Jump to content
HiFi Heimkino Forum
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Rednose

Wer kennt den Bändchen-HT ??

Recommended Posts

Hallo,

 

kennt jemand von euch das Bändchen ?

Ursprünglich wurde es von Teufel ´84 in einem TML-Bausatz mit Isophon psl-120 MT und einem 20er/wahlweise 25er TT vertrieben und.

Leider gibt es keine Beschriftung am HT und auch Teufel konnte keine Angaben dazu machen.

Vieleicht hab ich ja hier etwas mehr Glück und es finden sich sogar noch ein paar Daten, denn so schlecht klingt der HT gar nicht.

 

cu

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo!

Das war doch dieses weisse runde Gehäuse Anfang der 80er?

Der HT müsste ein Fostex sein; da die Treiber schon lange nicht mehr hergestellt werden, ist das Suchen nach Parametern sicher müßig...

Anzeigen von dem Lautsprecher finde ich ggf. sicher noch, aber an Quellen von Treiberdaten kann ich mich nicht erinnern.

Ich blätter mal in alten Zeitschriften.

VIele Grüße

Marko

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Marko,

 

ja das wäre super, wenn Du da noch was ausfindig machen könntest, im Internet ist tatsächlich nix mehr zu finden -zumal ich ja noch nicht einmal die genaue Bezeichnung kenne.

Der HT sieht zwar nicht mehr so toll aus -gerade auch, weil sich der Schaumstoff in der mitte aufgelöst hat, aber wie schon gesagt, klingt er recht passabel.

Das Becken klingt nach einem Becken und nicht, wie bei manch anderen HTn nach irgendeinem Zischlaut, dessen Ursprung man beim Star-Wars-Film suchen und vermuten könnte ;-).

 

Ich meine, die Kombination mit dem HT, dem psl-120 und einem psl-320/400 auch bei einem Titan-Nachbau gesehen zu haben -falls das hilft-, bin mir aber nicht 100%ig sicher, denn auch auf dieser Fährte hatte ich kein Glück.

 

Nun ja, "Fostex" ist ja dann im wahrsten Sinne des Wortes ein Anhaltspunkt ;-)).

 

 

thx & cu

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi Marko,

 

ich finde zu meinen Fostex-Bässen und Hochtönern keine Daten mehr im Netz. Könntest Du für mich auch mal schauen, ob Du in alten Unterlagen Infos findest? Ich habe sonst keine Ahnung, wie ich die verbauen könnte.

 

Es sind die Chassis SLE34W (edgeless Woofer) und RT3RP (Magnetostaten). Wenn es hilft, kann ich noch Bilder mailen.

 

Danke und Gruß

Markus

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Oha, hoffentlich habe ich die Kopien nicht weggeworfen: vom SLE34W hatte ich komplette Unterlagen inkl. Gehäuse- und Weichenbauvorschläge; lagen den FS 41 und Fs 21 Tiefmittel- und Mitteltönern beim Kauf bei, war halt ein kompletter Bauvorschlag TT SLE34W, TMT FS 41, MT FS 21, HT RT 7. Ich blätter mal meine Baumappen durch (müsste eigentlich seit 1978 alles drin sein...)

Bis später

Marko

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Na, ja, bitte nicht zuviel erwarten: selbst wenn ich die Unterlagen noch finde, das waren als "Originale" bereits schlechte Kopien von Explosionszeichnungen Treiber, Weichenschaltbilder (so in etwa Niveau "Klang und Ton 1986"), Frequenzschriebe (Impedanz entfiel, da Magnetostaten ja "linealglatt" sind) usw.; wie gesagt, ich wühl mal spätestens morgen (heute bis 22.00 Uhr dienstlich unterwegs) in meinen Unterlagen.

