Endverstärkermodul gesucht
#1
Geschrieben 05 Juni 2005 - 19:26
trage mich schon seit längerem mit dem Gedanken,
mal wieder nach über 20 Jahren einen Endversäker
zu bauen. Zwei 3 Ampere Trafos inkl. geregeltem
Netzteil habe ich noch. Als Gehäuse könnte ein
ausgedienter NAD CD herhalten.
Also es sollte ein Transi werden, rein Class A
kommt aber aus diversen Gründen nicht in Frage.
Frage: Kennt jemand A/B Monomodule (meinetwegen
auch Stereo), die bis ca. 5W in Class A laufen ?
Da ich eh` nur mit 25-max.500 mW Musik höre ...
Bis denn
#2
Geschrieben 06 Juni 2005 - 09:57
So eine Frage ist das letzte mal vor etwa 4 Seiten gestellt worden. Schaue doch mal auf
http://www.audiomap.de/forum/index.php/az/.../mesg_id/18381/
und klicke dich durch die angegebenen Links.
Eventuell wäre auch eine GainClone was für dich? Gib diesen Begriff doch mal in google ein.
#3
Geschrieben 07 Juni 2005 - 22:47
danke für die links. Steht leider nirgendwo was
über wie weit Class A geht. Die Thel 40 scheint
interessant zu sein. Die +- 63 V könnte ich
mit meinen alten Trafos ninkriegen.
Werd mir erstmal einen Katalog bestellen.
#4
Geschrieben 17 Juni 2005 - 02:06
bei Lautsprechern ab 100db eventuell . . .
Im Ernst, Matthias: er kann es selbst natürlich nicht sagen: der interessanteste Verstärker, der mir die letzten Jahre untergekommen ist, ist der von Huberth!
transparent, locker und leicht wie ein superguter SE, dabei tierisch kräftig, sauber und natürlich.
Diese Technologie ist die Zukunft!
Schau mal auf die Seite http://hifiakademie.de (ohne www davor)
und spaßeshalber auch mal auf die Seite von Jeff Rowland Design Group
http://www.jeffrowland.com/M501.htm
sehr ähnliche ;-) Technologie - superb verpackt - zum x-fachen Preis und incl. HighEnd-Weihen. Ist ja von Rowland (eigentlich von B&O, aber wer wird so penibel sein).
In der vorletzten (?) ImageHiFi besprochen.
Ich betreibe zwei Stereo-Endstufen in einer aktiven Manger 103 und mit aktiven Altec 604E (102dB) - extrem gegensätzliche Konzepte. Beide klingen superb.
Kraftvoll, sauber, transparent, "schnell", trocken - einfach sehr, sehr natürlich.
Ein direkt verglichener Pass-Nachbau (sehr aufwendig) klang dagegen "dull", verhangen und schlapp.
Schau sie Dir mal an - eine der wirklich wenigen echten Alternativen.
#5
Geschrieben 17 Juni 2005 - 14:43
bei Lautsprechern ab 100db eventuell . . . "
Guck mal hier:
http://www.audiomap.de/galerie/showphoto.p...a9347beba5c5132
Zugegeben meine Lautsprecher haben einen rel. hohen Wirkungsgrad (92dB/1W/m).
Meine Endstufe (4x TDA 7293) läuft aber mit richtig Power und höhrt sich noch richtig gut an.
Nichts gegen Hubert´s Endstufe - hab ich noch nicht gehöhrt ;-)
#6
Geschrieben 17 Juni 2005 - 16:54
ich kann mich Klaus' Worten nur anschließen und dir Huberts Endstufe auch nur wärmstens empfehlen. Ich betreibe damit 12" Tannoy koaxiale Studiomonitore, datt rockt kann ich nur sagen.
Ansehen solltest du sie dir mal.
Gruß
Peter
#7
Geschrieben 18 Juni 2005 - 13:55
Was mich an Hubert`s Amp am meisten gewundert hat, ist der "analoge" Klang bei ausgezeichneter räumlicher Auflösung.
Gruß
Christoph
#8
Geschrieben 19 Juni 2005 - 23:48
Nach dem Hype um die Digitalendstufen von Hubert habe ich mir seine Endstufe in 2 verschiedenen Versionen ausgeliehen und probegehört.
Für's Geld auf jeden Fall ein guter Amp, zu diesem Kurs wird man wohl schwer besseres finden.
