Hallo Forum,
ich habe in einer Box zwei Excel Chassis. Beide sind parallel hinter einer Serienweiche angekoppelt, einer davon mit einer 10 mH Drossel bis ca. 200 Hz.
Kann es sein, dass bei beiden Boxen (alle vier Excels) die Schwingspulen derart defekt sind, dass keinerlei Kratzgeräusche auftreten, sich aber die elekt. Parameter temporär ändern?
Ich denke da an eine Zerstörung der Isolationsschicht des Drahtes. Die Nennimpedanz mißt sich korrekt.
Symtome: Beide Boxen klingen an einem Kanal völlig unterschiedlich.
An beiden Kanälen ergibt sich ein ständig wechselndes Klangbild, schwankend zwischen rechts und linksdominanz, schlapp und undynamisch, agressiv.
Elektonik scheidet als Ursache aus, ebenso die HTs.
In 30 Km Entfernung an einer anderen Anlage genau das gleiche.
Gruß Stefan
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Chassis
#2
Geschrieben 10 März 2008 - 13:05
Hei Stefan,
die Lackschicht der Drähte ist robuster als du vermutest. Aber selbst wenn die Isolierung defekt ist müsste die angrenzende Windung den gleichen Fehler haben. Das Potenzial zwischen benachbarten Windungen
ist meist sehr gering. Beispiel Netrafo-Primärwicklung. Die Isolierschicht
braucht ja nur das Windungspotential aushalten und nicht die 230 V.
Macht dir DIY überhaupt noch Spaß ?
Könnte es sein dass professionelle Hersteller die Chassis selektieren ?
Der Rest geht in den Handel.
die Lackschicht der Drähte ist robuster als du vermutest. Aber selbst wenn die Isolierung defekt ist müsste die angrenzende Windung den gleichen Fehler haben. Das Potenzial zwischen benachbarten Windungen
ist meist sehr gering. Beispiel Netrafo-Primärwicklung. Die Isolierschicht
braucht ja nur das Windungspotential aushalten und nicht die 230 V.
Macht dir DIY überhaupt noch Spaß ?
Könnte es sein dass professionelle Hersteller die Chassis selektieren ?
Der Rest geht in den Handel.
#3
Geschrieben 10 März 2008 - 18:39
Hallo,
hast Du schon mal überptüft ob Du in der Weiche oder
an den Chasis einen Wackelkontakt, kalte Lötstelle ... hast ?
Grüße
mm²
hast Du schon mal überptüft ob Du in der Weiche oder
an den Chasis einen Wackelkontakt, kalte Lötstelle ... hast ?
Grüße
mm²
#4
Geschrieben 11 März 2008 - 07:02
Hallo,
ich habe in den letzten Jahren eine Odysee hintermir, bei der ich alles gemacht habe. Weichen neu aufgebaut, alle Rs und Cs erneuert, HTs getauscht, alle Zuspielgeräte gewechselt, Boxworlds Komponenten bei mir gehabt, ich komm zu keinem Ergebnis.
Störspannungen kann ich ebenfalls nicht messen.
Ich bin echt am Ende.
Viele Grüsse
ich habe in den letzten Jahren eine Odysee hintermir, bei der ich alles gemacht habe. Weichen neu aufgebaut, alle Rs und Cs erneuert, HTs getauscht, alle Zuspielgeräte gewechselt, Boxworlds Komponenten bei mir gehabt, ich komm zu keinem Ergebnis.
Störspannungen kann ich ebenfalls nicht messen.
Ich bin echt am Ende.
Viele Grüsse
#5
Geschrieben 11 März 2008 - 11:00
Stefan,
kann eine zweite unabhängige Person deinen Höreindruck bestätigen? Man kann sich da ziemlich verrennen und hört danach die Läuse husten.
Eine weitere Möglichkeit wäre mit einem Sinusgenerator jeden LS, ohne Frequenzweiche, aber mit Koppel-C akustisch zu Testen. Sollten sich hier bereite Abweichungen ergeben liegt es an den Exemplarstreuungen.
kann eine zweite unabhängige Person deinen Höreindruck bestätigen? Man kann sich da ziemlich verrennen und hört danach die Läuse husten.
Eine weitere Möglichkeit wäre mit einem Sinusgenerator jeden LS, ohne Frequenzweiche, aber mit Koppel-C akustisch zu Testen. Sollten sich hier bereite Abweichungen ergeben liegt es an den Exemplarstreuungen.
