HiFi Heimkino Forum: CD-Rohlinge für Audiodaten - HiFi Heimkino Forum

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CD-Rohlinge für Audiodaten Thema bewerten: -----

#1 Mitglied ist offline   Robeuten 

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Geschrieben 23 Januar 2004 - 12:33

Hi Claus,

>>Kann es sein, dass das an einem für CD-Player ungenügenden Reflexionsverhalten der CD-Rohlinge liegt?
CD-R sind weniger gut reflektierend als gepresste CDs, und CD-RW nochmals schwächer reflektierend. Mit CD-R sollten aber insbesondere DVD-Player und aktuelle CD-Spieler absolut problemlos klarkommen.

>>Brauchen CD-Player eine "deutlichere" Reflexion?
Bis auf wenige Ausnahmen (Sony hat firmwares verwendet, die CD-RW "absichtlich" nicht auslesen etc.): NEIN.

>>Gibt es Rohlinge, die besonders für Musik-CD's zu empfehlen sind (TDK, schwarze Intenso...)?
Es gibt wohl Qualitätsunterschiede; ob allerdings die Unterschiede zwischen den Marken grösser sind, als zwischen einzelnen Chargen der gleichen Marke, ist fraglich. TDK wird allgemein empfohlen; ich habe auch mit No-names keine schlechten Erfahrungen gemacht. Es gibt allerdings gute und weniger gute Kombinationen zwischen Brenner und Rohlingstyp (Azo-Farbstoffe vs. Cyan etc.) - hier sollte der Hersteller des Brenners einige Referenztypen genannt haben, anhand deren Eigenschaften Du dann auch ähnliche, aber vielleicht preisgünstigere Typen herausfinden kannst.

>>Bin ich mit Audio CD-R's auf der sicheren Seite.

Nein. Der Unterschied zu "normalen" CD-R liegt in einer Kennung, die von Audio-CD-Rekordern ausgelesen wird, damit Du auch ja nicht auf den Gedanken kommst, GEMA-freie Computerrohlinge zu verwenden. Wenn man überlegt, dass ja schon am Rekorder die GEMA mitverdient, und dass u.U. einige Personen ihren Audio-CD-Rekorder ausschliesslich zum Mitschneiden eigener Musik verwenden, eine Frechheit, die sich glücklicherweise durch firmware-Modifikationen umgehen lässt. Es ist u.U. anzunehmen, dass Du damit nicht sehr schnell am Computer brennen kanst, da diese Rohlinge für die niedrigen Brenngeschwindigkeiten von Audio-CD-Rekordern optimiert sind. Schlicht rausgeschmissenes Geld.

Vielleicht solltest Du:
1. Ueberprüfen, dass auch noch andere Geräte Probleme haben mit Deinen Selbstgebrannten
2. Richtige Brenngeschwindigkeit? (auch langsamer, als für den jeweiligen Rohlingstyp empfohlen, erhöht die Fehlerrate u.U. drastisch!!!)
3. bitidentische Kopie hergestellt? Ist denn das "Original" in Ordnung?
Wenn das "Original" in gutem Zustand ist, brenne ich nicht im Audio-CD-Mode, sondern kopiere die CD; wenn die CD viele Kratzer aufweist, extrahiere ich die wav-files und baue die Datenstruktur neu auf...

>>Vinyl ist machmal doch einfacher!

Das sicher nicht ;-)!



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#2 Mitglied ist offline   Mosfet 

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Geschrieben 17 April 2004 - 19:34

