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HiFi Heimkino Forum
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FuManChu

Hifiakademie <=> UCD

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Hallo,

 

hat jemand im Köln/Bonn/Düsseldorfer Raum Interesse an einem Vergleich? Ein Freund von mir möchte seine Röhre weiterreichen und ist sicih nicht schlüssig was er haben möchte. Meinen "musste" ich nach 10 Sek. bei ihm zuhause gleich wieder abklemmen *g*

 

Ich meine hier mal gelesen zu haben, dass jemand aus Monheim einen UCD sein eigen nennt und einen Vergleich angestrebt hatte.....Die Leistung der UCD 700 reizen ihn wohl, tonal sollen die Teile ja sehr ähnlich sein, da scheint man sich auf diyaudio.com einig zu sein.

 

 

Gruß

 

Peter

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Hi Peter,

 

wie wäre es das im Rahmen eines Forumstreffens durchzuführen?

 

Es gab im Großraum durchaus schon audiomap Forentreffen...

 

Ciao

Webbi

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Hi Peter,

 

ich denke, da gibt´s eine Verwechselung.

 

Ich komme zwar aus Monheim, habe aber ausschließlich die Hifiakademie Endstufe.

Henryk aus DD (Dresden, nicht Düsseldorf !) wollte mal mit Tiki (Hypex Besitzer) aus dem Hifi/Visatonforum einen Vergleich machen.

Ich dachte auch zunächst, die meinten mit "DD" DüsselDorf !

 

Hatte Ihn mal hier im audiomap darauf angesprochen, leider hat das bis heute nicht stattgefunden.

 

Die Leistung vom vom UCD 700 ist natürlich exorbitant, aber benötigt er wirklich 700W ?

Die LS-"Kontrolle" der Reith Endstufe ist schon imho kaum zu toppen.

Falls man deinen Quellen glauben darf, und beide Modelle sehr ähnliche klangliche Qualitäten besitzen, würde ich mich unter normalen Umständen an Huberts Endstufe halten.

Schon allein des bekannt guten Supports wegen, und da weiß man aus eigener Erfahrung, was man hat.

 

Die UCDs finde ich durchaus interessant, falls es unbedingt Monos sein müssten (Subwoofer oder andere Vorstellungen)

 

Grüße

Udo

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Also so ein Vergleich wäre eine tolle Sache :)

 

Man könnte ja auch die Module von LCAudio daran teilnehmen lassen, dann wäre das Testfeld ziemlich komplett. B&O liefert ja normalerweise nicht an DIY-Kunden und muss darum etwas anders bewertet werden (oder auch nicht).

 

Die Testaufbauten könnten dann etwas so aussehen:

LCAudio:

http://nacl.de/audiomap/lcaudio.jpg

 

Hypex:

http://nacl.de/audiomap/hypex.jpg

 

HiFiAkademie:

http://nacl.de/audiomap/hifiakademie.jpg

 

Beim Vergleich der Daten, besonders der Leistungsangaben, sollte man die unterschiedlichen Mentalitäten der Hersteller beachten. Bei prinzipiell vergleichbarer Technik und Versorgungsspannung ist in der Realität auch mit ziemlich gleichen maximalen Leistungen zu rechnen.

Hypex verspricht bei +-60V etwa 400W/4Ohm

LCAudio verspricht bei +-60V etwa 400W/4Ohm

HiFiAkademie verspricht bei +-60V etwa 250W/4Ohm.

Es kommt halt immer darauf an, wo man bezüglich Klirr die Grenzen sieht und wie ehrlich man sein möchte.

 

Auch preislich gibt es "leichte" Differnzen:

Hypex UCD700

1xUcD supply 700 EUR 225,00

2xUcD700AD EUR 255,00

Subtotal: EUR 735,00

VAT: EUR 139,65

Total: EUR 874,65

 

Hypex UCD400

1xUcD Supply HG EUR 165,00

2xUcD400AD EUR 130,00

Subtotal: EUR 425,00

VAT: EUR 80,75

Total: EUR 505,75

 

Hypex UCD180

2xUcD180AD EUR 90,00

2xUcD Supply ST EUR 65,00

Subtotal: EUR 310,00

VAT: EUR 58,90

Total: EUR 368,90

 

