Jump to content
HiFi Heimkino Forum
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Gast

ich auch urps

Recommended Posts

Gast

morje,

 

nachdem ich mich jetzt eine zeitlang doch mit dem urps auseinandergesetzt habe, fass cih mal kurz zusammen:

 

der urps arbeitet geschlossen und hat deshalb ein besseres impulsverhalten als ein BR

 

der urps sollte unterhalb der reso betrieben werden. tatsächlich wird er aber auch drüber betrieben.

 

aus obigen beiden gründen muss er entzerrt werden.

 

da drängt sich mir die frage auf, wieso man net einfach ein "richtig" abgestimmtes geschlossenes gehäuse nimmt und dies entzerrt. wieso nimmt man die "zu harte feder" und den damit einhergehenden probleme wie leistungshunger, erhöhten bedarf an membranfläche und die riesigen verzerrungen in kauf?

 

kann mir des mal einer erklären? wo ist der urps einem "normalen" geschlossenen gehäuse überlegen? er wird ja praktisch doch nicht unterhalb seiner reso betrieben, wie der name suggeriert.

 

 

mit verwirrten und inkompetenten grüssen

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Battlepriest,

Antworten habe ich nicht auf deine Frage, die ich auch schon weiter unten gestellt habe, ich wollte nur mal bestätigen, dass ich das selbe Problem damit habe:

 

Wenn die Entzerrung bewirkt, dass die Resonanzfrequenz herabgesetzt wird, liegen die zu übertragenden Frequenzen auch wieder darüber, wie bei jeder geschlossenen Box.

 

Welchen Vorteil hat das ganze dann noch gegenüber der "normalen" geschlossenen Box (außer Volumenreduzierung)?

 

Mit dir auf Antworten hoffend, Philipp

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Moin,

 

Mein 9-er URPS bekam 90 Liter. eine Normale geschlossene Box braucht das 3-fache. Also wenn das kein Vorteil ist?

 

Ein einzelner 10" hat leider nicht genug Membranfläche und ist deshalb mechanisch schnell am Ende seiner Schaffenskraft, aufgrund der hohen Membranauslenkung. Mein 9-er hat die selbe Membranfläche wie drei 18" !!!

Vorteil???

 

Meine 9 Chassis kosteten mich 540 DM. Was kriege ich denn dafür bei anderen Herstellern und was für einen Kennschalldruck habe ich dann?

Vorteil???

 

Ohne den URPS zu gehört zu haben, ist jede Diskussion über den Klang sinnlos.

Ich finde den Bass nur extrem druckvoll, sehr präzise, vorallem drönfrei und knallhard ( mein Zwergfell übrigens auch).

Das ist aber nur mein persönlicher Eindruck, den ich natürlich niemandem aufdiktieren will.

Früher stand ich auf kleine doppeltventilierte BP´s. Heute wohl nur noch URPS.

 

Gruss AS 8-)

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo

 

Wenn Mutti über die Kühlschrankboxen schimpft, baut man sich einen URPZ. Der kleine URPZ lässt sich einfach besser unterm Bett verstecken, wo Mutti ihn nicht sieht.

 

Grüsse, Bernhard

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo battle und Philipp,

 

ganz ähnliche Fragen habe ich mir auch gestellt als ich zum ersten Mal vom URPS hörte - ich sah einfach keinen Sinn - so viele Chassis im viel zu kleinen Gehäuse; und dann der enorme (theoretische) Leistungsbedarf ...

 

... dann warf ich meine Bedenken erstmal über Bord und hörte mir Murphys URPS an .... einige Wochen später hatte ich einen eigenen URPS ;-)

 

Warum er gegenüber anderen Funktionsprinzipien so gut darsteht, weiß ich leider immer noch nicht so genau - ich habe nur für mich eine (momentane) Antwort, aber die muß nicht stimmen. Meiner Meinung nach hat im Falle URPS der Klirrfaktor den größten Einfluß auf das Klanggeschehen.

 

Vieles spricht jedenfalls dafür: Der Klirrfaktor ist das Meßkriterium, welches sich am größten von den anderen Messungen unterscheidet, wobei eigene Messungen einen noch höheren K3 ergaben als bei den Visatonmessungen. Beim URPS ist allgemein festzustellen, daß er umso besser klingt je lauter er betrieben wird, sprich in Bereichen, wo der Klirr eine Rolle spielt (50% Klirr und mehr sind keine Seltenheit). Anscheinend nimmt das Gehör einen hohen klirrfaktor im Bass als trocken und knackig wahr, denn so wird der URPS oft klanglich umschrieben.