Hallo,

ich habe die Erfahrung gemacht,das CD-R's mit blaugrüner-Reflexionsschicht überhaupt nicht springen.
Überhaupt hängt das mit der stärke der Reflexion zusammen.
Das kann man ganz einfach überprüfen,in dem man die Unterseite der
CD leicht schräg gegen das Licht betrachtet-da sieht man gewaltige
Unterschiede zwischen den verschiedenen CD-R.
CD-R-Audio Reflektieren grundsätzlich besser als normale CD-R.
Das die CD-R nicht auf jeden Player gleich gut laufen,liegt wohl auch
noch daran,das nicht jeder Laser im Player gleiche Intensität aufweist und auch das Laserlicht eine andere Farbe haben kann.
Bei meinem beiden CD-Spielern,ein Rotel 945 getunt mit L-Klock XO2 und ein Kenwood L-1000D ist es so,das der Rotel alle CD-R spielt,beim
Kenwood springen Audio CD-R (auf PC gebrannt)fast nicht und grünblaue
CD-R springen gar nicht.
Allerdings klingt der Kenwood L-1000D um Welten bessser als der Rotel
trotz Tuning!!!
Allerdings bin auch ich nicht so richtig zufrieden mit der Klangqualität mit PC-gebrannten CD's-die Unterschiede sind teilweise
sehr drastisch so das ich manche gebrannten CD-R gar nicht mehr
hören will.
Kürzlich habe ich eine CD von Wolfsheim Kopiert,die klingt so schlecht,da kommt kein richtiger drive auf,alles klingt richtig lustlos-ich hab keine Ahnung an was das wohl liegt.

Gruß Mosfet.
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#3 Mitglied ist offline   Robeuten 

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Geschrieben 18 April 2004 - 10:46

Hallo,

>>ich habe die Erfahrung gemacht,das CD-R's mit blaugrüner-Reflexionsschicht überhaupt nicht springen.
Tja, dann ist das eben für die von Dir verwendeten Laufwerke eine gute Kombination, mit anderen Laufwerken mag das vollkommen anders aussehen...

>>Überhaupt hängt das mit der stärke der Reflexion zusammen.
Das kann man ganz einfach überprüfen,in dem man die Unterseite der
CD leicht schräg gegen das Licht betrachtet-da sieht man gewaltige
Unterschiede zwischen den verschiedenen CD-R.

Das, was wir mit unseren Augen sehen, und das, was das Reflexionsverhalten für den Laser bestimmt, haben nicht viel miteinander zu tun; Dein "Test" ist sinnfrei.

>>CD-R-Audio Reflektieren grundsätzlich besser als normale CD-R.

Das ist Quatsch!

>>Das die CD-R nicht auf jeden Player gleich gut laufen,liegt wohl auch
noch daran,das nicht jeder Laser im Player gleiche Intensität aufweist und auch das Laserlicht eine andere Farbe haben kann.

Die Wellenlänge für CDP ist festgelegt, dito für DVD! Du solltest hier nicht wild rumspekulieren, sondern Dich vielleicht einmal mit den Fakten vertraut machen?

>>Allerdings bin auch ich nicht so richtig zufrieden mit der Klangqualität mit PC-gebrannten CD's-die Unterschiede sind teilweise
sehr drastisch so das ich manche gebrannten CD-R gar nicht mehr
hören will.

WENN es hörbare Unterschiede gibt, dann solltest Du einmal die "Kopien" mit dem "Original" auf bit-Identität prüfen. SOLLTE hier wirklich ein technisches Problem vorliegen, so äussert sich dieses allerdings definitiv NICHT darin, dass die Musiker weniger lustvoll spielen, der Bass schwächer ist, die Obertöne nicht ausgewogen sind, was weiss ich, was Du Dir noch so einbilden magst. Es kommt schlicht zu deutlich nachvollziehbaren Störungen wie glitches, für die es keine Goldohren braucht, um den Fehler nachzuvollziehen. Wohl dem, der dann einen CDP hat, der ein Ansprechen der Fehlerkorrektur/Überlaufen derselben anzeigt....
Worin, bitte sehr, äussern sich denn diese "drastischen Unterschiede"?!

>>Kürzlich habe ich eine CD von Wolfsheim Kopiert,die klingt so schlecht,da kommt kein richtiger drive auf,alles klingt richtig lustlos-ich hab keine Ahnung an was das wohl liegt.

