evtl. preiswerte Abhilfe:

 

JEDEN ZWEITEN TREIBER UMGEDREHT EINBAUEN UND VERPOLT ANSCHLIESSEN.

 

-- ein frühes Vorbild dafür sind die "Audio Pro"-Subs von´80/81, die meintest du wohl --.

 

 

Wer hat gerade einen geeigneten Aufbau und kann Messungen vornehmen?

 

Und Murphy sollte mal seinen URPS entsprechend umbauen und über evtl. Klang-Unterschiede berichten...

 

 

Gruß,

Michael

 

 

 

 

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Hi,

noch einer mit diesem Vornamen...*stöhn* :D

 

Hierzu:

 

Und Murphy sollte mal seinen URPS entsprechend umbauen und über evtl. Klang-Unterschiede berichten...

 

habe ich natürlich auch schon längst mal so gemacht, Unterschied: null.

Leider suchen viele(alle?) immer noch an der falschen Stelle, obwohl die Antworten auch schon in den Messungen von Fiesaton zu sehen sind.

Und das, trotzdem die Messungen in einigen Aspekten doch noch Fragen aufwerfen bezgl. der Messmethodik.

 

Joohoo

 

 

 

 

 

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Hi,

 

und Du wirst anscheinend nie in der Lage sein, aus Messungen eine richtige Korrelation zu begreifen, oder meinst Du ernsthaft, dass alle, die URPS gehört haben/besitzen, absichtlich lügen?

Aber wenn man sich permanent die verkehrten Diagramme ansieht....?

Ist es nicht schade, dass Du keine eigenen Ideen hast?

Du besitzt ja nicht einmal eine eigene Egallampe. ;-)

Selber denken ist schon schwer....

Selber machen anscheinend noch schwerer...

 

Joohoo

 

 

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Hi Murphy,

 

ich habe mir die Klirrschriebe div. guter Studiomonitore angeschaut, bis auf den geregelten Meyersound klirren die alle wie blöde im Bassbereich - scheint eigentlich kein Problem zu sein; die Meyer konnte ich bisher nicht hören, könnte ich mir eh' nicht leisten :-)

Hast Du mir ein link zu URPS, damit ich mir die Grundlagen 'mal anlesen kann?

Beste Grüsse

 

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Hi Rob,

um Deine Frage in der Überschrift zu beantworten: no way!

Klirr ist lediglich eine Teildisziplin, im Bassbereich auch nur als zweitrangig zu bezeichnen.

Impulsantwort und Burst sind hier von wesentlich entscheidenderer Bedeutung.

Unter diesem Link: http://www.bagend.com/

findest Du unter "ELF" die Beschreibung von Long und Wickersham, allerdings wenig aufschlussreich, wenn es darum geht, zu erfahren, warum URPS so gut funktioniert.

Auch bei Rod Elliott: http://www.sound.au.com/project48.htm#top

wird zwar seine Umsetzung beschrieben, aber wieder nur wenig über die Zusammenhänge.

Einer der Leute, die URPS, oder Derivate davon, als erste für eine saubere Wiedergabe entdeckt haben, war G.J. Wasser, früher mal bei Studer(Revox) als Entwickler tätig, danach als Chefredaktuer bei der Zeitschrift Fonoforum. In dieser Zeit, Mitte bis Ende der 70iger, entstand dort unter seiner Ägide auch ein URPS, wurde als Redaktionsrefenz verwendet.

Leider weiss die heutige Führung von Fonoforum darüber nichts mehr...

Gerüchten zufolge soll die Grundidee zu URPS von einem deutschen Physikus stammen, entwickelt in den 40igern des letzten Jahrhunderts, aber zu der Zeit hatte man wohl andere Sorgen in D. :D

In den 70igern soll auch an einer deutschen Uni ein Student sich mit URPS befasst haben und seine Diplomarbeit darauf aufgesetzt haben, leider haben meine Nachforschungen hier auch noch keine greifbaren Erfolge gezeitigt.

Ist also wohl so, dass es zwar zu verschiedenen Zeiten immer mal wieder erste Schritte in diese Richtung gab, die aber nie fortgeführt wurden, vielleicht sogar aufgrund der mangelnden Vermarktbarkeit, wie Martin schon mal bemerkte?

 

Joohoo

 

 

 

 

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Hallo Robeuten,

du bist doch (zu recht) ein großer Freund des richtigen Testens. Ich finde, wir sollten die Tatsache, dass andere gute Lautsprecher klirren, nicht als Beruhigung hinnehmen, schon weil das der für den Hersteller bequemste Weg ist, und an dem ist immer etwas faul. Nur ein Testaufbau, bei dem die Verzerrungen auf Knopfdruck ausreichend reduzierbar sind, kann hier eine befriedigende Antwort geben. Denn wie schon erwähnt, laut Wissenschaft sind sie, wenn auch nicht stark, oberhalb der Hörbarkeitsschwelle. Nenn es Umtriebe des Ingenieurs, ich bin noch nicht zufrieden. Auch wenn ich weiß, dass eventuelle Verbesserungen klein sind.