 

Hinzu kommt, daß bei hohem Klirr die Grundwelle im Pegel abnimmt (es gilt Energieerhaltung). Womöglich wird durch die jetzt reduzierten niederfrequenten Schallanteile der Raum nicht mehr so stark angeregt - es dröhnt weniger. Der "Fachmann" könnte nun sagen, daß es durch den abgesenkten Grundtonpegel zu einer Kompression kommt, aber das Gehör addiert anscheinend die Klirrpegel zur Grundwelle, von daher ist auch bei hohen Pegel nur eine geringe Kompression feststellbar. Womöglich spielt auch das Residuumhören eine Rolle.

 

Was ich zudem festellen konnte ist die Tatsache, daß der theoretisch enorme Leistungsbedarf in der Praxis nicht zum Tragen kommt. Zum einen aus oben genannten Gründen und zum anderen womöglich aus dem nicht allzu zahlreichen in der Musik enthaltenen niederfrequenten Anteilen. Während bei den Messungen (mit Gleitsinus) der Verstärker extrem schnell an seine Grenzen stieß, konnte ich dieses Phänomen beim Musik hören bisher nich nicht festellen. Witzig ist in dem Zusammenhang die Tatsache, daß ich erst viel später (nämlich beim Messen) festellte, daß mein Verstärker überhaupt nicht im Brückenbetrieb lief und anstatt 400W nur 150 Watt lieferte (also 25 Watt pro Chassis !!!), was in der Praxis völlig ausreichte.

 

Was auch noch für die Klirrtheorie spricht sind einige Experimente, die ich mit Murphy durchführte. So haben wir zwei 30er Rockwoods in jeweils 11 Litern getestet. Dieser Subwoofer klang für mich bisher am besten. Leider haben wir zu dem Zeitpunkt noch keine Klirrmessungen durchgeführt, aber er produzierte aufgrund des für die Membranfläche extrem kleinen Gehäuses und aufgrund der geringen Chassisanzahl und der sich daraus ergebenen, auf den Pegel bezogenen, großen Auslenkungen mit Sicherheit enorm viel Klirr - Klirr der wie gesagt nicht als unangenehm empfungen wird, sondern im Gegenteil den Musikgenuss steigert.

 

Gut, der Purist wird mit dem System nicht zufrieden sein - eben weil's klirrt, weil dem Musiksignal Anteile hinzu gefügt werden, die im Original nicht vorhanden sind.

 

Ich sehe das allerdings anders: Immerhin hat eine harmonische Oberwelle immer einen Bezug zur Grundwelle (bei Baßreflex o.ä. ist das übrigens nicht unbedingt der Fall). Ich (und auch alle anderen URPS User) habe nicht den Eindruck, daß dem Musiksignal etwas hinzugefügt wird - die Klirranteile fügen sich im Bassbereich ganz offensichtlich nicht verfremdend in das Klanggeschehen ein und reduzieren gleichzeitig Dröhneffekte.

 

Mal ganz ehrlich: Wer will denn schon einen dröhnigen waberigen Bass? Der ist allenfalls bei Heimkino ab und an mal gefragt (und geht auch dort schnell auf den Keks). Mit einem URPS beseitige ich all' diese Probleme weitgehenst.

 

Wen kümmert in Anbetracht der genannten Vorteile die Tatsache, daß das System eventuell nicht ehrlich spielt? Mich jedenfalls kümmert's nicht - ich habe mein Baßprinzip gefunden.

 

Gruß Weide

 

PS: Die einzige Alternative wäre eine künstliche Klirrerzeugung in einem normal großen geschlossenen Gehäuse. Diese Aphexteile oder wie sie alle heißen taugen dafür nur bedingt - sie erzeugen hauptsächlich nur K2 und blähen deshalb den Bass meist dröhnig auf.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo!

 

Ich sehe es derzeit so:

 

-------------------------------------------------

 

URPS-Vorteile:

 

1.) Das kleine Gehäuse.