Ich habe auch keine Ahnung, woran es liegt; vermutlich hatten die Jungs von Wolfsheim wirklich keine Lust ;-). Ernsthaft, wer "Unterschiede" bei technisch einwandfreier Kopie und CDP, die grundsätzlich von ihrer firmware ein Abtasten von CD-R/CD-RW zulassen, "hört", hat schlicht das Funktionsprinzip digitaler Informationsspeicherung nicht verstanden. Solche postings dann bitte im Voodoo-Forum/"Alternatives" Hören...


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#4 Mitglied ist offline   Micha L 

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Geschrieben 18 April 2004 - 18:22

Hallo,

bei mir sprangen nur mit Schmutzkrümel verunreinigte CD/CD-R. Wenn der entfernt wurde, gabs keine Störung mehr.
Ansonsten klingt die Kopie einer gut produzierten CD immer besser als eine schlecht produzierte CD. Unterschiede zwischen Rohlingen sind also vernachlässigbar und somit uninteressant.
Ich ärgere mich nur über Marken mit einer vergleichsweise hohen Ausfallrate.

Gruß

Micha L
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#5 Mitglied ist offline   Clauz 

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Geschrieben 19 April 2004 - 00:19

Hallo,
ich habe zwei Audio CD's, die auf einem Computer gebrannt wurden. beide springen auf einem normalen CD-Player und DVD - Player. Kann es sein, dass das an einem für CD-Player ungenügenden Reflexionsverhalten der CD-Rohlinge liegt? Brauchen CD-Player eine "deutlichere" Reflexion? Gibt es Rohlinge, die besonders für Musik-CD's zu empfehlen sind (TDK, schwarze Intenso...)? Bin ich mit Audio CD-R's auf der sicheren Seite. Der Mehrpreis würde mich nicht schrecken.
Fragen über Fragen...
Vinyl ist machmal doch einfacher!
Beste Grüsse
Claus


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#6 Mitglied ist offline   Oliver67 

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Geschrieben 19 April 2004 - 08:33

Hallo Claus,

der Antwort von Rob ist nichts hinzuzufügen. Deine Probleme liegen nicht an verschiedenen Rohlingen, sondern entweder an Fehlern beim Brennprogramm, oder an einem nicht CD-R/RW geeignetem Cd-Laufwerk beim abspielen.

Ich benutze verschiedenste Rohlingstypen (keine Audio-CDR, da ich am Computer brenne) von Noname bis Verbatim zum Brennen meiner Hörspiele. Kein Problem, da mein CD-Player CD-R/-RW fähig ist.

Oliver









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#7 Mitglied ist offline   kestudio 

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Geschrieben 20 April 2004 - 15:27

Hi Rob!

Ich stimme Dir bei fast allem zu. Außer:



Ich habe Erfahrung gemacht, daß mit max. 2-facher Geschw. gebrannte Audio CDs geringfügig besser klingen, als mit höherer Geschw. gebrannte. Das betraf meinen Yamaha Brenner und meinen Plextor Brenner. Ich hab dann lange Zeit nur 1-fach gebrannt und festgestellt, daß eine Menge Kollegen dies auch taten.
Seitdem ich mit einem DVD-Brenner brenne, meine ich, keinen Unterschied mehr festzustellen. Keine Ahnung, wieso.
Das könnte an den Rohlingen liegen, an der Fehlerkorrektur usw.: keine Ahnung. Ich halte mich halt einfach ans beste Ergebnis.
Da Brenner in Rechnern eigentlich auf andere Datenformate ausgelegt sind und Audio CD nicht in Sektoren gebrannt werden, mag hier ein Grund liegen, weil vielleicht die Fehlerkorrektur anders damit umgeht. Oder so. Oder sonst . . . Egal.
Aber: Unterschiede hab ich auch eindeutig nachvollziehen können. Da ist kein VooDoo oder sonstige Esotherik im Spiel.
Das Funktionsprinzip auf der Basis unserer Erkenntnisse zu verstehen ist eine Sache. Zu glauben, damit ALLES im Zusammenhang mit digitaler Infpormationsspeicherung zu KENNEN, sollte man in einem rel. aufgeklärten Zeitalter eigentlich lieber nicht behaupten . .;-). Eine Freundin von mir und Kollegin von Dir (aber andere Disziplin: Neurologin), sagt gerne: je mehr ich verstehe, desto weniger WEISS ich oft. Schlauer Satz - Sokrates nachempfunden, wenn ich nicht irre. Jedes Zeitalter hat bisher geglaubt, alles zu kennen und erklären zu können, mit dem es umgeht.
Das war aber nicht immer wirklich so, oder?