Den Beschreibungen hier im Forum nach, spielt der Amp scheinbar alles was Rang und Namen hat an die Wand. Diesen Aussagen möchte ich mich nicht anschliessen. Ich kenne die meisten Geräte nicht (Krell, Bryston ..) die hier als Vergleich dienten. Meine Buscher SE50 möchte ich jedenfalls dagegen nicht eintauschen. Raum, Detailreichtum und Authentizität leiden doch etwas durch den Digi-Amp. Das ist wohl auch schon durch die mehrfachen Wandlungen (D/A A/D) bedingt, da die Hubertsche Endstufe leider keinen Digitaleingang+LS Regelung besitzt. Der Diggi-Amp konzentriert sich mehr aufs wesentliche und enthält die wichtigen kleinsten Details vor. Bei SACDs ist das besonders gut zu hören.
Ich höre übrigens auch mit Mangern und kann mich im Gegensatz zu anderen Forianern nicht so Recht für PWM-Amps begeistern. Hörgewohnheiten und Ansprüche sind halt doch verschieden.
Bis Digitalamps guten Verstärkern wie einem Emitter, Omtec etc. das Wasser reichen können, werden wohl noch ein paar Jährchen vergehen. Bis vor kurzem lag die Hauptdomäne der Digital-Amps hauptsächlich in der Subwoofer Verstärkung oder PA. Erst langsam wird's High-End Ansprüchen gerecht ....
Gruß
Arne
#9
Geschrieben 20 Juni 2005 - 19:52
Witzig - mir ging das genau umgekehrt :-) ! Ich hatte Omtecs und (für ein paar Wochen Buscher 25)
Die klangen alle beide sehr, sehr schön! ich war immer schon SE- und Class-A Fan.
Die Räumlichkeut, der etwas warme, runde Ton - sehr, sehr "analog".
Bis ich dann nach längerer zeit mal wieder eine Spectral DMA 80 in die Finger bekam und plötzlich an meinen Mangers eine wirklich gesteigerte räumliche Präzision hatte.
Klanglich im eigentlichen Sinne war der Unterschied eher marginal.
Da ich meine 103 aktiv betreibe sind zwei Spectral doch hleider richtig teuer . . .
Ich hatte dann auf Hubert´s Seite eine Menge über das Prinzip gelesen - "digital" im direkten Sinn ist´s ja nun eigentlich nicht - und fand das sehr schlüssig.
hab ich also eine Enstufe bestellt und wollte es einfacgh mal drauf ankommen lassen (Abnehmer für den Ernstfall hatte ich auch schon . . ).
Ich habe was ganz Aufschlussreiches bemerkt:
So, wie der MSW eine ganz eigene "Nüchternheit" hat in dem Sinne, daß er weder "schmelz" - also eine gewisse "Lieblichkeit" oder ein beeindruckendes Bouquet draufsetzt - so ist auch Hubert´s Endstufe eher "nüchtern".
Das war eben genau das, was ich mir vorgestellt hatte. Die "Nüchternheit" im Sinne von Klarheit, Präzision und weitestgende Zurückhaltung eigener Charakteristika sind ganz sicher nicht das, was der geneigte HighEnder so goutiert.
Ich schon! :-) Ich möchte eben diese "Konzentration auf´s Wesentliche".
Daß allerdings Details vorenthalten werden kann ich nicht im Mindesten bestätigen.
Selbst nicht im direkten Vergleichg mit der - in Bezug auf Detail nun wirklich Maßstäbe setzenden - Spectral!
Die Details, die sie zeigt, zeigt sie auf vergleichbare Weise wie der MSW: unaufdringlich, aber immer gegenwärtig.
Du kennst sicher auch die Reaktionen von Leuten, die einen MSW zum ersten Mal hören: "ist Dein Hochtöner kaputt?", "komisch, bei mir zu Hause hör ich aber mehr Höhen" oder so. Das Gleiche kann Dir sicherlich jeder Quad. Besitzer erzählen.
Die Dinger (Mangers und Quads) zeigen das was da ist dermassen ungewohnt sauber, daß es halt manchmal gewöhnungsbedürftig ist. Auch ich selbst mußte mich nach Jahren mit Tannoys, Westlake, TAD und dann Quads erstmal an die icht-spektakuläre Art der MSW gewöhnen. Man muß sich halt drauf einstellen, wie auf jedes wirklich gute Gerät.
Die gleiche unspektakuläre Art, die gleiche Sauberkeit, eine vergleichbare selbstverständliche Lockerheit und damit Natürlichkeit wie die MSW haben auch Hubert´s Teile.