#6
Geschrieben 14 März 2008 - 08:17
Hi Stefan,
während des [A HREF="http://www.hifi-selbstbau.de/news.php?s=read&id=148"]1. Kontest des HiFi-Forums[/A] hatten wir auch so eine Box dabei, die "komisch" klang (Paragona). Da war einer der bis in den Mittelton agierenden Bass-/Mitteltöner verpolt - das würde die Phänome erklären. Je nach Musikmaterial ergab sich ein komischer "Phasing" Effekt (Instrumente standen nicht fest umrissen in der Mitte etc.)
Allerdings verstehe ich die Passage "Beide Boxen klingen an einem Kanal völlig unterschiedlich." nicht. Das hört sich so an, als würde beim Vertauschen von rechten und linken Kanal am Verstärkerausgang das Problem zur anderen Box wechseln?
Ich empfehle:
# beide Boxen direkt nebeneinander z.B. etwa in die Mitte des Raumes stellen (-> Raumrückwirkung für beide weitestgehend identisch)
# nur einen Verstärkerausgang nehmen und abwechselnd links und rechts hören (Hörposition ca. 50cm Abstand, mitten zwischen den Boxne auf HT-Höhe) -> Einflüsse des Verstärkers werden ausgeschlossen
# rosa Rauschen auf die Boxen geben
# warten, dass sich bei der Wiedergabe plötzlich etwas ändert (Deine Theorie) -> Ursache KANN auch ein Wackelkontakt in den Zuleitungen oder im Zuspilegerät sein!
# beide Boxen vergleichen -> sie müssten unterschiedlich klingen (meine Theorie)
# Beim Hören auch mal etwas nach oben und unten gehen und so einen Eindrück der Überlagerung Mittelton/Hochton bekommen. Wenn die in der Mitte ähnlich, nach oben oder unten hin aber anders ist dann ist das auch ein Hinweis auf eine Verpolung.
Wenn beide Boxen unterschiedlich klingen ist ein Chassis kaputt, oder die Weiche falsch aufgebaut (inkl. Verpolen eines Chassis). Am besten den Impedanzverlauf messen und ggf. den Spannungsverlauf an den Chassis, dann siehst Du den Unterschied.
Wenn sich hier keine Unterschiede ergeben muss es der Verstärker oder das Zuspielgerät sein. Einfach SYSTEMATISCH vorgehen, dann findet man den Fehler auch.
Der Erklärungsversuch mit der Isolationsschicht ist meiner Meiung nach höchst unwahrscheinlich . . .
Gruß Pico
während des [A HREF="http://www.hifi-selbstbau.de/news.php?s=read&id=148"]1. Kontest des HiFi-Forums[/A] hatten wir auch so eine Box dabei, die "komisch" klang (Paragona). Da war einer der bis in den Mittelton agierenden Bass-/Mitteltöner verpolt - das würde die Phänome erklären. Je nach Musikmaterial ergab sich ein komischer "Phasing" Effekt (Instrumente standen nicht fest umrissen in der Mitte etc.)
Allerdings verstehe ich die Passage "Beide Boxen klingen an einem Kanal völlig unterschiedlich." nicht. Das hört sich so an, als würde beim Vertauschen von rechten und linken Kanal am Verstärkerausgang das Problem zur anderen Box wechseln?
Ich empfehle:
# beide Boxen direkt nebeneinander z.B. etwa in die Mitte des Raumes stellen (-> Raumrückwirkung für beide weitestgehend identisch)
# nur einen Verstärkerausgang nehmen und abwechselnd links und rechts hören (Hörposition ca. 50cm Abstand, mitten zwischen den Boxne auf HT-Höhe) -> Einflüsse des Verstärkers werden ausgeschlossen
# rosa Rauschen auf die Boxen geben
# warten, dass sich bei der Wiedergabe plötzlich etwas ändert (Deine Theorie) -> Ursache KANN auch ein Wackelkontakt in den Zuleitungen oder im Zuspilegerät sein!
# beide Boxen vergleichen -> sie müssten unterschiedlich klingen (meine Theorie)
# Beim Hören auch mal etwas nach oben und unten gehen und so einen Eindrück der Überlagerung Mittelton/Hochton bekommen. Wenn die in der Mitte ähnlich, nach oben oder unten hin aber anders ist dann ist das auch ein Hinweis auf eine Verpolung.
Wenn beide Boxen unterschiedlich klingen ist ein Chassis kaputt, oder die Weiche falsch aufgebaut (inkl. Verpolen eines Chassis). Am besten den Impedanzverlauf messen und ggf. den Spannungsverlauf an den Chassis, dann siehst Du den Unterschied.