Grüezi, Klaus

P.S.: allerdings hab ich immer vergessen, die Rohlinge anzumalen, die Kanten anzufräsen, sie zu enhancen, in den Ofen oder den Kühlschrank zu legen, sie mit Weihwasser zu besprühen und dann mit Resten des Turiner Leichentuchs nach dem Gebet zu polieren und . . . .
hab ich noch was vergessen?
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#8 Mitglied ist offline   Robeuten 

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Geschrieben 21 April 2004 - 08:49

Hi Klaus,

>>Ich habe Erfahrung gemacht, daß mit max. 2-facher Geschw. gebrannte Audio CDs geringfügig besser klingen, als mit höherer Geschw. gebrannte. Das betraf meinen Yamaha Brenner und meinen Plextor Brenner. Ich hab dann lange Zeit nur 1-fach gebrannt und festgestellt, daß eine Menge Kollegen dies auch taten.

Entscheidend ist nicht das absolute Brenntempo, sondern der match zwischen Rohling und Brenner - das führt nachweislich dazu, dass Hochgeschwindigkeitsrohlinge, mit aktuellen Brennern ausreichender Laserleistung gebrannt, mit 1x oder 2x definitiv MEHR Fehler aufweisen, als wenn man mit der optimalen Geschwindigkeit brennt. Ich habe früher auch oft mit 1x gebrannt, und selbst das hat funktioniert; ist aber schlichter Blödsinn gewesen...

>>Kollegin von Dir (aber andere Disziplin: Neurologin), sagt gerne: je mehr ich verstehe, desto weniger WEISS ich oft.

Ich halte es da gerne mit Popper ;-): Durch unser Wissen unterscheiden wir uns nur wenig, in unserer
grenzenlosen Unwissenheit aber sind wir alle gleich.



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#9 Mitglied ist offline   kestudio 

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Geschrieben 21 April 2004 - 12:25

Hi Rob!

Popper hat, wie meistens, Recht :-).
Vielleicht haben ja die Fehler bein langsamen Brennen dazu geführt, daß es vermeintlich besser klang? Gewisse Klirranteile verschönern ja auch gerne mal den Klang . . . Wenn ich an den guten alten Aphex "Aural Exiter" denke . . .:-). Allein schon der Name . . . .
Böse Zungen - vielmehr deren Besitzer - nannten ihn gerne "Oral Exiter" . . .
Ich könnte mir allerdings vorstellen, daß bei hoher Drehzahl eine korrekte Fokussierung des Lasers mit möglichen Schwingungen der CD kollidiert. Bei einer sehr guten Mechanik liegt sie vielleicht ruhiger bei hoher Drehzahl - jedenfalls hab ich mit dem Plextor nie eine einzige Fehlbrennung gehabt. Gelesen hat er auch alles.
Wir haben mal am selben Wandler (SpectralSynthesis und Apogee) unterschiedliche CD-Laufwerke angehört (Wadia, Teac, Burmester, CEC - wo´s´ging mit Clocklink) und die klangen alle unterschiedlich. Die Unterschiede waren eher subtiler Natur, aber vorhanden und nachvollziehbar.
Beim DVD-Brenner hör ich keinen Unterschied zwischen langsamen und schnellen Brennen. Den lass ich immer auf automatischer Drehzahl. Der ist wiederum empfindlich beim Lesen von (Daten-, witzigerweise nicht Audio-) CD-ROMs.
Schon lustig . . . . man kann da glaube ich nur ´rumprobieren.