Ich finde, in größerem Maß als die kleinen Omtechs und auch die Buscher - so klasse ich beide wie gesagt finde!
Das Teil vom Hubert hat ganz eindeutig mehr Autorität, mehr Kraft und kann unglaublich hinlangen und ebenso unglaublich fein sein.
Ich glaube, viele Leute lassen sich von dem - im Prinzip nur teilweise richtigen - Attribut "digital" abschrecken. Es lohnt sich, mal auf Hubert´s Seite den Dingen auf den Grund zu gehen.
Ich stimme Dir aber zu: die Buscher klingt "schöner".
#10
Geschrieben 21 Juni 2005 - 08:53
>>So, wie der MSW eine ganz eigene "Nüchternheit" hat in dem Sinne, daß
>>er weder "schmelz" - also eine gewisse "Lieblichkeit" oder ein
>>beeindruckendes Bouquet draufsetzt - so ist auch Hubert´s Endstufe
>>eher "nüchtern".
>>Das war eben genau das, was ich mir vorgestellt hatte. Die
>>"Nüchternheit" im Sinne von Klarheit, Präzision und weitestgende
>>Zurückhaltung eigener Charakteristika sind ganz sicher nicht das, was
>>der geneigte HighEnder so goutiert.
Ich möchte auch keine "klingenden" Geräte, das sollte nie das Ziel sein.
>>Ich schon! Ich möchte eben diese "Konzentration auf´s Wesentliche".
>>Daß allerdings Details vorenthalten werden kann ich nicht im Mindesten
>>bestätigen. Selbst nicht im direkten Vergleichg mit der - in Bezug auf
>>Detail nun wirklich Maßstäbe setzenden - Spectral!
Ich kenne die Spectral nicht und kann da nichts zu sagen. Es gibt viele gute Amps die zwar hervorragend an anderen Lautsprechern spielen aber doch nicht das Potential aus einem Manger-MSW Lautsprecher herauskitzeln. Ich habe schon viele Amps an meinen Mangern und an Mangern im Bekanntenkreis gehört. 100 % überzeugt hat mich bisher auch nur ein Emitter Akku und die Omtecs. Die Buschers sind ein guter Komprommiss, aber man kann sich noch nach oben verbessern.
>>Du kennst sicher auch die Reaktionen von Leuten, die einen MSW zum
>>ersten Mal hören: "ist Dein Hochtöner kaputt?", "komisch, bei mir zu
>>Hause hör ich aber mehr Höhen" oder so. Das Gleiche kann Dir
>>icherlich jeder Quad. Besitzer erzählen.
Solche Aussagen kommen meist von Leuten die mit Musik eh nicht viel zu tun haben, oder die Qualität von Lautsprechern über Ohrenschmerzen bei Zischlauten und Magenschmerzen bei Bummslauten definieren. Geschulte Hörer entdecken eigentlich gleich die Vorzüge des Mangers. Das Spektakuläre ist das Unspektakuläre. Von der punktgenauen Plazierung sind die meisten Hörer gleich überzeugt.
>>Die Dinger (Mangers und Quads) zeigen das was da ist dermassen ungewohnt
>>sauber, daß es halt manchmal gewöhnungsbedürftig ist. Auch ich
>>selbst mußte mich nach Jahren mit Tannoys, Westlake, TAD und dann
>>Quads erstmal an die icht-spektakuläre Art der MSW gewöhnen.
>> Man muß sich halt drauf einstellen, wie auf jedes wirklich gute Gerät.
>>Die gleiche unspektakuläre Art, die gleiche Sauberkeit, eine
>>vergleichbare selbstverständliche Lockerheit und damit Natürlichkeit wie
>>die MSW haben auch Hubert´s Teile.
>>Ich finde, in größerem Maß als die kleinen Omtechs und auch die
>>Buscher - so klasse ich beide wie gesagt finde!
Bei den Buschers stimme ich dir zu, dass Sie "schön" klingen und der Musik einen leichten eigenen Character aufdrücken. Eine Omtec verdient mehr das Attribut "richtig". Von Schön klingen würde ich da nicht mehr reden. Letztendlich soll eine Endstufe auch nicht klingen sondern unverfälscht verstärken.
>>Das Teil vom Hubert hat ganz eindeutig mehr Autorität, mehr Kraft und
>>kann unglaublich hinlangen und ebenso unglaublich fein sein.
