HiFi Heimkino Forum: Fehlerkorrektur beim CD-Player - HiFi Heimkino Forum

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Fehlerkorrektur beim CD-Player

#81 Mitglied ist online   hardybayer 

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Geschrieben 27 Juni 2010 - 18:14

Beitrag anzeigenandreasw, on 27 Juni 2010 - 14:29 , said:

Hallo Hubert

Das Licht wird über die nichtbemalte :P Randfläche eher austreten als reflektiert werden. Das ist schon richtig.
Ich wollte nur mal aufzeigen, über welche Flächenverhältnisse bzgl. angenommener Reflexionsabsorption hier diskutiert wird.

Vielleicht wird die Abtastung über die Bemalung ja sogar verschlechtert, weil das Steulicht nciht mehr raus kann. Aber das ist natürlich keine Option. Man kann immer nur verbessern B)

Was ist Streulicht?
Was passiert optisch an Grenzflächen?
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#82 Mitglied ist offline   h_reith 

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Geschrieben 27 Juni 2010 - 20:54

Dazu gibts unter
https://elearning.ma...deos/Brechung_1
schöne Bildchen.
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#83 Mitglied ist offline   Calvin 

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Geschrieben 28 Juni 2010 - 07:19

Hi,

ich halte persönlich die Streulichtgeschichte für ziemlich gaga, weil:
- der Laserstrahl erst einmal und nur(!) über eine Fehlstelle in der Informationsschicht überhaupt in die CD eindringen kann. Abhängig von der Größe der Fehlstelle greift die Fehlerkorrektur oder gibt ein interpoliertes Signal oder ein Mute aus.
- der Eintrittswinkel des Strahls beträgt nahe 90° und wird beim Eintritt in die PC-Scheibe noch zum Lot hin gebrochen, dadurch tritt der Strahl auch nahezu vollständig wieder an der anderen Seite der Scheibe aus.
- der geringe, innerhalb der Scheibe reflektierte Anteil weist Verluste durch Dämpfung im CD-Material auf.
- evtl am Rand der Scheibe angekommene Laser-Artefakte müssten einen Winkel aufweisen, der einen Austritt ermöglicht. Falls etwas austräte, so wäre es wiederum nur ein Teil des auftreffenden Streulichts.
- das evt. am Rand austretende Streulicht muss die kleinformatige und dicht zur CD-Oberfläche befindliche Laseroptik treffen und einen ausreichend steilen Auftreffwinkel auf die Laseroptik aufweisen, der eine Fokussierung/Ablenkung zum Detektor hin ermöglicht. Der Winkel ist aber flach.
- evtl noch innerhalb der Scheibe vagabundierende Laserstrahl-Artefakte müssten dagegen genau wieder eine Fehlstelle in der Verspiegelung der Scheibe finden um überhaupt auf der Unterseite der CD wieder in Richtung Laseroptik austreten zu können.
- allenfalls ein direkt von der Unterseite der CD (Fall1) oder direkt von der inneren Oberseite reflektierter Strahl (Fall2) könnten den Lesevorgang beeinflussen.
- der erste Fall tritt prinzipbedingt und auch bei perfekter CD auf und stellt ein vernachlässigbares Rauschen dar (der Strahl ist nicht mehr fokussiert und durch mechanische Vibration moduliert).
- der zweite Fall träte nur auf, wenn eine Fehlstelle in der Verspiegelung vorliegt. Es würde das Rauschsignal leicht erhöhen.....aber die Fehlerkorrektur hat die Fehlerstelle dann ja ohnehin schon ´entdeckt´ und greift ein.
In welcher Art und Form könnte der zweite Fall eine Bedeutung haben, wenn das System mit dem immer vorhandenen ersten Fall problemlos und fehlerfrei funktioniert??
In welcher Art und Form könnte der noch viel unwahrscheinlichere Fall eines vom CD-Rand reflektierten Laser-Anteils eine Bedeutung haben?

jauu
Calvin
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#84 Mitglied ist offline   h_reith 

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Geschrieben 28 Juni 2010 - 08:20

Hi Calvin,

wenn alles mögliche und unmöglich ausprobiert wird dann halte ich das für sehr erfrischend und nützlich. Problematisch wird erst die Aufstellung irgendwelcher Theorien und besonders deren Verteidigung nachdem sie lange wiederlegt sind. Diesbezüglich habe ich alle Hochachtung vor Leuten wie Klausi die sehr schnell einsehen, dass der alte Gedanke kein guter war und ihr Hirn lieber für neue benutzen.
Viele Missverständnisse kommen ja daher, weil die Funktionsweisen unbekannt sind. Macht man sich diese klar dann wird auch deutlich dass es so oder so eben nicht sein kann.
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#85 Mitglied ist offline   andreasw 

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Geschrieben 28 Juni 2010 - 10:32

Beitrag anzeigenhardybayer, on 27 Juni 2010 - 18:14 , said:

Was ist Streulicht?
Was passiert optisch an Grenzflächen?

Deine Fragen sind wirklich sehr konkret....
Was willst Du wissen? Sei nicht böse, aber soll ich erstmal eine Vorlesung zum Thema Ausbreitung elektromagnetischer Wellen in Festkörpern halten?