Gruß, Klaus
0

#10 Mitglied ist offline   andreasw 

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Geschrieben 21 April 2004 - 13:09

Hallo Klaus, Hallo Rob


>Ich könnte mir allerdings vorstellen, daß bei hoher Drehzahl
>eine korrekte Fokussierung des Lasers mit möglichen
>Schwingungen der CD kollidiert.

Es könnte durchaus was dransein, daß schneller Brennen auch zu besseren Ergebnissen führt. Ich betone KÖNNTE.
Meine weitreichende Phantasie biggrin.gif leitet mich da zu Erklärungsansätzen wie
- bei höherer Drehzahl des Rohlings treten wegen der größeren Fliehkraft weniger Schwingungen vertikal auf. Der Laser läßt sich leichter Fokussieren. (wenns nicht gerade mit irgendwelchen Eigenfrequenzen zusammenfällt, insofern könnte andersrum an Deiner Aussage auch was dran sein)
- wenn die Drehzahl höher ist, ist sie ebenso einfach genauer. Das leuchtet sogar ein ;-) . Wenngleich die Drehzahl sich ständig ändert, ist sie aber in kurzen Zeitbereichen gemessen konstanter. Sie muß weniger nachgeregelt werden.
- das Pits-Brennen, dh Laser Ein und Ausschalten sollte bei jeglichen Drehzahlen zeitlich gesehen genau genug sein. Davon geh ich mal einfach aus :-) .

Ich spekulier nur rum..... und brenne im übrigen selbst immer alles mit maximaler Geschwindigkeit. Alles, was kommt.
Aus reiner Bequemlichkeit.
Ich wußte doch, ich mach alles richtig :+





gruß
Andi
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#11 Mitglied ist offline   kestudio 

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Geschrieben 21 April 2004 - 14:01

Hey Andi!

<- das Pits-Brennen, dh Laser Ein und Ausschalten sollte bei jeglichen Drehzahlen zeitlich gesehen genau genug sein>

Das ist fraglich - vielleicht gibt´s eine "Grauzone", also einen Übergang von ja auf nein
(philosophisch auf jeden Fall . . . :-) ), die bei höherer geschwindigkeit immer größer wird und die Ränder der Pits unschärfer werden lässt . . . Vor Jahren hab ich mal eine Diskussion mit einem Ingeneur von Phillips gehabt wo es darum ging, wie die Randstrukturen der Pits sein müssen, um ohne Hilfe der korrektur gelesen, bzw. "verstanden" zu werden. Im Presswerk kein Problem. Beim selber Brennen sehr abhängig von der Genauigkeit des Lasers bzw. der Fokussierung und Helligkeit bzw. Stärke beim Brennen der Pits. Richtig scharf sind die Ränder nie, sodaß auf jeden Fall ein fliessender Übergang von 0 auf 1 stattfindet, weil die Ränder eben nicht gestanzt sind.
Klar, das wird kompensiert - aber: je weniger Rechenvorgänge und Korrekturen, desto besser. :-) :-)

Gruß, Klaus
0

#12 Mitglied ist offline   Robeuten 

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Geschrieben 21 April 2004 - 15:00

Hi Klaus,

ich glaube einfach, dass selbst massiv falscher Umgang mit Technik - "highendiges" Langsambrennen - durch die enormen Reserven der Spezifikationen meist schlicht folgenlos bleibt. Nicht durch die Fehlerkorrektur verlustfrei korrigierbare Fehler sollten sich nicht in vermehrten Oberwellen o.ä., sondern schlicht in glitches/Knacken/Knistern äussern.
Spekulationen bez. der mechanischen Problemen bei hoher vs. niedriger Drehzahl verkneife ich mir lieber; jede noch so geringe Unwucht sollte bei hoher Drehzahl eher zu Schwingungen und somit Relativbewegungen Laser vs CD-Reflexivschicht führen und somit schlecht sein; andererseits ist es, wie gesagt, problematisch, "schnelle" Rohlinge langsam zu (ver)brennen - dies lässt sich messtechnisch klar belegen, die anderen Gedanken sind Spekulation ;-).