Deshalb ist eine URPS-Einheit viel besser in die akustischen Vorgaben des Abhörraumes zu integrieren.

Und unter 100 Hz spielt der Raum eine tragende Rolle. Vielleicht sogar DIE tragende Rolle??

 

2.) Bei gleichem Gehäusevolumen ergibt sich eine mehrfache Membranfläche. Verglichen mit einer normalen CB. Was den Hub der einzelnen Chassis proportional senkt.

 

Anscheinend ist die Antriebskraft (B*I) nicht konstant, sie ist auch hubabhängig (Siehe http://www.Klippel.de)

 

-> weniger Hub bedeutet: der Antrieb bleibt im "lineareren" Bereich. (?)

Was aber wiederum IMHO eher Vorteile bei breitbandigem Einsatz bringt. (z.B.: 50 Hz mit großer Amplitude sind 500 Hz überlagert.

 

(Off Topic... Backloaded Hornsysteme, die höhere mech. Resonanz der oftmals verwendeten Chassis begrenzt auch dort den Hub bei "Bassattacken". Das Horn sorgt "unten rum" für Druck, das mech. Filter begrenzt den Hub.... was breitbandigen Einsatz ermöglicht. (richtig ????))

 

3.) Bei "statischer" Betrachtung der Kräfteaufteilung (die eventuell nicht zulässig ist) fällt auf, dass beim URPS schon bei geringen Hubabweichungen vom Soll, wesentlich stärkere Kräfte zum Beschleunigen der Membran zur Verfügung stehen als bei normal abgestimmten CB-Systemen. ( Die Membranmasse ident veranschlagt, ergibt sich somit gesteigerte "Folgsamkeit")

 

Der URPS sollte also besser (=kaum Phasenverschiebung) bezüglich des Eingangssignals reagieren. (Was bei UR-Betrieb eines Schwingers IMHO auch normal ist)

 

--------------------------------------------------

 

URPS-Nachteile:

 

1.)Die "starke" Luftfeder erfordert mehr Power.

 

Das wäre ja eigentlich kein sonderlicher Nachteil, weil im Tiefbass nicht die el. Belastbarkeit sondern die "mech. Belastbarkeit" (=max. lin. Hub) begrenzend wirkt.

 

2.)Die Luftfeder arbeitet nicht linear. (denke ich)

 

Aber: wie linear ist denn die "Chassisfeder"? Eventuell noch weniger linear???? (Siehe http://www.Klippel.de)

Das Unlinearitätsverhältnis (FKchassis:FKluft)sollte man noch irgendwann herausschälen!)

 

 

3.) Die Membrane wird durch eine starke Luftfeder belastet. Flächig! Was kein sonderlich schwierig zu lösendes Problem sein sollte.

 

Nur: Eventuell ist die "Geometrie" herkömmlicher Membranen nicht auf eine derartige "Belastung" ausgelegt. Warum auch, bisher nicht nötig.

 

Meine Meinung: Sphärisch gewölbte, hoch bauende (Styropor?) Membranen wären gut geeignet.

Oder: 2 leichte Konusbässe Kopf an Kopf verschrauben und den Zwischenraum ausschäumen ( :) )

 

4.) Die etwas höhere Wärmeentwicklung im Gehäuse.

Immerhin werden bei Extrembelastungen 100-300 Watt verbraten! Die durch´s Gehäuse bzw. durch die Membranen abtransportiert werden müssen. Sonst wird´s innen warm.

 

Btw.... sind niemandem die Annahme- UND Gedankenfehler im "Urps und Heizungs-Thread" aufgefallen!

 

-------------------------------------------------

 

Weitere Fragen:

 

1.)Darf man einen URPS auch oberhalb seiner mech. Resonanz betreiben?

 

2.) Falls 1.) ein JA ergibt,......

Wo liegt der Kompromiss??

 

-------------------------------------------------

 

 

Fazit: (für mich, natürlich dzt.)

 

Der Vorteil Nr.1 (kleines Gehäuse) wäre toll vermarktbar. (ohne weiteren Kommentar)

 

Die Nachteile wären (sind) technisch lösbar.

 

Gruß, Martin

 

PS:

Ach ja! Ich habe versucht(!) die Sprungantwort des BR-Systems (Visaton-Messungen) zu interpretieren.