Ist in diesem Zusammenhang auch ein ungerechter Vergleich, eine Buscher SE25 ist etwas für Wirkungsgradstarke Lautsprecher und nicht unbedingt für den Manger.
Die SE50 ist da auch schon ein Grenzfall. Das mehr Autorität und Kraft würde wohl auch eine 1000 Watt Endstufe von Conrad hinbekommen. Anderes bleibt dabei aber auf der Strecke.
>>Ich glaube, viele Leute lassen sich von dem - im Prinzip nur teilweise
>>richtigen - Attribut "digital" abschrecken. Es lohnt sich, mal auf Hubert´s
>>Seite den Dingen auf den Grund zu gehen.
Das habe ich auch gründlich getan und habe nach den Lobpreisungen hier im Forum mehr erwartet. Mir ist übrigens Schnuppe ob ein Amp mit Röhren, Transistoren oder PWM arbeitet. Wichtig ist was hinten aus dem Amp heraus kommt und nichts auf der Strecke bleibt. Das Potential des MSW wird m.E. mit dem Digitalamp nicht ausgeschöpft. Das nach und nach Forianer hier ihre Manger in einer Art kollektivem Wahn mit Amps befeuern die die Leistungsfähigkeit dieses Lautsprechers nicht ausschöpfen,
kann ich nicht nachvollziehen (andere Mangerbesitzer die den Amp bei mir gehört haben übrigens auch nicht). Nach allen so positiven Berichten über Huberts Amp musste ich mal meine Meinung dazugeben. Huberts Amp ist gutes Equipment. Aber es besteht kein Grund in Aufrüstwahn zu verfallen und sein vorhandenes gutes analoges Verstärkerequipment auf den Schrott zu bringen. So ähnliches wird hier suggeriert, bei mir kommt es zumindest so rüber.
Arne
#11
Geschrieben 21 Juni 2005 - 11:05
Musik und HiFi wird subjektiv empfunden und darum letztlich von jedem anders bewertet. Das ist ja auch das schöne daran.
Ich vergleiche das gerne mit Autos, da das auch Nicht-HiFi-Fans verstehen. Egal wie teuer das Teil ist, man wird sehr schnell den Unterschied zwischen einen teuren Benz und einem teuren BMW erkennen, angenehmer als ein kleiner Polo werden aber beide sein. Die Frage ist, ob es einem das Geld wert ist und wo man die persönlichen Schwerpunkte setzt.
Ich habe einen Bekannten, der sich einfach nicht zwischen dem class-D und seinem geliebten Leak entscheiden kann. Der hatte früher original Nelson Pass, der jetzt in der Ecke verstaubt. So unterschiedlich sind die Geschmäcker und ich finde, das ist auch gut so. Es lebe die Freiheit und die Vielfalt.
#12
Geschrieben 21 Juni 2005 - 14:00
Lieber Arne!
offen gesagt merkwürdig, daß Du das so ins Extrem überführst.
Wenn sich Leute über etwas sehr positiv äußern, ohne anderes über Gebühr herabzusetzen - wie das ja auch hin und wieder vorkam (bei Rhédeko-Fans z. B.) -, bedeutet das in Deinen Augen dann gleich einen "Wahn"? Suggeriert gleich die Notwendigkeit "vorhandenes gutes analoges Verstärkerequipment auf den Schrott zu bringen"?
Bisher hat keine der Beschreibungen von Hubert´s Amp - bei aller Begeisterung - ausgedrückt, sie seien irgendwelcchen anderen Geräten überlegen oder gab es auch nur entfernt ansatzweise eine Empfehlung, den nächsten Schrottplatz zu frequentieren.
Was soll das also?
Daß nicht jeder die Teile gut oder auch nur für sich selbst angemessen empfindet ist die natürlichste Sache der Welt.
Ich persönlich kann nur meine Erfahrungen beschreiben - und die sind an den Manger 103 in einer aktiven Konfiguration absolut einer Spectral DMA 80 ebenbürtig. Und da ich die Sprectrals zu den besten Amps zähle die ich jemals kennengelernt habe, will das was heißen. In MEINEN Augen und Ohren.
Ich hätte das so nicht vermutet.
Was ich ebenso überraschend finde - hatte ich auch beschrieben - ist die Kombination mit den immerhin 102dB empfindlichen Altec 604E - da tun sich normalerweise Amps außer SE-Transe, ClassA-Transen oder Monotrioden sehr, sehr schwer mit.