Wenn sich hier keine Unterschiede ergeben muss es der Verstärker oder das Zuspielgerät sein. Einfach SYSTEMATISCH vorgehen, dann findet man den Fehler auch.
Der Erklärungsversuch mit der Isolationsschicht ist meiner Meiung nach höchst unwahrscheinlich . . .
Gruß Pico
#7
Geschrieben 20 März 2008 - 11:13
Hallo Pico,
verpolte Chassis sind ausgeschlossen. Die Boxen klingen an einem Endstufenkanal angeschlossen, ohne HTs, sehr unterschiedlich. Der Batterietest zeigt klar: Alle Chassis gleichphasig.
Alle Weichenbauteile, mit Ausnahme der Spulen wurden bereits getauscht, dass gleiche gilt für die Polklemmen, LS Kabel, Luftaustausch duch Lüften des Wohnzimmers, viel und wenig Alkoholkonsum usw..
Boxworld hat das Ganze auch schon gehört und ist mit seinem Latein ebenfalls am Ende. Und wir haben viel getestet, er ist echt bemüht, kompetent und nett (seine Freundin ist aber netter....!.).
Er sagt auch, die Excels können nicht defekt sein.
Zur Zeit weiß ich nicht weiter....
Viele Grüsse
verpolte Chassis sind ausgeschlossen. Die Boxen klingen an einem Endstufenkanal angeschlossen, ohne HTs, sehr unterschiedlich. Der Batterietest zeigt klar: Alle Chassis gleichphasig.
Alle Weichenbauteile, mit Ausnahme der Spulen wurden bereits getauscht, dass gleiche gilt für die Polklemmen, LS Kabel, Luftaustausch duch Lüften des Wohnzimmers, viel und wenig Alkoholkonsum usw..
Boxworld hat das Ganze auch schon gehört und ist mit seinem Latein ebenfalls am Ende. Und wir haben viel getestet, er ist echt bemüht, kompetent und nett (seine Freundin ist aber netter....!.).
Er sagt auch, die Excels können nicht defekt sein.
Zur Zeit weiß ich nicht weiter....
Viele Grüsse
#8
Geschrieben 20 März 2008 - 20:38
Hallo Stefan,
das ist wirklich ein mysteriöses Problem. Rein logisch bleiben ja als
Fehlerquelle nur noch die Excels (und die Spulen).
Nach all dem, was Du schon probiert hast, bleibt Dir eigentlich nur noch, die Excels
nach allen Regeln der (Lautsprecher-) Kunst zu messen, bzw.messen zu lassen.
Falls die sich wirklich als über jeden Zweifel erhaben erweisen, wechsele die Spulen.
Grüße von Manfred
das ist wirklich ein mysteriöses Problem. Rein logisch bleiben ja als
Fehlerquelle nur noch die Excels (und die Spulen).
Nach all dem, was Du schon probiert hast, bleibt Dir eigentlich nur noch, die Excels
nach allen Regeln der (Lautsprecher-) Kunst zu messen, bzw.messen zu lassen.
Falls die sich wirklich als über jeden Zweifel erhaben erweisen, wechsele die Spulen.
Grüße von Manfred
#9
Geschrieben 21 März 2008 - 18:17
Hi Stefan,
wie seit langem angeboten: baue die vier Excels aus uns schicke sie mir. Ich baue dann einen nach dem anderen in meine baugleichen, intakten LS ein und kann dann sicher sagen, ob einer kaputt ist, oder nicht.
Ich halte es für extremst unwahrscheinlich, dass ein Excel kaputt geht. Aber was soll es sonst sein, Folienspulen gehen noch weniger kaputt... Misteriös!
Gruß
Klaus
wie seit langem angeboten: baue die vier Excels aus uns schicke sie mir. Ich baue dann einen nach dem anderen in meine baugleichen, intakten LS ein und kann dann sicher sagen, ob einer kaputt ist, oder nicht.
Ich halte es für extremst unwahrscheinlich, dass ein Excel kaputt geht. Aber was soll es sonst sein, Folienspulen gehen noch weniger kaputt... Misteriös!
Gruß
Klaus
#10
Geschrieben 05 Juni 2008 - 10:54
Stephan,
wir haben lange nichts mehr von dir gehört.
Hast du deine Lautsprecher verbrannt ? :-)
wir haben lange nichts mehr von dir gehört.
Hast du deine Lautsprecher verbrannt ? :-)
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