Und dabei sehr gewagte Aussagen getätigt.

Hat irgendwer eine Meinung dazu?

 

(Zu finden im URPS-Burst Thread, glaub ich)

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Weide,

>Mal ganz ehrlich: Wer will denn schon einen dröhnigen waberigen Bass?

Mal ganz ehrlich, kann man nicht jede Box per Hochpass auf den Abhörraum so einstellen, daß Dröhnen nicht auftritt?

Gruß

Kay

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Moin Martin,

 

Einen sehr guten Treiber gibt es schon. Der Rockwood bietet aufgrund seiner einteiligen Alumembran auch eine sehr Widerstandsfähige.

 

Bei Deinen Treibereigenbauvarianten, denke bitte an die Membranmasse!

 

Gruss AS 8-)

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Round1!

 

Kopf an Kopf verschraubt liefert auch doppelten "Antrieb". Klar, nochmals auf Kosten des Wirkungsgrades.

 

Im Übrigen denke ich meinen Postings nur "laut nach".

 

Gruß, Martin

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

>1.) Das kleine Gehäuse.

>Deshalb ist eine URPS-Einheit viel besser

>in die akustischen Vorgaben des

>Abhörraumes zu integrieren.

Warum?

 

>Und unter 100 Hz spielt der

>Raum eine tragende Rolle. Vielleicht

>sogar DIE tragende Rolle??

Er spielt die tragende Rolle, sofern ein System linear, d.h. kompressionsfrei arbeitet, also nicht in einem Bereich arbeitet, wo Verzerrungen "überhand" nehmen.

 

>2.) Bei gleichem Gehäusevolumen ergibt sich

>eine mehrfache Membranfläche. Verglichen mit

>einer normalen CB. Was den

>Hub der einzelnen Chassis proportional

>senkt.

Gilt für jede Lautsprecherbox

 

>Anscheinend ist die Antriebskraft (B*I) nicht

>konstant, sie ist auch hubabhängig

>(Siehe http://www.Klippel.de)

>

>-> weniger Hub bedeutet: der Antrieb bleibt

>im "lineareren" Bereich. (?)

d.h. doch, man sollte Ls so aufbauen, daß sich ein möglichst geringer Hub ergibt, zumindest aber der Ls im linearen Bereich arbeitet, bezogen auf einen gewünschten Schalldruck (Stichwort: Über-, Unter-Dimensionierung)

 

>Was aber wiederum IMHO eher Vorteile

>bei breitbandigem Einsatz bringt. (z.B.:

>50 Hz mit großer Amplitude

>sind 500 Hz überlagert.

>

>(Off Topic... Backloaded Hornsysteme, die höhere

>mech. Resonanz der oftmals verwendeten

>Chassis begrenzt auch dort den

>Hub bei "Bassattacken". Das Horn

>sorgt "unten rum" für Druck,

>das mech. Filter begrenzt den

>Hub.... was breitbandigen Einsatz ermöglicht.

>(richtig ????))

richtig, gehört hier nicht hin ;-)

 

>3.) Bei "statischer" Betrachtung der Kräfteaufteilung

>(die eventuell nicht zulässig ist)

>fällt auf, dass beim URPS

>schon bei geringen Hubabweichungen vom

>Soll, wesentlich stärkere Kräfte zum

>Beschleunigen der Membran zur Verfügung

>stehen als bei normal abgestimmten

>CB-Systemen. ( Die Membranmasse ident

>veranschlagt, ergibt sich somit gesteigerte

>"Folgsamkeit")

Verstehe ich nicht, was du hier sagen willst.

Ist das wieder der Quatsch mit den "zuschweren"

Memmbranen?

 

>Der URPS sollte also besser (=kaum

>Phasenverschiebung) bezüglich des Eingangssignals reagieren.

>(Was bei UR-Betrieb eines Schwingers

>IMHO auch normal ist)

Bei allen Überlegungen zur "Phasenlage" wird die Raumakustik außer Acht gelassen. Ich halte das für 'nen Fehler.

 

>

>--------------------------------------------------

>

>URPS-Nachteile:

>

>1.)Die "starke" Luftfeder erfordert mehr Power.