Huberts Amps stehen besagten SE oder Röhren in nichts nach an Sensibilität, Transparenz, Auflösung. Sie haben eben bloß zusätzlich eine entscheidenmde Menge mehr an Kraft und Autorität.
Das ist alles.
"Wahn" oder "Hype" oder diese Schrottplatzgeschichte vermag ich darin wahrlich nicht zu entdecken.
#13
Geschrieben 21 Juni 2005 - 14:10
Ich zitiere mal Karl Valentin: "Musik wird störend oft empfunden, weil sie mit Geräusch verbunden" :-) :-)
#14
Geschrieben 21 Juni 2005 - 16:16
>
>Ich zitiere mal Karl Valentin: "Musik wird störend oft
>empfunden, weil sie mit Geräusch verbunden" :-) :-)
Zitate sind Glücksache; das stammt nicht von Karl Valentin, sondern
von G.W. Bush äähh--- ich meine natürlich von Wilhelm Busch.
Gruß von Manfred
#15
Geschrieben 22 Juni 2005 - 04:26
pardautz - Du hast recht! :-)
#16
Geschrieben 22 Juni 2005 - 14:13
hast Du Dir schon mal die "kleine Qualitätsendstufe" von Elektor genauer angesehen? Zunächst mal ist das zwar keine direkte Klasse A Endstufe. Nach dem tiefergehenden Studium des Schaltbildes und der Beschreibung bin ich der Meinung, man könnte diese zumindest teilweise aber auch locker in die "A-Klasse" überführen. Dazu muss nur der Ruhestrom deutlich erhöht und der Kühlkörper an die neue Situation angepasst werden.
Ich habe diese "kleine" schon mal aufgebaut, jedoch "nur" im Standardzustand betrieben. Das Ergebnis war auch so schon recht beeindruckend.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, das man die auf ca. 5-10 Watt in die A-Klasse "schrauben" kann. Das sollte Deinen Erfordernissen doch locker reichen, zumal Du ja "nur" von max. 0,5W sprichst.
Das ist doch sicher eine passende Alternative für Dich.
Alles nette
DC
#17
Geschrieben 25 Juni 2005 - 12:00
ich schließe mich DC an, und empfehle Dir, Dich einmal mit den verschiedenen Elektor-Endstufen auseinander zu setzen.
Wenn Du den Kühlkörper der höheren Verlustleistung entsprechend überdimensionierst und auf eine gute thermische Kopplung des Transitors/der Transistoren der einstellbaren Z-Diode ("hinter" dem Trimmer für den Ruhestrom) achtest, sollte das klappen. Wenn Du gleichzeitig die Betriebsspannung reduzierst, wirst Du zwar weniger maximale Ausgangsleistung haben (aber darum scheint es Dir nicht zu gehen), dafür entsteht aber weniger Verlustleistung in den Ausdgangstransistoren.
Ich hatte mal ältere Albs-Endstufen, die waren schaltungstechnisch fast genauso aufgebaut, wie zahlreiche Elektor-Schaltungen der 80er/90er Jahre. Dort hatte ich bei Reduzierung der Betriebsspannung um +/-6V den Ruhestrom auf ein halbes Ampere angehoben, das war dann Class-A-Betrieb bis gut 5W an 8 Ohm. Wenn Du die 5W an 4 Ohm brauchst, muss der Ruhestrom auf 0,9A erhöht werden.
Klang wunderbar bis zu gehobener Lautstärke und hatte genügen Reserven auch für die wilden Parties (heute bin ich ruhiger...)
Viele Grüße
Audioprecision
#18
Geschrieben 10 September 2005 - 17:48
danke für die Vorschläge.
Hatte das Thema wegen Urlaub ganz vergessen.
Außerdem hatte ja die Lasereinheit meines NAD
den Geist aufgegeben, wodurch die 700 Euros
für einen Creek draufgegaben sind.
Ich tendiere in moment zur Thel AccuSound 40,
der Kühlkörper paßt genau an die Rückseite des
alten Players.
Die große Thel 100 läuft bei 1A Ruhestrom bis
50 W in Class A, da müßte man aus der 40er
doch auch locker 20 W rauskitzeln können.
Hat jemand das Teil schon mal gehört ?
Ich kenne den Mangerwandler von der High End 96.
Kein Lautsprecher (alles kenn´ich natürlich auch nicht)
klingt ählicher als meine 3-Wege, 20er seas, 10er
Pappe mit Phaseplug und 19mm Kalotte a la
Scan 2010.

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