 

Aber hier sind wir schnell wieder bei der völlig unnützen Diskussion über die Frage nach der Schwelle der Kosten/Nutzen Relation. Das soll jeder selber entscheiden.

 

Grüsse, Philipp

 

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Hallo Murphy,

bitte lies noch mal meinen Beitrag zu deiner Orgel. Wenn du ihn verstanden hast, glaubst du nicht mehr, dass man Instrument und Lautsprecher so vergleichen kann, wie du es tust.

 

>Zu Deiner Überschlagsrechnung noch eines: schon

>mal an den Maskierungseffekt gedacht?

 

Nicht nur ich habe an ihn gedacht, sicher auch die Wissenschaftler, die die Hörbarkeitskurven angefertigt haben. In die geht der Maskierungseffekt zwangsläufig ein.

 

>Wichtiger sind im Bass andere Sachen

Richtig, aber du erlaubst, dass ich an allen Ecken arbeite.

 

Grüsse, Philipp

 

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Hi,

wenn man Deiner Auffassung folgen würde, dürfte auch der heutige CD-Standard nicht ausreichen?

Weil, messtechnisch besser machen liesse es sich, wird ja auch schon in Form von SACD versucht, es zu vermarkten.

Aber wozu?

Wenn wir, dank unseres relativ ignoranten Gehörs, die Verbesserung sowieso nicht wahrnehmen?

Ist nur als Beispiel zu sehen, bitte.

Zurück zum eigentlichen Thema: warum soll man sich den Kopf über Klirr zerbrechen, der einerseits überdeckt wird, andererseits von unserem Gehör nicht aufgenommen wird?

Wo bei den Messungen ganz andere Sachen wesentlich wichtiger sind. Jetzt ausschließlich bezogen auf den Tieftonbereich bis ~100Hz.

Warum starren alle wie hypnotisierte Kaninchen auf die Klirr-Messung, anstatt sich die (wirklich) relevanten Messungen anzusehen?

Nur weil Fiesaton diese Messung zur alles überragenden Maxime erklärt hat?

Weil nur wenige wissen, worauf es im Tieftonbereich wirklich ankommt?

Und nicht auf SSA und TSP bis zum erbrechen?

Was nützen die schönsten Messungen, wenn die, die dazu eigentlich befähigt sein sollten, nicht in der Lage sind, daraus die richtigen Schlüsse abzuleiten?

Erinnert stark an unsere Ing's, die der Meinung waren, es würde reichen, wenn man die Daten des A340 einfach hochrechnet, dann käme man auf relevante Werte für den A380...

Und schon in's WC gelangt: Projektiertes Abfluggewicht 600to, erechnetes Abfluggewicht 620to, Rumpfbiegebelastung um Faktor x zu hoch etc. etc...

Und nun sitzen die Herren Schlipsträger aus der Teppichetage betreten in ihren Büros und versuchen, irgendwie die Kuh vom Eis zu kriegen...

Also ich hab hier mein tägliches Dejavau....:D

 

Joohoo

 

 

 

 

 

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Hallo Murphy,

ich hatte um Verständnis für meinen Drang geworben, bei dir offensichtlich erfolglos.

 

Schliesslich akzeptiere ich deine Einstellung, aus einem überschaubaren Betrag das Beste herauszuholen, auch voll und ganz. Und dein URPS ist ein guter Schritt dahin.

 

Du scheinst die Ing's in der Teppichabteilung ja ganz schön zu hassen. Nach meiner bisherigen Erfahrung sind die alle ok, viele schwer in Ordnung.

 

Grüsse, Philipp

 

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Hi,

welchen Drang meinst Du jetzt genau? (Achtung, nicht ganz so ernst nehmen) :D:D:D

Überschaubarer Betrag? Sieh Dir doch bitte nur mal die Burst-Eingangsdarstellung bei Fiesaton an, dann müsste es doch auch bei Dir Alarm klingeln?

Motto: glaube keiner grafischen Darstellung, die Du nicht selber geschönt hast, oder wie?

Burst verstehe ich als Signalpaket mit jeweils gleicher Amplitude, und nicht mit quasi "vorauseilendem Gehorsam"?

Wo das eingespeiste Signal schon mehr einem ausgegebenen und gemessenem BR-Signal ähnelt?

Wie würde das Messergebnis bei einem wirklichen Burst aussehen?

Ich "hasse" auch keine Ing's, aber über die Kopflosigkeit mancher darf ich mich doch wundern, oder? Wenn sie, durch zuviel Formelrechnerei und Simuliererei, den Blick für's ganze etwas verlieren, zum Beispiel.

Menschlich ok, vielleicht tatsächlich, aber fachlich?

 

Joohoo

 

 

 

 

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Hallo Michael!

 

"gleicher Innendruck" und so.....

 

Mhmmmm...*kopfkratz* ....

....werde darüber nachdenken..... klingt irgendwie logisch. Statische und dynamische Betrachtungsweise sind grundverschieden.

 

-------------------------------------------------

 

"Audio Pro", genau, so nannte sich das Ding.