>>Wir haben mal am selben Wandler (SpectralSynthesis und Apogee) unterschiedliche CD-Laufwerke angehört (Wadia, Teac, Burmester, CEC - wo´s´ging mit Clocklink) und die klangen alle unterschiedlich. Die Unterschiede waren eher subtiler Natur, aber vorhanden und nachvollziehbar.

Ich denke, da war der Fehler im Testdesign - oder suchst Du auch die Festplatten im MAC nach ihrem "Klang" aus? Oder hast Du eine Hypothese zum "Eigenklang" eines ausschliesslich als Laufwerk/Nummernlieferant genutzten CDP? Ich jedenfalls nicht; für mich "klingen" auch alle Geräte (CDP, mp3-Festplattenspieler mit CD-ROM, DVDP, DVD-Recorder) am gleichen Wandler absolut gleich...

>>Der ist wiederum empfindlich beim Lesen von (Daten-, witzigerweise nicht Audio-) CD-ROMs.
Schon lustig . . . . man kann da glaube ich nur ´rumprobieren.

Das ist leider war - ich trauere immer noch dem 32x-SCSI-Plextor nach, den ich samt Rechner wg. Neukaufes verschenkt habe - der DVD-Recorder von Plextor liest mit dem aktuellen Betriebssystem zwar ordentlich, aber eindeutig schlechter als die alten Plextors; umgekehrt sind wohl laut c't gerade "no-names" wie LG und BenQ teilweise die absoluten Könige, wenn es um das Auslesen total verkratzter CDs geht...
0

#13 Mitglied ist offline   Micha L 

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Geschrieben 21 April 2004 - 17:17

Hallo Andi,

ich hab früher mit Maximalgeschwindigkeit gebrannt. Wegen plötzlichem "buffer underrun" mußte ich erst auf 8, dann auf 4x runter. Neulich passierte es auch dort und ich brenne jetzt mit 2x.
Das ist ärgerlich.
Was könnte da in meinem PC vor sich gehen?

Gruß

Micha L
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#14 Mitglied ist offline   kestudio 

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Geschrieben 21 April 2004 - 17:22

Rob!



logisch!! ich hab dann erstmal die Standard-Kondensatoren gegen welche mit Ölpapier getauscht (schon viel räumlicher) und dann - und das war wirklich mühevoll - 2 SCSI und 2 S-ATA Kabel aus höchstreinem Kupfer mit Silberüberzug geflochten und gemeinsam Teflonisoliert . . . DAS hat´s aber sowas von gebracht, sag ich Dir!
Heute abend werd ich mal die Monitorkabel enhancen. Ich weiß nur noch nicht, wie ich sie auf den Claryfier kriege - vielleicht eng zusammenrollen? Und festkleben?



Hypothesen gibt´s einige. Ich schätze, es ist eine besseres oder nicht so gutes matching unterschiedlicher elektrischer Komponenten, das sich jedesmal anders darstellt. Selbst genormte verhalten sich nicht immer gleich.
Die Unterschiede sind aber Fakt. Die Frage wäre, wie sie zu bewerten sind.
Wir haben bei dem Laufwerkevergleich sogar mal alle Clocks an eine Masterclock gehängt - das Ergebnis war das Gleiche: es gab leichte klangliche Unterschiede die ich, wie gesagt, nicht einordnen möchte oder werten will - dafür sind sie zu subtil und sehr geschmacksabhängig.
Wir sind da in einem Bereich, der sich weder korrekt erfassen, noch messen, noch beurteilen lässt - die Meinungen gingen da auseinander. Gemeinsam ist aber die Feststellung eines Unterschieds, der sich eher im Deutungsbereich bewegt.
Aber er ist da - und ich bin wirklich kein Esotheriker oder Tweaker, sondern sehe das sehr nüchtern funtional.