>

>

>Das wäre ja eigentlich kein sonderlicher

>Nachteil, weil im Tiefbass nicht

>die el. Belastbarkeit sondern die

>"mech. Belastbarkeit" (=max. lin. Hub)

>begrenzend wirkt.

Warum führt ein urps zu 'ner höheren mechanischen Belastbarkeit?

 

>

>2.)Die Luftfeder arbeitet nicht linear. (denke

>ich)

Habe ich 1001mal geschrieben, kein Bock auf Wiederholung.

 

>

>Aber: wie linear ist denn die

>"Chassisfeder"? Eventuell noch weniger linear????

>(Siehe http://www.Klippel.de)

>Das Unlinearitätsverhältnis (FKchassis:FKluft)sollte man noch irgendwann

>herausschälen!)

Die Chassisfeder ist normalerweise linearer.

Der Punkt ist halt, daß man berücksichtigt welche Kräfte einwirken. vgl. Backloaded Horn (eine Seite Luft, andere Seite Horn) vs. Frontloaded Horn (ein Seite geschl. Vol, andere Seite Horn).

 

>

>3.) Die Membrane wird durch eine

>starke Luftfeder belastet. Flächig! Was

>kein sonderlich schwierig zu lösendes

>Problem sein sollte.

>

>Nur: Eventuell ist die "Geometrie" herkömmlicher

>Membranen nicht auf eine derartige

>"Belastung" ausgelegt. Warum auch, bisher

>nicht nötig.

>

>Meine Meinung: Sphärisch gewölbte, hoch bauende

>(Styropor?) Membranen wären gut geeignet.

>

>Oder: 2 leichte Konusbässe Kopf an

>Kopf verschrauben und den Zwischenraum

>ausschäumen ( :) )

Ich halte die Kräfte, die auf den Antrieb einwirken für weitaus problemtischer, als irgendwelche Membranprobleme.

 

>

>4.) Die etwas höhere Wärmeentwicklung im

>Gehäuse.

>Immerhin werden bei Extrembelastungen 100-300 Watt

>verbraten! Die durch´s Gehäuse bzw.

>durch die Membranen abtransportiert werden

>müssen. Sonst wird´s innen warm.

Temperaturprobleme halte ich an dieser Stelle für 'nen Gag.

Interessanter sind die Parameteränderungen des Ls

durch Erhitzung der Schwingspule.

Merke: Wirkungsgrad ist durch nichts zuersetzten!!

 

>

>Btw.... sind niemandem die Annahme- UND

>Gedankenfehler im "Urps und Heizungs-Thread"

>aufgefallen!

>

>-------------------------------------------------

>

>Weitere Fragen:

>

>1.)Darf man einen URPS auch oberhalb

>seiner mech. Resonanz betreiben?

>

>2.) Falls 1.) ein JA ergibt,......

>

>Wo liegt der Kompromiss??

Interessante Frage, hat bisher kein "urps-Befürworter begründen können.

 

>

>-------------------------------------------------

>

>

>Fazit: (für mich, natürlich dzt.)

>

>Der Vorteil Nr.1 (kleines Gehäuse) wäre

>toll vermarktbar. (ohne weiteren Kommentar)

Toll vermarktbar sind zunächst Systeme mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Was glaubst du wohl, warum die meisten Subwoofer als BR ausgelegt sind?

Aber gut, es gibt hier Leute, die immer wieder behaupten, die Ing's dieser Welt sind zu blöd.

>

>

Gruß

Kay

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Weide,

schön das du dich auch mal wieder meldest (ich schreib dir bald ne mail). Leider viel zu selten, aber du hast wahrscheinlich keine Zeit.

 

>Vieles spricht jedenfalls dafür: Der Klirrfaktor

>ist das Meßkriterium, welches sich

>am größten von den anderen

>Messungen unterscheidet

 

Mir fällt mittlerweile auch kein anderes Messkriterium mehr ein, besonders wenn man den urps mit einer "normalen" geschlossenen Box vergleicht.

 

>Anscheinend nimmt das Gehör einen

>hohen klirrfaktor im Bass als

>trocken und knackig wahr, denn

>so wird der URPS oft

>klanglich umschrieben.

 

Diese Vermutung habe ich auch schon geäußert, da der Klirr im Frequenzbereich liegt, in dem man Bässe als knackig empfindet.