Testberichte mit FS 41 waren 1989 in STP die Fischer Audio Anthaeus und Pegasus, sowie 1990 ('91?) die SAC Cantabile (= im Prinzip eine Anthaeus Weiterentwicklung unter der alleinigen Verantwortlichkeit von Walter Fuchs - der heute noch bei SAC ist soweit ich weiss).

Marko

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hey, das wär echt super! Kannst Dir ruhig Zeit lassen, eilt nicht.

Hast du die STP auch noch? Nach Zeugs über die Fischers such ich auch schon eine Weile. Muss wohl doch endlich mal den Fuchs anschreiben (bzw. im anderen Forum posten, da war er früher zumindest des öfteren). Weißt Du was über den Herrn Fischer? Der hat doch früher die LS mit noch zwei anderen gebaut, Namen fallen mir grad nicht ein. Jedenfalls hat einer noch das Studio ?36? in Stuttgart, der andere ist so viel ich weiß, Entwicklungschef bei Isophon. Muss mal schaun, ob ich zu denen durchkomm...

Wie gesagt, lass Dir Zeit. Wär auf jeden Fall super.

Biams

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi, Biams!

Die STP habe ich auf jeden Fall noch! vereinzelte Exemplare habe ich seit 1983, lückenlos seit Mai 1987.

Habe aber keinen Scanner, müsste ich dann per Normalkopie und Post machen; ist für mich aber kein Hinderungsgrund, die Sachen zusammenzustellen. Da gab es neben den Fischers noch eine Box (Metaxas?), die mindestens den FS 21 verwendete; ob auch den 41, weiss ich nicht mehr. Ich such mal die STPs zusammen und stelle einen Kopiensatz zusammen. Deine Adresse müsste ich haben...

Ich habe mal auf deiner Homepage was ins Gästebuch eingetragen (hatten wir nicht auch eine kurze Mailkommunikation?!? "d'Appollito 2x FS 41, 2x FS 21, TH 800" ?!?!?)

Wird schon irgendwie gehen.

STP raussuchen schaffe ich definitiv erst am Wochenende.

Viele Grüße

Marko

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also:

1. Fostex FS 21/41 und SLE34

die Kopien, die ich meinte, habe ich gestern Abend noch gefunden (ist ja keine Arbeit, in alten Unterlagen zu wühlen, sondern Vergnügen!): wie ich mich richtig erinnerte, schlechte Kopie, keine Parameter vom SLE34W, aber immerhin Gehäuseempfehlung und Weichenvorschlag.

 

SLE 34 W: 70 L geschlossen, 18dB Weiche 4mH, 70µF, 1,5mH, Impedanzkorrektur 15µF, 8 Ohm;

 

FS 41: 56,8µF/8mH Trennung nach unten; 1,5 mH/20µF Trennung nach oben

 

FS 21: 20µF/1,5mH Trennung nach unten; 0,3 mH/47µF Trennung nach oben

 

FT7RP: 2,2µF/0,18mH Trennung nach unten;

 

FS 21 und RT7RP jeweils Pegelregler

 

Wie gesagt, Scannen nur umständlich möglich, einfacher als Fax oder Kopie; ist aber mE jetzt nicht mehr notwendig, viel mehr ist in den Kopien nicht mehr drin: Frequenzgänge und Maße der Treiber (nur FS 21 und 41, da die Kopie diesen beiden Treibern beilag)

 

2. Testberichte STP: Boxen mit FS 21/41

die Fischer Audio Pegasus (160 Kilomark in 1988, 4 FS 41, 2 FS 21, 4 32cm Bandpasstreiber jeweils pro Seite) wurde in STP 11/88 getestet.

 

die Fischer Audio Anthaeus wurde in STP 01/89 getestet.

 

die SAC Cantabile wurde in STP 04/91 getestet. In dieser Ausgabe ist auch die Metaxas, die ich meinte: vier 20er als TT und ein FS 21 als MT, ein Fostex RT 7 als HT, biede als Dipole in einer offenen Schallwand.