Es ist wirklich genug geschrieben worden zum Thema, drum für mich noch die abschließende Wiederholung, ich hatte es sinngemäß schon geschrieben:
Es ist mir wirklich egal, ob jemand CDs bemalt oder nicht. Im Hobby ist alles erlaubt, wenn man sich irgenwie einen Gewinn verspricht.
Aber der wirklich Aufgeschlossene kann gerne auch im Hinterkopf behalten, daß es rein technisch keine Einfluß hat. Das ist nunmal so.
Was jeder draus macht, muß er mit sich selber ausmachen.

Ich klinke mich hier aus, die Diskussion ist für mich durch. Trotzdem noch viel Spass beim Weiterdiskutieren zum Thema.

Gruß Andi
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#86 Mitglied ist online   hardybayer 

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Geschrieben 29 Juni 2010 - 12:06

Zitat

der Laserstrahl erst einmal und nur(!) über eine Fehlstelle in der Informationsschicht überhaupt in die CD eindringen kann

Das Ding wird von unten gelesen, die Reflektionschicht ist oben. Wenn der Strahl nicht ins Polycarbonat eindringt, ist nix mit lesen.

Zitat

Das Licht wird über die nichtbemalte Randfläche eher austreten als reflektiert werden

Natürlich nicht! Warum werden wohl Objektive vergütet?

However- soll doch jeder machen was er will.
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#87 Mitglied ist offline   Calvin 

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Geschrieben 30 Juni 2010 - 11:54

Hi,

Beitrag anzeigenhardybayer, on 29 Juni 2010 - 12:06 , said:

Das Ding wird von unten gelesen, die Reflektionschicht ist unten. Wenn der Strahl nicht ins Polycarbonat eindringt, ist nix mit lesen.

Der Laserstrahl trifft auf eine dünne Lackschicht, die die CD versiegelt, anschießend auf die reflektierende Alu-Schicht. Erst danach folgt der Polycarbonat-Träger
Damit es zu Streulichteffekten im PC-Träger überhaupt kommen könnte, müsste eine Fehlstelle in der Alu-Schicht vorliegen.
Deine Anmerkung gibt die Verhältnisse also nicht korrekt wieder.

jauu
Calvin
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#88 Mitglied ist online   hardybayer 

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Geschrieben 30 Juni 2010 - 12:00

Beitrag anzeigenCalvin, on 30 Juni 2010 - 11:54 , said:

Hi,


Der Laserstrahl trifft auf eine dünne Lackschicht, die die CD versiegelt, anschießend auf die reflektierende Alu-Schicht. Erst danach folgt der Polycarbonat-Träger
Damit es zu Streulichteffekten im PC-Träger überhaupt kommen könnte, müsste eine Fehlstelle in der Alu-Schicht vorliegen.
Deine Anmerkung gibt die Verhältnisse also nicht korrekt wieder.

jauu
Calvin

Das ist falsch. Die Reflektionsschicht ist unter der bedruckten Seite!
http://de.wikipedia....ki/Compact_Disc

Hier kennst Du es Dir anschauen:

http://i31www.ira.uka.de/docs/mm+ep/10_CDROM/img2.gif
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#89 Mitglied ist offline   Chrisi 

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Geschrieben 30 Juni 2010 - 19:16

Beitrag anzeigenCalvin, on 30 Juni 2010 - 11:54 , said:

Hi,


Der Laserstrahl trifft auf eine dünne Lackschicht, die die CD versiegelt, anschießend auf die reflektierende Alu-Schicht. Erst danach folgt der Polycarbonat-Träger
Damit es zu Streulichteffekten im PC-Träger überhaupt kommen könnte, müsste eine Fehlstelle in der Alu-Schicht vorliegen.
Deine Anmerkung gibt die Verhältnisse also nicht korrekt wieder.

jauu
Calvin


Hi Calvin,

jau, Hardy hat ja nen weiterführenden Link schon gepostet.
In der Tat ist direkt unter der Schutzlackschicht die Informationsschicht. Gelsen wird von der andere Seite, also durchdringt der Laserstrahl erstmal den Polycarbonat-Träger.
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#90 Mitglied ist offline   h_reith 

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Geschrieben 30 Juni 2010 - 20:07

Hi Chris,

wenn der Laser senkrecht zur Informationsschicht steht und von dieser reflektiert wird, dann geht das Licht eben wieder zurück zur Laseroptik - und nicht zum bemalten Rand !

Dem Calvin ist es wohl NICHT um die normale Arbeitsweise gegangen sondern um die These mit dem Streulicht und einer eventuellen Wirkung einer Randbemalung.
Mit Eindringen war dann eher gemeint, dass das Licht in Längsrichtung zum Rand der Scheibe und zurück kommen kann. Um das zu ermöglichen benötigt man eine Ablenkung des Lichtes welche z.B durch einen Fehler in der Infoschicht hervorgerufen werden könnte.

Es ist völlig unerheblich ob beim normalen Lesen das Licht mal durch das dünne Trägermaterial muss oder nicht. Wichtig wäre nur die Betrachtung der Wege vom Laser - durch den Träger - zum Rand - zurück - und in den Empfänger.

Den Lagenaufbau einer CD hat Calvin wohl verwechselt - aber der ist für die Betrachtung der Randbemalung auch eher nebensächlich.
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#91 Mitglied ist offline   Calvin 

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Geschrieben 01 Juli 2010 - 07:42

Hi,

ah, jetzt weiss ich auch, warum bei meinem Pioneer, die CD anders herum eingelegt sein muss :smiley1560:

jauu
Calvin
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