 

>Womöglich wird

>durch die jetzt reduzierten niederfrequenten

>Schallanteile der Raum nicht mehr

>so stark angeregt - es

>dröhnt weniger.

 

Das stimmt, der Klirr liegt aber auch noch in Bereichen, wo Raumresonanzen auftreten, wenn auch nicht so energiereiche.

 

Wenn die Psychoakustik (Residuumhören, "knackiger" Frequenzbereich) tatsächlich federführend ist, ist das Ergebnis nicht mit einem Hochpass, wie der Kollege (Name vergessen) vorschlug, oder einem Notch-Filter (auf die Raumresonanzen) erreichbar. Dann fehlen nämlich die Informationen für die psychoakutstische Weiterverarbeitung.

 

Sehr interessante neue Aspekte, danke dir dafür. (Schade, dass man Leute nicht irgendwie zwingen kann, häufiger zu posten...:-))

 

Grüsse, Philipp

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo!

 

 

.....sofern ein System linear, d.h. kompressionsfrei arbeitet, also nicht in einem Bereich arbeitet, wo Verzerrungen "überhand" nehmen.

 

JA..... Ich habe nur ein Verständnisproblem. Warum sollte ein System mit mehrfacher Membranfläche höhere Verzerrungen liefern? Das ´behirne´ ich nicht.

 

 

Ist das wieder der Quatsch mit den "zuschweren"

Memmbranen?

 

Nein!

Ich denke, der Antrieb muß "Federkräfte" und "Beschleunigungskräfte" überwinden.

Die Federkraft ist zum Hub proportional.(fast!)

 

Annahme: (statisch betrachtet!!!)

 

Die Membrane SOLLTE gerade bei 7 mm Hub stehen. Laut Eingangssignal.

 

Sie ist aber erst 6 mm ausgelenkt.

 

Daher wirken folgende "Lagedifferenzkräfte" (hihi) auf die Membrane ein:

 

1 mm Lagediff... =0,001m

 

Bei einer Federkonstanten von 10000 N/m (URPS):

(10000 N/m)/0,001 m = 10 N

 

Bei einer Federkonstanten von 2000 N/m (Normale CB):

(2000 N/m)/0,001 m = 2 N

 

Ergibt: 10 N zu 2 N, bei identem Membrangewicht.

 

Diese völlig vereinfachte Darstellung gilt IMHO nur statisch.

Bei Betrachtung einer Übertragungsfunktion kann sich obiges als völliger Blödsinn herausstellen.

 

 

Bei allen Überlegungen zur "Phasenlage" wird die Raumakustik außer Acht gelassen. Ich halte das für 'nen Fehler.

 

Ja

 

 

Warum führt ein urps zu 'ner höheren mechanischen Belastbarkeit?

 

Mhmm..??? Ja warum? Hab´ich nicht geschrieben. Ich denke vielmehr, die mech. Grenze wird im Tiefbass schon bei sehr geringer Eingangleistung erreicht. -> D.H. die el. Belastbarkeit wird eventuell nicht ausgeschöpft.

Und ein 4 Stk. Chassis wären schon irgendwie mech. höher belastbar als ein Einzelnes?

 

 

Luftfeder..Habe ich 1001mal geschrieben, kein Bock auf Wiederholung.

 

Na ja... trotzdem: die genauen Unlinearitäten (FK-chassis und FK-luft)sollte man noch irgendwann

herausarbeiten und in Beziehung setzen.

 

 

Ich halte die Kräfte, die auf den Antrieb einwirken für weitaus problemtischer, als irgendwelche Membranprobleme.

 

Mag sein, ich kenne mich viel zu wenig mit LS aus, um disbezüglich eine Meinung zu haben.

 

 

Toll vermarktbar sind zunächst Systeme mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Was glaubst du wohl, warum die meisten Subwoofer als BR ausgelegt sind?

 

Stimmt natürlich.

 

-------------------------------------------------

 

 

Gruß, Martin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast Morph

Hallo Weidinger,

 

endlich einmal eine ehrliche Aussage. Nach all den verkrampften bescheuerten "Erklärungen" eine wahre Wohltat!

 

Respekt!

 

PS: es giept natürlemang differenzen im detail, aba quatsch beiseite, nicht wahr?

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Runde1! *GONG*

 

Habe mich nicht im Geringsten angegriffen gefühlt.