 

Die Hefte liegen mir alle vor. Scan schlecht bis unmöglich. Kopien ja.

Wie sieht das eigentlich hier im Forum aus mit Kopien machen?!?

 

Zum Fostex FT3RP:

Dieser ist meines Wissens in den ACR Isostatic Bausätzen (220 und 300) Mitte bis Ende der 80er verbaut worden. Parameter von Folienhochtönern gibt es eh kaum, Bauvorschläge mit dem RT3 können definitiv erst am WE eingesehen werden, da ich alle K&T vor 1999 in der Garage habe. In einer der Bauvorschlagssonderhefte von K&T (die mit dem "130% Holzanteil Papier") sind die Bausätze alphabetisch gelistet, da finde ich schnell was.

 

Unbekannter HT:

Eben diese alten Hefte, inkl. Sonderhefte von Elektor und Elrad, muss ich am WE durchsehen, ob ich was finde.

 

Viele Grüße!

Marko

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hey, das warst ja du! Hab gar nicht so auf den Namen geachtet. Hab nur Fostex FS41 gelesen und dann hats halt ausgesetzt :-) Danke für die ganzen Infos! Mit den ganzen Kopien kannst du dir Zeit lassen, Adresse mail ich dir dann.

Danke schon mal,

Biams

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo!

Hatte erst über Ostern Zeit, die alten Unterlagen zusichten:

Ich habe Unterlagen über das Gesamtprogram von ACR (haben fast ausschließlich Fostex-Treiber verwendet) Ende der 80er/Anfang der 90er; einen FT3RP Magnetostaten gab es nicht. In den kleineren Bausätzen (RP 50 - RP 150) wurde der FT2RP eingesetzt, in den größeren (RP 200 - RP 400) der FT7RP. Entweder ist der "FT3RP" ein Übertragungsfehler oder es handelt sich um einen Industrietreiber, der von Fostex nur an Lautsprecherhersteller zum Einbau verkauft wurde und nicht im freine Handel erhältlich war. Das kommt bei Chassisherstellern öfter vor. Gemäß Preisliste ACR vom 01.07.91 gibt es 2 Treiber mit einer "3": FT30H (PA-Horn) und FT38D (Keramik-Kalotte).

Unterlagen aus '84 über eine Verwendung von Magnetostaten in Teufel-Lautsprechern habe ich nicht gefunden. Die "Titannachbauten" haben jedoch entweder den TH 400 von Technics oder den "OA 12 x 12" (Magnetostat von Open Air Hamburg)verwendet. Der "OA 12 x 12" ist übrigens wahrscheinlich so ein "Industrieeinkauf" wie oben beschrieben.

 

Viele Grüße

Marko

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Marko,

 

danke für Deine Mühe. Ein Übertragungsfehler beim FT3RP ist nicht gegegeben. Hier ist mal ein Link (nicht meine Auktion, aber meine sehen genauso aus):

 

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewIt...MEBWA%3AIT&rd=1

 

In den von Dir genannten RP-Boxen sind die FT3RP auch nicht eingesetzt.

 

Hast Du noch irgendwas zum SLE34W gefunden?

 

Gruß Markus

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi, Markus!

 

"Hast Du noch irgendwas zum SLE34W gefunden?"

 

Nicht mehr als ich weiter oben bereits dargelegt habe.

 

Was genau brauchst du in Bezug auf die Hochtöner? Ich kann dir ein paar Weichenvorschläge anderer Hochton-Magnetostaten raussuchen; du hast dann Bauteilewerte in Abhängigkeit der verwendeten Kombinationen ("Werte xy bei Kombination mit einem 13er" o.ä.). Besser wäre natürlich Messen.

Generell gilt.