LCAudio ZAPpuls

2xPredator Power Supply for 2ch. ZAPpulse 2.3SE EUR 79,05

2xZAPpulse 2.3 module (1 ch) EUR 217,73

TNT Global Express EUR 23,82

Total amount ex. VAT EUR 320,60

VAT 25% EUR 80,15

Total Amount EUR 400,75

 

HiFiAkademie

1xPowerAmp EUR 370.-

 

Neben den klanglichen Ergebnissen spielen für einige Kunden auch pratische Gesichtspunkte eine Rolle. Es gibt nicht wenige, die haben ihre Module von ... gegen andere getauscht, da dies die scheinbar einzige Lösung fur die EMV-Probleme darstellte. Aus diesem Quellen könnte ich eventuell die Module für die Testaufbauten organisieren.

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Die Aufbauten, die ich gehört habe waren LC-Audio und Tripath. Beide an Tannoy Classic Monitors (38er HPD) und meinen Altec 604E.

Beide haben nach meiner Auffassung etwas weniger transparent und locker geklungen als die HiFi-Akademie. An den Mangers hab ich sie eine Woche lang immer mal wieder abwechselnd gehört - jedesmal als Endstufen für die Köpfe (3Wandler pro Kopf, aktiv getrennt) - im Bass lief eine HK Citation 19.

Die HiFi-Akademie war auch hier die Natürlichere-Transparentere - mit einer Stimmwiedergabe, die an ganz, ganz exzellente (und sehr teure) Röhren erinnerte.

 

Letzten Endes hab ich mich eben deswegen dafür entschieden. Die Kontrolle im Bass ist an nden Tannoys und Altecs unglaublich gut! So trockene und bei rasend schnellen Paukenwirbeln absolut umrißscharfe und "mitzählbare" Schläge sind schon recht beeindruckend bei 38er Membranen und Trennung bei 1000 (Tannoy) bzw. 1500Hz (Altec).

Und feinste Reflexionen, Anblasgeräusche von Flöten absolut harmonisch mit dem eigentlichen Ton, Raumzusammenhänge in fast dreidimensionaler Art - das ist Manger-typisch, wenn wirklich exzellente Elektronik dran hängt - bei der Wiedergabe mit den Mangers sind faszinierend! Das letzte Mal hatte ich das so mit einer Spektral gehört.

Und die war echt so richtig teuer . . . .

 

In meinem Augen - und das hätte ich vor zwei Jahren noch nicht so gesagt - ist diese Entwicklungsrichtung die Zukunft im Verstärkerbau.

Ich glaube, daß niemand mehr Heizkraftwerke im Tonnengewicht braucht, um einen sehr guten Lautsprecher zu betreiben.

 

Wie weit sich die von mir gehörten Unterschiede auch auf andere LS beziehen lassen kann ich natürlich nicht sagen - sagen kann ich aber, daß sowohl Tannoys (Koax mit HH/Horn) als noch mehr die Altecs als hochempfindliche (102dB) Koaxsysteme mit Hochton-Horn extrem deutlich auf die Qualität der Endstufen reagieren. Die Altecs sind wie Lupen, die sofort jede Neigung zur Härte oder Giftigkeit gnadenlos aufdecken. Sehr gute Elektronik klingt daran allerdings dann aber auch phantastisch . . .

 

Gegenchecks der HiFi-Akademie mit z. B. der SpecialOne von Dynaudio, einer Spendor LS3/5A und einer kleinen A Capella Fidelio im Vergelich mit einem Pass-Nachbau haben die Eindrücke dann bestätigt. Der Pass-Nachbau klang merklich belegter, weniger frei.

 

Ich wollte jetzt nicht die Meriten der Akademie-Endstufe preisen - es ging mir darum zu sagen, daß diese Entwicklungsschiene generell (und dazu zählen nat. auch LC-Audio und HYpex und B&O z. B.) in meinen Augen die Zukunft darstellt.

 

Klangunterschiede zwischen den Herstellern, die auf unterschiedliche Auslegungen des Prinzips zurückgehen - und vielleicht auch auf unterschiedliche Sorfalt bei der durchführung . . - sind dabei ebenso naheliegend wie bei "normnalen" Endstufen ;-) .