Grüezi, Klaus
0

#15 Mitglied ist offline   andreasw 

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Geschrieben 21 April 2004 - 17:38

Hallo

Daß mal der buffer leerläuft, das kann durchaus vorkommen. War bisher bei mir erst ein zweimal, soweit überhaupt mitbekommen ;-). Die CDs waren aber ok.
Ich brenn normalerweise 24fach.


gruß
Andi
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#16 Mitglied ist offline   Micha L 

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Geschrieben 21 April 2004 - 17:45

Nero bricht bei underrun ab und Du kannst den Rohling weghaun.
Die Schritte nach unten können zufällig und von den Originalen abhängig sein - oder auch nicht.
Könnte der PC "vermüllt" sein und Leistung für andere Sachen verbraten? (Andere Anwendingen schließe ich vorher).
0

#17 Mitglied ist offline   andreasw 

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Geschrieben 21 April 2004 - 18:01

Ich brenn mit Nero 6 und da bricht nix ab. Entsprechende Funktion im Brennmenü angewählt, dann fängt Nero den bufferunderrun ab.
Vielleicht ist dein PC wirklich zugemüllt.
Ich mach während des Brennens nichts anderes mit dem Rechner. Bisher gabs keine Ausfälle (von Verbrennern wegen eigener Blödheit :+ mal abgesehen)




gruß
Andi
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#18 Mitglied ist offline   Edward 

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Geschrieben 21 April 2004 - 18:36

Läuft dein Brenner im DMA-Modus? Falls nicht solltest du es aktivieren!
Kopierst du on-the-fly, also ohne zwischenspeichern auf Festplatte? Viele CDROM-Laufwerke können AudioCDs nur langsam auslesen.
Mein Rechner ist ein Pentium3 mit 500MHz, also nicht topaktuell, ich kann von Festplatte ohne Probleme 40x brennen.
0

#19 Mitglied ist offline   Micha L 

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Geschrieben 21 April 2004 - 20:30

Bin nicht sehr PC-versiert.
Was ist also DMA?
Ich kopiere mit Nero Enterprise Edition und mit Zwischenspeicher. Eine Funktion gegen underrun find ich nicht.
0

#20 Mitglied ist offline   Werner 

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Geschrieben 21 April 2004 - 21:17

DMA?

rechtsklick auf "Arbeitsplatz"> "Eigenschaften"> jetzt öffnet sich ein Fenster "Systemeigenschaften" da auf "Hardware"> "Gerätemanager"> da klick auf das + bei "IDE/ATAPI Controller" es erscheint "Primärer" und "sekundärer" IDE Kanal.

Auf den sekundären doppelklicken - einen Moment warten - dann öffnet sich ein neues Fenster. Da auf "erweiterte Einstellungen" gehen.

Jetzt solltest Du ein Fenster sehen mit "Gerät0" und "Gerät1". Mal vorausgesetzt, dass Brenner und CD ROM an dem sekundären Anschluss sind, siehst Du eine Auswahlmöglichkeit "DMA, wenn verfügbar" bzw. "Nur PIO Modus" und darunter entweder "PIO Modus" oder "Ultra-DMA Modus 2". Falls Nur PIO Modus da steht, dann das auf "DMA, wenn verfügbar" ändern.

Danach alles schließen und Neustarten. Jetzt kannst Du kontrollieren, ob sich was geändert hat und die neuen Einstellungen übernommen wurden.

Für Brenner und CD ROM gibt es nur maximal UDMA 2. Die Festplatte(n) laufen auf UDMA5, wenn Du also ein Gerät mit dieser Angabe findest, dann ist es die Festplatte. Die NICHT ändern.

Falls entweder Brenner oder CD ROM auf dem "primären" Kanal hängen, dann wechselst Du auf diesen und änderst das entsprechend.

Kurz zusammengefasst: Alles was auf "Ultra-DMA Modus5" steht ist eine Festplatte. NIX ändern!

Alles, was auf PIO steht ist ein CD ROM oder Brenner, dann ändern.

Hoffe, es ist zu verstehen....

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