Auf der sicheren Seite ist man mit Magnetostaten erst oberhalb einer Trennfrequenz von 4.000 Hz. Stereoplay hat Ende der 80er Technics TH 400 in einer Box mit fc 3.000 Hz eingesetzt, musste dann aber zwei Treiber nehmen, um Pegelabfall zu kompensieren. Auch aus mechanischen Belastbarkeitsgründen sind höhere Trennfrequenzen zu empfehlen. So Bauteilewerte 2,2 oder 3,3 µF für den C und 0,18 bis 0,27 mH für die Spule bei 12 dB; 3,3 µF, 0,22 mH, 10 µF bei 18 dB kann man mal anfangen.

Konkrete Schaltpläne müsste ich mal wieder raussuchen.

Foto und/oder Daten von dem Open air suche ich mal auch raus.

 

Bis morgen.

 

Viele Grüße

Marko

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Markus!

Aus der Kompatibilitätsliste für ausgelaufene Treiber von Fostex

http://www.fostexspeaker.de/kompatibel.pdf

kann man immerhin ersehen, dass es den Treiber gab und jetzt durch eine FT33RP ersetzt werden kann. Das hilft dir zwar nicht unmittelbar weiter aber vielleicht hat der Vertrieb (megaaudio.de) ja noch Ideen für einen Weichenaufbau (die 2,2 µF 6dB Weiche auf der pdf-Seite halte ich jedoch für Müll....)

Der ehemalige Open-air Treiber (http://www.openair-speaker.de, Katalog 90/91 liegt mir vor) scheint nicht identisch zu sein; er ist in einer 2-Wege-Kombination mal mit 18dB 4,7 µF, 0,39 mH, 6,8 µF eingesetzt worden.

Aber wie -glaube ich- bereits erwähnt: Treiberparameter im Wortsinne gibt es sowieso nicht; im Lautsprecherbuch Nr. 7 (wurde in den 80ern/90ern von Hifi-Sound Münster vertrieben; 1. Auflage April 1992) sind einige Magnetostaten gelistet: es werden regelmäßig nur Einbaumaße und Gewicht u.ä. genannt, alles andere entfällt.

Also selber messen oder Weiche nach Gehör entwickeln. So viele Alternativen bei Folienwandlern gibt es nicht, eine Weiche ist grundsätzlich machbar.

 

Viele Grüße

Marko

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Rednose!

Für deinen unbekannten Magnetostaten-HT gilt dasselbe: Daten gibt es nicht (mehr), mindestens bei 4 KHZ trennen, am besten 18 dB und ausprobieren.

Viele Grüße

Marko

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi Marko,

hast Du zufällig auch die Bauläne/techn. Daten zur ACR RP150 (3-Wege System, magnetostatischer Hoch- und Mitteltöner, 2 x 16er TT)?

 

Gruss, Frank

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi Marko,

Danke für die Rückmeldung!

Ich bräuchte die Baupläne des RP150-Gehäuses, bzw. das Volumen für die TT und die dazugehörigen Abmessungen für das Bassreflexrohr...

 

Gruss,

Frank

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

"bzw. das Volumen für die TT und die dazugehörigen Abmessungen für das Bassreflexrohr..."

 

Hallo Frank!

TT je 18 L, in getrenntem Gehäuse, je Volumen ein BR 5 cm Durchmesser 10 cm lang. Gehäuse Brutto 25 cm breit, 30 tief. Höhe individuell festlegbar, da im Original im Gehäuse durch schräge Trennbretter abgetrennt. Bedämpfung mit Noppenschaumstoff und Watte (ist von der Trennfrequenz abhängig: mussten im Original ja bis zu den Fostex Mitteltonmagnetostaten FS21 laufen, d.h. bis ca. 800 Hz Minimum; wenn tiefer getrennt wird, kann möglicherweise auf Watte verzichten >> Hörtest!)

 

Viele Grüße

Marko

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bitte anmelden um Kommentare abgeben zu können

Nachdem du dich angemeldet hast kannst du Kommentare hinterlassen



Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

×
×
  • Neu erstellen...