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Hallo Udo,

 

jetzt wo du es sagst habe ich die Geschichte auch wieder präsent. "Brauchen" tut er die Leistung nicht, die will er nur haben, genau wie den Röhrenamp den er jetzt nach einem guten halben Jahr weiterreichen will. "Digiamp" wiederstrebt ihm einfach, der ist nicht frei von einer Art Aberglauben.

 

 

 

 

 

 

 

Als er hörte das ich einen Digiamp hätte, hat er mir als sofort auszutauschenden Alternative erst einmal einen kleinen Rotel oder vieleicht eine Atoll empfohlen, damit könne ich doch auch über die Runden kommen, erst einmal.......hehehehe :D Die wirklich nur 10 Sekunden die Hubert's Amp in eisekaltem Zustand bei ihm gespielt hat haben aber scheinbar Wirkung hinterlassen in den letzten Monaten. Gestern meinte er das "letztlich kein Weg daran vorbei führt" :D

 

Kontrolle vermisse ich beileibe auch nicht. Und die Tonalität ist derart "richtig" wie ich es von meinen Transen, SE Transen nicht mal ansatzweise gewohnt war...richtiger als richtig kann eigentlich auch nur noch daneben gehen.

 

 

Gruß

 

Peter

 

 

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Hallo Hubert,

 

das die Hypexe klanglich mehr können kann ich mir nicht vorstellen....meine Empfehlung war von vornherein eindeutig. Die Leistung möchte mein Freund einfach haben, genaau wie den chromblitzenden Röhrenamp, den er jetzt wieder weiterklatschen will.

 

Ein Vergleich wäre sicher interessant, hier irgendwo im Köln/ Bonner/ Düsseldorfer Raum bin ich sofort dabei! Meine Tannoy DMT-12 sind jetzt nicht gar so sensibel was dem Amp betrifft, kann aber auch an mir liegen. Mit deinem Amp versprühen sie eine Atmosphäre mit EXTREMEN Suchtfaktor.

 

Gruß

 

Peter

 

 

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Hi Peter,

 

ich denke, in der Liga kommt es nicht unbedingt auf mehr oder weniger Klang an. Jeder wird so seine Eigenheiten haben und die passen zum einen besser als zum anderen. Hauptsache am Ende hat jeder das gefunden, was ihm gefällt.

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Ein freundlicher Zeitgenosse (nicht ich) hat mal einen class-d-Amp aufgebaut und diesen dann als UCD, SODFA und als Hys.Osc betrieben. Netzteil, Schaltung ... sind dabei in allen Fällen gleich, nur die Ausführung der Rückführung ist eben unterschiedlich.

Dabei hat er folgende Ergebnisse erziehlt:

Frequenzgang:

UcD

http://hardwareanalysis.com/images/articles/large/11723.gif

 

SODFA

http://hardwareanalysis.com/images/articles/large/11721.gif

 

Hysterese

http://hardwareanalysis.com/images/articles/large/11725.gif

 

Klirr:

UcD

http://hardwareanalysis.com/images/articles/large/11724.gif

 

SODFA

http://hardwareanalysis.com/images/articles/large/11722.gif

 

Hysterese

http://hardwareanalysis.com/images/articles/large/11726.gif

 

Bezüglich des F-Ganges hat der UcD trotz nicht an die Last abgestimmtem Filter die Nase vorn, da er den Filter ja ausregelt. Bei den anderen beiden könnte man das durch geeignete Anpassung der Werte beiziehen.

 

Bezüglich Klirr liegen UcD und SODFA etwa gleich, der einfache HystereseWandler erreicht etwa 2fach bessere Werte.

 

Der SODFA verbindet in diesem Test den hohen Klirr des UcD mit den F-Gang-Problemes des Hysterese-Wandlers.

Der UcD regelt den Filter aus und ist damit recht unabhängig von der Last, hat jedoch einen erhöhten Klirr.

Der HystereseWandler hat den geringsten Klirr, jedoch muss eventuell der Filter auf die Last abgestimmt werden.

 

Wie man sieht, gibt es auch hier keinen Gewinner - es kommt darauf an, wo man seine Schwerpunkte setzt.

 

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