 

In einem Forum werden viele, viele Meinungen ausgetauscht, nur wenige Wahrheiten.

 

Verschiedene Meinungen sollten aber hin und wieder eine kleine Wahrheit ergeben.

 

------------------------------------------------

 

Wenn ich das "Gesprächsklima" so vergleiche....

.. geht es hier übrigens sehr zivilisiert zu. Auch in anderen Audioforen.

 

Da bin ich "stärkeren Tobak" gewöhnt! In "Finanzforen" wird teilweise nur beleidigt. Gut, da geht es um Kohle. Da schreiben BEZAHLTE Schergen den letzten Schrott in himmlische Höhen. Falls man dann mit nicht widerlegbaren Argumenten kommt, wird die Auseinandersetzung eben auf die persönliche Ebene verlegt.

 

--------------------------------------------------

 

Und nochmals:

 

Meine Beiträge sind nur "lautes Nachdenken", für mich eine Abwechslung zum sonstigen Forumsbrei.

 

Daher oftmals schnell und unverständlich heruntergenudelt, fehlerbehaftet, usw.

 

Kritik ist deswegen sogar erwünscht. Sonst lerne ICH ja nichts dazu. :)

 

Gruß, Martin

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Martin,

>JA..... Ich habe nur ein Verständnisproblem.

>Warum sollte ein System mit

>mehrfacher Membranfläche höhere Verzerrungen liefern?

>Das ´behirne´ ich nicht.

Steht bei mir nicht so, wäre auch falsch :-)

 

>Mhmm..??? Ja warum? Hab´ich nicht geschrieben.

>Ich denke vielmehr, die mech. Grenze wird im

>Tiefbass schon bei sehr geringer Eingangleistung

>erreicht. -> D.H. die el. Belastbarkeit wird

>eventuell nicht ausgeschöpft.

Das ist wohl bei jedem Ls-System so. Wobei ich schon mal ein BR-System 6.Ordnung simuliert habe,

wo z.T. die elektrische Belastbarkeit das Limit setzt. Ich hab's nicht ausprobiert, habe auch keinen Verstärker mit mehr als 500W ;=). Außerdem würden dann bei mir wohl die Fensterscheiben herausfallen.

 

>Na ja... trotzdem: die genauen Unlinearitäten

>(FK-chassis und FK-luft)sollte man noch

>irgendwann

>herausarbeiten und in Beziehung setzen.

Ich mach's mir halt einfach, ich schaue in ein Buch, in dem eine Untersuchung von Harbeth dargestellt wird. Damit weiß ich, daß eine Box nicht zuklein werden sollte.

 

gruß

Kay

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Philipp,

 

tja, für Hobbys und Forum sah's leider in der Vergangenheit sehr mau aus, aber zum Glück sieht's wohl ab nächste Woche wesentlich besser aus - mein Auftrag ist so gut wie fertig *lufthol* - dann ist auch wieder Raum für fruchtbare Diskussionen.

 

Gruß Weide

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo!

 

Die 2 FederUnKonstanten......

 

Leider beinhaltet meine Literatur keine Digramme von harbeth :=(

 

Mir war auch neu, dass sich die "Chassisfeder" nicht unbedingt linear verhält. Das habe ich erst vorgestern auf www.klippel.de gelesen. Dort wird die Federkonstante als Polynom ausgedrückt.

 

Die Luftfeder ist IMHO math. wesentlich einfacher zu erfassen. Daher auch mit wenig Aufwand zu entzerren (mhmm.. ???).

 

Entzerrungsüberlegungen machen aber erst Sinn, wenn geklärt ist, welche der beiden Federn denn "unlinearer" arbeitet.

 

Bzw. : Ob die Luftfeder überhaupt der "Störenfried" sein kann (Harbeth-Diagramme sagen anscheinend ja. (??)).

 

 

Gruß, Martin

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo!

 

Hab gerade eine Excel-Tabelle gemacht....