 

Damals habe ich das Umdrehen der Chassis überhaupt nicht verstanden.... erst jetzt, bei Erwähnung von Nichtlinearitäten des Antriebs, fiel mir diese Konstruktion (und die zugehörige Begründung) wieder ein :) .

 

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"Audio" und Wiedergabeprobleme, ein lustiges Computerspiel. Noch dazu gratis! :)

 

Gruß, Martin

 

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Hey Murphy!

 

Mein Schwager Chauffeur, Airbus-Chauffeur! Diplomierter Schubumkehrer, usw.....

--------------------------------------------

 

Als alter Segelflieger behaupte ich einmal so:

 

"Wer ´Flieger´ bauen kann, der baut LS in der Mittagspause" :) :)

 

Weil Schwingungen der Flächen doch etwas problematischer als Membranbewegungen sind.

--------------------------------------------------

 

Glück ab, gut Land, Martin

 

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Hallo Murphy,

 

>Wie würde das Messergebnis bei einem

>wirklichen Burst aussehen?

 

Du spielst auf einen ungefensterten Sinus an. Das auch meiner Meinung nach die ehrlichere Messung.

Ob dieses Signal so auch aus allen Instrumenten kommt wage ich aber auch zu bezweifeln. Aber wenn eine Alternative fehlt ist der worst case das Ehrlichste.

 

>Wenn sie, durch zuviel Formelrechnerei

>und Simuliererei, den Blick für's

>ganze etwas verlieren

 

Aber gerade das bringt die Verbesserungen. Ein Manger hat nicht nur irgendwas ausprobiert, er hat auch vorher und währenddessen immer berechnet, später vielleicht auch simuliert. Und sein Ergebnis ist keine Detailverbesserung sondern immerhin einer der breitbandigsten Lautsprecher der Welt.

Davon abgesehen ist die Simulation heute das beste Werkzeug, dass der Entwickler jemals in den Händen hatte. Hoffen wir auf weitere Mangers.

 

Grüsse, Philipp

 

 

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Hi,

 

Du spielst auf einen ungefensterten Sinus an. Das auch meiner Meinung nach die ehrlichere Messung.

 

Wäre tatsächlich die einzig richtige Methode.

 

Ob dieses Signal so auch aus allen Instrumenten kommt wage ich aber auch zu bezweifeln.

 

Dann sieh Dir bitte mal die Impulsantwort eines Instrumentes(z.B. Basedrum) auf einem Oszi an...

 

Aber wenn eine Alternative fehlt ist der worst case das Ehrlichste.

 

Wieso soll in einem Laden wie Fiesaton die Alternative fehlen? Mal ganz ehrlich?

Oder wäre dann, bei einem Burst ohne Hüllkurve, der Unterschied zwischen BR und URPS zu eklatant?

Wenn hier schon jemand die Gehörphysiologie ins Feld führt, dann auch bitte ganz. Aus dieser und den dargestellten Messergebnissen erscheint dann, bei korrekter Korrelation und Interpretation, auch die Wirkungsweise eines URPS vollkommen logisch und verständlich. Ist doch alles seit jeher bekannt, wurde aber wohl, K&T usw. sei Dank, wieder vergessen?

Stattdessen, weil es ja so einfach ist, und Fiesaton diese Daten ja auch so schön häppchenweise aufbereitet hat, stieren alle wie gebannt auf 10% klirr, ich fall gleich vom Stuhl vor lachen... :D:D

Und, mal ganz offen: warum soll ich jetzt noch groß Zeit und Mühen in URPS investieren? Ich weiss, wie es geht, ich weiss, wie es funktioniert und ich habe auch schon diverse URPS'e. Es ist, trotz allem, nur ein Hobby von mir, ohne Zeitdruck etc., wären also mal andere gefordert?

 

Hierzu:

 

Ein Manger hat nicht nur irgendwas ausprobiert, er hat auch vorher und währenddessen immer berechnet, später vielleicht auch simuliert. Und sein Ergebnis ist keine Detailverbesserung sondern immerhin einer der breitbandigsten Lautsprecher der Welt.

 

nur soviel: warum hat Manger die Nummer nicht zuende entwickelt? Was zum Beispiel den Antrieb betrifft?

Überhaupt: was bringt es, den breitbandigsten Treiber zu bauen?

Der aber auch nur max. 7 Oktaven kann?

Seit den 70igern gibt es konventionelle Chassis, die kommen auf 6 Oktaven, was bringt uns diese 1 Oktave zusätzlich tatsächlich an mehr?

Wo man inzwischen weiss, dass Phasendrehungen vom Gehör komplett ignoriert werden?

Wenn Manger wirklich ernsthaft an einem idealen Chassis interessiert wäre, warum hört er jetzt auf mit der Entwicklung? Der MSW ist alles andere als perfekt, also wäre noch zusätzliches R&D nötig, aber wo bleibt das?

Klar ist die Simu ein sinnvolles Werkzeug, aber ohne R&D geht es nicht, wird es auch nie gehen.

Sonst brauchten wir DESY und CERN ja auch nicht...

 

Joohoo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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