-------------------------------------------------

 

 

Erste Ergebnisse für die Luftfeder"Konstante"

 

1.Fall

Vbox=10 Liter

Chassis: 12", Sd=500cm2, max. Hub + -10 mm

 

Federkonstante d. Luft:

1.) Membr. voll drinnen..........27500 N/m

2.) rund um die Nulllage.... ....25000 N/m

3.) Membr. voll draussen.........22800 N/m

 

2.Fall

Vbox 15 Liter

Chassis: 10", Sd=350cm2, max. Hub + -10 mm

 

Federkonstante d. Luft:

1.) Membr. voll drinnen..........8540 N/m

2.) rund um die Nulllage.... ....8165 N/m

3.) Membr. voll draussen.........7820 N/m

 

 

3.Fall....

Vbox 100 Liter

Chassis: 12", Sd=500cm2, max. Hub + -10 mm

 

Federkonstante d. Luft:

1.) Membr. voll drinnen..........2524 N/m

2.) rund um die Nulllage.... ....2500 N/m

3.) Membr. voll draussen.........2476 N/m

 

 

------------------------------------------------

 

Wie immer... "quick and dirty"

 

Wer mag, dem schick´ ich das Excel-file per E-mail

 

 

Gruß, Martin

 

 

 

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hihi

 

Sie ist böse, die Luftfeder!

 

Aber ihre Änderung fast hubproportional.

 

Gruß, Martin

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Martin,

ich glaub ich muß später mal mein Physik-Buch herauskrammen.

Verstehe ich das so richtig?

 

>1.Fall

>Vbox=10 Liter

>Chassis: 12", Sd=500cm2, max. Hub +

>-10 mm

>

>Federkonstante d. Luft:

>1.) Membr. voll drinnen..........27500 N/m ## +2500

>2.) rund um die Nulllage.... ....25000

>N/m

>3.) Membr. voll draussen.........22800 N/m ## -2200

 

>3.Fall....

>Vbox 100 Liter

>Chassis: 12", Sd=500cm2, max. Hub +

>-10 mm

>

>Federkonstante d. Luft:

>1.) Membr. voll drinnen..........2524 N/m ## +24

>2.) rund um die Nulllage.... ....2500

>N/m

>3.) Membr. voll draussen.........2476 N/m ## -24

>

 

Das würde bedeuten, die Verhältnisse sind beim großen Gehäuse am besten.

Gruß Kay

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo!

 

Hab´ mittlerweile das Excel-sheet durch Grafiken ergänzt.

 

Sehr interessant! Die tabellarischen Anfangsergebnisse täuschten.

 

-------------------------------------------------

SO böse ist die Luftfeder gar nicht.

 

SO furchtbar wirkt sich die hubproportionale Änderung der Luft-Feder(Un)konstante gar nicht aus!

-------------------------------------------------

 

Vollkommen überaschend: Der Lagefehler der Membran hat immer gleiches Vorzeichen! (Eigentlich klar, nur mir bisher nicht. Weil man immer in "pos und neg"-Auslenkung denkt. )

 

Gruß, Martin

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Kay!

 

Klar! Das große Gehäuse hat natürlich Vorteile.

 

Aber es ist "GROSS"

 

Und der UR-Betrieb lässt die Membrane deutlich folgsamer reagieren. Wenn man die Sache "statisch" betrachtet. Was eventuell ein Blödsinn ist.

(Nebenbemerkung: Dieser uralte Ansatz der "Audio Pro" Subs scheint unglaublich genial zu sein...)

 

 

Interessant ist der math. relativ einfach zu formulierende Zusammenhang zw. d. Änderung der Luftfeder(un)konstante und dem Hub.

 

Wobei ich kein Mathematiker bin.........

 

Gruß, Martin

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Weiter.....

 

Beim URPS dominiert die Luftfeder.

 

Daher:

 

1.) Falls ihr Verhalten "einfach" zu erfassen ist, dann sollte auch eine Entzerrung wenig Probleme bereiten. LW braucht´s so wie so....

 

2.) Die Unlinearitäten der "Chassisfeder", beschrieben durch ein Polynom n-ter Ordnung, gehen dabei unter. Sind wurst.

 

Gruß, martin

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Was heist denn das konkret?

Die Verzerrungen, die durch das zu geringe Volumen verursacht werden, sind größer als die Verzerrungen, die der Ls zum Gesamtergebnis beiträgt.

...oder nicht?

Gruß Kay

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bitte anmelden um Kommentare abgeben zu können

Nachdem du dich angemeldet hast kannst du Kommentare hinterlassen



Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

×
×
  • Neu erstellen...